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Jules_

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2026

Eine wahnwitzige Idee - aka Fake-Dating

Turnover
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Im zweiten Band der Auckland Rebels-Reihe von Izzy Maxen dreht sich alles um Hunter und Bex. Es war mein erstes Buch von der Autorin und zugleich meine erste Sports Romance über Rugby!
Hunter wird von ...

Im zweiten Band der Auckland Rebels-Reihe von Izzy Maxen dreht sich alles um Hunter und Bex. Es war mein erstes Buch von der Autorin und zugleich meine erste Sports Romance über Rugby!
Hunter wird von seiner Familie unter Druck gesetzt, früher als ausgemacht in das Familienunternehmen einzusteigen. Dabei möchte er eigentlich nur eines: Sein letztes Jahr an der Emerald University in vollen Zügen genießen und Rugby spielen.
Bex hingegen kämpft um die Erhaltung ihres Cafés und eine Lösung, um die dringend benötigten Renovierungsarbeiten umsetzen zu können.
Als Hunter und Bex das erste Mal aufeinandertreffen, endet das ziemlich explosiv und teilweise unschön.
Als er dann bei ihr im Café mit dieser wahnwitzigen Idee – aka Fake Dating – auftaucht, sieht Bex es als Chance, dass er ihr im Gegenzug bei der Renovierung hilft.
Und was soll ich sagen, ich liebe Fake Dating einfach!
Bei der Dynamik zwischen den beiden herrscht wirklich akute Brandgefahr.
Und auch wenn Hunter es ehrlich gesagt überhaupt nicht leicht hat und schon bald nicht mehr weiß, wo ihm der Kopf steht – versucht er trotzdem, sein Versprechen einzulösen und für Bex da zu sein.
Im Laufe der Geschichte lernt Hunter, für sich einzustehen und das fand ich sehr schön mitzuverfolgen.
Und auch Bex mochte ich sehr gerne. Sie ist eine starke und unabhängige junge Frau, die für ihren Traum kämpft und nicht aufgibt.
Also, wenn ihr mal eine Romance zu einer anderen Sportart als Eishockey oder Football lesen wollt, dann ist das euer Buch!

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Knisternd und hoch explosiv

Holding The Reins
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Also mit diesem Buch von Paisley Hope habe ich offiziell meine Cowboy-Ära eingeläutet! Und ja, ich habe davor noch kein Buch in dieser Richtung gelesen. Aber wie sagt man so schön: “Besser spät als nie!”
Und ...

Also mit diesem Buch von Paisley Hope habe ich offiziell meine Cowboy-Ära eingeläutet! Und ja, ich habe davor noch kein Buch in dieser Richtung gelesen. Aber wie sagt man so schön: “Besser spät als nie!”
Und ehrlich: Der erste Band der Silver-Pines-Ranch-Trilogie hat mir wirklich gut gefallen!
CeCe Ashby mochte ich echt sehr gerne – sie verkörpert für mich die typische Südstaatenschönheit: hübsch, blond, immer einen kessen Spruch auf den Lippen, und sie lässt sich trotz ihrer Situation nicht unterkriegen.
CeCe hofft, auf der Silver Pines Ranch ihrer Familie ihre Vergangenheit – in Form ihres Ex – hinter sich zu lassen, und möchte endlich ihre Bedürfnisse an erste Stelle setzen. Und hier kommt der sexy Cowboy/Playboy und Ex-Eishockeyspieler Nash Carter ins Spiel.
Er hilft als Teilzeit-Cowboy auf der Ranch aus, ist der beste Freund ihrer Brüder und gehört gewissermaßen zur Familie.
Die Tension zwischen den beiden ist irgendwas zwischen knisternd und hoch explosiv. Blöd nur, dass es keiner wissen oder mitbekommen soll. Aber ob das gut gehen kann?
Spoiler – oder auch nicht: Wir wissen doch alle, dass es das nicht tun wird.
Jedenfalls fand ich die Chemie einfach nur elektrisierend und das Setting hat meine Kleinmädchen-Träume aufleben lassen.
Einziger kleiner Kritikpunkt für mich waren zwei Wörter, mit denen Nash CeCe und ein Körperteil von ihr bezeichnet hat. Das war für mich ein absolutes No-Go – ist aber natürlich Geschmackssache. Meinen hat es halt nicht getroffen.
Positiv überrascht war ich auch, dass sich durch die Geschichte ein – für mich – doch trauriges Thema zieht. Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Spannungsgeladene Romantasy!

