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Jenny_Colditz

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.09.2020

Ein exotisches Märchen

Der Fluch des dunklen Prinzen
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könnte Spoiler enthalten

Der Fluch des dunklen Prinzen – ein erotisches Märchen

Cover:
Natürlich wunderschön. Gerade die Farben. Sehr verspielt, erotisch und auch ein wenig magisch / mystisch. Passend ...

könnte Spoiler enthalten

Der Fluch des dunklen Prinzen – ein erotisches Märchen

Cover:
Natürlich wunderschön. Gerade die Farben. Sehr verspielt, erotisch und auch ein wenig magisch / mystisch. Passend zur Geschichte.

Schreibstil:
Schön flüssig und leicht zu lesen. Keine unnötigen Schachtelsätze. Keine Dopplungen oder ähnliches. So dass ich schön durch die Seiten fliegen konnte, ohne Absätze doppelt zu lesen, weil irgendetwas doppelt gelesen werden musste.

Geschichte:
Es ist, für mich, recht schwer das gelesene zu beschreiben ohne zu Spoilern. Also Vorsicht, vielleicht enthält diese Rezi Spoiler.
Die Geschichte des dunklen Prinzen beginnt schon recht, nun ja…, scharf. Man lernt die Welt der beiden Prinzen von Padum kennen. Kieran den Thronerben, sowie Liam dessen jüngeren Zwillingsbruder. Welcher verflucht ist der dunkle Prinz zu sein. Es gab zu Anfang immer mal wieder Andeutungen was genau hinter diesem Fluch steckt, die genaue Auflösung kommt aber nach und nach, die große Auflösung erhält man erst zum Schluss. So ist das Buch durchgehend spannend. Mitten hinein in diese Spannung kommt Celeste von Opal zu Besuch in den Palast. Zwischen Liam und seinem Bruder entsteht sofort ein Wettstreit um die Gunst der Prinzessin. Wer wird Celeste für sich gewinnen können? Wem schenkt sie ihr Herz? Und wird sie dies überhaupt tun? Wer dann hier allerdings eine Geschichte um die Gunst der Prinzessin erwartet, ohne Geheimnisse und Wandlungen, wird enttäuscht. Im positiven Sinne. Denn diese Geschichte hat so viel mehr zu bieten als ein kleiner Wettstreit zwischen Brüdern. Hier geht es um Liebe und Feindschaft, Familie und Freunde, Krieg und Frieden. Eine Liebe so schön, wie selten gelesen, welche auf harte Probe gestellt wird. Kann sie bestehen? Und was ist mit der Erotik? Natürlich kommt diese auch vor. Aber meiner Meinung nach recht gut dosiert, nicht übertrieben oder unecht wirkend. Nur ab und an kamen Anspielungen vor welche ich nicht als passend empfunden habe. Die sexuell unerfahrene Prinzessin, welche, entschuldige die Wortwahl, kurzfristig dann dauergeil wird. Auch denkt der junge Prinz, in für mich recht merkwürdigen Situationen, oft daran die Prinzessin zu vernaschen. Die erotischen Szenen selber sind allerdings sehr angenehm beschrieben, nicht übertrieben. Trotz allem erhält das Buch von mir nur 4 Sterne. Zu einem Highlight hat es nicht gereicht. Dafür hatte es dann doch leider einige Stellen welche sich gezogen haben. Es ist einiges passiert, für mich aber leider nicht spannend. Die Geschichte von Celestes Schwester hätte näher beleuchtet werden können, da hat man meiner Meinung nach nicht genug erfahren. Ebenso beim zu erwartenden Krieg mit einem der Nachbarländer. Kommt dieser nun, oder doch nicht? Was ist aus der zweiten merkwürdigen Prinzessin geworden? Und wie geht es weiter? Was wird aus Padum? Dem Leser wird ziemlich schnell klar das Kieran nicht zum König taugt, auch seinen Eltern ist dies durchaus bewusst. Wird er trotzdem aufs Volk losgelassen und kann tun was er will? Obwohl er es über kurz oder Lang ruinieren wird. Ein wenig frustrierend war der Charakter von Kieran leider schon, ich bin bis zum Ende nicht mit ihm warm geworden. Die Geschichte hat definitiv Potential um fortgesetzt zu werden. Andere Bereiche zu beleuchten, mehr von Celesetes Begeliter zu erfahren. Warum muss dieser sich tarnen? Oder natürlich eine geschichte in welcher die Schatten der Bewohner Padums näher beleuchtet werden. Diese sind Klasse, sie erinnern mich so sehr an Peter Pan, und diese Geschichte liebe ich ja sehr.

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Veröffentlicht am 27.09.2020

Müssen Heldinnen immer nur gutes tun?

