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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.06.2026

Star-Trek-Feeling trifft auf überstürzte Liebe

Red Star Rebels
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Das Buch hat mich insgesamt wirklich gut unterhalten. Es ist super flüssig geschrieben, spannend und durch den Wechsel zwischen ihrer und seiner Perspektive sehr angenehm zu lesen. Dazu kommt ein humorvoller, ...

Das Buch hat mich insgesamt wirklich gut unterhalten. Es ist super flüssig geschrieben, spannend und durch den Wechsel zwischen ihrer und seiner Perspektive sehr angenehm zu lesen. Dazu kommt ein humorvoller, frecher Ton, der immer wieder für lockere Momente sorgt.

Obwohl ich kein klassischer Science-Fiction-Fan bin, hat mir die Mars-Kulisse überraschend gut gefallen. Die Welt wirkt interessant und glaubhaft statt übertrieben futuristisch. Stellenweise hat mich das Ganze irgendwie an eine Star-Trek-Folge erinnert: eine Station, ständige Gefahr, clevere Pläne und die Frage, mit welchem technischen Kniff oder psychologischen Trick die Figuren diesmal wieder entkommen.

Mein größter Kritikpunkt ist allerdings die Liebesgeschichte. Die beiden kennen sich erst wenige Stunden, als sie sich bereits ernsthaft näher kommen. Obwohl sie ständig in Lebensgefahr schweben, und eigentlich Feinde sein sollten, knistert es einfach zu schnell zu stark zwischen ihnen. Dazu erzählen sie sich so nebenbei noch von ihrer schweren Kindheit und erkennen so, wie wunderbar sie zusammenpassen. Das wirkte auf mich leider ziemlich unrealistisch und konstruiert.

Trotzdem hatte ich viel Spaß mit der Geschichte, den Figuren und dem Setting. Wer spannende, humorvolle Science Fiction mit Romance-Anteil sucht, wird hier vermutlich gut unterhalten werden.

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Veröffentlicht am 17.06.2026

Eine Liebeserklärung an die Kraft der Fantasie

Eine Tür für den Pomps
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Manche Kinderbücher erzählen eine Geschichte. Andere erzählen davon, wie Geschichten überhaupt entstehen. »Eine Tür für den Pomps« gehört für mich zur zweiten Kategorie – und genau das hat mich begeistert.

Schon ...

Manche Kinderbücher erzählen eine Geschichte. Andere erzählen davon, wie Geschichten überhaupt entstehen. »Eine Tür für den Pomps« gehört für mich zur zweiten Kategorie – und genau das hat mich begeistert.

Schon die Figuren haben mich sofort abgeholt. Marie ist keine klassische Heldin, sondern eher schüchtern, voller Ideen und manchmal von ihnen selbst überwältigt. Gerade dadurch wirkt sie unglaublich nahbar. Viele Kinder werden sich in ihr wiederfinden. Und der Pomps? Eine herrlich eigenwillige Figur, die scheinbar in jede Geschichte passen könnte.

Besonders gelungen fand ich die Metaebene. Die Frage, wo Geschichten eigentlich herkommen, zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Entsteht eine Figur erst durch ihre Geschichte – oder war sie vorher schon da? Solche Gedanken erinnern an große Klassiker der Kinderliteratur, wirken hier aber frisch, modern und wunderbar zugänglich.

Ein echtes Highlight ist die »Kinderbuch-Werkstatt« mit ihren liebevollen Details. Als Buchliebhaberin konnte ich mich darin sofort verlieren. Dazu kommen ein außergewöhnliches Farbkonzept, Comic-Einschübe und viele kleine Ideen, die besonders jungen Leserinnen und Lesern den Einstieg erleichtern.

Auch pädagogisch bietet das Buch viel Potenzial. Die begleitenden Fragen laden dazu ein, weiterzudenken, eigene Ideen zu entwickeln und über Geschichten ins Gespräch zu kommen.

Für mich steckt in diesem Buch eine kraftvolle Botschaft über Fantasie, Kreativität und die Bedeutung von Geschichten. Ein Buch, das Kinder begeistern und Erwachsene berühren kann.

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Veröffentlicht am 10.06.2026

Wenn Wissenschaft auf Staunen trifft - ein außergewöhnliches Kinder-Sachbuch

Supermond und Kugelblitz
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Dieses Buch gehört für mich zu den schönsten Kinder-Sachbüchern der letzten Zeit und verdient ohne Zögern fünf Sterne. Schon das große Format beeindruckt beim ersten Aufschlagen und lädt dazu ein, sich ...

Dieses Buch gehört für mich zu den schönsten Kinder-Sachbüchern der letzten Zeit und verdient ohne Zögern fünf Sterne. Schon das große Format beeindruckt beim ersten Aufschlagen und lädt dazu ein, sich Zeit zu nehmen und Seite für Seite in die Welt der Naturphänomene einzutauchen. Besonders gelungen ist der edle Sondereffekt auf dem Cover, bei dem einzelne Elemente je nach Lichteinfall schillern und dem Buch sofort etwas Magisches verleihen.

