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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.12.2025

Spannender Beginn

Keeper of the Lost Cities – Der Aufbruch (Keeper of the Lost Cities 1)
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Das Buch fängt stark an und bleibt es bis zum Ende. Es geht um Magie, Freundschaft, Familie und Lernen.
Sophie erfährt, dass sie eigentlich den Elfen angehört. Das erklärt auch ihre schulischen Fähigkeiten.
Zwischen ...

Das Buch fängt stark an und bleibt es bis zum Ende. Es geht um Magie, Freundschaft, Familie und Lernen.
Sophie erfährt, dass sie eigentlich den Elfen angehört. Das erklärt auch ihre schulischen Fähigkeiten.
Zwischen Höhen und Tiefen findet sie endlich auch Freunde.

Das Buch ist unglaublich spannend. Die Zielgruppe um die 12 Jahre passt perfekt, da Sophie ebenfalls 12 ist. Nach und nach entdeckt sie weitere Fähigkeiten und Besonderheiten. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass es etwas übertrieben ist, was sie alles kann.
Gemeinsam mit Sophie kann man die neue Welt und die Vor- aber auch Nachteile kennenlernen.
Der Schreibstil ist einfach und gut zu verstehen, auch wenn es manchmal einige Fachbegriffe hagelt. Und beinah genau so viele überraschende Wendungen.

Es ist ein wunderbarer Auftakt und die weiteren Bände werden auf jeden Fall den Weg zu mir finden.

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Endlich wieder Fantasy ohne Romance

Bearbind Lyceum - Thilda
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Der Leser begleitet Schülerin Thilda an eine merkwürdige Schule, an die sie von ihrer Stiefmutter geschickt wird, nachdem beinahe Drogen gefunden wurden. Doch Thilda beteuert ihre Unschuld, dass es nicht ...

Der Leser begleitet Schülerin Thilda an eine merkwürdige Schule, an die sie von ihrer Stiefmutter geschickt wird, nachdem beinahe Drogen gefunden wurden. Doch Thilda beteuert ihre Unschuld, dass es nicht ihre sind. Doch keiner glaubt ihr.

Auf der neuen Schule wird sie von allen gemieden. Sie gerät in mehrere Begrüßungsrituale, von denen einige relativ harmlos sind, andere jedoch ziemlich angsteinflößend.

Doch auch danach findet sie nur schwer neue Freundinnen. Und dann wird ihr auch noch ein Dschinn an den Hals gehext…

Das Buch hat mich mit in die düstere Welt der Hexenschule genommen. Mehr als nur einmal habe ich den Kopf geschüttelt, Weil ich einfach nicht fassen konnte, was dort abgeht. Dafür musste ich mehrmals schmunzeln, wenn der Dschinn und “King Loui“ zusammen zur Stelle waren. Die beiden zusammen sind einfach genial und amüsant.

Mit Thilda habe ich jedes Mal mit gelitten, sei es unter der „M. M.“. den Strafen, der Reaktion ihres vorher liebevollen Vaters, …

Auch wenn so einige Szenen brutal sind, so sind sie dennoch nicht so sehr übertrieben, dass es unglaubwürdig wirkt.

Ich würde mir sehr einen weiteren Teil wünschen, zum Beispiel in dem wir erfahren, wie es Anna in ihrer Anfangszeit ergangen ist.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Emotionales Buch mit sensiblen Themen

Memories So Golden Like Us (Blue Eternity 2)
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Der Leser begleitet Blair durch ihre schwere Zeit nach dem Tod ihres Bruders. Während die anderen gefühlt kaum darunter leiden, leidet Blair jeden Tag. Und als ob sie damit nicht schon genug zu kämpfen ...

Der Leser begleitet Blair durch ihre schwere Zeit nach dem Tod ihres Bruders. Während die anderen gefühlt kaum darunter leiden, leidet Blair jeden Tag. Und als ob sie damit nicht schon genug zu kämpfen hat, hagelt es böse Kommentare in den Sozialen Netzwerken zu nahezu reißerischen Artikeln über Blair. Sowohl Kommentare als auch Artikel wurden ebenfalls eindrucksvoll geschrieben. So wie man es auch unter echten Berichten kennt.

Blairs Schmerz und seelische Wunden gingen mir sehr nahe und sie tat mir total leid.

Ein neues Projekt soll ihr wieder auf die Beine helfen. Dieses soll sie jedoch mit jemanden zusammen machen, der ihr grade so gar nicht passt.

Das Buch befasst sich mit wichtigen Themen wie Trauerbewältigung. Aber auch Bodyshaming findet hier seinen Platz. Mir wurde die Trauer von Blair teilweise ein bisschen zu oft erwähnt (aber es geht ja jeder anders damit um und manche brauchen nun mal länger als andere).

Ebenfalls sehr gefallen hat mir, dass das Buch abwechselnd aus der Sicht beider Protagonisten geschrieben wurde, sodass man noch ein bisschen tiefer in deren Leben und Gedanken abtauchen konnte. Es hilft mir, mich noch besser in die Charaktere hineinversetzen zu können.

