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Veröffentlicht am 30.10.2020

Valkyren, nordische Mythologie - magisch bezaubernd

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love (Nordische-Mythologie-Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni)
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Meine Meinung

“Es mochte falsch, verboten und sogar gefährlich sein, aber es war da. Und ich hatte es satt, mich dagegen zu wehren.” (A fate darker than love, S. 269)

Das Cover ist wundervoll, düster ...

Meine Meinung

“Es mochte falsch, verboten und sogar gefährlich sein, aber es war da. Und ich hatte es satt, mich dagegen zu wehren.” (A fate darker than love, S. 269)

Das Cover ist wundervoll, düster und glitzert. Für mich passt es einfach sehr gut auch zur Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, jedoch hatte ich gerade zu Beginn ein bisschen Schwierigkeiten in die Geschichte einzusteigen. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Blair erzählt, aber auch Ryan hat ein paar Kapitel.

Blairs Liebe zur Astronomie und den Polarlichtern ist unendlich, da ihre Familie eng verknüpft ist mit nordischen Mythologie. Sie ist eine sehr begeisterungsfähige junge Frau, doch durch einen Unfall verliert sie einfach alles, sodass sich ihr Leben einfach grundlegend verändert. Bei all der Veränderung, den Geheimnissen und auch den Offenbarungen behält sich Blair ihr offenes Herz und auch ihren Mut. Ryan hingegen bleibt uns doch noch ein bisschen verschlossen und verbirgt seine Gefühle vor dem Leser, jedoch kann man sagen, dass er wirklich alles machen würde für die, die er liebt.

Ich liebe Geschichten über Götter und gerade die weniger beachteten Götter, wie die nordischen haben es mir total angetan. Und obwohl die Geschichte gleich spannend startet, habe ich irgendwie meine Eingewöhnungszeit gebraucht. Vielleicht weil ich irgendwie noch ein bisschen an dem Klappentext hängengeblieben bin. Irgendwie ist er so Nichtssagend und auch für mich nicht ganz so passend für das Buch. Aber sobald der fantastische Teil beginnt, konnte ich mich voll in die Geschichte einfinden. Ich liebe es wie Bianca Iosivoni Mythologie mit Moderne verknüpft, außerdem haben mich das Eichhörnchen und Ziege sehr amüsiert. Auch der Loveinterest ist sehr gut mit eingebunden, sodass ich manchmal auch dachte, nein das hat sie doch jetzt nicht wirklich gemacht.

Alles in allem eine wirklich tolle Geschichte, die ich euch nur empfehlen kann. Auch mit den kleinen Startschwierigkeiten hat mir die Umsetzung und auch die Idee sehr gut gefallen. Eine große Liebe für die nordische Mythologie.

Mein Fazit

A fate darker than love entführt uns in die nordische Mythologie vermixt mit der Moderne. Vor allem hat mir sehr gut gefallen, wie Bianca Iosivoni die nordischen Elemente miteinander verbindet und das sogar die Ziege und das Eichhörnchen, den Weg in die Geschichte gefunden haben. Wirklich schöne Romantasy mit Göttern, die einen wirklich fiesen Cliffhanger hat. Sodass ich schon riesig gespannt bin wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 29.10.2020

Für mehr Selbstliebe

Bad At Love
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Meine Meinung

Das Cover ist schlicht, aber von der farblichen Gestaltung sehr schön und harmonierend.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und auch sehr direkt. Ich finde es toll, dass sie ...

Meine Meinung

Das Cover ist schlicht, aber von der farblichen Gestaltung sehr schön und harmonierend.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und auch sehr direkt. Ich finde es toll, dass sie bei ihren Charakteren und deren Sprache sich nicht versteckt, sondern Ihnen die Ecken und Kanten gibt, die sie brauchen. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der beiden Protagonisten Eden und Azalée erzählt.

