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Veröffentlicht am 27.04.2018

Der Zauber zwischen den Seiten

Der Zauber zwischen den Seiten
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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar, das ich schon vorab lesen und rezensieren darf. Durch die "Hello Sunshine" Kampagne durfte ich das Buch lesen und dabei hat mich das Cover angesprochen. ...

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar, das ich schon vorab lesen und rezensieren darf. Durch die "Hello Sunshine" Kampagne durfte ich das Buch lesen und dabei hat mich das Cover angesprochen. Als ich das Buch dann bekommen hatte, habe ich auch gleich angefangen zu lesen. Dabei entführt uns die Autorin in das sonnige Rom. Aber es spielt nicht nur in Rom, sondern einmal quer durch Europa. Gleich am Anfang lernt man Sofia kennen, die nicht mehr glücklich mit ihrem Leben ist. Sie liebt Bücher über alles und möchte auch wieder in dieser Richtung arbeiten, doch ihr Ehemann sieht etwas anderes für sie vor. Das lässt sie sich nicht mehr gefallen und stellt sich dem gegen. Als sie eines Tages in einen alten Bücherladen landet, findet sie ein Buch, deren Umschlag eine Geschichte von früher mit sich trägt. Dabei lernt sie Clarice geschichte kennen, aber tappt immernoch im dunkeln, was mit Clarice wirklich geschehen ist. Daraufhin packt sie die neugierde und so beginnt die Reise für Sofia, um Clarice wahre Geschichte herauszufinden.
Sofia fand ich gleich schon symphatisch. Sie war eine toughe Frau, die weiß was sie möchte und gerne ihre Träume verwirklicht. Sie liebt den Geruch von Bücher und liebt auch deren Geschichte. Als sie einen versteckten Brief entdeckt, packt sie die neugierde. Sofia nimmt alles auf sich und beginnt somit die Reise ihres Lebens.
Ich fand es interessant, herauszufinden wie Clarice Geschichte ist. Die Autorin hat hier Kapitelweise einen Rückblick in die Vergangenheit mit eingebaut, in der es um Clarice geht. Als Leser lernt man langsam ihre Geschichte, doch Sofia tappt immer im Dunkeln und versucht nach und nach über Clarice zu erfahren. Immer wieder bekommt sie Puzzlestücke, die sie versucht zusammen zu setzen. Dabei entwickelt sich Sofia und findet nach und nach wieder zu sich selbst. Auch Clarice war mir gleich symphatisch. Sie weiß was sie wollte, musste es aber auch im geheimen tun, da sie ein Mädchen aus gutem Hause war. Als ihre Eltern durch eine Krankheit verstarben, musste sie gezwungener Maßen zu ihrem Onkel ziehen. Doch dieser interessiert sich nur für das Erbe von Clarice, um sein Handelsgeschäft abzuschließen. Clarice tat mir in manchen Dingen ganz schön leid, das sie auch erstmal von den ganzen Dingen, was ihr Onkel vorhat, nicht erfahren hatte, da verspürte ich auch Mitleid mit ihr.
Der Schreibstil der Autorin ist hierbei flüssig und leicht zu lesen und bringt so einen hauch historischer Geschichte mit sich. Auch die kleinen Weisheiten am Anfang jedes Kapitels waren toll und haben auch sehr gut zu den jeweiligen Inhalten der Kapitel gepasst. Die Geschichte hat mich wirklich sehr in den Bann gezogen und man liest dabei nicht nur aus Sofias Sicht, sonder aus Clarice Sicht das in der Vergangenheit spielt. Ab und zu liest man auch aus einer anderen Sicht, was die Geschichte erfrischender macht. Leider war das Buch dann auch wieder so schnell zu Ende, doch das Ende hat mich lächeln lassen und hat auch einen schönen Abschluss genommen.
Cristina Caboni hat mich mit dieser Geschichte sehr bewegt und hat mich auch mit der Liebe zu Büchern begeistert. Dabei beginnt auch eine tolle Reise um ein Rätsel zu lösen, das einen wirklich wunderbar unterhält und auch etwas Spannung mit sich bringt.

Veröffentlicht am 27.04.2018

Erfrischende Mafia Geschichte

Cold Princess
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Das Buch habe ich schon seit längerer Zeit gesehen und es ist mir nicht aus dem Kopf gegangen. Nicht nur das der Titel dabei schon interessant klingt, das Cover sieht dafür auch noch sehr elegant und hübsch ...