"Moments so golden like us" war eins meiner ersten Bücher von Gabriella Santos de Lima und wird somit auch definitiv nicht mein letztes gewesen sein, dafür fand ich es einfach viel zu gut.

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Wie Feuer/Wasser und Eis

Dragons of Elements
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Ich war direkt von der Story gefangen und wollte das Buch am liebsten an einem Stück lesen. Dazu beigetragen hat auf jeden Fall der flüssige Schreibstil und einige unerwartete Wendungen.

Während mir Klea ...

Ich war direkt von der Story gefangen und wollte das Buch am liebsten an einem Stück lesen. Dazu beigetragen hat auf jeden Fall der flüssige Schreibstil und einige unerwartete Wendungen.

Während mir Klea und vor allem auch Malva super sympathisch waren, hätte ich Soron und auch Mathian mehrmals an die Wand klatschen können.
Klar kann man sich jetzt erstmal denken, „Ja, wieder eine typische Drachengeschichte mit einer Prophezeiung“, aber hier gibt es schwebende Bücher in einer Bibliothek mit sprechenden, und sprechenden, Spiegeln.

Die Actionszenen sind entsprechend beschrieben und es ging da teilweise Schlag auf Schlag.

Am Anfang geht es indekret um die Drachen, da sich die Auszubildenden auf die Suche nach Dracheneiern machen. Danach geht es in erster Linie erstmal darum, sich mit den Elementen vertraut zu machen

Die Reaktionen und Handlungen der Charaktere wirkte jederzeit ehrlich und nicht gekünstelt.

Das Ende lässt mich auf jeden Fall ungeduldig zurück, ich brauche auf jeden Fall den nächsten Teil

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Ich habe noch lange über das Buch nachgedacht

Nachklang der Hoffnung
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Zwei Jugendliche, die unterschiedlicher nicht sein könnten:
Alenia, pflichtbewusst, tut sehr viel für ihre Familie und vergisst dabei ihr eigenes Leben und ihre eigenen Wünsche zu leben und zu haben.
Und ...

Zwei Jugendliche, die unterschiedlicher nicht sein könnten:
Alenia, pflichtbewusst, tut sehr viel für ihre Familie und vergisst dabei ihr eigenes Leben und ihre eigenen Wünsche zu leben und zu haben.
Und dann ist da Marlon. Einzelkind, Schüler an einer angesagten Musikschule, eine anstrengende Mutter und denkt so gut wie gar nicht über die Konsequenzen seines Handels nach.

Beide total unterschiedlich, und doch betrifft beide das gleiche Thema: Mobbing. Während Alenia ständig schikaniert wird, nimmt Marlon die Rolle des (Mit-)Täters ein. Gemeinsam mit "Freunden" ärgert er vermeintlich harmlos eine Mitschülerin. "Ist ja nur Spaß..."

Das Buch hat mich stellenweise ziemlich getroffen. Die Szenen waren sehr anschaulich und schonungslos geschrieben. Jugendliche wie Marlon stehen unter Druck und gehen gerne mit dem Gruppenzwang mit für das Gruppengefühl.
Ruhige Schüler wie Alenia werden zum Druckventil und zur Zielscheibe.

Ich habe nicht nur einmal meinen Kopf geschüttelt und gegen eine musste ich das Buch sogar einmal kurz weglegen und aufstehen. Die Wendung war dann doch sehr überraschend und schockierend.

Das Buch liefert eine gute Erklärung, wie man zum Mobber oder auch Gemobbten wird. Es zeigt, dass manche "nur" Mitläufer sind und andere leider auch voll in ihrer Rolle des Täters aufgehen, weil sie sich dabei stark fühlen.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Alenia und Marlon geschrieben. Bis auf ein paar Mal in einem Chat haben sie keinen Kontakt zueinander und doch sind ihre beiden Leben irgendwie miteinander verbunden.

Auffallend bei dem Buch ist der besondere Farbschnitt, der je nach Biegung des Buches eine Klarinette (Marlon) oder eine Trompete (Alenia) zeigt.

Auch wenn in dem Buch auch das familiäre Umfeld und dessen Probleme aufgezeigt werden, dreht sich das Buch in erster Linie um das Thema Mobbing. Ein zeitloses Thema, wie man leider immer wieder hört.

Das Thema ist nicht einfach, genauso wie das Buch, daher eignet es sich meiner Meinung nach sehr gut als Schullektüre in den höheren Klassen. Es zeigt deutlich, wie sich beide Seiten dabei fühlen und was passieren kann.

Ich habe das Buch bereits gestern beendet und ich denke immer noch darüber nach. Auch Erlebnisse aus meiner Schulzeit sind hochgekommen.

Wer selbst aktuell mit dem Thema zu tun hat sollte sich auf jeden Fall vorher die Triggerwarnungen hinten durchlesen. (die übrigens auf dem Kopf geschrieben sind, was ich sehr gut finde, da man sie so nicht aus Versehen lesen kann.

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