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Jules_

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2024

Mitreißend, spannend und beeindruckendes Setting auf der RMS Titanic

A Spark of Time - Rendezvous auf der Titanic
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Mit einem sehr imposanten Setting entfliehen wir, dank Zeitreise, auf die 1912 gesunkene Titanic und erleben in den wenigen Tagen bis zu ihrem Untergang ein Abenteuer nach dem anderen. Reale Personen, ...

Mit einem sehr imposanten Setting entfliehen wir, dank Zeitreise, auf die 1912 gesunkene Titanic und erleben in den wenigen Tagen bis zu ihrem Untergang ein Abenteuer nach dem anderen. Reale Personen, Örtlichkeiten, ja sogar die Hunde an Board wurden von der Autorin zuvor recherchiert und ermöglichen somit einen beeindruckenden und sehr realistischen Aufenthalt auf diesem "unsinkbaren" Passagierdampfer.

Der Schreibstil von Kira Licht ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Auch, dass aus der Sicht beider Protagonisten erzählt wird, finde ich immer eine tolle Sache. So erhält man automatisch mehr Einblick in das Geschehen und kann sich ein gutes Bild davon machen.

Die Story an sich, mit den Charakteren und dem Zeitreisen finde ich sehr spannend und gelungen. Lilly deGray ist eine starke Persönlichkeit, was man ihr anfangs vielleicht überhaupt nicht so zugetraut hätte. Sie lässt sich nicht so leicht unterkriegen, und das, obwohl ihr mehr als ein kleiner Stein bei dem Auftrag, eine wertvolle Kette von der 1912 gesunkenen Titanic zu besorgen, in den Weg gelegt wird. Man bekommt sehr gute Einblicke in die Gesellschaftsschichten und die Aufgaben als Dienstmädchen, die Lilly bei einer Gräfin zu bewältigen hat. Um den Auftrag, der die Geldsorgen von ihr und ihrem Vater lösen könnte zu bewältigen, bekommt sie unerwartet Hilfe von Ray, einem Passagier der ersten Klasse. Die beiden entwickeln Gefühle füreinander und am Ende muss Lilly eine Entscheidung treffen: Kodex oder Rays Leben?

Dazwischen passiert natürlich so einiges, aber ich will nicht zu viel verraten. Die Charaktere und einige Nebenrollen sind mir während dem Lesen sehr ans Herz gewachsen. Das Setting auf der Titanic fand ich besonders beeindruckend. Es wurde alles sehr bildlich und anschaulich beschrieben, ich konnte mir direkt vorstellen, selbst dort zu sein. Auch das Ende war meiner Meinung nach sehr dramatisch, wenn auch etwas zu sehr in die Länge gezogen. Ich habe mit den Personen mitgefiebert, gelacht, gehofft, das ein oder andere Tränchen verdrückt, einfach, weil mir die Tragödie von damals durch das Lesen noch einmal sehr bewusst geworden ist.

Für mich ein sehr schönes Buch mit beeindruckendem Setting, sowie interessanten Charakteren und somit eine Leseempfehlung meinerseits!

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Veröffentlicht am 19.03.2024

Nette, romantische Weihnachtsstory

Falling for a Royal Christmas
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"Man sagt, wer beim ersten Schnee des Winters draußen ist, dessen Wünsche werden zu Weihnachten wahr."

Was für eine romantische Vorstellung. Genau wie das Buch selbst, als Drehbuch für einen typisch, ...

"Man sagt, wer beim ersten Schnee des Winters draußen ist, dessen Wünsche werden zu Weihnachten wahr."

Was für eine romantische Vorstellung. Genau wie das Buch selbst, als Drehbuch für einen typisch, amerikanischen Weihnachtsfilm genommen werden könnte.

Die bürgerliche PR-Managerin Kat soll für einen neuen Auftrag das Image eines verschlossenen, unnahbaren Prinzen wieder aufpolieren. Jeder der beiden trägt Ballast mit sich herum, den sie mehr oder weniger schnell überwinden. Ich möchte nicht spoilern, deshalb kann ich nicht näher darauf eingehen. Nur soviel sei gesagt, bei Kat ging mir das manchmal etwas zu schnell und von Prinz Bellamy hätte ich mir mehr Einblicke diesbezüglich gewünscht. Jedenfalls kommen sie sich dadurch näher und es knistert heftig zwischen den beiden. Eine Intrige lässt natürlich nicht lange auf sich warten und somit bleibt es spannend.

