...ich kann mich nicht mit John Holland anfreunden. Er ist einfach zu perfekt. Charmant, groß, gut aussehend, talentiert. Der perfekte Mann wie Frau es sich wünscht. Der alte König schiebt ihn ab, der ...
...ich kann mich nicht mit John Holland anfreunden. Er ist einfach zu perfekt. Charmant, groß, gut aussehend, talentiert. Der perfekte Mann wie Frau es sich wünscht. Der alte König schiebt ihn ab, der neue König überhäuft ihn mit Ehrungen (wofür genau er die vielen Titel erhält bleibt mir ein Rätsel), ständig rettet er das Heer (war er der einzige der strategisch denken konnte?). Spannung kommt keine richtig auf, da man bereits beim Klappentext erfährt das er alle Titel seines Vaters wieder bekommt. Somit fieberte ich auch nicht mit ihm mit wenn er in Gefangenschaft geriet, denn der mittelalterliche Superheld konnte sich doch eh wieder befreien.
Wobei der Autor einen tollen Schreibstil hat. Gerade die romantischen Liebesbeschreibungen fande ich erfrischend. endlich musste ich nicht lesen wie ein König seine Frauen "pflügte" (Warum schreibt das überhaupt ein Autor? Tut das Not?).
Die Beschreibung des Totes des Königs ganz am Anfang hat mich kurzweilig in Schnappatmung versetzt. Ziemlich Klasse.
So hätte die Beschreibung von der Schlacht bei Azincourt gerne mehr Platz einnehmen können.
ch habe das Buch förmlich verschlungen. Die seiten rauschen so an einem vorbei.
Während des lesen habe ich fast auf jeder zweiten Seite weinen müssen aus so unterschiedlichsten Gründen, vor Lachen, vor ...
ch habe das Buch förmlich verschlungen. Die seiten rauschen so an einem vorbei.
Während des lesen habe ich fast auf jeder zweiten Seite weinen müssen aus so unterschiedlichsten Gründen, vor Lachen, vor Trauer, Verzweiflung, Wut, Enttäuschung, Freude. Alle Emotionen werden bedient.
Ich habe dieses Buch vor der Kriegerreihe gelesen, wobei ja eine andere Reihenfolge empfohlen wird (habe ich selber aber erst danach irgendwo gelesen ;) ). somit war es für mich das erste Buch dieser Autorin. Ich finde Ihren Schreibstil sehr gut. Oftmals tolle Wortwahl, Charaktere werden gut beschrieben, Gefühle werden verständlich und nachfühlbar. In einigen anderen Büchern ärgert es mich häufig das die "ach so Erwachsenen Frauen" agieren / denken wie ein pubertierendes Teenie, dies ist hier überhaupt nicht so. Ich musste mir gerade am Anfang immer wieder ins Gedächtnis rufen das Lia gerade einmal 13 ist, sie wirkt sehr früh schon erwachsen und reif. Ein sehr toller Charakter der sofort ins Herz wächst. Natürlich auch die 2 Erzengel (#TeamGabriel :) ) Auch hier werden die Charaktere, deren Gedanken und Gefühle zueinander, so unterschiedlich sie auch sein mögen, wieder sehr anschaulich erläutert, man ist mittendrin und fühlt alles mit.
Die Geschichte selber ist nicht vorhersehbar und überrascht durch einige Wendungen. Die Liebe darf natürlich auch nicht zu kurz kommen und findet auch in diesem Buch einen Platz. Aber in so unterschiedlicher Form, das es sich einmal mehr von so vielen anderen Büchern unterscheidet.
Achtung Spoiler (für welche die die Kriegerreihe schon kennen, natürlich nicht ;) )
Ich mochte Astaras von Anfang an nicht. so ein eingebildeter, narzisstischer, egoistischer Schnösel. Pfffff
Sie hätte so viele tolle andere Männer (Engel / Dämonen / Menschen) haben können und nimmt sich gerade diesen... Kopfschüttel
Ich kann dieses Buch und natürlich die Autorin nur jedem empfehlen. Ihr Schreibstil ist so erfrischend anders, humorvoll, detailliert ohne sich zu verlieren, nachdenklich und auf den Punkt gebracht. Man findet keine richtigen Worte um diese kraftvolle Buch ausreichend zu beschreiben. Ich kann nur hoffen noch viele weitere Bücher aus ihrer Feder genießen zu dürfen.
Cover / Buchtitel:
"Das Mündel der Hexe", der Titel hat mal so überhaupt nix mit dem Inhalt zu tun. Das Bernsteinkreuz oä wäre besser gewesen. Aber es ist nun einmal Mode das historische Romane beginnen ...
