Ein Ostsee-Krimi | Spannung pur von der deutsch-dänischen Grenze
Zwei tote Frauen. Ein grausames Ritual. Wer kann den Alptraum stoppen?
Ein neuer Fall für das außergewöhnliche Ermittler-Team Fria Svensson und Ohlsen Ohlsen
Im deutsch-dänischen Grenzgebiet werden die Leichen von zwei Frauen gefunden, begraben nach einem uralten Wikinger-Ritual. Die dänische Polizei und Kommissar Ohlsen aus Flensburg stehen vor einem Rätsel. Gibt es auch eine Verbindung zu den seit Kurzem vermissten jungen Frauen?
Frias archäologische Expertise ist in diesem komplexen Fall gefragter denn je.
Längst arbeiten die Dänen mit der Archäologin zusammen, doch Ohlsen zögert noch, Frias Hilfe wieder in Anspruch zu nehmen – und begeht damit einen Fehler, der gefährliche Folgen hat ...
Spannung pur von der deutsch-dänischen Ostseeküste
»Krimigenuss par excellence – ein wahrer Crime-Time-Geniestreich.« Susann Fleischer, literaturmarkt.info über ›Moorengel‹
Dies war mein 1. Buch von Karen Kliewe und die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten. Ihre anderen Bücher werde ich mir auch noch zum Lesen besorgen.
In der Flensburger Förde werden 2 tote Frauen gefunden. ...
Dies war mein 1. Buch von Karen Kliewe und die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten. Ihre anderen Bücher werde ich mir auch noch zum Lesen besorgen.
In der Flensburger Förde werden 2 tote Frauen gefunden. Sie wurden nach einem alten Wikingerritual begraben. Ein Deutsch-dänisches Ermittlerteam soll den Fall lösen. Zusätzlich werden 2 junge Frauen vermisst. Können sie schnell gefunden werden? Oder hängen diese Fälle zusammen ?
Das Ermittlerteam muss viele ungelöste Fragen beantworten, um den Fall zu lösen. Der Handlungs- und Spannungsbogen waren immer auf einem hohen Niveau. Man wusste nie was als nächstes geschah. Auch gab es verschiedene Handlungsstränge und manchmal fragte ich mich, wie diese wohl zusammen hängen. Dadurch wurde der Spannungsbogen noch erhöht.
Manchmal wurde der Leser auch in die Irre geführt, was den Fall noch interessanter machte.
Die Geschichte war spannend und nicht alltäglich. Die Charaktere waren trotz ihrer Unterschiede gut beschrieben.
Der Schreibstil hat mir gefallen, er liest sich sehr gut.
Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter, ebenso die Autorin mit ihren anderen Büchern.
„Die Brandung - Leichenfischer“ von Karen Kliewe ist der zweite Fall für das deutsch-dänische Ermittlerduo Svensson & Ohlsen.
Worum geht es?
Im deutsch-dänischen Grenzgebiet findet man zwei tote Frauen, ...
„Die Brandung - Leichenfischer“ von Karen Kliewe ist der zweite Fall für das deutsch-dänische Ermittlerduo Svensson & Ohlsen.
Worum geht es?
Im deutsch-dänischen Grenzgebiet findet man zwei tote Frauen, mit Grabbeigaben wie zur Wikingerzeit. Um diesem Rätsel auf die Spur zu kommen, zieht die Polizei die Archäologin Fria Svensson als Beraterin hinzu. Die Zeit drängt, denn weitere junge Frauen werden vermisst …
Das Cover mit der eindrucksvollen Küstenlandschaft stimmt auf den Schauplatz des Krimis ein und ist stilmäßig an den ersten Band angelehnt. Ein ausgezeichneter Wiedererkennungseffekt. Das Buch erschien 2025 im DTV Verlag. Die Kapitel unterteilen sich jeweils in mehrere kurze Abschnitte, in stets wechselnde Perspektiven. Genaue Orts- oder Zeitangaben sind nicht vorhanden. Die Handlung spielt im Jahr 2022. Der Schreibstil ist flüssig, gut beschreibend und dialogreich. Jeder Band steht für sich alleine und ist auch für Quereinsteiger problemlos verständlich. Wegen des großen Personenkreises hätte ich eine Liste sehr geschätzt. Hinweise haben aber meine Neugier geweckt, Band 1 nachzulesen.
