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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.03.2025

Leider sehr konstruiert und langatmig

Die Brandung – Leichenfischer
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Anfangs fand ich die Geschichte vielversprechend. Wenn auch die vielen Protagonisten bzw. auftauchenden Charaktere nicht so wirklich mein Fall sind. Auch weil der Erzählstil so gewählt wurde, dass die ...

Anfangs fand ich die Geschichte vielversprechend. Wenn auch die vielen Protagonisten bzw. auftauchenden Charaktere nicht so wirklich mein Fall sind. Auch weil der Erzählstil so gewählt wurde, dass die Perspektive recht häufig mitten im Kapitel und teils auch mitten im Gedankenfluss zwischen den verschiedenen Personen wechselt. Der Lesefluss wird dadurch sehr oft unterbrochen und manchmal musste ich zwischendrin zurückblättern, um mich erinnern zu können, was eigentlich das letzte Mal in dieser Perspektive geschehen ist.
Leider findet man sich als Leser recht schnell inmitten der trockenen Ermittlerarbeit, während die eigentlichen Nebenstränge viel zu sehr ausgebaut werden und so das Ganze sehr langwierig gestalten.
Das Ende war für mich recht unspektakulär und auch wieder etwas an den Haaren herbei gezogen, wobei ich auch danach noch viele Fragen im Kopf hatte und auch für mein Empfinden zu wenig auf die Charaktere und deren Erlebnisse und Verhaltensweisen eingegangen wurde.


Mal sehen, ob ich dem nächsten Band noch eine Chance geben, die Reihe zu "retten"

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Veröffentlicht am 07.03.2025

Leider kann auch der zweite Band nicht überzeugen

Invictum
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Leider war auch der zweite Teil nichts besonderes. Ich fand den ersten Teil schon nicht so gut, die Idee fand ich aber eigentlich ganz nett. Deswegen wollte ich der Reihe noch eine Chance geben
Auch wenn ...

Leider war auch der zweite Teil nichts besonderes. Ich fand den ersten Teil schon nicht so gut, die Idee fand ich aber eigentlich ganz nett. Deswegen wollte ich der Reihe noch eine Chance geben
Auch wenn man den ersten Band nicht gelesen hat, dann man hier immer wieder auf Mikes Geschichte hingewiesen. Um mit immer wieder meine ich immer und immer und immer wieder. Was für ein Genie er doch ist ist, aber gleichzeitig ist er doch so arm dran, weil er sein normales Leben nicht auf die Reihe bekommt, obwohl er doch so begabt ist .
Es fängt schon mit den ersten hundert Seite, die so nichtssagend sind an. Es passiert so gut wie nichts. Alle sehr oberflächlich und langweilig, man muss sich wirklich zwingen weiterzulesen.

Die Grundidee des chinesischen Rätsels ist auch hier grundsätzlich wieder interessant, was daraus aber gemacht wird, wird dem Ganzen aber nicht gerecht.

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Veröffentlicht am 07.03.2025

Naja, nette Idee semi gut umgesetzt

Das Geheimnis der Glasmacherin
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Der Klappentext ,das bunte Cover und natürlich auch der Farbschnitt haben mein Interesse auf das Buch geweckt. Denn sie gaben Aussicht auf einen facettenreichen Einblick in die Welt der Glasmacher in Murano.
Diese ...

Der Klappentext ,das bunte Cover und natürlich auch der Farbschnitt haben mein Interesse auf das Buch geweckt. Denn sie gaben Aussicht auf einen facettenreichen Einblick in die Welt der Glasmacher in Murano.
Diese wurde im Buch zwar gut geschildert, doch mit dem Erzählstil hatte ich bis zuletzt meine Probleme. Die Handlung erstreckt sich über mehrere Jahrhunderte, die die Hauptfiguren durchleben. Leider führte das dazu, dass die Erzählung sehr allgemein und wenig detailliert erfolgte. Die Figuren hätten meiner Ansicht nach ein bisschen mehr Tiefe vertragen und auch über das Buch hinweg wäre eine Charakterentwicklung nicht schlecht gewesen.
Das Einfließen italienischer Begriffe hätte es für mich an manchen Stellen nicht unbedingt gebraucht, da es während des Lesens umständlich war, diese immer am Ende des Buches nachzuschlagen. Man "fällt" dann auch irgendwie immer ein wenig aus der Geschichte.

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Veröffentlicht am 07.03.2025

Schön geschriebener, flüssiger Roman

Pineapple Street
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Das Cover ist recht schlicht aber doch recht schön gestaltet.

Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, auch weil es einfach ein Roman war, den ich gut in einem Stück durchlesen konnte ohne mich ...

Das Cover ist recht schlicht aber doch recht schön gestaltet.

Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, auch weil es einfach ein Roman war, den ich gut in einem Stück durchlesen konnte ohne mich zwischendrin groß motivieren zu müssen, weiterzulesen.
Die Protagonistinnen dieser Geschichte sind Darley, Sasha und Georgiana, die in der Geschichte jeweils ihre Sichtweise in bestimmten Situationen schildern. Sie scheinen alles zu haben aber tatsächlich trügt der Schein. Missverständnisse, Klassenunterschiede und auch Vorurteile spielen eine zentrale Rolle. Diese Punkte werden im Roman schön verarbeitet und auch direkt thematisiert, was manche Roman, die vermeintlich solche Dinge mehr in ihren Fokus rücken sollten nicht gelingt.
Eine tolle Geschichte, die teils auch echt interessante Aspekte zu Tage fördert.

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Veröffentlicht am 07.03.2025

Hochspannend und teils erschreckend aktuell

Leere Herzen
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Juli Zeh gelingt mit Leere Herzen ein fesselnder, intelligenter Thriller, der gesellschaftliche Fragen mit Spannung verbindet. Ihr dystopischer Roman zeichnet ein beklemmendes, aber scharfsinniges Bild ...

Juli Zeh gelingt mit Leere Herzen ein fesselnder, intelligenter Thriller, der gesellschaftliche Fragen mit Spannung verbindet. Ihr dystopischer Roman zeichnet ein beklemmendes, aber scharfsinniges Bild einer Zukunft, in der Moral und Pragmatismus auf gefährliche Weise verschmelzen. Die Protagonistin Britta ist eine faszinierende Figur – kühl, kalkulierend und doch tief menschlich. Zehs klare Sprache und pointierte Dialoge machen das Buch zu einem echten Pageturner.

Mich persönlich hat auch Prägnanz mit der sie all die Konflikte und Zwiespälte schildert, fasziniert. Nicht viel Drumherum-Gelaber sondern pointiert alles Relevante auf den Punkt gebracht.

Ein hochaktueller, kluger Roman, der nachhallt und zum Nachdenken anregt! Und der eigentlich allen ans Herz zulegen ist, die sich nicht vor möglichen Zukunftsproblemen verschließen.

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