Cover-Bild Einfach Sunny
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 28.01.2026
  • ISBN: 9783522188630
  • Empfohlenes Alter: ab 8 Jahren
Maren Graf

Einfach Sunny

Spannende Detektivgeschichte ab 8 Jahren mit blinder Heldin
Olivia Vieweg (Illustrator)

Mit allen Sinnen auf Spurensuche – Sunny und der geheimnisvolle Fall

• Besondere Freundschaftsgeschichte ab 8 Jahren mit einer blinden, mutigen Heldin
• Überraschende Wendungen, viel Situationskomik und eine spannende Verfolgungsjagd
• Ausdrucksstarke farbige Illustrationen von Olivia Vieweg

Als Sunny, die selbsternannte Sachen-Sucherin, an einem Samstagnachmittag über den schweigsamen Ben stolpert, ahnt sie nicht, dass sie in ihren kniffligsten Fall schlittert. Ben hat etwas verloren – doch was es ist, will er partout nicht verraten. Ob ein Dieb dahintersteckt? Oder ist alles ganz anders? Während Felix aus der Klasse über Ben ihnen mit seiner Bande dicht auf den Fersen ist, muss Sunny mit all ihren Sinnen ermitteln, um das geheime Dings zu finden. Dabei beweist sie nicht nur, dass sie eine echte Detektivin ist, sondern auch, dass sie wunderbar alleine zurechtkommt.

Ein Kinderbuch voller Spannung, Witz und Herz, das zeigt, wie besonders die Wahrnehmung von Menschen mit Sehbehinderung ist – und wie viel Mut und Empathie in jedem von uns stecken. Perfekt für alle, die Detektivgeschichten, starke Figuren und außergewöhnliche Perspektiven lieben!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2026

Ein außergewöhnliches Buch über Freundschaft

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«Das macht die Suche natürlich nicht einfacher,
aber spannender auf jeden Fall.»

Ein aus dem Leben gegriffenes Suche-Abenteuer zweier Kinder, die sich anfangs nicht kannten und eine Geschichte über Freundschaft ...

«Das macht die Suche natürlich nicht einfacher,
aber spannender auf jeden Fall.»

Ein aus dem Leben gegriffenes Suche-Abenteuer zweier Kinder, die sich anfangs nicht kannten und eine Geschichte über Freundschaft und den Abbau von Vorurteilen bei körperliche Einschränkungen. Denn wer Sunny kennenlernt, begreift, das man sie nicht bemitleiden oder unterschätzen sollte. Sie bemerkt Dinge mit ihrem Extra-Sinn, die andere gar nicht mitkriegen, ist pfiffig, selbstbewusst und voller Sachersucher-Energie.

Die Ausgangssituation ist spannend: zwei Fremde, die im Laufe der Geschichte zusammenwachsen und unterschiedliche Beweggründe haben. Ich fand es einmalig, wie erlebbar Maren Graf schreibt und man sich in Sunny und Ben hineinversetzten kann. Sunnys Blickwinkel zeigt, wie gut sie sich auf ihre Wahrnehmung verlassen kann und obwohl die optische Beschreibung fehlt, kann man sich alles gut vorstellen. Sunny, die unbedingt den vermissten Gegenstand für Ben finden möchte und die auch ein Geheimnis hat, wie der wortkarge Ben. Der ist irritiert von Sunny. Warum will sie ihm helfen? Sie kennt ihn doch gar nicht. Sie darf sein Geheimnis nicht erfahren! Schweigsam lässt Ben sich mitreißen und taut erst langsam auf. Diese Entwicklung ist nachvollziehbar geschrieben und greift auch die Unsicherheiten der Kinder auf. Nebenbei lernt man einiges darüber, wie es ist, nichts sehen zu können. Wie gefährlich hohe Gegenstände werden können, wie Blinde die Welt wahrnehmen und natürlich die ganzen Vorurteile. Es ist toll, wie Sunny damit umgeht, wenn Ben gedankenlos in das ein oder andere Fettnäpfchen tritt.