Royal Houses – Haus der Drachen
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Dies war mein erstes Buch von K. A. Linde, und die Idee fand ich gleich sehr faszinierend! Jedoch habe ich mir anfangs etwas schwergetan, in die Geschichte hineinzukommen und mich zurechtzufinden.
Das ...

Dies war mein erstes Buch von K. A. Linde, und die Idee fand ich gleich sehr faszinierend! Jedoch habe ich mir anfangs etwas schwergetan, in die Geschichte hineinzukommen und mich zurechtzufinden.
Das Magiesystem ist spannend und komplex zugleich. Wir haben Fae – die einzige wahre Rasse, die regiert –, Halb-Fae und Menschen – in den Augen mancher Fae nichts wert und verabscheuungswürdig.
Außerdem können Fae und Halb-Fae Magie wirken. So wie auch Kerrigan – die als Kind auf den Stufen des Hauses der Drachen von ihrem Vater – einem Fae-Prinzen – ausgesetzt wurde, einfach, weil er nicht mit seiner Halb-Fae-Tochter in Verbindung gebracht werden möchte.Ja, ganz schön fies von dem Herrn Papá.
Durch eine Verkettung verschiedener Ereignisse – dieses Mädchen zieht Ärger magisch an – erhält sie die Chance, in die Hohe Gesellschaft aufzusteigen. Sie soll gegen alle Regeln am Drachenturnier teilnehmen, wo fünf Drachen bereit sein werden, sich zu binden.
Auftritt Fordham - Prinz der Schatten. Seit Jahrhunderten ist das grausame Haus der Schatten von der Gesellschaft schon verbannt – und er möchte dies nun rächen. Die Tension zwischen Kerrigan und Fordham ist einfach Slow Burn vom Feinsten.
Man wird direkt hineingestoßen in die Geschichte, und durch die vielen Namen und Infos die man anfangs erhält, ist alles etwas überwältigend. Es hat gut hundert Seiten gedauert, bis ich mich in dieser Welt zurechtgefunden habe.
Aber einmal durchgeblickt, bin ich wirklich nur so durch die Seiten geflogen und habe mitgefiebert mit Kerrigan – die eine absolut taffe und glaubwürdige Protagonistin ist!
Fordham – anfangs noch sehr steif, taut im Laufe der Story etwas auf, und ich sehe da noch viel Potenzial bei ihm! Ich bin sowas von bereit für den zweiten Band!

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Eine Geschichte, die ihrem eigenen Andante folgt

Viola
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Dies war mein erstes Buch von Stefanie Decker, und ich wurde schon vorgewarnt, dass sie sehr emotional schreibt und man unbedingt Taschentücher braucht.
Tja, was soll ich sagen: Dem kann ich nur zustimmen! ...

