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Veröffentlicht am 24.10.2023

Gute Tipps für den Alltag

Deine Küche kann nachhaltig!
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"Deine Küche kann nachhaltig" von Verena Hirsch ist ein interessantes Kochbuch und hat vier Sterne verdient.

Nachhaltigkeit ist ein Thema, das mir persönlich sehr am Herzen liegt, und ich bin stets bemüht, ...

"Deine Küche kann nachhaltig" von Verena Hirsch ist ein interessantes Kochbuch und hat vier Sterne verdient.

Nachhaltigkeit ist ein Thema, das mir persönlich sehr am Herzen liegt, und ich bin stets bemüht, diese Prinzipien auch in meiner Küche umzusetzen. "Deine Küche kann nachhaltig" hat mir dabei geholfen, mein Wissen auf diesem Gebiet zu erweitern und einige neue, sinnvolle Tipps und Tricks zu entdecken.

Das Buch bietet eine Fülle von Informationen und Ratschlägen, wie man nachhaltiger in der Küche agieren kann. Von der Reduzierung von Lebensmittelabfällen bis zur Verwendung von umweltfreundlichen Verpackungen – die Autorin deckt eine breite Palette an Themen ab, die dazu beitragen, unsere Küchen nachhaltiger zu gestalten. Die Tipps sind gut recherchiert und leicht verständlich präsentiert, was den Lesegenuss erheblich steigert.

Allerdings hatte ich bei einem Buch mit dem Titel "Deine Küche kann nachhaltig" mehr Rezepte erwartet. Das Buch enthält zwar einige Rezepte, aber nicht so viele, wie ich es mir gewünscht hätte. Da ich bereits viel Erfahrung in Bezug auf Nachhaltigkeit in der Küche habe, waren viele der vorgestellten Ideen für mich nicht völlig neu. Dennoch kann ich das Buch jedem empfehlen, der bestrebt ist, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, indem er oder sie weniger Müll im Zusammenhang mit Lebensmitteln produziert.

"Deine Küche kann nachhaltig" ist ein informatives und inspirierendes Buch, das wertvolle Einblicke und Tipps zur Förderung einer nachhaltigen Lebensmittelpraxis bietet. Es ist eine ausgezeichnete Ressource für alle, die ihre Küche umweltfreundlicher gestalten möchten, auch wenn es an Rezepten etwas mangelt. Die Autorin Verena Hirsch liefert wichtige Anleitungen, um im Alltag nachhaltigere Entscheidungen zu treffen und so unseren Planeten zu schützen.

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Veröffentlicht am 24.10.2023

Leider nicht das reale Lehrer:innenleben, aber eine süße Liebesgeschichte

Was wir uns versprechen (Light in the Dark 3)
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Antonia Wesselings "Was wir uns versprechen" ist schwächer als seine Vorgänger, aber trotzdem eine süße Lovestory.

Das erste, was mir an diesem Buch sofort ins Auge sticht, ist der wunderschöne goldene ...

Antonia Wesselings "Was wir uns versprechen" ist schwächer als seine Vorgänger, aber trotzdem eine süße Lovestory.

Das erste, was mir an diesem Buch sofort ins Auge sticht, ist der wunderschöne goldene Glitzer-Farbschnitt. Dies verleiht dem Buch eine edle Note und hat definitiv mein Interesse geweckt.

Die Geschichte selbst konnte mich jedoch nicht ganz so überzeugen wie die beiden vorherigen Bände. Als großer Fan von Band 1 und 2 hatte ich hohe Erwartungen an "Was wir uns versprechen", aber leider fand ich sie nicht ganz erfüllt. Ein Hauptgrund dafür waren die Charaktere Julian und Alicia. Als Lehrerin im wahren Leben konnte ich mich einfach nicht mit Julians Darstellung als Lehrer anfreunden. Seine Schwäche und mangelnde Überzeugungskraft hätten in der Realität wohl kaum für fünf Minuten im Klassenzimmer ausgereicht. Das war für mich schwer nachvollziehbar und hat das Gesamtbild des Lehrer:innenlebens im Buch beeinträchtigt.