Weil Ben so wenig preisgibt, bleibt es geheimnisvoll und spannend. Auch das Ungesagte bekommt seinen Raum: Dinge bleiben unerwähnt, Eindrücke stehen im Vordergrund, eine ungewöhnlich Erzählweise, die überzeugt. Merkwürdig ist so einiges und die Suche gleicht einer Jagd, bei der es immer spannender wird. Am Ende kommt einiges zusammen und löste große Genugtuung und Freude aus. Die farbigen Illustrationen von Olivia Vieweg sind immer eine kleine Überraschung. Mir hat es sehr gefallen und ich würde mir ein weiteren Band von Sunny und Ben wünschen.

Veröffentlicht am 11.03.2026

toll umgesetzte Detektivgeschichte

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Einfach Sunny ist ein Buch mit zwei Charakteren, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sunny selbst ist aufgeweckt und selbstbewusst - und hat eine Sehbehinderung. Trotz dieser ist sie ihrer Meinung ...

Einfach Sunny ist ein Buch mit zwei Charakteren, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sunny selbst ist aufgeweckt und selbstbewusst - und hat eine Sehbehinderung. Trotz dieser ist sie ihrer Meinung nach eine tolle Sachensucherin und daher bestens geeignet, Bens verloren gegangenes zu finden. Ben ist schüchtern und wirkt anfangs sehr skeptisch.
Ich war anfangs auch ein wenig skeptisch, wie Sunny das angehen möchte. Je länger ich in der Geschichte las, desto überzeugender fand ich die Umsetzung. Sunny wird überhaupt nicht reduziert auf ihre Sehbehinderung, sie ist ein starkes Mädchen mit vielen Facetten. Ben hingehen braucht ein wenig, um sich zu öffnen. Die Themen, die sich dann entwickeln, sind meiner Meinung nach ziemlich relevant für die Altersgruppe. Viele Sozialdynamiken unter älteren Grundschulkindern und angehenden Tenns werden gut aufgenommen und durch die vielen kleinen bunten Bilder auch bildlich gut umgesetzt. Ich fand die Geschichte sehr berührend!

Veröffentlicht am 07.03.2026

Einfach Sunny - einfach aufgeweckt, einfühlsam und selbstbewusst

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„Einfach Sunny von Maren Graf ist ein einfühlsames, spannendes Kinderbuch über Mut, Freundschaft und Inklusion für Leserinnen und Leser ab etwa 8 Jahren. Im Mittelpunkt steht Sunny, ein selbstbewusstes, ...

„Einfach Sunny von Maren Graf ist ein einfühlsames, spannendes Kinderbuch über Mut, Freundschaft und Inklusion für Leserinnen und Leser ab etwa 8 Jahren. Im Mittelpunkt steht Sunny, ein selbstbewusstes, blindes Mädchen, das sich selbst die beste „Sachen-Sucherin“ nennt und mit wachen Sinnen und großer Neugier die Welt erlebt.
Die Geschichte beginnt, als Sunny auf den schweigsamen Jungen Ben trifft, der etwas verloren hat – ohne es anfangs zu verraten, was es genau ist. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche und geraten dabei in eine knifflige und überraschende Detektivgeschichte mit Verfolgungsjagden, witzigen Momenten und Begegnungen.
Maren Graf gelingt es, Sunnys Blindheit nicht als Makel, sondern als Teil ihrer Persönlichkeit und Stärke zu zeigen. Ihre feine Wahrnehmung und ihr Mut machen sie zu einer außergewöhnlichen Heldin, die auf sympathische Weise zeigt, wie unterschiedlich Wahrnehmung funktionieren kann.
Der Erzählstil ist kindgerecht, lebendig und humorvoll, sodass junge Leserinnen und Leser leicht ins Buch eintauchen können. Die farbigen Illustrationen von Olivia Vieweg lockern die Handlung zusätzlich auf und unterstützen die Atmosphäre der Geschichte.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Warmherzige und spannende Detektivgeschichte mit außergewöhnlichen Protagonisten und wunderschönen Illustrationen.

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Inhalt:

Unverhofft stolpert die selbsternannte Sachen-Sucherin Sunny über den schweigsamen Ben, der traurig auf dem Gehweg sitzt und grübelt.

Er hat etwas verloren. Obwohl er trotz hartnäckiger Fragen ...