Azalée ist eine schwierige Protagonistin, die man vielleicht nicht immer gleich sofort ins Herz schließt, die jedoch all unsere Liebe verdient hat. Die Worte hierzu von der Autorin gleich zu Beginn der Geschichte fand ich wirklich sehr schön. Sie hat wirklich viel durchgemacht in der Vergangenheit und schützt sich durch eine riesige Mauer. Außerdem war Weglaufen lange ihre Lösung für alles. Dennoch zieht sie nach dem Tod ihrer Mutter zurück in ihre Heimatstadt, wo sie versucht sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Dabei ist Azalée Schlagfertig, auf Abstand bedacht und vielleicht auch ein bisschen kratzbürstig. Jedoch setzt sie sich wundervoll für die Rechte von Frauen ein. Eden ist einfach ein toller Mann und ich finde, jede Frau hat ein Eden verdient.

Body Positive, Selbstliebe und Frauenrechte sind Themen, die in dieser Geschichte stark zu Wort kommen. Vor allem hält die Autorin uns auch ein Spiegel vor, indem sie die Folgen von unter anderem Mobbing aufzeigt. Schon ein kleiner für dich unbedeutender Satz, kann für andere Überlebenswichtig sein. Wir sollten viel bewusster Handeln und auch kommunizieren. Eine wirkliche starke Botschaft steckt in dieser Geschichte. Auch von den starken Charakteren mit Ecken und Kanten bin ich wirklich sehr begeistert. Das einzige was mich so gestört hat, ist das die Geschichte schon seine Längen hat, dabei passiert die Liebesgeschichte dann schon recht schnell. Was aber wiederum gut ist, dass die Autorin keine gestellten Probleme hervorruft, sondern alles sehr gut zu den Charakteren passt und ihrer Entwicklung.

Mein Fazit

Bad at Love ist vor allem eine Liebesgeschichte, die uns den Spiegel vors Gesicht hält. Unter anderem sind Mobbing, Body Positive und Frauenrechte starken Themen in der Geschichte, die mich als Leser auch nochmal wieder sensibilisieren. Mit einer eher schwierigen Protagonistin zeichnet die Autorin hier eine wundervolle Geschichte, die mehr von der Thematik als von der Liebesgeschichte an sich lebt. Jedoch hat mir die Geschichte auch ein paar Längen zu viel, sodass ich manchmal ein bisschen aus dem Lesefluss raus war.

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Veröffentlicht am 23.10.2020

Romantisch, niedlich - wie ein Netflixfilm

What I Like About You
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Meine Meinung

„Freundschaft ist chaotisch. Schwer. […] Unmöglich. Aber all das wert. Immer all das wert.“ (What I like about you, S. 441)

Das Cover ist eher schlicht, der Titel steht im Vordergrund, ...

Meine Meinung

„Freundschaft ist chaotisch. Schwer. […] Unmöglich. Aber all das wert. Immer all das wert.“ (What I like about you, S. 441)

Das Cover ist eher schlicht, der Titel steht im Vordergrund, aber auch absolut passend für die Geschichte, finde ich. Außerdem ist die Innengestaltung mit den Chatverläufen und den Emoticons echt cool.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und sehr humorvoll, sodass man wundervoll in die Geschichte eintauchen kann. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Halle erzählt. Jedoch erhalten wir auch immer wieder zusätzliche kleine Einblicke in Form von Chatverläufen oder Emails an Halle.

Halle liebt Bücher über alles. Ihr Traum ist es mal im Verlagswesen zu Arbeiten und für ihren Traum fängt sie schon früh an. Ihr Leben findet fast nur im Internet statt, als Kels. Kels ist eine recht erfolgreiche Buchbloggerin, die gerne backt und Buchcover nachstellt. Sie ist offen, selbstbewusst und schlagfertig, alles was Halle nicht ist. Halle ist eher schüchtern und die Worte, die sich in ihrem Kopf bilden, wollen selten heraus. Das alles ändert sich jedoch als sie umzieht und Nash trifft. Nash, der ihr/Kels bester Freund im Internet ist, doch Halle traut sich nicht ihm zu sagen, dass sie Kels ist. Und so beginnt ein schwieriges Doppelleben, das schon bald im absoluten Chaos versinkt.