Das Buch habe ich schon seit längerer Zeit gesehen und es ist mir nicht aus dem Kopf gegangen. Nicht nur das der Titel dabei schon interessant klingt, das Cover sieht dafür auch noch sehr elegant und hübsch aus. Als ich dann den Klappentext gelesen habe, fand ich die Idee mit der Mafiafamilie der Cosa Nostra ganz interessant und erfrischend und dadurch wurde ich nur neugieriger. Dabei ist man gleich schon im Geschehen der Mafiafamilie und um Saphira. Sie ist die Chefin ihrer Familie, da ihre Eltern und ihr kleiner Bruder bei einem Attentat ums Leben gekommen sind. Dadurch hat sie nicht nur gelernt, ihre Gefühle abzuschalten, sie hat auch gelernt, verantwortung über eine große Familie zu übernehmen. Leider ist die Handlung der Geschichte etwas vorhersehbar, aber das nimmt trotzdem nicht die Spannung aus der Geschichte. Die Autorin beschreibt hier auch wunderbar das Leben eines Mafiaclans. Nicht nur die Morde, auch die Teile der Stadt oder das Geld eintreiben, werden hier kurz beschrieben, sodass man einen guten Einblick in die Mafia Welt bekommt.

Am Anfang musste ich mit Saphira tatsächlich warm werden. Sie hat förmlich eine kalte harte Mauer um ihr Herz gebildet und lässt so gut wie keine Gefühle zu. So tritt sie auch in den Tag. Nur an einem bestimmten Tag, bricht alles über sie ein, sodass sie ihre Gefühle freien Lauf lässt.

Madox war mir dabei gleich symphatisch. Er war der kaltblütige Killer und hat seinen Ruf auch wirklich verdient. Beide Charakter waren wirklich sehr authentisch und waren auch wunderbar bildlich beschrieben. Auch die anderen Charakter spielen eine wichtige Rolle in der Geschichte. So lernt man auch Saphiras Cousin kennen. Aber wie es so bei den Mafias ist, haben diese auch einen Feind, der alles versucht, das Oberhaupt zu töten.

Die ganze Geschichte fand ich interessant und wirklich erfrischend. Nicht nur das Leben der Mafiosies spielen hier eine Rolle, auch das Verhältnis zwischen Madox und Saphira spielen hier eine wichtige Rolle. So entwickelt sich ihr Verhältnis jedem mal weiter und sie lernen einander immer besser kennen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Ich wollte das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen. Man liest nicht nur aus der Sicht von Saphira, man liest auch aus der Sicht von Madox und noch anderen Charakter. So kommt auch mal abwechslung in die Geschichte und man erfährt auch, was Madox so außerhalb der Familie macht. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der Reihe, den das Ende lässt allerdings noch ein paar Fragen offen.

Veröffentlicht am 25.04.2018

Konnte mich nicht so packen, dennoch Lesenswert

The Ivy Years – Bevor wir fallen
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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Ich habe schon ein paar Bücher der Autorin Sarina Bowen gelesen und bin somit auch mit ihrem Schreibstil vertraut. Auch hier war ich gespannt, wie ...

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Ich habe schon ein paar Bücher der Autorin Sarina Bowen gelesen und bin somit auch mit ihrem Schreibstil vertraut. Auch hier war ich gespannt, wie die Geschichte ist. Der Anfang fiel mir dabei etwas schwer und ich musste mich etwas anstrengen, um in die Geschichte zu kommen. Ab der Mitte an fiel es mir dann etwas leichter, aber so ganz konnte mich die Geschichte nicht packen. Es war zwar interessant von Corey und Adam zu lesen, denoch konnte ich mit nicht so einfinden. Allerdings ist die Geschichte emotional und voller Gefühle, aber es behandelt auch ein wichtiges Thema. Den Corey kann nicht mehr ohne Hilfe laufen und kann somit ihren Traum nicht mehr nachgehen. Sie hatte einen Unfall und ist von nun an am Rollstuhl oder an ihren Gehhilfen gebunden. Corey vermisst es ganz besonders, wieder auf dem Eis zu laufen und Eishockey zu spielen. Aber sie möchte sich dennoch einen Traum erfüllen: auf die Harkness zu gehen. Dort wird sie in einem behindertengerechten Wohnheim einquartiert und im Zimmer direkt gegenüber, wohnt Adam Hartley.

