Nachdem Agent Dillagio die beiden hat fliehen lassen, muss er sich verantworten. Er schwört das ihm so ein Fehler nicht erneut passiert. Cotton und Phil suchen Unterschlupf bei Sarah, Cottons Ziehmutter, ...
Nachdem Agent Dillagio die beiden hat fliehen lassen, muss er sich verantworten. Er schwört das ihm so ein Fehler nicht erneut passiert. Cotton und Phil suchen Unterschlupf bei Sarah, Cottons Ziehmutter, und bringen sie damit in Gefahr. Die Szene hat mir besonders gefallen. Wer denkt das die älter, Querschnitt gelähmte Dame Hilflos ist und sich nicht zu wehren weiß, hat sich getäuscht. Und wieder einmal können sie dem Agent durch die Finger schlüpfen und die Flucht geht weiter.
Cottons Besuch aus Folge 1, in Russland, blieb nicht unbemerkt und seine Gegner nicht da. Sie folgten ihm nach Amerika. So werden die beiden Ex FBI Agents nun nicht nur von der amerikanischen Regierung verfolgt sondern auch von Superschurken. Man schwenk immer zwischen Cotton und seinen Gegner. Sieht beide Schichtweisen, was unglaublich spannend ist. Man sieht nun beide Seiten. Einmal wie Cotton und Philippa dem wahren Täter so langsam auf die Spur kommen, und dann die andere Seite. Wie kam es zu dem ganzen überhaupt. Was treibt sie an?
Ich kenne die Autorin bisher nur aus dem Bereich der Fantasy. 2 ihrer Reihen habe ich bisher gelesen und mochte ich sehr gern.
So dass ich auch zum dem als Jugendthriller betiteltem Buch "The Lie she ...
Ich kenne die Autorin bisher nur aus dem Bereich der Fantasy. 2 ihrer Reihen habe ich bisher gelesen und mochte ich sehr gern.
So dass ich auch zum dem als Jugendthriller betiteltem Buch "The Lie she never told" griff. Der Einstieg viel mir schon einmal leicht, auch im weiteren Verlauf war der Schreibstil durchaus angenehm zu lesen gewesen. Keine Dopplungen oder unnötigen Schachtelsätze.
Nur der Inhalt konnte mich nicht restlos begeistern. Die Geschichte tröpfelte vor sich hin. Faith kam in ihre alte Heimat zurück um Klarheit zu bekommen. Vor 3 Jahren wurde sie angeklagt ihr beste Freundin umgebracht zu haben, wurde aber frei gesprochen und möchte nun antworten finden was damals wirklich passiert ist. Trotz ihrer Unschuld und des Freispruches, sehen das die Einwohner anders. Und begegnen ihr mit Missachtung, Ausgrenzung und sogar Gewalt. Weil? Keine Ahnung. Ich persönlich hatte schon mit einigen Verkehrsunfällen zu tun gehabt. Wie man von dem schwerstverletzten Fahrer und dem fehlenden Beifahrer automatisch auf Mord kommt, in der nie eine Leiche gefunden wurde, ich habe keine Ahnung. Das war für mich schon die erste Ungereimtheit, welche genau betrachtet wirklich völlig aberwitzig ist. Aber gut, wir wissen ja ziemlich frühzeitig das dies so ist und Faith unschuldig. Aber wer war es dann? Oder lebt Emma noch? Als erstes trifft sie auf Liam, Emmas Bruder. Welcher sie abgrundtief hasst, wegen ... ich habe wieder keine Ahnung. Faith möchte das klarstellen und ihm erzählen das Emma eventuell noch lebt. Okay, dann haben wir den Klappentext abgearbeitet, welcher hier wirklich schon viel verraten hat, ungewöhnlich. Wer aber dachte das es ab hier dann spannend weitergeht und wir den wahren Verbrecher folgen, irrt sich. Und das war leider die größte Enttäuschung für mich. Ab hier verwandelte sich das Buch in eine Lovestory Geschichte mit ein wenig Rahmenunterhaltung. Und viele der Gespräche der beiden waren wirklich unlogisch. Es ging mir erstens viel zu schnell, von ich hasse dich unglaublich zu du bist das beste auf der Welt. Und hat dann noch zu viel Platz eingenommen, so das die eigentliche Geschichte nur am Rande behandelt wurde. Hierbei sind die Figuren aber recht blass geblieben. Zu keinem der Charaktere konnte ich Verbindung aufbauen, oder näher kennen lernen. Alle haben sich abgeschottet.