Für mich ist die Geschichte eine süße, herzliche Liebesgeschichte über ein schüchternes Büchermädchen und ein Nerd. An manchen Stellen ist sie vielleicht etwas lang, sodass sie meiner Meinung etwas kürzer besser gewesen wäre. Aber dennoch eine schöne Geschichte über Freundschaft, Selbstfindung und Liebe. Außerdem ist die Geschichte nicht nur etwas für Büchernerds und Buchblogger, sondern ich glaube jeder kann sich so ein bisschen in der Geschichte wiederfinden. Dennoch spricht das Buch aber auch ein paar interessante Sachen über die Bücherwelt an und wie sehr Social Media uns beeinflussen kann. Ich kann euch die Geschichte von Halle und Nash nur ans Herz legen, denn es ist eine herzerwärmende und süße Liebesgeschichte, aber auch eine Geschichte über echte Freundschaft sowohl Online als auch Offline.

Mein Fazit

What i like about you ist eine niedliche und herzerwärmende Liebesgeschichte zwischen dem schüchternen Büchermädchen Halle und dem bücherliebenden Nerd Nash, aber es ist auch eine Geschichte über Freundschaft, Selbstfindung und das Bücheruniversum. Auch wenn die Geschichte manchmal so seine Längen hat, kann ich es euch empfehlen. Für mich eine wirkliche herzliche Geschichte.

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Veröffentlicht am 23.10.2020

Düster, atmosphärisch und eine spannende Handlung

Adular (Band 2): Rauch und Feuer
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Meine Meinung

Das Cover fügt sich sehr gut in die Reihe ein und passt auch zur Geschichte. Der Rauch und die Düsterkeit legen sich wie ein Mantel um die Geschichte.

Der Schreibstil des Autors ist düster, ...

Meine Meinung

Das Cover fügt sich sehr gut in die Reihe ein und passt auch zur Geschichte. Der Rauch und die Düsterkeit legen sich wie ein Mantel um die Geschichte.

Der Schreibstil des Autors ist düster, seinen Charakteren angepasst und lässt sich sehr flüssig lesen. Wer eher zartbesaitet ist für den ist die Geschichte eher weniger, aber ich finde es passt einfach perfekt zur Geschichte und auch zur Atmosphäre. Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive erzählt und begleitet die Protagonisten.

Viele Charaktere machen hingegen zum ersten Band eine enorme Entwicklung durch, außerdem lernen wir einige Charaktere noch viel besser kennen. Außerdem treffen wir auf spannende, neue Charaktere, die man zuerst noch gar nicht richtig einschätzen kann. Sondern man muss sie entdecken, kennenlernen und kann sich auch bei dem ein oder anderen überraschen lassen. Um euch in der Geschichte nicht so Spoilern bleibe ich hier einfach mal so wage und geheimnisvoll, aber ihr könnt euch schon auf noch mehr Tiefe bei den Charakteren freuen. Ich finde, dass sich der Autor hierbei sehr weiterentwickelt hat.

Die Geschichte entwickelt sich rasant, spannend und düster weiter, sodass ich auch gleich wieder in die Geschichte einsteigen konnte. Eine Rebellion angeführt von einem blutrünstigen Dunkelelf könnte sich in eine Revolution verwandeln, die vielleicht wirklich was bewirken kann. Ein Kaiser, der sich eher verschanzt und sein Volk im Stich lässt, bietet Platz für Grausamkeit aber auch Hoffnung. Zwischen all der Dunkelheit, Hass und Rassentrennung steht Elanor, eine Elfin, die den vermeintlich “Falschen” geliebt hat und jetzt mit ihren ungeborenen Kindern fast alleine dasteht. Dabei ist in der Geschichte viel Platz für Spannung, Intrigen, aber auch die ein oder andere Überraschung. Es ist auch viel atmosphärischer geworden und wir erfahren mehr über den Glauben der Elfen.

Was mich persönlich noch ein bisschen gestört hat ist, dass sich einige Konflikte so gemacht anfühlten. Worauf ich hier aber nicht weiter eingehen kann, ansonsten würde ich euch zu viel verraten. Aber ich finde, dass sich der Autor wirklich toll gesteigert hat im zweiten Band.