Anfangs ist es gar nicht einfach durchzublicken. In mehreren Handlungssträngen wird man mit einer Vielzahl von Personen konfrontiert, allen voran mit den dänischen und deutschen Kriminalisten, den Menschen aus Frias Arbeitsumfeld und mit ihrer zahlreichen Verwandtschaft, aber auch noch mit einigen anderen Menschen: mit einer irgendwo gefangen gehaltenen Frau, mit einem Stalker und noch einer seltsamen jungen Frau. In stetigem Wechsel wird aus Sicht dieser Personen erzählt. Man fragt sich, wie all diese Szenen zusammenhängen. Als Leser genießt man zwar scheinbar einen Wissensvorsprung gegenüber den Ermittlern, die verzweifelt nach Anhaltspunkten suchen, nach Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Toten, doch gelingt es einem trotzdem nicht, die Zusammenhänge zu durchschauen. Somit bleibt es weiterhin spannend. Für die Polizei beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn je mehr Puzzlesteinchen sie zusammentragen, desto wahrscheinlich erscheint es, dass jene weiteren vermissten Frauen dem Täter zum Opfer gefallen sein könnten..
Die zahlreichen Perspektivenwechsel, des Öfteren mit einem Cliffhanger endend, halten den Spannungsbogen straff. Abwechslungsreich und temporeich. Einerseits verfolgt man die Recherchen und Aktionen der Polizei, andererseits bangt man mit eingesperrten Opfern, beobachtet die mutmaßlichen Täter. Und tappt lange Zeit im Dunkeln. Erst als sich einige Handlungsstränge verlinken, lichtet sich der Fall, aber nur etwas – den tatsächlichen Täter, die wahre Motivation, erkennt man wirklich erst am Ende. Die unerwartete Lösung ist schlüssig, nachvollziehbar.
Ich denke, kennt man den ersten Band ebenfalls, dann erschließen sich einem die Charaktere der Hauptpersonen noch etwas besser. Nichtsdestotrotz sind die Wesenszüge von Fria und Ohlsen gut herausgearbeitet: seine Schweigsamkeit und seine Probleme, Gefühle zu zeigen und auszudrücken, Frias Energie, Neugier, Intuition und Hartnäckigkeit, ihr Hang zu Alleingängen, aber auch wie wichtig ihr Familie ist. Auch wenn sich Fria der Archäologie zugewendet hat, im Herzen blieb sie die polizeiliche Ermittlerin mit einem ausgezeichneten Spürsinn. Die sie umgebenden Menschen sind mit markanten Eigenschaften und auch vom Aussehen her gut vorstellbarer beschrieben. Das Privatleben ist gut dosiert mit der Handlung verwoben.
„Die Brandung - Leichenfischer“ hat mir packende Lesestunden beschert und mich neugierig auf den Vorgängerband sowie – schon allein wegen des Cliffhangers am Ende des Buches – auf den nächsten Band gemacht. Eine Leseempfehlung mit 5 Sternen!
emlich am Ende wird auch der Begriff "Leichenfischer" eindrucksvoll erklärt. Er passt wunderbar zum Kriminalroman, in dem es um 2 Frauenleichen geht, welche in arrangierten Gräbern, welche den Wikingerbestattungen ...
emlich am Ende wird auch der Begriff "Leichenfischer" eindrucksvoll erklärt. Er passt wunderbar zum Kriminalroman, in dem es um 2 Frauenleichen geht, welche in arrangierten Gräbern, welche den Wikingerbestattungen nachempfunden sind, bestattet wurden. Zufällig wird bei Erdarbeiten ein Grab mit einer Frau entdeckt, welche noch nicht komplett verwest war, also bei weitem nicht aus der Wikingerzeit stammen konnte. Nachdem ein zweites Grab gefunden wird, ist klar, das man es mit einem Serienkiller, einem Psychopathen zu tun hat. Auf beiden Seiten der Grenze wird nun ermittelt. Ein Katz und Maus Spiel, in dem die Autorin mehrere Sackgassen für den Leser in der Handlung bereithält, beginnt. Der Anfang fand ich, war ein wenig zäh, ein Erzählfluss wollte sich bei mir nicht einstellen, die Sprünge in der Handlung, bei mehreren Handlungen, waren mir zu oft und zu abrupt. Zum Ende hin hat der Kriminalroman fast schon die Züge eines Thrillers angenommen und letztendlich für den zähen Beginn umfassend entschädigt. Der letzte Satz lässt sicherlich eine Fortsetzung vermuten....
In diesem Kriminalroman schickt die Autorin Karen Kliewe ihr deutsch-dänisches Ermittler-Duo, die Archäologin Fria Svensson und Kommissar Ohlsen Ohlsen von der Kriminalpolizei Flensburg, in ihren zweiten ...
In diesem Kriminalroman schickt die Autorin Karen Kliewe ihr deutsch-dänisches Ermittler-Duo, die Archäologin Fria Svensson und Kommissar Ohlsen Ohlsen von der Kriminalpolizei Flensburg, in ihren zweiten Fall und konnte mich dabei auf ganzer Linie überzeugen und begeistern.
Für mich war es dabei die erste Begegnung mit den beiden Ermittlern und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir hier Vorkenntnisse aus dem ersten Band der Reihe fehlen würden. Alle für das Verständnis erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören.
