Vorhersehbar
A Taste of Cornwall: Eine Prise LiebeSophie Wilde ist eine der erfolgreichsten Restaurantkritikerinnen Londons.
Doch als sie in eine private Krise gerät, macht sie einen entscheidenden Fehler: Bei der lang erwarteten Eröffnung des Restaurants ...
Sophie Wilde ist eine der erfolgreichsten Restaurantkritikerinnen Londons.
Doch als sie in eine private Krise gerät, macht sie einen entscheidenden Fehler: Bei der lang erwarteten Eröffnung des Restaurants von Model Annabelle Scott.
Sophies vernichtende Kritik am Restaurant - und an Annabelle - lösen einen unerwarteten Shitstorm aus.
Ihr Chef verordnet Sophie eine Auszeit und nagelt sie außerdem auf ihre öffentliche Behauptung fest, sie könne überall auf der Welt ein Sterne-Restaurant eröffnen: Er schickt sie nach Port Haven an der Küste von Cornwall.
Kurzerhand zieht Sophie mit ihrer Mutter und ihrer Teenager-Tochter in den kleinen Hafenort und übernimmt das heruntergekommene "Smugglers’ Inn", mitsamt seiner schrulligen Angestellten, die ihrem Vorhaben, Spitzenküche etablieren zu wollen, allesamt ablehnend gegenüberstehen.
Der einzige Lichtblick ist Koch Lennox, der so gut aussieht, wie er kocht.
Doch kann Sophie unter diesen Umständen eine Gourmet-Adresse schaffen?
Oder ist es ihr eigenes Leben, das ein ganz neues Rezept braucht?
Die Romane von Katharina Herzog sind (um beim Thema Kulinarik zu bleiben) leichte Kost.
Die Geschichte um Sophie ist wie ein Pfannkuchen: Süß und flach.
Mir hat die Grundidee, ein schlecht laufendes Restaurant in der Provinz auf Vordermann zu bringen, eigentlich gut gefallen.
Bei der Umsetzung muss ich aber bemängeln, dass die Handlung wirklich extrem vorhersehbar war.
Auch ging mir vieles deutlich zu glatt, was die Geschichte stellenweise sehr unrealistisch gemacht hat.
Tochter Riley pubertiert etwas herum, aber kaum ist ein Hund da ist wieder alles im Lack. Naja.
Sophies Mutter Tanya mit ihrer erfrischenden Art fand ich allerdings großartig.
Auch für den charmanten Handlungsort Cornwall gibt es von mir Bonuspunkte - das hat ja schon bei Rosamunde Pilcher gut funktioniert
Die Geschichte plätschert ohne größere Überraschungen dahin und hätte etwas mehr Würze in Form von Emotionen und Tiefgang vertragen können.
So ist Teil 1 der Reihe mehr leichte Zwischenmahlzeit als Haute Cuisine.
Für mich gibt es keinen Nachschlag mehr.