Wir haben mit dem Buch nur knapp 300 Seiten Zeit den wahren Täter zu finden. Knapp 250 wurde mit romantischen Dingen und kleinen Plänkeleien, welchen niemanden weitergebracht hat gefüllt. So dass man die restliche Story auf 50 Seiten quetschen muss. Und diese war dann echt too much. Von allem viel zu viel. Es war klar das eine abgedreht Geschichte dahinter steckt und das der Schuldige innerhalb der Kleinstadt zu finden ist. Das aber gefühlt die gesamte Einwohnerschaft damit zu tun hat ist meiner Meinung nach zu abstrus. Irgendwie war jeder mit verstrickt. Bewusst oder unbewusst, aus eigenem Antrieb oder aufgrund von Zwang. Wobei ich einiges des erzwungen einfach nicht nachvollziehen konnte. Ein Gang zur Polizei und alles wäre vorbei gewesen und Menschenleben hätte gerettet werden können. Ein Einzeltäter hätte mir deutlich besser gefallen und wäre auch glaubhafter gewesen als die erzählte Geschichte. Sie war unglaublich reißerisch, aber hat sich deswegen auch unecht angefühlt und einen weiteren Stern Abzug gekostet.
Allgemein gesagt war dies ein netter Liebesroman mit actionreichem Ende. Aber definitiv kein Jugendthriller. Für mich gehört zu einem Thriller das Verfolgen des Tatverdächtigem, das mit rätseln und das verfolgen des Falles im Allgemeinen. Dies ist hier nicht passiert, denn es wurde sich auf die Geschichte der Liebenden konzentriert und eher in die Vergangenheit geschaut als nach vorne.
Ich erwartete ein Fantasyroman in dem das Hauptaugenmerk auf der Magie liegt. Und das in einem schönen schottischen Setting. Bekommen habe ich eine New Adult Roman in dem das dahinplätschern der recht ...
Ich erwartete ein Fantasyroman in dem das Hauptaugenmerk auf der Magie liegt. Und das in einem schönen schottischen Setting. Bekommen habe ich eine New Adult Roman in dem das dahinplätschern der recht langweiligen Lovestory im Vordergrund steht.
Die Grundidee der Archive und der magischen Artefakte war echt klasse und hat mir gut gefallen, davon hätte ich gerne mehr erfahren.
Die Charaktere hingegen blieben arg blass und durchschaubar. Handlungen waren oftmals zu impulsiv, naiv und vorhersehbar. Kann man mal machen, sollte sich so aber nicht durch das gesamte Buch ziehen. Vor allem das Fallon nicht eine richtige oder auch nur kluge Entscheidung getroffen hat. Wie ihr jemand mit 19 Jahren ein Geschäft anvertrauen konnte, kann ich nicht nachvollziehen.
Auch der rote Faden lässt zu Anfang zu wünschen übrig, das ist eher fischen im dunkeln und als Leser bleibt man lange unwissend worum es eigentlich gehen sollte. In der Zwischenzeit erleben wir die zwei Hauptprotas beim kennen lernen, streiten, vertragen, streiten, vertragen, streiten usw. Alle Klischees welche in NA Romanen vorkommen wurden wunderbar bedient. Mir war es viel zu viel davon. Der Reiz blieb somit aus.
Wenn dieses Buch als solches beworben worden wäre, wäre dies durchaus passender gewesen. Da hier eindeutig das Hauptaugenmerk lag und die Magie wirklich nur ein Flüstern blieb.
Bei der Sprecherin fehlten mir die Wörter. Viel zu schnell, nuschelnd, lispelnd, falsche Betonung in der Kombi mit einer völlig überzogenen und lächerlichen Interpretation von männlichen Stimmen haben dieses Buch zu einem wahren Hörgraus gemacht. Jeder einzelne der Charaktere klang prinzipiell als Dauer betrunken, die Männer haben zusätzlich noch an extrem schweren Lungenkrankheiten gelitten. Wenn möglich hätte ich gerne noch Minuspunkte dafür verteilt.
Ich erwartete ein Fantasyroman in dem das Hauptaugenmerk auf der Magie liegt. Und das in einem schönen schottischen Setting. Bekommen habe ich eine New Adult Roman in dem das dahinplätschern der recht ...
Ich erwartete ein Fantasyroman in dem das Hauptaugenmerk auf der Magie liegt. Und das in einem schönen schottischen Setting. Bekommen habe ich eine New Adult Roman in dem das dahinplätschern der recht langweiligen Lovestory im Vordergrund steht.
Die Grundidee der Archive und der magischen Artefakte war echt klasse und hat mir gut gefallen, davon hätte ich gerne mehr erfahren.