Die Drachenhexe (Band 1): Licht und Schatten
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Mit Die Drachenhexe wagte sich die Autorin in den Bereich des Dark Fantasy.
Und wie gut sie das tat. Es war düster, direkt zu beginn. Traurig und beklemmend.
Freyja von Kindesalter mit einem bösen Fluch ...

Mit Die Drachenhexe wagte sich die Autorin in den Bereich des Dark Fantasy.
Und wie gut sie das tat. Es war düster, direkt zu beginn. Traurig und beklemmend.
Freyja von Kindesalter mit einem bösen Fluch belegt, sie hat keinen Zugang zu guten Gefühlen. Liebe, Mitgefühl oder Empathie. Aber braucht es das um glücklich zu sein?
Aufgrund dessen wird sie seit frühester Kindheit ausgegrenzt und gemieden, sogar angegriffen. Und wie wehrt sie sich? Brutal und erbarmungslos. Danach verfolgt sie nur ein Ziel: Die Eroberung des Thrones welcher ihr zusteht. Mit allen Mitteln.

Der erste Teil des Buches zeigt uns das Leben der zukünftigen Drachenhexe, wie sie zu dem wurde was andere in ihr sahen. Wurde sie böse geboren, oder erst zu dem gemacht?
Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt schön leicht und locker zu lesen. Keine unnötigen Ausschweifungen, die Spannung bleibt immer schön erhalten. Die Charaktere greifbar. Man fühlt mit ihnen mit, versteht was sie antreibt und bewegt.

Auch als der Engel in Erscheinung tritt und man die andere Seite kennen lernt bleibt es spannend. Man (also ich ;) ) entscheidet sich nicht automatisch für das gute. Es ist klar das der Engel die Hexe angreift, aber hofft man wirklich das dieser sie besiegt? Also ich nicht! Ich hoffte auf einen Ausweg, eine andere logische Lösung. Ich habe beide Charaktere "lieben" gelernt. Aber ich wollte ihnen auch häufig genug die Köpfe aneinanderschlagen ;)

Ob die Autorin einen Mittelweg gefunden hat oder einer der beiden Parteien unterliegt... lest selbst.
Es lohnt sich

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Veröffentlicht am 27.09.2020

Mystisch, spannend und herzerwärmend

Snowdrop Manor: Tage unter Krähen
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ACHTUNG Rezi könnte SPOILER enthalten.

Cover:
Das Cover ist wie die Geschichte, düster und mystisch.
Auch weitere Bilder innerhalb des Buches sind sehr schön illustriert und zur Szene passend. Einziger ...

ACHTUNG Rezi könnte SPOILER enthalten.

Cover:
Das Cover ist wie die Geschichte, düster und mystisch.
Auch weitere Bilder innerhalb des Buches sind sehr schön illustriert und zur Szene passend. Einziger Kritikpunkt ist Snowdrop Manor selbst. Denn dies wird im Buch für meine Ohren und innere Augen völlig anders beschrieben als auf dem Bild dargestellt. Sehr schade, da hätte man vielleicht was passenderes finden können.

Schreibstil:
Wieder einmal sehr angenehm. Das düstere bleibt konstant bestehen, der Spannungsbogen ist vorhanden, allerdings nicht so auffällig wie in anderen ihrer Bücher.

Geschichte:
Die Geschichte ist schwer zu beschreiben. Sacht, bedrückend, düster. Es lasstet schwer auf einem. Lauren hat es von Anfang an nicht leicht. Sie verliert auf dramatische Art und Weise ihre Familie. Wir begleiten sie durch ihren Abschied und die Trauer, und die Gefühle welche ich hier hatte waren sehr bedrückend. Es schnürrt einem die Kehle zu. Es ist nicht übertrieben, es ist echt. Und genau das macht es nahbarer.
Auch die Reise und Ankunft nach Snowdrop ist erdrückend. Und dieses Gefühl bleibt während des gesamten Buches über bestehen. Durch Beschreibungen und Gefühlen, erinnert mich das Buch an ein anderes welches in einer ähnlichen Zeit spielt und ich sehr liebe. Aufgrund dessen vermisste ich den großen Spannungsbogen nicht unbedingt. Ja klar, da war immer dieses große Geheimnis und das mysteriöse, aber so richtig der "Ahhhh Moment" kam nicht. Auch ein weiterer "Schockmoment" kam bei mir leider nicht an. Natürlich tragisch, aber es hat mich emotional nicht erreicht. Eventuell da die Gefühlswelt die gesamte Zeit schon sehr bedrückend war.