Die Illustrationen sind durchweg wunderschön, kunstvoll gestaltet und oft so großzügig angelegt, dass sie sich über ganze Doppelseiten erstrecken. Dadurch entstehen eindrucksvolle Bildwelten, die nicht nur erklären, sondern wirklich zum Staunen einladen. Jede Doppelseite widmet sich einem einzelnen Naturphänomen – von spektakulären Himmelserscheinungen bis hin zu faszinierenden Prozessen auf der Erde – und erklärt diese so fundiert, wie es nach aktuellem wissenschaftlichen Stand möglich ist, ohne dabei an Verständlichkeit einzubüßen.

Die Gliederung des Buches ist sehr übersichtlich und macht es leicht, sich zu orientieren und Zusammenhänge zu erkennen. Besonders beeindruckend ist die Vielzahl an Fakten, die mir zuvor unbekannt waren und die dennoch in einer Sprache vermittelt werden, die kindgerecht bleibt, aber auch für Erwachsene spannend und informativ ist.

Insgesamt ist es genau diese Mischung aus ästhetischer Gestaltung, didaktischer Klarheit und inhaltlicher Tiefe, die das Buch zu einem echten Schatz im Kinderzimmer macht. Man merkt jeder Seite an, mit wie viel Sorgfalt und Liebe zum Detail gearbeitet wurde.

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Veröffentlicht am 05.06.2026

Mehr als nur ein Getränk – eine leidenschaftliche Reise in die Welt des Tequila

Tequila
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Betty Kupsa hat hier ein richtig beeindruckendes Buch geschaffen, das weit mehr ist als nur ein klassisches Fachbuch über Tequila. Schon äußerlich macht es einiges her: Das Buch ist überraschend umfangreich, ...

Betty Kupsa hat hier ein richtig beeindruckendes Buch geschaffen, das weit mehr ist als nur ein klassisches Fachbuch über Tequila. Schon äußerlich macht es einiges her: Das Buch ist überraschend umfangreich, wirkt hochwertig verarbeitet und hat ein richtig cooles Cover.

Inhaltlich bietet es eine spannende Mischung aus Reiseberichten, Hintergrundwissen und Rezeptesammlung. Besonders gefallen haben mir die Einblicke in die verschiedenen Regionen Mexikos und die Besuche bei den Destillerien. Dadurch bekommt das Buch eine sehr persönliche und lebendige Atmosphäre und man merkt schnell, mit wie viel Leidenschaft die Autorin involviert ist.

Außerdem erfährt man wirklich viel über die Herstellung von Tequila – von der Agave über die Verarbeitung bis hin zu den verschiedenen Kategorien. Auch kulturelle Hintergründe, Geschichten und Sagen rund um Tequila werden eingebunden und machen das Buch noch abwechslungsreicher. Dazu kommen die vielen tollen Fotografien, die die Stimmung perfekt transportieren und das Buch auch optisch zu etwas Besonderem machen.

Besonders schön fand ich, dass das Buch nicht trocken oder belehrend wirkt, sondern neugierig macht und die Begeisterung für das Thema regelrecht überspringt. Am Ende hatte ich nicht nur Lust, neue Rezepte zu testen, sondern auch direkt den Wunsch, der Autorin und ihrer Bar einmal persönlich einen Besuch abzustatten.

Für alle, die sich für Tequila, Cocktailkultur oder Mexiko interessieren, ist dieses Buch wirklich eine große Empfehlung.

Veröffentlicht am 03.06.2026

»Little Women« im Heute und als Thriller – spannend, modern und überraschend stimmig

Beth is dead
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»Beth is dead« basiert auf der Figurenwelt von Louisa May Alcotts »Little Women«. Vom Charakter her sind die Figuren genau wie in der Vorlage getroffen und dadurch richtig gut gelungen. Besonders gefallen ...

»Beth is dead« basiert auf der Figurenwelt von Louisa May Alcotts »Little Women«. Vom Charakter her sind die Figuren genau wie in der Vorlage getroffen und dadurch richtig gut gelungen. Besonders gefallen hat mir auch, wie überzeugend die Geschichte in die heutige Zeit übertragen wurde. Genau so würden sich diese Meg, Jo, Beth und Amy wohl in der modernen Gesellschaft verhalten – und gerade deshalb funktioniert das Konzept so gut.

Auch der Thrilleranteil hat mich überzeugt: super flüssig geschrieben, keine Längen, viele Verdächtige und spannende Wendungen. Nicht alles ist komplett unvorhersehbar, manches kann man sich nach und nach denken, aber genau das hat beim Miträtseln richtig Spaß gemacht – vor allem als Fan des Originals.

Für Fans von »Little Women« ist das Buch deshalb wirklich empfehlenswert. Gleichzeitig greift die Geschichte auch interessante und wichtige Themen auf, etwa welche Risiken entstehen können, wenn Autoren über reale Personen schreiben und persönliche Erfahrungen literarisch verarbeiten.