Cover / Buchtitel:
"Das Mündel der Hexe", der Titel hat mal so überhaupt nix mit dem Inhalt zu tun. Das Bernsteinkreuz oä wäre besser gewesen. Aber es ist nun einmal Mode das historische Romane beginnen mit Das Mündel / Die Tochter oä. Somit Einheitsbrei und sticht aus dem großen Sammelsurium nicht heraus. Ebenso das Cover, dieses "ich bin ein historischer Roman" - Beige ist auf jedem 2.ten Buch zu sehen. Keine Abwechslung, kein Hinkucker.
Schreibstil:
Muss ich den Namen der Figuren in jedem Satz wiederholen? Am Anfang des Buches war dies echt nervig. In fast jedem einzelne Satz wurde Idas Name genannt. Für was? Das man ihn nicht vergisst, oder was? Hierfür hätte es auch andere Möglichkeiten gegeben. Es kommen auch immer wieder unnötige Gedankensprünge auf. Ich musste häufig eine Seite mehrfach lesen um zu verstehen was jetzt wieder gemeint ist, das hindert das flüssige lesen sehr.
!!!Achtung Rezi enthält Spoiler!!!
Inhalt:
Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Meins war es nicht. Anhand des Namens des Buches habe ich auf ein Hexenbuch gewartet, vergebens. Es wurde mal kurz erwähnt das Alma nicht die leibliche Mutter ist und als Hexe angeklagt wird, höchstens 4 Seiten dann war das Thema wieder vom Tisch. Es wurde ab und an nach jeweils 150 Seiten 1x wieder erwähnt ist aber schnell in Vergessenheit gekommen. Ida hat auch nichts getan um Alma zu retten, welche sie doch so sehr liebt und der sie soooo viel zu verdanken hat. Nein, sie geht widerspruchslos mit einer fremden Gauklertruppe mit und bereist die Gegend. Hallo? Soll das logisch sein? Alma bleibt im Gefängnis, wird aber am Ende des buches direkt vom Scheiterhaufen herunter gerettet... Warum auch immer dies der junge Mann getan hat, bleibt wohl ein Rätsel der Autorin.
Ida reist von Burg zu Burg. eigentlich immer das selbe. Eine Köchin welche die eigentliche Herrin ist. ein junge Magd mit der sich Ida anfreunden und welche sich aber auch an Gustavos Hals schmeisst und unsterblich verliebt. Wie viele Frauen hat der Mann in der Zeit eigentlich vernascht? Und das obwohl er eine "Freundin" hat, welche dann einfach mal stirbt, ohne das es irgendwer mitbekommt. Dafür gibt es auch nur einen Satz, ist ja auch nicht so wichtig... war ja nur Idas Gefährtin das halbe Buch entlang. Auch das muss man wieder einmal nicht verstehen.
Auf einer Burg wird eine Gräfin vermisst, mal wieder ein roter Faden welcher nur für 10% angerissen wird und dann nicht weiter verfolgt wird und davon gibt es einige.
Der Priester ihr Vater, Ida erfährt es und schaut dann unbeteiligt dabei zu wie er umgebracht wird... sehr nachvollziehbar. Ähm Nein!
Und na klar wird der Papst eine Magd in den Adelsstand erheben sodass ein Raubritter sie heiraten kann... Der hat ja gerade sonst nix zu tun. Den Untergang seiner Kirche verhindern oder so...
Es wird viele 100 Seiten lang über die Kirche, Intrigen und die Codices geschrieben und dann am ende wird alles auf 2 Seiten aufgelöst. Halbherzig, mit irgendwelchen "Ausreden". Man hatte das Gefühl das die Autorin nur noch fertig werden wollte. Der junge Adelige Raubritter verliebt sich in eine Magd welche er 2x gesehen hat? Er rettet deren "Adoptivmutter" vom Scheiterhaufen, mit Briefen vom Papst (was der Papst davon hat eine Hexe zu befreien???). Warum genau weiß leider niemand. Idas leibliche Muttter erkennt sie an und nimmt sie in die Familie auf, obwohl ihr das 17 Jahre zuvor unmöglich war und sich an den Umständen nichts geändert hat.
Also der Versuch war da. Die Geschichte hätte sehr gut werden können. Geiheime Codicies, die Suche nach der leiblichen Mutter usw. Aber die ständigen Wechsel der unterschiedlichen Burgen (ich weiß echt nicht mehr wie viele es waren, aber mehr als 2 waren definitiv unnötig), Themen aufgreifen und dann nicht weiter verfolgen (verschollene Gräfin, Hexenverbrennung, Liobas Erkrankung, usw) hat einem das lesen nicht leicht gemacht. Wenn man schnelle Lektüre für zwischendurch sucht, ist man hier auch falsch, denn durch so viele gedanklichen Winkelzüge liest es sich auch nicht schnell weg sondern eher sehr langsam.