Mein Fazit

Adular: Rauch und Feuer besticht vor allem durch seine spannende, düstere und sehr atmosphärische Handlung. Dabei gibt es einige überraschende Wendungen, aber auch ein paar recht vorhersehbare. Dennoch ist die Geschichte absolut fesselnd und ich kann euch sagen, dass mir der zweite Band noch besser als der erste gefallen hat. Vor allem da er viel atmosphärischer ist und wir mehr vom Land Adular sehen. Denn ich finde die Welt die Jamie L. Farley aufzeigt, sehr faszinierend. Von mir eine klare Leseempfehlung, wer es auch gerne mal etwas düsterer mag.

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Veröffentlicht am 16.10.2020

Magisch, atemberaubend & Überraschen - Ein absolutes Highlight

Splitter aus Silber und Eis
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Meine Meinung

“Glaubt ihr, es ist rechtmäßig, einen Mann zu bestrafen, während man eine Frau freilässt? Und glaubt Ihr, dass ein Mädchen nicht in der Lage ist, ein Königreich zu stürzen?” (Splitter aus ...

Meine Meinung

“Glaubt ihr, es ist rechtmäßig, einen Mann zu bestrafen, während man eine Frau freilässt? Und glaubt Ihr, dass ein Mädchen nicht in der Lage ist, ein Königreich zu stürzen?” (Splitter aus Silber und Eis, S. 122)

Das Cover ist wunderschön. Optisch ein absoluter Hingucker, aber auch Innen ist das Buch wunderschön gestaltet mit einer Karte.

Der Schreibstil der Autorin ist detailreich, zauberhaft und lässt sich flüssig lesen, sodass man in die Geschichte eintauchen kann und sich absolut in ihr verliert. Die Autorin schreibt zwar sehr detailreich, aber nicht überladen, sodass man ein keiner Stelle das Gefühl hat, die Geschichte drehe sich nur um Kleider und anderen Schnickschnack. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Nevan und Veris erzählt.

Veris hat mich vom ersten Moment umgehauen. Sie ist eine wahre Kämpfernatur und sie hat auch mich als Leser das ein oder andere Mal überraschen können. Zwischen Mut, Stärke aber auch Zerbrechlichkeit liegt eine wundervolle Person, die natürlich auch Fehler hat, aber alles in allem ist sie für mich eine sehr beeindruckende Protagonistin von der man sich gerne inspirieren lässt. Nevan der Winterprinz konnte mich trotz seines kalten Herzens von Anfang an für sich überzeugen. Trotz seiner kalten und harten Seite blitze immer wieder eine andere Seite von ihm auf, die mich fasziniert hat. Hinter seinen Schleier aus Eis zu blicken war fasziniert.

Was für ein unglaubliches Buch. Splitter aus Silber und Eis ist noch so viel mehr, als ich erwartet habe. Wenturian, das Reich des Winters hat mich mit seiner magischen Schönheit und den Bewohnern verzaubert. Wir begegnen faszinierenden Wesen, entdecken uralte Geheimnisse und müssen uns in Acht nehmen vor Machtspielchen und Intrigen am Hof des Winters. Eine magische und eisige Reise auf der Spur eines dunkeln Fluches mit einigen überraschende Wendungen und einem Plotwist der mich zwischendurch aus den Socken gehauen hat. Zudem runden faszinierende und authentische Charaktere die Geschichte perfekt ab. Und das nicht nur bei den beiden Protagonisten, sondern der ein oder andere Nebencharakter konnte mich ebenfalls mit seiner Entwicklung überraschen. Rundum ist Splitter für mich ein Lesegenuss. Ich hatte so viel Spaß beim Lesen und Austauschen über das Buch. Für mich zählt das Buch zu einem meiner Jahreshighlights und ich kann es jedem von euch nur empfehlen.

Mein Fazit

Splitter aus Silber und Eis ist eine zauberhafte, magische Reise mit vielen überraschenden Wendungen. Ein dunkler Fluch, uralte Geheimnisse, Intrigen und Machtspielchen verwandeln die Geschichte in ein absolutes Highlight. Auch die starken und interessanten Charaktere wie z.B. Veris und Nevan konnte mich überzeugen. Ich würde mich freuen, wenn wir vielleicht irgendwann wieder nach Wenturien reisen können. Ich kann euch die Geschichte nur ans Herz legen, denn für mich ist Splitter ein Jahreshighlight.

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