Im deutsch-dänischen Grenzgebiet werden die Leichen von zwei jungen Frauen gefunden, die nach einem Ritual der Wikinger bestattet wurden. Während die Kollegen aus Dänemark nicht lange zögern, Fria zu den Ermittlungen hinzuzuziehen, hadert Ohlsen zunächst noch damit, erneut mit ihr zusammenzuarbeiten. Weitere Vermisstenfälle junger Frauen setzten die Polizei aber unter großen Druck und lassen die Ermittlungen zum Rennen gegen die Zeit werden.
Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und garniert sie mit jeder Menge Lokalkolorit aus dem hohen Norden. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Charakteren in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus den wechselnden Perspektiven der beiden Ermittler, immer wieder eingestreute Passagen aus der Sicht einiger Frauen, die auf unterschiedliche Art und Weise in den Fall verstrickt sind, sorgen für zusätzliche Spannung, ohne dabei bereits zu viel über die Identität des Täters zu verraten. Am Ende gibt es einen krachenden Showdown mit einer überzeugenden Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Neben der überzeugenden Kriminalgeschichte kommt aber auch das Privatleben der Ermittler nicht zu kurz, insbesondere Frias Familie und ihr Mitbewohner Marten spielen hier tragende Rollen. Diese Elemente fügen sich gut in das Hauptgeschehen ein und tragen ihren Beitrag zum überzeugenden Gesamtbild bei, ohne dabei den Krimiplot in Sachen Spannung auszubremsen.
Wer auf spannende und atmosphärisch dichte Kriminalromane mit reichlich Lokalkolorit steht, wird hier bestens bedient und unterhalten.
Bei Ausgrabungen im deutsch-dänischen Grenzgebiet stoßen die Mitarbeiter des archäologischen Museums unter Leitung von Fria Svensson auf eine Frauenleiche. Schon bald stellt sich heraus, dass diese auf ...
Bei Ausgrabungen im deutsch-dänischen Grenzgebiet stoßen die Mitarbeiter des archäologischen Museums unter Leitung von Fria Svensson auf eine Frauenleiche. Schon bald stellt sich heraus, dass diese auf die gleiche Weise ermordet wurde wie eine Monate zuvor entdeckte Tote im Raum Oldenburg. Der Mörder gestaltete beide Grabstätten nach Art der Wikinger. Bei der Suche nach der Identität der zweiten Toten kommen die Ermittler der Flensburger Kripo unter Führung des Hauptkommissars Ohlsen Ohlsen zu der traurigen Erkenntnis, dass zwei weitere junge Frauen aus der Region seit Tagen vermisst werden. Sind sie ebenfalls Opfer dieses Täters geworden? Leben sie womöglich noch? Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Die deutsche und die dänische Polizei suchen gemeinsam fieberhaft nach einem Anhaltspunkt, und Fria lässt es sich nicht nehmen, dabei kräftig mitzumischen. Aber es gibt nicht die geringste Spur.
Der unruhige Erzählstil von Karen Kliewe ist zunächst mal gewöhnungsbedürftig. Fünf Erzähler wechseln sich in atemberaubendem Tempo ab, man weiß als Leser über weite Strecken hinweg nicht, um wen es sich dabei eigentlich genau handelt. Die Szenen sind kurz gehalten, die Übergänge dazwischen manchmal etwas sprunghaft, sie fordern dem Leser einiges an Konzentration ab. Bei manchen der Dialogen fragte ich mich, ob es wirklich Menschen gibt, die so gewählt miteinander sprechen. Die Landschafts- und Personenbeschreibungen sind farbenprächtig, ohne aufdringlich zu wirken. Jede Szene erfüllt einen Zweck, so etwas wie Langeweile kommt nirgendwo auf.
Überhaupt steigert sich die Spannung von Kapitel zu Kapitel, Actionpassagen wechseln sich ab mit zutiefst herzerwärmenden Szenen. Der Leser wird, was den Täter betrifft, nach Strich und Faden in die Irre geführt. Und die beiden Protagonisten Fria und Ohlsen hatten schon von Anfang an meine Sympathien gewonnen. Erst ganz zum Schluss löst sich auf fast spielerische und völlig logische Weise der Knoten auf. Den Täter hatte ich als Leser ständig vor dem geistigen Auge und doch in keinster Weise als solchen in Betracht gezogen. Hatte ich zuvor noch die dumpfe Befürchtung, die Autorin könnte eine völlig unbekannte Person als Mörder aus dem Hut zaubern, so hinterlässt die letztendliche Lösung des Falls ein breites Grinsen auf meinem Gesicht. Das ist doch mal ein Krimi ganz nach meinem Geschmack.
Übrigens, die Bedeutung des Titels Leichenfischer erfährt der Leser erst auf den letzten Seiten.