Ich fand es interessant, wie die Autorin hier so ein wichtiges Thema behandelt und wie sie damit umgeht. Toll finde ich, das es doch Menschen gibt, die einem in den schwierigsten Situationen helfen. So hat Adam auch Corey geholfen und auch ein Stück von ihrem Traum zu ihr gebracht.

Corey fand ich dabei ziemlich symphatisch. Sie war klug und hatte einen starken Charakter. Ihre Geschichte fand ich etwas traurig und musste auch mit ihr mitfühlen. Aber sie entwickelt sich allerdings auch im Laufe der Geschichte. Ihre Gedankengänge konnte ich gut nachvollziehen, vorallem was die anderen über sie denken mochten.

Adam war mir auch am Anfang gleich symphatisch. Allerdings wollte ich ihn gerne mal schütteln. Er hat sich immer wieder vor Augen geführt, das er schon die richtige Beziehung hat und hat Corey als beste Freundin angesehen. Doch insgeheim wallen bei ihm Gefühle für Corey auf, die er erstmal versucht zu verdrängen. Es dauert eine Weile, bis ihm ein Licht auf geht und er etwas gegen seine Situation tut. Deshalb wollte ich ihn einfach nur schütteln und meine Meinung sagen.

Der Schreibstil der Autorin war leicht und flüssig zu lesen. Mich konnte die Geschichte allgemein einfach nicht packen, den irgendwann hat es sich einfach hingezogen und war auch etwas langatmig. Es gibt auch immer wieder einen Perspektivwechsel zwischen Adam und Corey, doch die meiste Zeit liest man aus Coreys Sicht. Ich fand die Dialoge zwischen Corey und Adam amüsant, den manchmal haben sie sich wirklich gezankt wegen ihren gemeinsamen Spieleabenden. Allerdings spreche ich für dieses Buch eine leseempfehlung aus, den es behandelt wirklich ein Thema, mit dem man sich ab und zu mal befassen sollte. Dieses Thema hat das Buch interessant für mich gemacht, weshalb ich es bis zum Schluss gelesen habe. Deshalb bekommt das Buch 4 Herzchen, obwohl ich eigentlich dafür 3 geben sollte, aber ich gebe der Geschichte eine Chance.


Veröffentlicht am 25.04.2018

Gefühlvolle Geschichte mit Hintergrund

The Sun Is Also a Star
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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Ich habe schon viel über das Buch gehört und das hat mich neugierig gemacht. Auch der Klappentext klang interessant und ich war wahnsinnig gespannt ...

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Ich habe schon viel über das Buch gehört und das hat mich neugierig gemacht. Auch der Klappentext klang interessant und ich war wahnsinnig gespannt auf die Geschichte. Schon beim Einstieg habe ich bemerkt, dass die Kapitel recht kurz gehalten sind und es immer Perspektivwechsel gibt. Nicht nur zwischen den Protagonisten, nein, auch die anderen Charakter erzählen aus ihrer Sichtweise. Das fand ich schon sehr interessant und erfrischend. Dabei erzählt das Buch nur die Geschichte über Daniel und Natasha. Dabei gibt es auch hin und wieder einen Zeitwechsel, so erhält man auch einen Einblick in die Vergangenheit. Diese ganzen Wechsel klingen erstmal anstrengend und verwirrend, aber ich habe sofort gemerkt, das es der Geschichte das gewisse etwas gegeben hat.

Natasha war mir dabei gleich symphatisch. Sie ist ein ehrgeiziges Mädchen und sie hat schon Pläne für die Zukunft, so kurz vor ihrem Abschluss. Doch es passiert etwas völlig unerwartetes. Sie und ihre Familie werden abgeschoben, den sie sind illegal in Amerika. Aber wie schon oben erwähnt, Natasha ist ehrgeizig und will verhindern, das sie und ihre Familie abgeschoben werden. Daraufhin lernt sie Daniel kennen, den sie auch gleich symphatisch findet.

Daniel war mir auch gleich symphatisch. Er hat auch seine Laster zu tragen, den er hat ein ganz anderes Problem mit seiner Familie. Sein Bruder will in allem besser sein und hasst Daniel. Daraufhin fliegt dieser von der Uni und seine Eltern konzentrieren sich nur auf Daniel. Seine Eltern haben schon eine feste Vorstellung, was ihre Söhne betrifft und was anderes wird nicht akzeptiert.