Ich kann dieses buch nur Lesern empfehlen welche nicht viel Wert legen, ob eine Geschichte logisch und sinnvoll ist, sondern sich einfach nur berieseln lassen wollen. Für alle welche genau wissen möchten wieso warum etwas genau so passiert ist, ist dieses Buch nicht ratsam. Denn viele Handlungsstränge werden nicht aufgeklärt, oder ziemlich lustlos und unlogisch.
Ich habe dieses buch als Rezensionsexemplar der Autorin erhalten. Habe mich riesig darüber gefreut und umso ärgerlicher ist es für mich das ich es nicht als gut bewerten kann. Dies tut mir sehr leid. Aber davon lass ich meine Meinung eben nicht beeinflussen. Wobei der Aspekt des Rezensieren der einzige Grund war warum ich es fertig gelesen habe, ansonsten hätte ich es leider vorher abbrechen müssen, da der Stil leider überhaupt nicht meinem Geschmack entspricht
Cover / Titel: Ich finde das Cover sehr gelungen. Es harmoniert mit dem Titel und der Geschichte. Feuer und Eis wird bildlich sehr gut dargestellt ohne zu viel zu verraten.
Schreibstil: sehr flüssig und ...
Cover / Titel: Ich finde das Cover sehr gelungen. Es harmoniert mit dem Titel und der Geschichte. Feuer und Eis wird bildlich sehr gut dargestellt ohne zu viel zu verraten.
Schreibstil: sehr flüssig und klar zu lesen, keine Stolpersteine oder Unklarheiten. Oftmals ein sehr erwachsener / harter Stil, was aber nicht negativ ist, sondern die Geschichte nur voran gebracht hat. Zu viel Herzschmerz wäre bei diesem Buch nicht gut gewesen.
Inhalt: Ich habe mich beim lesen auch mit an eine andere Welt erinnert und sehe schon in meinen Gedanken wie Lysanna und Sylvinas sich im Bogenschießen messen. Da ich die Welt rund um Warcraft sehr liebe fühle ich mich in Elesztrah wie zu Hause. Trolle, Zwerge, Worgen, Waldelfen, Untote welcher von einer Untoten Königen wieder erweckt worden. Alles ist genau meins. Und doch war es nichts abgeschriebenes. Fanny hat mit Elesztrah eine neue tolle Welt erschaffen welche es zu entdecken gilt. man wird auch ziemlich schnell gleich durch die unterschiedlichen Gegenden geführt und ist mittendrin im Krieg gegen den Oberbösewicht. Der rote Faden ist klar erkennbar und verläuft zielstrebig. Nebenstränge werden nachvollziehbar erläutert und tragen zur Spannung der Handlung bei. Es ist auch hierbei nicht zu viel, so dass man sich irgendwann nichts mehr merken kann. Der Clan von Lysanna ist wohl recht groß, man wird aber nicht von Namen und der Zugehörigkeit erschlagen. Für mich war es durchwegs spannend und ich freue mich schon sehr wenn ich endlich Band 2 und 3 lesen kann.
ch war für einige Stunden sehr gut unterhalten gewesen. Der Roman lässt sich schön flüssig lesen und erzählt eine Geschite aus der Perspektive von 2 Auftragsmörderinen in der Londoner Unterwelt von vor ...
ch war für einige Stunden sehr gut unterhalten gewesen. Der Roman lässt sich schön flüssig lesen und erzählt eine Geschite aus der Perspektive von 2 Auftragsmörderinen in der Londoner Unterwelt von vor über 150 Jahren. Die Umgebung Londons wurde sehr gut beschrieben, so dass man die Dampfmaschienen und Luftschiffe sehen konnte, es wurde sich aber nicht in Details verloren.
Im großen und ganzen eine tolle Lektüre, sie enthält einige interessante Wendungen, allerdings auch einiges was deutlich vorhersehbar ist. Was mit stört war das sich einige Redewendungen immer und immer wiederholten. Die Protas haben ständig vor Zorn die Zähne zusammen gebissen bis der Kiefer schmerzte und gerade eine der beiden war ständig zornig. Wer sich kurzweilig unterhalten möchte ist hier sehr gut bedienst, wer die große unbekannte Geschichte erwartet wird enttäuscht vom ende sein.