Wer ein Buch für einen gemütlichen Wintertag, oder Abend zum Entspannen möchte, ist hier genau richtig. Auch wenn die Story vielleicht teilweise vorhersehbar war, kommen kleine, unerwartete Wendungen um die Ecke und dadurch wird es nicht eintönig. Das Buch liest sich gut und der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Einige Charaktere, wie die beste Freundin von Kat, oder die Schwester des Prinzen, sind mir gleich ans Herz gewachsen. Auch Kat und Bellamy sind sympathische Protagonisten, vor allem die Einblicke in die PR-Branche fand ich interessant. Obwohl ich mir etwas mehr Hintergrundinfos zu den beiden gewünscht hätte. Vor allem zur Vergangenheit des Prinzen. Nichtsdestotrotz würde ich es wieder lesen und mitfiebern

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Veröffentlicht am 19.03.2024

Greifbare Leidenschaft für Musik und Tanz!

Crashing Symphonies
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Elisa Stecker schafft es mit Worten, Musik und Tanz in Kopf und Herz lebendig werden zu lassen. Der Schreibstil und die Beschreibung der musikalischen und tänzerischen Szenen war so anschaulich, ich konnte ...

Elisa Stecker schafft es mit Worten, Musik und Tanz in Kopf und Herz lebendig werden zu lassen. Der Schreibstil und die Beschreibung der musikalischen und tänzerischen Szenen war so anschaulich, ich konnte mich total hineinfühlen. Da ich als Kinder selber kurz getanzt und Klavier gespielt habe, hat mich dieses Thema sehr begeistert. Es lässt all die guten Gefühle von damals wieder aufleben.

Smilla studiert tausende Kilometer von ihrer Familie entfernt auf der ADAM, einer renommierten Akademie in Australien, klassisches Klavier. Als Tochter eines berühmten Komponisten hat sie es nicht leicht. Muss sie doch immer in allem die Beste sein und sich ständig beweisen. Smilla kämpft mit vielen Unsicherheiten, Erfolgsdruck, sowie Schuldgefühlen gegenüber ihrer Schwester. Brennt ihr Herz doch eigentlich für etwas Anderes als das Klavierspielen... Und dann muss sie ungeplant für eine Abschlussarbeit mit dem Tänzer Mile zusammenarbeiten.

Die ersten Aufeinandertreffen der beiden verlaufen nicht gerade positiv. Mile verhält sich sehr reserviert und kühl, ja beinahe unhöflich gegenüber Smilla. Nichtsdestotrotz müssen sie zusammen arbeiten, um die Prüfung zu bestehen. Und dabei merken sie, dass es in ihrem Leben nicht nur um den Erfolg und die Karriere geht. Tanz trifft auf Musik, oder auch "Crashing Symphonies".

Die Beschreibung über das Klavierspielen und Tanzen haben mir sehr gut gefallen. Fand ich richtig toll! Auch die Entwicklung von Smilla war schön mit anzusehen. Einige Reaktionen und Entscheidungen von beiden konnte ich manchmal nicht ganz nachvollziehen und wollte sie am liebsten schütteln. Ich dachte dann nur:" Nein! Warum macht er/sie das jetzt wieder?" Mile war meistens sehr geheimnisvoll und hat jetzt nicht so viel von sich Preis gegeben. Da hätte ich gern die Sichtweise von ihm gelesen, um mehr über seine Gedanken und Gefühle zu erfahren. Das hat mir ein bisschen gefehlt.

Nichtsdestotrotz fand ich das Buch lesenswert und spreche hiermit meine Empfehlung dafür aus. Wen Enemies-to-Lovers, mit tollem Academy Setting und noch dazu Tanz und Musik begeistert, der wird dieses Buch mögen!

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Veröffentlicht am 19.03.2024

*Girl* Boss trifft auf Küchengott

Wild Dreams – Jetzt und für immer
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Das Cover mit der Skyline von Manhattan und den Glitzereffekten ist einfach traumhaft schön! Es passt hervorragend zum Inhalt. Am Schreibstil von Melanie Lane hat mir einfach alles gefallen! Frech, flüssig ...