Man merkt sofort das Natasha und Daniel so unterschiedlich sind, aber beide werden zu einander hingezogen. Die Gefühle der beiden werden dabei so wunderbar geschildert und man kann nur mit ihnen mitfiebern und mitleiden. Beide haben so unterschiedliche Ansichten und das gibt den reiz zwischen den beiden. Die Gefühle waren so greifbar und es hat so geknistert zwischen den beiden. Ich habe gerne den Weg der beiden gefolgt, die sie natürlich gemeinsam gegangen sind.

Dabei war der Schreibstil der Autorin wunderbar gefühlvoll, flüssig und leicht zu lesen. Diese Geschichte sprüht nur so vor Gefühle und jungen Schreibstil. Auch die Kulisse werden dabei toll beschrieben. Man bekommt gar nicht mit, wie schnell die Seiten nur so davon fliegen und man dann plötzlich am Ende ist. Es ist allerdings auch nicht nur eine Liebesgeschichte, den es beschreibt auch wichtige Themen. Ich fand die ganze Geschichte wirklich authentisch und finde es sehr lesenswert.

Veröffentlicht am 24.04.2018

Leichter Hauch von Fantasy

Fuchs und Feuer
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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Als ich das Cover und den Titel gesehen habe, wurde ich sofort neugierig, was sich dahinter verbirgt. Auch der Klappentext lässt grübeln, um was es ...

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Als ich das Cover und den Titel gesehen habe, wurde ich sofort neugierig, was sich dahinter verbirgt. Auch der Klappentext lässt grübeln, um was es genau in der Geschichte geht und wie die Handlung ist. Ich war auch gespannt, was wohl ein Fuchs in dieser Geschichte macht und welche Verbindung es hat. So neugierig wie ich war, habe ich auch sofort mit dem Buch angefangen und bin auch nicht mehr so schnell raus gekommen. Der Erzählstil war dabei einfach toll und leicht. Vorallem der Fantasyteil ist einfach nur fantastisch und ich habe der Protagonistin gerne bei ihren Abenteuer begleitet. Dabei erleben die Protagonisten viele Gefahren, die sie sich stellen müssen und es bleibt auch durchweg spannend.

Dabei mochte ich Kamzin ganz besonders. Nicht nur das ihr Name besonders ist, sie ist auch mutig und stark. Sie ist ein normales Mädchen, das keinerlei Begabung als Schamane hat. Aber ihr Vater wünscht sich was anderes, doch Kamzin hat etwas anderes im Sinn und folgt ihren Träumen. Den ihre einzige Begeisterung gilt dem Forschen, Klettern und den Abenteuern. Im Laufe der Geschichte wächst sie auch über sich hinaus und entwickelt sich. Sie verstellt sich auch nicht, sondern ist einfach ganz normal. Kamzin hat auch ein Vertrauter. Auch River konnte mich überzeugen und ich habe wirklich gerne von ihnen gelesen. Auch der leichte Hauch von Magie ist hier gut eingebracht. Es gibt allerdings auch hier wieder eine wichtige Botschaft, die die Autorin sehr gut rübergebracht hat. Man sollte nie jemanden Vertrauen, solange man ihn nicht kennt.

Der Schreibstil der Autorin war dabei auch leicht, flüssig und spannend. Man sollte allerdings beachten, dass das Buch erst ab 14 Jahre ist und das ist auch berechtigt. Den diese Geschichte, vorallem die Reise, etwas hart und auch etwas schwierig für Jüngere. Aber das Buch hat schon den gewissen Nervenkitzel, durch die gefährliche Zwischenfälle. Der Fuchs spielt natürlich auch eine wichtige Rolle in der Geschichte und ist auch sehr gut getroffen, auf dem Cover. Auch die Kulisse wurde sehr schön beschrieben, sodass man sich vor Ort fühlt. Es gibt auch einige Wendungen und Überraschungen in der Geschichte, die man so gar nicht kommen sah. Man konnte sich selbst auch nicht entscheiden, wen man nun vertrauen konnte oder nicht. Leider ging die Geschichte viel zu schnell zu Ende. Das Ende hat mich dabei nochmal ganz schön überrascht und macht hoffnungen auf einen zweiten Teil. Am liebsten hätte ich weitergelesen und gar nicht mehr damit aufgehört und ich hätte auch gerne mehr von dem Fuchs gelesen. Also für mich ist das Buch eine klare Leseempfehlung für Groß und klein.