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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.12.2025

Ulkig und erfinderisch

Einfach Sunny
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In "Einfach Sunny" von Maren Graf geht es um die pfiffige Sunny, die blind ist und die sich als Sachensucherin bezeichnet. Das Zusammentreffen mit Ben, die neue Schule mit sehenden Kindern und die Detektivjagd ...

In "Einfach Sunny" von Maren Graf geht es um die pfiffige Sunny, die blind ist und die sich als Sachensucherin bezeichnet. Das Zusammentreffen mit Ben, die neue Schule mit sehenden Kindern und die Detektivjagd eines verlorenen Spielzeugs machen den charmanten Plot aus. Das Buch ist witzig geschrieben und nimmt die Hemmung davor, mit blinden Menschen zu kommunizieren. Sunny scheint ihre fehlende Sehkraft nicht zu vermissen, sondern konzentriert sich geschickt auf ihre anderen Sinne. Ben, der schüchtern ist, macht eine starke Entwicklung durch. Die beiden sind ein gutes Team und treffen auf viele Charaktere. Die Anzahl ist aber überschaubar, sodass selbst Kinder ab 8 Jahren leicht ins Lesevergnügen hineinfinden. Die große Schrift und die nicht allzu langen Kapitel sind besonders für Leseanfänger perfekt. Zudem ist das Buch mit der Antonlin-App kompatibel.
Das Cover präsentiert Sunny auf die Weise, wie der Leser sie kennen lernt. Die bunten Illustrationen tragen zum Leseerlebnis bei!
Fazit: Eine tolle Geschichte für Kinder, die etwas über Blinde, Freundschaft und Detektivarbeit erfahren.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Über Freundschaft und die erste Verliebtheit

Nitnatsnok ist kein Palindrom
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Mich hat allein schon der Titel des Romans angesprochen, denn ich finde Palindrome schön. Im Roman tauchen sie immer wieder einmal an passenden Stellen auf und machen ganz still und leise auf die feste ...

Mich hat allein schon der Titel des Romans angesprochen, denn ich finde Palindrome schön. Im Roman tauchen sie immer wieder einmal an passenden Stellen auf und machen ganz still und leise auf die feste Bindung zwischen Hannah und Konstantin aufmerksam. Die beiden sind seit Kindheitstagen befreundet und erleben vor und während der Klassenfahrt nach Berlin so einige Dinge. Der Roman ist in einem flüssigen Schreibstil verfasst, der nicht nur von Jugendlichen gelesen werden kann. Mich hat es an einigen Stellen im Buch überrascht, wie ähnlich die Geschichten mit meinem eigenen Leben abliefen. Der Autor hat diverse Charaktere, die in einer Schulklasse auftauchen, sorgsam ausgewählt und passen herausgearbeitet, sodass ich das Buch an einem Stück gelesen habe. Besonders herzerwärmend fand ich das Ende, ohne zu viel verraten zu wollen. Fazit: Ein empfehlenswerter Roman für Jugendliche, denen die Bedeutung von Freundschaft und die erste Verliebtheit treffend vor Augen geführt werden. Und für Erwachsene, die sich gerne an ihre eigene Jugend zurückerinnern!

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Kompakt und emotional

Dennis Schröder
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Die bildreiche Biografie des Basketballers Dennis Schröder kommt in einem kompakten, aber umfangreichen Format daher. Die Biografie durchleuchtet den Beginn seiner Karriere und führt den Leser bis zu den ...

Die bildreiche Biografie des Basketballers Dennis Schröder kommt in einem kompakten, aber umfangreichen Format daher. Die Biografie durchleuchtet den Beginn seiner Karriere und führt den Leser bis zu den glorreichen Meilensteine seines Lebens. Spannend fand ich zu sehen, wie aus dem einstigen Skater aus Braunschweig ein Profi wurde. Ganz nebenbei wird deutlich, was für ein familiärer Mensch der Welt- und Europameister ist.

Die Biografie ist mit vielen emotionalen Bildern, spannenden Fakten und Zahlen unterlegt, was vor allem auch für die jüngeren Leser interessant ist.

Fazit: Eine bemerkenswerte Biografie, die gut recherchiert und bildhaft dargestellt ist!

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Auf den Spuren der Ahnen

Dein Glück kommt von Herzen
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Als ich das Buch entdeckt habe, habe ich anfangs nicht gesehen, dass es sich um einen Roman handelt. Auf dem Cover ist davon nämlich nicht die rede ubd ich hatte es für einen achtsamen Ratgeber gehalten. ...

Als ich das Buch entdeckt habe, habe ich anfangs nicht gesehen, dass es sich um einen Roman handelt. Auf dem Cover ist davon nämlich nicht die rede ubd ich hatte es für einen achtsamen Ratgeber gehalten. Umso schöner war es für mich, eine Geschichte von Mina und den Frauen in ihrer Familie zu vorzufinden. Die Kapitel sind nach den vier Jahreszeiten aufgeteilt, die immer wieder zum Schauplatz in der Natur und auf einem Waldfriedhof werden. Besonders schön finde ich die poetischen Zeilen und die Zeichnung einer Pflanzenphase vor jedem Kapitel. Die metaphorische Sprache der Autorin lädt förmlich dazu ein, in das Geschehene um die ähnelnden Familientragödien einzutauchen. Lediglich die Anzahl an Charakteren hat mich verwirrt und ließ mich öfter dazu verleiten, das Gelesene nochmals zu lesen. Dafür entschleunigte mich der Roman mit seiner Poesie, den achtsamen Übungen und dem Dankbarkeitstagebuch am Ende. Normalerweise lese ich schneller, doch hier empfand ich es als eine Wohltat. Fazit: Ein schöner Roman für alle, die sich mit der Vergangenheit befassen und im Hier und Jetzt leben wollen.

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Veröffentlicht am 20.11.2025

Humorvoll, aber manchmal bizarr

Ferdinand der letzte Weihnachtsdrache
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Das Hörbuch "Ferdinand der letzte Weihnachtsdrache" von Audrey Harings handelt von einem einsamen Drachen, der mit seinen drei Geschwistern in Dracheneiern alleine in einer Höhle vor sich hin lebt. Nur ...

Das Hörbuch "Ferdinand der letzte Weihnachtsdrache" von Audrey Harings handelt von einem einsamen Drachen, der mit seinen drei Geschwistern in Dracheneiern alleine in einer Höhle vor sich hin lebt. Nur wenn die Menschheit wieder an die Magie der Drachen glaubt, können die Drachen schlüpfen. Auf dem Weg dorthin begegnet Ferdinand einer Fledermaus und einem Huhn, die ebenfalls einsam sind.

Das Hörbuch ist von dem Österreicher Sandro Weiß eingesprochen – einem erfahrenen Sprecher mit entsprechender Ausbildung. Leider kann ich seinem Dialekt nichts abgewinnen und es war für mich nicht angenehm, der Stimme zu lauschen. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Geschichte in der Weihnachtszeit spielt. Warum, wurde nur am Rande aufgeklärt. Es hat für mich nichts Weihnachtliches und das Drachenbrot passt überhaupt nicht zu meinem Bild von Weihnachten (außer, dass für einen Tag Frieden herrscht). Eine weihnachtliche Stimmung oder ein Zusammentreffen mit Max kam leider nicht auf. Es gab quasi zwei parallele Geschichten, ohne zu viel verraten zu wollen.

Für Kinder mag die Geschichte lustig sein, für mich war es eher ein So-lala-Erlebnis. Schade, ich hatte mir mehr erhofft.

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