Auch bei Alicia habe ich das Gefühl gehabt, dass etwas fehlte. Ich konnte keine starke Bindung zu ihr aufbauen, und sie blieb mir als Charakter recht farblos. Das hat mich ein wenig enttäuscht, da ich von Antonia Wesselings Charakterzeichnung normalerweise mehr erwartet hatte.

Dennoch gab es auch positive Aspekte in diesem Buch. Das Setting in Köln hat mir besonders gut gefallen. Als Liebhaberin dieser Stadt konnte ich jeden Ort, selbst das Krümelcafé, wiedererkennen, was dem Buch eine authentische Note verlieh. Antonia Wesselings Beschreibungen von Köln waren lebendig und fesselnd.

Insgesamt ist "Was wir uns versprechen" also ein Buch, das trotz kleinerer Schwächen seine Stärken hat. Die Geschichte mag nicht ganz so mitreißend sein wie in den vorherigen Bänden, aber das Setting und der goldene Glitzer-Farbschnitt sind definitiv ein Blickfang. Wenn man Köln liebt und die Charaktere Julian und Alicia nicht allzu kritisch betrachtet, kann man sicherlich viel Freude an diesem Buch haben.

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Veröffentlicht am 15.10.2023

Spannende Romantasy mit Dark Academia Setting

Starling Nights 1
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"Starling Nights" von Merit Niemeitz hat bereits ein sehr einladendes Cover, das neugierig macht. Die schwarze Gestaltung mit den bronzefarbenen Vögeln ist mysteriös und weist bereits auf den geheimnisvollen ...

"Starling Nights" von Merit Niemeitz hat bereits ein sehr einladendes Cover, das neugierig macht. Die schwarze Gestaltung mit den bronzefarbenen Vögeln ist mysteriös und weist bereits auf den geheimnisvollen Orden der Stare hin. Auch der Inhalt von "Sterling Nights" hat mir gut gefallen.

Lange Zeit weiß man nicht, was es mit dem geheimnisvollen Orden auf sich hat, dies erfährt man erst ganz am Ende des Romans, was ich ein wenig schade fand. Dadurch kam mir das Thema etwas kurz. Davor kann man zusammen mit der Protagonistin Mabel rätseln, was es mit dem Orden auf sich hat.

Cliff bzw. Blake war mir als Protagonist etwas zu undurchsichtig. Er ist ein sehr geheimnisvoller Charakter, über den man bis zum Ende kaum etwas erfährt. Deshalb hatte ich zeitweise etwas Probleme, mich mit ihm zu identifizieren. Ich konnte dementsprechend auch nicht ganz den Vibe zwischen ihm und Mabel spüren.

Mabel hingegen mochte ich sehr. Sie hat die Geschichte für mich mit ihren "Ermittlungen" über den Orden erst interessant gemacht.

Was die Nebencharaktere angeht, kam mir leider etwas zu kurz, weshalb Zoe sich so "leer" fühlt. Das hätte meiner Meinung nach etwas mehr Emotionen hervorrufen können.

Nichtsdestotrotz kann ich "Starling Nights" allen empfehlen, die Dark Academie gemischt mit Romance gerne lesen! Ich bin gespannt auf Band 2.

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Veröffentlicht am 24.09.2023

Habe ich so noch nicht gelesen!

Ich träumte von einer Bestie
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"Ich träumte von einer Bestie" von Nina Blazon ist ein außergewöhnlicher Roman, der mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen hat. Ursprünglich erwartete ich eine Fantasy-Geschichte, wurde jedoch ...

"Ich träumte von einer Bestie" von Nina Blazon ist ein außergewöhnlicher Roman, der mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen hat. Ursprünglich erwartete ich eine Fantasy-Geschichte, wurde jedoch angenehm überrascht, dass es sich vielmehr um einen Roman handelt, der sich auf die Protagonistin Fleur und ihre Suche nach ihrer eigenen Vergangenheit konzentriert.

