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Kerty

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2026

Großes Finale

Lichterloh - Himmel in Flammen
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Celo, Gwynnie und die Rebellen hoffen auf einen letzten Schlag gegen Liebkind und die Industriellen. Endlich kohlefrei, endlich einen Himmel sehen, endlich die Sterne sehen. Noch nie schien ihr Ziel so ...

Celo, Gwynnie und die Rebellen hoffen auf einen letzten Schlag gegen Liebkind und die Industriellen. Endlich kohlefrei, endlich einen Himmel sehen, endlich die Sterne sehen. Noch nie schien ihr Ziel so nah, wie mit den Rebellen und ihrer ganzen Arbeit. Doch Liebkind gibt nicht einfach auf und die Verluste schmerzen sehr. Werden sie Rußstadt wirklich kohlefrei bekommen? Werden sie es schaffen, dass der Kampf für eine bessere Zukunft nicht nur Wunschdenken bleibt?

Der Schreibstil war, wie in den vorangegangenen Teilen sehr angenehm. Ich konnte der Story sehr gut folgen. Es geht nahtlos weiter, dennoch wäre eine kleine Zusammenfassung immer ganz nett. Ich persönlich lese eine Reihe nie komplett am Stück.

Die Charakter entwickeln sich über die gesamte Story gewaltig. Speziell in diesem Band ist der Großteil der Entwicklung bereits abgeschlossen. Da man die Charaktere über die Story gut kennen und lieben gelernt hat, fühlt man mit ihnen, besonders in diesem großen letzten Kampf.

Die Story selbst steuert eindeutig auf das Finale zu. Cleo und Gwynnie stehen vor immer mehr Herausforderungen und schweren Entscheidungen. Ganz Rußstadt ist von eben diesen Entscheidungen abhängig und das merkt man in der Stimmung des Buches deutlich
Interessant war vor allem, nach den bisherigen Geschehnisse und Entwicklungen, den Charakteren wieder zu begegnen, die Cleo als ihre Freunde gesehen hat. Aber auch den Entscheidungen beizuwohnen, die z.B. Isidor treffen muss. Welcher sicherlich einer der tragischten Figuren der Story ist.
Alles in allem spürt man deutlich, dass wir uns auf das Finale zubewegen und die Entscheidungen eine enorme Tragweite und Auswirkungen hat. Es ist sicherlich der ernsteste Teil der Reihe und wirklich gelungen.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Wahnsinnig unterhaltsam und skurril

Mehl, Magie und Machenschaften
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Mona ist Bäckerin in der Backstube ihrer Tante und sehr zufrieden mit ihrem Leben. Sie ist Magierin und kann ihre Magie ausschließlich bei Teig anwenden.
Als sie eines morgens ins die Backstube kommt, ...

Mona ist Bäckerin in der Backstube ihrer Tante und sehr zufrieden mit ihrem Leben. Sie ist Magierin und kann ihre Magie ausschließlich bei Teig anwenden.
Als sie eines morgens ins die Backstube kommt, stolpert sie wortwörtlich über eine Leiche. Ein Mörder ist unterwegs und hat es auf die Magier abgesehen. Was soll Mona nur tun? Flüchten, kämpfen ... mit Brot? Mona kann es nicht glauben und hofft sehr, irgendwie aus dieser Situation entkommen zu können.

Der Schreibstil des Buches war sehr gut. Ich lese T. Kingfisher einfach gern. Die Art zu schreiben zieht mich jedesmal in ihren Bann.

Die Charakter sind super. Mona ist einfach nur sympathisch. Aber auch alle anderen Charaktere gewinnt man einfach lieb.

