Ich denke, die Geschichte hat ein schlechtes Timing und dass die Figuren in ihrem Austausch wenig authentisch sind
Zauberblütenzeit – Freundinnen zum VerliebenZuerst fiel mir die liebevolle Gestaltung auf mit farblich abgesetzten Überschriften und einer farbigen Grafik darunter. Das E-Short liess sich, was die Sprache betrifft, leicht weglesen. Es fiel mir jedoch ...
Zuerst fiel mir die liebevolle Gestaltung auf mit farblich abgesetzten Überschriften und einer farbigen Grafik darunter. Das E-Short liess sich, was die Sprache betrifft, leicht weglesen. Es fiel mir jedoch bald eine unschöne Häufung von Redensarten auf, die den Text etwas langweilig, konventionell und damit auch wenig authentisch für mich machte. Inhaltlich war es etwas zu viel für mich mit den drei Frauen und der Beschreibung ihres Aussehens und ihrer Lebensumstände; ich konnte sie nicht auseinanderhalten. Das hat jedoch nicht gestört. Ihre Gespräche fand ich wenig echt. Da gab es keinen echten Tiefgang. Das Abenteuer am Strand fand ich überraschend, andererseits auch am Ende unglaubwürdig; dass die Rettung überhaupt funktioniert hat, hielt ich für unwahrscheinlich bzw. grosses Glück. Und es war absolut erstaunlich, wie schnell die drei dieses Erlebnis abgeschüttelt und wieder über ganz andere Dinge geredet haben. Na ja, möglicherweise empfanden sie das Erlebnis genauso wenig aufregend wie ich, die dachte, dass die Spannung der Situation zwischen den Erklärungen zur Lebenssiuation der Frauen zermahlen wurde. Die Darstellung der eigentlichen Handlung und die eingeschobenen Erklärungen zu den Figuren waren für mich schlecht getimt. Genauso rasch war das Ende da, weil diese Kurzgeschichte nur 35% des Ebooks einnimmt. Insgesamt gebe ich ihm 2 Sterne.