Fleur ist eine äußerst faszinierende Hauptfigur, die mir von Anfang an sehr sympathisch war. Ihr Beruf als Datenforensikerin verleiht der Geschichte eine spannende und unkonventionelle Note. Ihre Intelligenz und Entschlossenheit haben mich tief beeindruckt, und ich konnte mich gut in ihre Gedanken und Emotionen hineinversetzen.

Die Charaktere Antoine und Pierre haben in mir von Anfang an gemischte Gefühle ausgelöst. Antoine war mir unsympathisch, und auch Pierre sorgte für einige Probleme, was dazu beitrug, die Spannung in der Geschichte aufrechtzuerhalten.

Im Gegensatz dazu fand ich Fleurs Bruder Max äußerst sympathisch, und ich habe es genossen, seine Rolle in der Geschichte zu verfolgen, ganz zu schweigen von Fleurs liebevollem Stiefvater und ihrer Mutter, die ebenfalls als Charaktere sehr gut ausgearbeitet waren.

Die Thematik des Romans ist äußerst ungewöhnlich und hat mich fasziniert. Die Art und Weise, wie die Geschichte sich entfaltet und schließlich aufgelöst wird, hat mich wirklich überrascht. Nina Blazon hat einen großartigen Job gemacht, die Leser in die Geschichte hineinzuziehen und sie bis zum Schluss zu fesseln.

Insgesamt war "Ich träumte von einer Bestie" ein bemerkenswertes Leseerlebnis. Ich gebe dem Buch vier Sterne, da es mich mit seiner spannenden Handlung, den interessanten Charakteren und der unerwarteten Auflösung begeistert hat. Zwischendurch waren mir die 450 Seiten aber etwas lang. Ich kann es jedem empfehlen, der nach einer einzigartigen Leseerfahrung sucht.

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Veröffentlicht am 24.09.2023

Kurzweiliger Einblick in das Leben einer Mutter, deren Kinder erwachsen sind

Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe
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"Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe" von Doris Knecht ist ein Roman, den ich gerne mit vier Sternen bewerte. Er überzeugt vor allem durch die bemerkenswerte Art und Weise, wie ...

"Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe" von Doris Knecht ist ein Roman, den ich gerne mit vier Sternen bewerte. Er überzeugt vor allem durch die bemerkenswerte Art und Weise, wie die Protagonistin in den Mittelpunkt gerückt wird, was es mir ermöglichte, mich sofort in ihre Lage zu versetzen, obwohl ich selbst viel jünger bin. Dies ist dem beeindruckenden Schreibstil der Autorin zu verdanken.

Die Darstellung der Gefühlswelt der Mutter, nachdem alle Kinder das Haus verlassen haben, ist äußerst einfühlsam und authentisch. Man kann förmlich nachempfinden, wie sie sich fühlt, wenn die Stille in den Räumen einkehrt und die Routine des Alltags sich verändert. Dieses Buch zeigt eindrücklich, dass die Themen und Emotionen, die es anspricht, nicht an ein bestimmtes Alter gebunden sind. Obwohl ich selbst jünger bin als die Protagonistin, konnte ich mich gut mit ihr identifizieren und fand mich in ihren Gedanken und Gefühlen wieder.

Allerdings ist anzumerken, dass die Handlung selbst nicht unbedingt als "spannend" im herkömmlichen Sinne bezeichnet werden kann. Stattdessen gewährt der Roman Einblick in den normalen Alltag einer Mutter, was für manche Leser möglicherweise etwas ungewöhnlich oder nicht ganz das erwartete Lesevergnügen sein könnte. Trotzdem schafft es die Autorin, diesen Alltag so eindrücklich und mitreißend zu schildern, dass das Buch trotz der scheinbaren Alltäglichkeit fesselt.

Insgesamt ist "Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe" ein Buch, das durch seinen einfühlsamen Schreibstil und die tiefgehende Charakterzeichnung der Protagonistin besticht. Wer nach einer Lektüre sucht, die den Alltag einer Mutter auf berührende Weise beleuchtet, wird in diesem Roman sicherlich eine lohnenswerte Entdeckung machen.

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