Das Cover mit der Skyline von Manhattan und den Glitzereffekten ist einfach traumhaft schön! Es passt hervorragend zum Inhalt. Am Schreibstil von Melanie Lane hat mir einfach alles gefallen! Frech, flüssig und sehr fesselnd. Sowie tollen Dialogen, die mit einem Hauch Spanisch untermalt sind. Perfekt. Ich liebe das!

Die Protagonisten sind sehr authentisch dargestellt, und es fließen auch Themen wie Ausgrenzung, Sexismus und Rassismus in die Handlung mit ein, ohne dabei übertrieben zu wirken.

Mit einigen dieser Themen muss sich die toughe Karrierefrau Violett tagtäglich auseinandersetzen. Ist sie doch CEO einer aufstrebenden Investmentfirma im Finanzsektor und muss in einem Haifischbecken aus lauter "alten weißen Männern", doppelt so hart arbeiten, um sich zu behaupten und Anerkennung zu finden. Da kommt ihr der One-Night-Stand mit dem gutaussehenden, faszinierende Koch Jax, mit all seinen Tattoos, gerade recht. Glaubt sie doch, ihn nach dieser heißen Nacht nie wieder zu sehen. So der Plan.

Davon geht auch Jax aus, der durch die Verlobung seines Bruders für zwei Wochen in der Stadt verweilt. Ermöglicht diese ihm doch die Flucht aus L.A. und vor seiner derzeitigen Schaffenskrise. Das der Verlobte, ausgerechnet der baldige Ex-Ehemann und beste Freund von Violett ist, und beide dadurch dann vorübergehend zu unfreiwilligen Mitbewohnern auf Zeit werden, ist natürlich eine riesen Überraschung, die alles etwas kompliziert macht.

Wer eine absolut tolle Lovestory mit dem Setting von New York, bemerkenswerten Protas sowie hinreißenden Nebencharakteren und (auch leider in der heutigen Zeit noch immer) aktuellen Themen sucht, wird in diesem Buch fündig! Absolute Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 15.01.2024

Recht kurzweilige Lovestory - für jugendliche Zielgruppe

Rules of Love #4: Vertrau nie dem Bad Boy
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Der Klappentext und das Cover fand ich auf den ersten Eindruck recht vielversprechend. Das es sich um eine Story für eher jüngeres Publikum handelt, hab ich mir dabei schon gedacht.

Die Handlung an sich ...

Der Klappentext und das Cover fand ich auf den ersten Eindruck recht vielversprechend. Das es sich um eine Story für eher jüngeres Publikum handelt, hab ich mir dabei schon gedacht.

Die Handlung an sich war recht nett. Armes, reiches Mädchen, von den Eltern absolut nicht verstanden, rebelliert gegen die vorgeschriebenen Entscheidungen und flüchtet spontan aus ihrem goldenen Käfig.

Dabei kommt ihr Jet, der aus ärmlichen Verhältnissen stammt und den Brielle dafür bezahlt sie auf seinem Motorrad mitzunehmen, zu Hilfe. Die beiden verbringen gemeinsam das Wochenende abseits des Glamour von Atlantic City.

Durch die geringe Seitenanzahl, habe ich gefühlt nicht mal zwei Tage dafür gebraucht. Was aber vielleicht auch der Grund sein könnte, dass die Story und Charaktere dadurch sehr komprimiert wurden.
Jet ist in meinen Augen absolut kein Bad Boy, sondern sehr hilfsbereit, fürsorglich und einfach ein netter Junge. Brielles Zerrissenheit konnte ich teilweise gut nachvollziehen, aber ein bisschen mehr Feuer hätte ihr nicht geschadet.
Der Schreibstil war ok, aber hat mich nicht so ganz gefesselt wie das bei anderen Büchern der Fall ist. Nichtsdestotrotz fand ich, war das Buch ein netter Zeitvertreib. Die Thematik und die darin enthaltenen Klischees, sprechen eine deutliche jüngere/jugendliche Zielgruppe an, welche sich dadurch bestimmt besser hineinversetzen können.

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