Die Charaktere hingegen blieben arg blass und durchschaubar. Handlungen waren oftmals zu impulsiv, naiv und vorhersehbar. Kann man mal machen, sollte sich so aber nicht durch das gesamte Buch ziehen. Vor allem das Fallon nicht eine richtige oder auch nur kluge Entscheidung getroffen hat. Wie ihr jemand mit 19 Jahren ein Geschäft anvertrauen konnte, kann ich nicht nachvollziehen.
Auch der rote Faden lässt zu Anfang zu wünschen übrig, das ist eher fischen im dunkeln und als Leser bleibt man lange unwissend worum es eigentlich gehen sollte. In der Zwischenzeit erleben wir die zwei Hauptprotas beim kennen lernen, streiten, vertragen, streiten, vertragen, streiten usw. Alle Klischees welche in NA Romanen vorkommen wurden wunderbar bedient. Mir war es viel zu viel davon. Der Reiz blieb somit aus.
Wenn dieses Buch als solches beworben worden wäre, wäre dies durchaus passender gewesen. Da hier eindeutig das Hauptaugenmerk lag und die Magie wirklich nur ein Flüstern blieb.
Edinburgh 1847. Wie schön muss diese Stadt da schon gewesen sein? Für mich die schönste Stadt unserer schönen Erde. So war ich nach nur den ersten beiden Wörtern schon ...
Für mich ein absolutes Highlight.
Edinburgh 1847. Wie schön muss diese Stadt da schon gewesen sein? Für mich die schönste Stadt unserer schönen Erde. So war ich nach nur den ersten beiden Wörtern schon sicher das dieses Buch ein Must Have ist. Zusammen mit dem spannenden Kriminalfall versprach ich mir viel Abwechslung.
Diese Bewertung gilt für das Ebook, sowie das Hörbuch. Denn nur in Kombi konnte man es lesen. Da das Hörbuch massive Schnittfehler aufwies. Wofür die Geschichte allerdings nichts kann und ich deswegen keine Sterne abziehe. Ab Kapitel 33 wurden diese nicht zu Ende erzählt, sondern wiederholten nur den Anfang. So dass ich die jeweiligen Ende als Ebook las und dann weiterhörte.
Vor allem da der Sprecher erstklassig war. Einer der wirklich wenig deutschsprachigen welche den Namen der schönsten Stadt auch richtig aussprach. Musik für meine Ohren.
Zur Geschichte selber. Wir lernen die wichtigen Figuren, Will und Sarah, näher kennen. Aber doch nicht alles, vieles bleibt im verborgenen. Wer ist Will wirklich, und was treibt ihn an? Schritt für Schritt dringen wir tiefer vor, allerdings lässt es auch Raum für weitere Fragen und Fortführungen in weiteren Romanen. Wir treffen Will beim Besuch einer Dirne, seiner Freundin. Welche er tot auffindet. An einen natürlichen tod glaubt er nicht, beweisen kann er es allerdings auch nicht. Bis er durch Zufall eine zweite Tode findet, welche die selben Merkmale wie seine Freundin aufweist. Will beginnt für sich zu ermitteln, Fragen zu stellen. Dies allerdings nur nebenbei. Denn als Assistent von Prof. Simpson hat er nicht viel Freizeit. Der Professor ist einer der angesehensten Gynäkologen seiner Zeit. Während Will ihn begleite, erfahren wir als Leser einiges über die Medizin des 19.ten Jahrhunderts. Wirklich interessant, spannend, grausam, oftmals recht blutig und auch gespickt mit Unwissenheit und Dummheit. So predigten einige das Frauen die Qualen der Geburt ohne Linderungen ertragen müssen, auch wenn der Arzt gerade seinen Arm in deren Uterus hat und das Kind im Mutterleib dreht. Gerade diese genauen Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Da die Geburt, deren Komplikationen und alles was damit zu tun hat in vielen Büchern ein Tabuthema ist. Hier so genau darüber zu lesen war sehr sehr gut. Auch weitere medizinischen Erfahrungen der damaligen Zeit war sehr interessant. Die Entwicklung einer Anästhesie war gerade erst in der Entwicklung, viel lief noch schief.
Auch der Kriminalfall war durchwegs spannend. Ich fieberte und überlegte lange mit, wer für die grausamen Morde verantwortlich war und vor allem was dessen Beweggrund war. Zusammen mit Will kam ich dann darauf und rannte mit ihm gemeinsam atemlos durch die Straßen Edinburghs. Alles fügte sich zusammen und wurde erklärbar, so dass am Ende für mich keine Fragen offen blieben. Zumindest nicht was es mit diesem Fall auf sich hatte. Fragen zu Will und Sarah blieben natürlich, und lassen auf viele weitere Bücher in der schönsten Stadt hoffen.