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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.01.2025

Schulden und Verlangen

Sinful King
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Keira Kilgore, stolze Besitzerin der Whiskey-Destillerie Seven Sinners, steckt in ernsten Schwierigkeiten. Unerwartet erscheint Lachlan Mount, der gefürchtetste Geschäftsmann von New Orleans, in ihrem ...

Keira Kilgore, stolze Besitzerin der Whiskey-Destillerie Seven Sinners, steckt in ernsten Schwierigkeiten. Unerwartet erscheint Lachlan Mount, der gefürchtetste Geschäftsmann von New Orleans, in ihrem Büro und eröffnet ihr, dass ihr verstorbener Ehemann ihm eine halbe Million Dollar schulde. Mount stellt Keira vor eine schwere Entscheidung: Entweder sie riskiert, die Destillerie zu verlieren, die ihrer Familie alles bedeutet, oder sie geht auf sein unverschämtes Angebot ein. Denn Mount ist nicht an ihrem Geld interessiert – er will sie!

Das war meine erste richtige Dark Romance Geschichte und am Anfang war ich eher skeptisch. Aber die Geschichte und der Schreibstil haben mich schnell in ihren Bann gezogen. An sich passiert gar nicht sooo viel in dem Buch und die Handlung erstreckt sich über schätzungsweise 2 Wochen.
Trotzdem will man wissen wie es weiter geht und die Geschichte zieht einen in seinen Bann. Gefühlt besteht das Buch zu 80% aus expliziten, sexuellen Szenen. Das muss man natürlich mögen... aber man gewöhnt sich irgendwann auch dran habe ich festgestellt.
Die beiden Sprecher passen auch perfekt zu der erotischen Stimmung des Buches.

Das Buch endet mit einem wirklich fiesen Cliffhanger und ich werde definitiv auch Band 2 und 3 lesen oder hören,

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Veröffentlicht am 02.01.2025

Ehrlich und Berührend

Call it what you want - Für mich ist es Liebe
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"Er ist kein Ex-Freund. Er ist ein Ex-Vielleicht."

Das fasst dieses Buch so passend zusammen. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich habe wirklich viel von dieser Geschichte erwartet und da ich ...

"Er ist kein Ex-Freund. Er ist ein Ex-Vielleicht."

Das fasst dieses Buch so passend zusammen. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich habe wirklich viel von dieser Geschichte erwartet und da ich "That Girl" von Gabriella Santos de Lima schon sehr gemocht habe und ich erwartet habe das beide Geschichten sehr ähnlich sind, hatte ich hohe Erwartungen an dieses Buch und dies wurden für mich auch erfüllt.

Wer schonmal eine Situationship durchgemacht hat, oder wer schonmal hören musste "Du bist zu gut für mich", wird sich in diesem Buch wiederfinden und an der Seite von Sloane leiden.

Ich habe mich selbst in Sloane wiedergefunden. In der Hoffnung, dass ER der EINE ist, obwohl man eigentlich weiß das er es nicht ist. Auf das ständige Hoffen, dass ER sich doch noch ändert, die Angst das jedes Treffen das letzte sein könnte, das ständige Entschuldigen dafür, dass man zu viel will... aber vor allem das ständige Einreden, dass es okay ist, dass diese Bindung kein Label hat obwohl man sich doch sooo sehr eine Beziehung wünscht.
Ich könnte hier noch ewig weiter schreiben und habe mir auch so viele Passagen im Buch markiert.

Mir hat auch sehr gefallen, dass man zwischendurch auch Ethans Blickwinkel bekommt. Man merk richtig, wie anders er die Beziehung zu Sloane sieht, als sie. Ethans Kapitel sind viel kürzer als die aus Sloanes Perspektive und das passt einfach perfekt zur Geschichte.

Ich verstehe die Kritik, dass die Charaktere oberflächlich wirken, dass zu viel Alkohol getrunken wird und das es zu viel um Sex geht.
Aber finde das ist Teil dieser Geschichte und stellt für mich ein Stilmittel dar, welches die Beziehung der verschiedenen Charaktere und das Leben mit Anfang 20 untermalt.

Von meiner Seite aus eine starke Empfehlung für alle Mädels um die 20. Ich wünschte, ich hätte dieses Buch schon vorher gelesen und von Sloane gelernt.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Cozy und herzerwärmend

Coming Home for Christmas
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Svea landet in Stockholm, um die Feiertage bei ihrer Großtante zu verbringen, doch die Reise beginnt holprig: Schneesturm, ein schwacher Handy-Akku und eine Übernachtung im Hotel. Einziger Lichtblick ist ...