Inhalt:

Unverhofft stolpert die selbsternannte Sachen-Sucherin Sunny über den schweigsamen Ben, der traurig auf dem Gehweg sitzt und grübelt.

Er hat etwas verloren. Obwohl er trotz hartnäckiger Fragen nicht verraten will, um was es sich handelt, beschließt Sunny kurzerhand, ihm bei der Suche zu helfen ...


Altersempfehlung:

etwa ab 8 Jahre


Buchcover und Illustrationen:

Zuallererst fällt das fröhlich-freche und geradezu (sonnen-)strahlende Buchcover auf.

Dass Sunny die Sonnenbrille nicht nur als modisches Accessoire trägt, erschließt sich erst aus dem Klappentext.

Die Sachen-Suche wird ergänzt durch zahlreiche kleine Zeichnungen und einige fast ganzseitige Illustrationen.

Den Zeichenstil von Olivia Vieweg mag ich sehr: detailliert und liebevoll, Charaktere mit ausdrucksstarker Mimik.

Über ein paar zusätzliche Illustrationen hätte ich mich gefreut.


Mein Eindruck:

Sunny ist ein faszinierender Charakter; Protagonist:innen mit einer Sehbehinderung sind nicht gerade häufig in der Literatur vertreten.

Sunnys "Behinderung" wird keineswegs als problematisch oder negativ dargestellt; vielmehr ist die Junior-Detektivin und professionelle Sachen-Sucherin ein starkes, aufgewecktes und offenes Mädchen.

Selbstbewusst nimmt sie die Dinge (manchmal etwas vorschnell) selbst in die Hand.

Der ruhige und schüchterne Ben bildet hier einen guten Gegensatz.

Zusammen sind sie ein gutes Team und im Laufe des Abenteuers entwickelt sich eine Freundschaft.

Zusätzlich zum mysteriösen "Ding", das Ben verloren hat, und die damit verbundene turbulente Suche, fließen auch ernste Themen ein: Mobbing/Ausgrenzung.

Sunnys und Bens Abenteuer bietet Unterhaltung und gewährt zugleich einen Blick auf Menschen mit Sehbehinderung und deren Wahrnehmung. Es geht nicht darum, was Sunny nicht kann, sondern wie sie selbstständig und frei von Ängsten die Welt erlebt.


Fazit:

Eine spannende Detektivgeschichte mit starken Protagonisten und wunderschönen, farbenfrohen Illustrationen.


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Rezensiertes Buch: "Einfach Sunny" aus dem Jahr 2026

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Detektiv-Duo der Extraklasse

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Sunny und Ben sind nicht gerade die klassischen Juniordetektive. Nicht nur, dass Sachen-Sucherin Sunny blind ist - das ist nun wirklich das geringste Hindernis bei ihren Ermittlungen - nein, das Besondere ...

Sunny und Ben sind nicht gerade die klassischen Juniordetektive. Nicht nur, dass Sachen-Sucherin Sunny blind ist - das ist nun wirklich das geringste Hindernis bei ihren Ermittlungen - nein, das Besondere an den beiden ist, dass sie zwischen Dackelgebell und mobbenden Fünftklässlern eine alte Freundschaft retten und eine neue beginnen. Wie ihnen das gelingt? Mit ganz viel Herz und Köpfchen!

Die authentischen und absolut sympathischen Protagonisten dieses Romans haben bei uns für viel Spaß und auch eine Prise Spannung gesorgt.

Was uns an der Geschichte am meisten begeistert hat, sind die glaubhaften Einblicke in das Leben eines Mädchens mit Sehbehinderung. Der Fokus liegt dabei weniger darauf, was Sunny nicht kann. Vielmehr lernt man einfach kennen, wie sie die Welt erlebt - mit allen ihr zur Verfügung stehenden Sinnen.

Dem gleichaltrigen Ben ist sie damit oft einen Schritt voraus. Trotzdem muss auch sie am Ende einsehen, dass jeder manchmal Hilfe braucht und dass es völlig in Ordnung ist, sie anzunehmen.

Das Buch hat unseren Horizont erweitert, uns hervoragend unterhalten und unser Herz berührt!

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