Mir gefiel zu Anfang sehr gut das Magie erwähnt wurde, als etwas mögliches. Nicht so bääääm Feuer aus den Händen. Sondern eher sacht, möglich oder doch nicht? Mir hätte es gut gefallen wenn dies so geblieben wäre. So dass es dem Leser obliegt ob er Magie für möglich hält oder als Humbug abtut. Vielleicht in einem weitere Buch welche in dieser Zeit spielt? Denn das Gefühl welches ich beim lesen hatte war durchwegs gut, es kribbelte, war spannend und gefühlsecht. Der letzte zündende Funke ist nicht übergesprungen, aber es war mega viel Potential enthalten. Und weiteren Geschichten aus dieser Zeit steht nichts im Wege. Ich liebe das Setting sehr.

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Veröffentlicht am 27.09.2020

Livie und ihr zweites Abenteuer

Banshee Livie (Band 2): Weltrettung für Fortgeschrittene
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Ich Liebe diese Reihe. Sie ist voller Witz und Humor, Spannung und unerwarteten Wendungen.

Ich mag die Cover der Reihe sehr, da sie alle gleich und doch so extrem unterschiedlich sind. ein richtiger Blickfang ...

Ich Liebe diese Reihe. Sie ist voller Witz und Humor, Spannung und unerwarteten Wendungen.

Ich mag die Cover der Reihe sehr, da sie alle gleich und doch so extrem unterschiedlich sind. ein richtiger Blickfang im Regal.

In Band 1 durften wir Livie und ihr neues Leben als Banshee schon kennen lernen. Auch einige ihrer neuen Freunde tauchen auf und wir erfahren genaueres aus der Vergangenheit. Da Band 1 mit einem Cliffhanger endet, war klar was uns in Band 2 erwartet. Und somit beginnt es direkt mittendrin, im Grauen. Im wahrsten Sinne. Die Grauen sind los und jagen Livie und ihre Freunde. Wir folgen ihr quer durch London, deren Kräuterläden und Toiletten ;)

Der Humor ist wie gewohnt mega komisch, aber nicht erzwungen oder aufgesetzt. Sondern wohl dosiert und gefühlsnah. Livie ist eine Granate. Endlich einmal nicht eine perfekte Prota, welche ohne Probleme die Welt rettet. Livie ist leicht pummelig und nicht zufrieden mit ihrer Figur oder Frisur. Süß verknallt in Walt, und absolut verplant. Und das macht sie unheimlich sympatisch, nahbar. Das macht sie echter und glaubwürdig. Man nimmt ihr es ab, gerade die Liebe zu ihren Freunden und den ungebrochenen Willen alle zu retten. Die Geschichte ist nicht unglaubwürdig, wenn man mal die Todesboten, Banshees und Druiden außen vor lässt ;)

Ich kann die Geschichte uneingeschränkt empfehlen, wer auf Spannung und Humor steht, kommt

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Veröffentlicht am 27.09.2020

Klasse Auftakt eines humorvollen und spannenden Krimis

Der Tanz des Mörders
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Kann man einen Mörder anhand seiner Tanzschritte überführen?
Ja kann man!
Der Hauptprota ist unglaublich angenehm. Kein junger übersexy Mordermittler. Sondern ein Tanzlehrer im besten Alter. Mit beiden ...

Kann man einen Mörder anhand seiner Tanzschritte überführen?
Ja kann man!
Der Hauptprota ist unglaublich angenehm. Kein junger übersexy Mordermittler. Sondern ein Tanzlehrer im besten Alter. Mit beiden Füßen im Leben, Bodenständig und gefühlsnah. Neu, in einer kleinen gemütlichen Kleinstadt, wird er relativ schnell mit einem heimtückischen Mord konfrontiert. Aber wer war der Mörder? Und was war der Grund hierfür? Es werden durch die Polizei unterschiedliche mögliche Täter geliefert. Aber auch die Freunde rund um den Tanzlehrer stellen Ermittlungen an um dem Täter auf die Schliche zu kommen. Ja, und warum tut man dies nicht einmal mit ein paar Tanzstunden mit allen Nachbarn? Die Idee hierzu ist so einfach und klasse. Hierbei erfährt man unterschiedlichstes über alle betroffenen Personen. Viel privates und komisches. Einiges trägt zum finden des Mörders bei, anderes um die handelnden Personen besser kennen zu lernen. Dies wird sehr subtil gemacht, nicht aufdrängend. Aber umso einprägsamer. Aufgrund dessen kann man sich in viele hineinversetzten, die Handlungen bleiben nachvollziehbar.
Die Spannung bleibt konstant hoch und man fiebert mit. Dann wenn dem Leser klar wird wer es war und warum, kommen auch die Protagonisten darauf und es beginnt eine spannende Jagd. Aber wer ist der Mörder? Lest selbst, denn es lohnt sich sehr!

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