Dies war mein erstes Buch von Stefanie Decker, und ich wurde schon vorgewarnt, dass sie sehr emotional schreibt und man unbedingt Taschentücher braucht.
Tja, was soll ich sagen: Dem kann ich nur zustimmen! Der Schreibstil ist zudem sehr angenehm und leicht zu lesen. Man fliegt nur so durch die Seiten und Kapitel - die zwischen Rückblicken und der Gegenwart wechseln und – bis auf eines – aus Helenas Sicht geschrieben sind.
Helena, eine junge Finanzbeamtin, hat ihr Leben unter Kontrolle. Alles läuft in geregelten Bahnen und nach Plan ab. Bis sie auf den sympathischen sowie chaotischen Musiker Sam trifft, der ihre Welt mit seiner kreativen und leidenschaftlichen Art auf den Kopf stellt.
Jetzt, 13 Jahre später, startet sie nach der Trennung von ihrem Mann mit ihrer Tochter Viola in ein gemeinsames Leben. Erst als diese beim Umzug auf dem Dachboden eine alte Bratsche findet, denkt Helena an ihre erste große Liebe Sam zurück. Und diese Rückblicke sind so gefühlvoll beschrieben, dass man als Leser wunderbar in die Geschichte miteinbezogen wird und richtiggehend mit den beiden mitfiebert.
Die Liebe zur Musik sowie die von Helena und Sam, spiegelt sich auf jeder Seite wider. Ich konnte mich in beide Charaktere richtig gut hineinversetzen, wobei mir nur Helenas Sichtweise zur Verfügung stand.
Ihre Handlungen und ihr Gedankengang waren für mich nachvollziehbar und ich fand es schön, die Wandlung zu einer unabhängigen und im Leben angekommenen Frau mitzuerleben.
Stefanie beschönigt hier nichts und schreibt sehr authentisch von Zweifeln, Kompromissen und Veränderungen, die eine Trennung, die Selbstständigkeit und das Leben als Alleinerziehende mit einer 13-jährigen Tochter für eine Frau bereithalten.
Eine Geschichte, die man liest und fühlt. Eine Geschichte, die ihrem eigenen Andante folgt und noch lange nachhallt. Eine klare Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 10.01.2026

Eine Rockstar-Romance fürs Herz

Inbetween
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Kennt ihr den Film: „Groupies bleiben nicht zum Frühstück?” Wie hab ich ihn geliebt! Und genau dieser Film kam mir als erstes in den Sinn, als ich mit dem Buch angefangen habe.
Während des Lesens wird ...

Kennt ihr den Film: „Groupies bleiben nicht zum Frühstück?” Wie hab ich ihn geliebt! Und genau dieser Film kam mir als erstes in den Sinn, als ich mit dem Buch angefangen habe.
Während des Lesens wird zudem deutlich, dass der Titel Inbetween – Zwischen uns die Regeln perfekt zur Geschichte passt.
Im ersten Band der Rock Me-Reihe – der gleichzeitig auch der Debütroman von Janina Lederbauer ist – lernen wir Vince und Charlie – also eigentlich Charlotte – kennen.
Er – ein aufstrebender Rockstar, der mit seiner Band ein Jahr Pause macht und zufällig bei seinem letzten Gig auf Charlie trifft.
Sie – die sich als angehende Studentin an der Columbia ihren größten Traum erfüllen möchte und einen strikten Plan ohne Ablenkungen verfolgt. Womit beide nicht gerechnet haben, ist, dass sich nach nur einer Nacht alles ändert.
Charlie meidet das Rampenlicht – im Gegensatz zu ihrer besten Freundin Lina, was sie häufig verunsichert und an sich selbst zweifeln lässt. Die Entwicklung, die sie im Laufe der Geschichte durchmacht, ist wirklich schön mitanzusehen.
Ohne sich selbst zu verlieren, bleibt Charlie ihrem Weg treu, auch wenn sie auf die harte Tour gelernt hat, dass das Leben nicht immer so verläuft wie geplant.
Vince – Green Flag deluxe – hat mein Herz im Sturm erobert! Ich wünschte, seine Band gäbe es in Echt. Ihr merkt schon – Groupie-Alarm bei mir!
Eine gefühlvolle Romance, die auch Tiefgang beweist. Mit dualen POVs, sehr sympathischen Nebencharakteren und Rückblicken, die zu einem rundum stimmigen Leseerlebnis beitragen!
Da der zweite Band schon erschienen ist, freue ich mich darauf, bald wieder in diese Welt einzutauchen.
Von mir eine klare Leseempfehlung an alle, die eine Liebesgeschichte rund um Rockstars suchen, die das Herz genauso höher schlagen lässt wie meines.

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