Svea landet in Stockholm, um die Feiertage bei ihrer Großtante zu verbringen, doch die Reise beginnt holprig: Schneesturm, ein schwacher Handy-Akku und eine Übernachtung im Hotel. Einziger Lichtblick ist der sympathische Fahrer Kjell, der sie abholt. Allerdings merkt Svea später, dass sie versehentlich das falsche Shuttle genommen hat und Kjell ihr deshalb etwas von Personalmangel erzählte. Doch anstatt das Missverständnis sofort aufzuklären, genießt Svea das Gefühl von Heimat, das Kjell ihr vermittelt – etwas, das sie lange nicht mehr gespürt hat.

Diese Geschihcte ist genau das was ich mir für die Weihnachtsfeiertage auf meiner Couch gewünscht habe. Eine stimmungsvolle, süße Geschichte im verschneiten Schweden. Die Charaktere sind alle so toll beschrieben und man wäre gerne selbst Gast in diesem zauberhaften Hotel.
Die Chemie zwischen Kjell und Svea ist so toll und mich hat es tatsächlich garnicht gestört, dass Svea 5 Jahre jünger ist als ich selbst, was oft ein wenig nervig ist beim lesen. Aber in diesem Fall war es egal, denn das drumherum hat einfach perfekt gepasst.

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Veröffentlicht am 25.12.2024

Schönes Cover, leider nicht ganz so viel dahinter

Gothikana – Eine Liebe, die alle Regeln bricht
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Hat mich das Buch gut unterhalten? Ja, keine Frage. War ich beim Lesen oft verwirrt? Auch das.
Es fällt mir sehr schwer dieses zu bewerten. Irgendwie passt es nirgends so richtig rein. Für Darkromance ...

Hat mich das Buch gut unterhalten? Ja, keine Frage. War ich beim Lesen oft verwirrt? Auch das.
Es fällt mir sehr schwer dieses zu bewerten. Irgendwie passt es nirgends so richtig rein. Für Darkromance ist es nicht Dark genug, für Romantasy ist zu wenig Fantasy dabei. Leider war die Geschichte für mich nichts halbes und nichts ganzes. Und das obwohl ich mich wirklich sehr darauf gefreut habe und es so vielversprechend klang.

Zum Teil war es einfach seltsam. Die Interaktionen zwischen Vad und Corvina sind komisch, der Spice ist zum Teil auch sehr seltsam und eher unangenehm... und Konsens gibt es auch eher nicht.
Vad nutzt seine Machtposition aus und Corvina ist die typische, junge, naive Jungfrau, die noch keinen Kontakt zu Männern hatte, weil die von ihrer Mutter abgeschottet wurde. Er markiert sie und hat sehr ausgeprägte Besitzansprüche.

Trotz des Titels fand ich die Gothikaspekte nicht so präsent.
Dennoch fand ich die Geschichte spannend und unterhaltsam, aber es waren einfach auch ein paar Seiten zu viel.

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Veröffentlicht am 21.12.2024

Fesselnd

A Good Girl’s Guide to Murder
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Holly Jacksons "A Good Girl's Guide to Murder" ist ein brillanter Jugend-Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Die Geschichte um die junge Pip, die im Rahmen eines Schulprojekts einen ...

Holly Jacksons "A Good Girl's Guide to Murder" ist ein brillanter Jugend-Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Die Geschichte um die junge Pip, die im Rahmen eines Schulprojekts einen ungelösten Mordfall wieder aufrollt, bietet Spannung pur. Was als harmloses Projekt beginnt, entwickelt sich schnell zu einer packenden Untersuchung, bei der Pip mehr entdeckt, als sie sich je hätte vorstellen können.

Ich wurde immer wieder mit neuen Wendungen zu überrascht, ohne das dabei der rote Faden verloren geht. Vor allem im letzten Viertel konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Pips Ermittlungen werden super darstellt – es fühlt sich an, als ob man selbst auf Spurensuche geht. Die Mischung aus Tagebucheinträgen, Interviews und klassischen Erzählpassagen gibt der Geschichte einen authentischen und lebendigen Charakter.

Die Figuren sind komplex und vielschichtig, allen voran Pip, die trotz ihrer Unschuld und Neugierde nicht naiv wirkt. Sie ist klug, entschlossen und beweist eine bemerkenswerte Hartnäckigkeit. Auch die moralischen Fragen, die sich im Verlauf der Handlung stellen, sorgen dafür, dass die Geschichte mehr Tiefgang hat als viele andere Jugendthriller.

Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut und hält bis zum dramatischen Finale an. Wer einmal angefangen hat, kann das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Insgesamt ein sehr fesselnder und klug konstruierter Thriller, der Lust auf mehr macht. Allerdings hat mir mir das gewisse Etwas gefehlt, kann s aber gar nicht definieren. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass ich aus dem Alter für Jugendbücher langsam raus bin.

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