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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2025

Love wins

Before I Let Go
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Dieses Buch ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Schon das wunderschöne Cover zieht einen in seinen Bann, aber was wirklich beeindruckt, ist die Tiefe ...

Dieses Buch ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Schon das wunderschöne Cover zieht einen in seinen Bann, aber was wirklich beeindruckt, ist die Tiefe und Authentizität der Geschichte. Yasmen und Josiah sind zwei Protagonisten, deren Schmerz, Liebe und innere Kämpfe so real und greifbar beschrieben werden, dass man mit ihnen leidet und hofft.
Besonders bewegend ist die Art, wie die Geschichte Themen wie Trauer, Eifersucht und das Nachhallen einer gescheiterten Ehe behandelt. Die Rückblicke in ihre Vergangenheit zeigen eine Liebe, die nicht perfekt war, aber dennoch tief verwurzelt ist. Die wechselnden Perspektiven lassen einen noch tiefer in ihre Gefühlswelt eintauchen.
Neben der emotionalen Tiefe brilliert das Buch mit einer wundervollen Darstellung von Freundschaft und Elternschaft. Yasmen wird von einem großartigen Freundeskreis unterstützt, und ihre Beziehung zu ihren Kindern wird einfühlsam und authentisch geschildert.
Kennedy Ryans Schreibstil ist voller Gefühl, mitreißend und wunderschön flüssig. Before I Let Go ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern eine Erzählung über Verlust, Heilung und die Hoffnung auf eine zweite Chance – absolut empfehlenswert!

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  • Handlung
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  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 16.03.2025

Leider keine gelungene Fortsetzung

Unter fernen Himmeln
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Dieser fünfte Teil der Reihe konnte mich leider nicht mehr wirklich überzeugen. Während die Vorgänger mit starken Charakteren und mitreißenden Geschichten punkten konnten, fehlt es diesem Band an der gewohnten ...

Dieser fünfte Teil der Reihe konnte mich leider nicht mehr wirklich überzeugen. Während die Vorgänger mit starken Charakteren und mitreißenden Geschichten punkten konnten, fehlt es diesem Band an der gewohnten Tiefe. Die liebgewonnenen Figuren aus den ersten Teilen sind nicht mehr dabei, und die neuen Charaktere wirken eher konstruiert und entwickeln sich kaum.
Die Erzählung springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, doch die Verbindung beider Zeitebenen ist nur mäßig gelungen. Zwar gibt es einige schöne Momente, aber insgesamt fehlt es an der emotionalen Kraft der früheren Bände. Leider kein würdiger Nachfolger der Reihe.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Ende gut, alles gut?

Save Us
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Mit Save Us liefert Mona Kasten ein gelungenes Finale der Trilogie, das die verschiedenen Erzählstränge spannend zusammenführt. Die Charaktere sind einem mittlerweile ans Herz gewachsen, und ihre Entwicklungen ...

Mit Save Us liefert Mona Kasten ein gelungenes Finale der Trilogie, das die verschiedenen Erzählstränge spannend zusammenführt. Die Charaktere sind einem mittlerweile ans Herz gewachsen, und ihre Entwicklungen sorgen für emotionale Höhen und Tiefen. Besonders die vielen parallel laufenden Handlungsstränge bringen Dynamik und lassen keine Langeweile aufkommen – Drama ist hier definitiv vorprogrammiert.
Das Storybuilding ist durchdacht, und die turbulenten Wendungen halten den Leser bis zum Schluss in Atem. Dennoch hat sich das Highschool-Drama inzwischen ein wenig erschöpft. Insgesamt ein schöner Abschluss der Reihe, der Fans der Save-Reihe nicht enttäuschen wird.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Wundervolle Reihe

Die sieben Schwestern
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Mit Die sieben Schwestern erschafft Lucinda Riley den Auftakt einer fesselnden Familiensaga, die historische Ereignisse, tiefgehende Emotionen und eine mitreißende Spurensuche nach den eigenen Wurzeln ...

Mit Die sieben Schwestern erschafft Lucinda Riley den Auftakt einer fesselnden Familiensaga, die historische Ereignisse, tiefgehende Emotionen und eine mitreißende Spurensuche nach den eigenen Wurzeln meisterhaft miteinander verbindet.
Die Geschichte beginnt mit dem plötzlichen Tod von Pa Salt, dem geheimnisvollen Adoptivvater von Maia und ihren sechs Schwestern. Jede von ihnen erhält Hinweise auf ihre Herkunft – und so führt Maias Reise sie nach Brasilien, wo sie nicht nur eine faszinierende Vergangenheit entdeckt, sondern auch sich selbst näherkommt.

Rileys Schreibstil ist wunderschön und atmosphärisch. Die Beschreibungen von Rio de Janeiro und der Entstehung der weltberühmten Christusstatue versetzen den Leser direkt in die 1920er Jahre. Gleichzeitig ist die Geschichte von Liebe, Verlust und Selbstfindung so berührend erzählt, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Die Mischung aus historischer Erzählung und Gegenwartshandlung ist perfekt ausbalanciert, und die Charaktere sind tiefgründig und vielschichtig. Maia ist eine Protagonistin, mit der man mitfühlt und mitfiebert, während auch die Nebenfiguren mit ihren eigenen Geschichten überzeugen.

Die sieben Schwestern ist ein grandioser Auftakt zu einer Reihe, die eine perfekte Mischung aus Spannung, Emotionen und historischem Flair bietet. Wer Familiengeheimnisse, große Gefühle und atmosphärische Schauplätze liebt, wird dieses Buch verschlingen!

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Neuseelandliebe

Der Ruf des Kiwis
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Mit Der Ruf der Kiwis entführt Sarah Lark die Leser erneut nach Neuseeland, dieses Mal aber auch nach London und in die Wirren des Krieges in der Türkei. Wie gewohnt sind die Beschreibungen der Landschaften ...

Mit Der Ruf der Kiwis entführt Sarah Lark die Leser erneut nach Neuseeland, dieses Mal aber auch nach London und in die Wirren des Krieges in der Türkei. Wie gewohnt sind die Beschreibungen der Landschaften atmosphärisch und detailreich – man spürt die Liebe der Autorin zu den unterschiedlichen Schauplätzen, und die historische Recherche ist beeindruckend.
Allerdings wirkt die Geschichte durch die vielen Storylines stellenweise etwas langatmig. Während die vorherigen Bände der Reihe fesselnd und mitreißend waren, fehlt hier etwas der Spannungsbogen, der einen komplett in die Handlung zieht. Die Charaktere sind liebenswert und gut ausgearbeitet, ihre Entwicklungen bleiben jedoch recht vorhersehbar, wodurch einige Überraschungsmomente ausbleiben.
Insgesamt ist Der Ruf der Kiwis eine solide Fortsetzung mit beeindruckenden historischen Einblicken und einer schönen Darstellung der verschiedenen Länder. Dennoch reicht es nicht ganz an die Stärke der Vorgänger heran – wer die Reihe liebt, wird es sicher gerne lesen, sollte aber mit einem etwas langsameren Erzähltempo rechnen.

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