Die Story selbst ist wahnsinnig unterhaltsam und manchmal auch etwas kurios. Doch genau das macht die Story aus.
Es gab immer wieder Momente in denen och lachen musste, weil einfach wieder etwas total eigenartiges passiert ist und die Story damit abrundet.
Man sollte nicht mit Spannung oder eine Komödie rechnen. Aber sehr gute Unterhaltung liegt definitiv vor. Die Prota ist allerdings erst 14 und das merkt man dem Buch auch an. Was aus meiner Sicht aber absolut nachrangig ist.
Alles in allem ist dies eine locker, leichte, leicht skurrile Story, die ich absolut weiterempfehlen würde.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Nicht ganz rund, 3,5 Sterne

Lonely Survival
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Es sollte ein großartiger Wettbewerb werden. Sieben Teilnehmer aus der Survival Influencer Szene werden an verschiedenen Stellen in der kanadischen Wildnis ausgesetzt und müssen dort einige Tage auf sich ...

Es sollte ein großartiger Wettbewerb werden. Sieben Teilnehmer aus der Survival Influencer Szene werden an verschiedenen Stellen in der kanadischen Wildnis ausgesetzt und müssen dort einige Tage auf sich gestellt und nur mit dem nötigsten ausgestattet überleben. Teilnehmer sind einige sehr erfahrene Leute, aber auch Teilnehmer, die bislang kaum Berührungspunkte haben. Jeder der Teilnehmer ist mit einer speziellen Brille ausgestattet, die alles aufnimmt und im Notfall ein SOS Signal senden kann.
Doch schnell wird einigen klar, dass dies eine Grenzerfahrung wird.

Der Schreibstil des Buches war sehr angenehm und ich konnte der Story an sich sehr gut folgen. Es wurde nicht mit Fachbegriffen um sich geworfen, so dass wirklich alles verständlich war.

Die Charakter waren sehr unterschiedlich und teilweise wurde richtig schön der Unterschied zwischen dem Menschen und dem Influencer dargestellt. Doch leider war keiner der Charakter so richtig sympathisch. Was auch daran liegt, dass es keinen richtigen Schwerpunkt gab und der Einstieg recht kurz war.

Die Story selbst beginnt mit der Show. Wir tauchen direkt in die Story ein. Die Charakter lernt man Stück für Stück kennen. Es beginnt wirklich sehr gut, wie man sich das auch vorstellt. Jeder wird abgesagt, zeigt seine know how und beginnt mit dem Lagerbau. Sehr befremdlich war, dass scheinbar alle sehr schnell weder ein Problem mit Wasser noch mit Nahrung hatten. Auch hat der Großteil sehr schnell ein passendes Lager gefunden. Über einige Teilnehmer hat man dann deutlich mehr erfahren, als über andere. Gerade die Charaktere, die ich als Sympathiträger gesehen hätte, sind da etwas kurz gekommen.
Und nach der ersten Nacht geht es dann Schlag auf Schlag. Es passiert immer etwas und einfach etwas viel. Das war mir persönlich einfach zu viel des Guten. Ich hatte gar keine Zeit eine Bedrohung wirklich wahrzunehmen. Hier wäre der versprochene Horrorfaktor, das Gruseln und die eine Bedrohung wirklich toll gewesen.
Auch wurde sich stark auf ein Dorf konzentriert. An und für sich war es gelungen, aber im Verhältnis passte es nicht ganz.
Alles in allem war der Gedanke super und Teile auch echt gelungen. Aber ich hatte das Gefühl, es war einfach zu viel gewollt.
Ich habe mich für 3,5 Stern entschieden.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Wenn die Vergangenheit uns einholt

Fünf Fremde
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Neuwerk direkt an der Nordsee. Vor Jahren hat sich hier etwas unglaubliches abgespielt, was die Insel niemals ganz aufatmen lässt und bei einigen Leuten seine Spuren hinterlassen hat.
Zwei Kinder sind ...

Neuwerk direkt an der Nordsee. Vor Jahren hat sich hier etwas unglaubliches abgespielt, was die Insel niemals ganz aufatmen lässt und bei einigen Leuten seine Spuren hinterlassen hat.
Zwei Kinder sind verschwunden, eines nach einigen Tagen wieder aufgetaucht. Doch was mit passiert ist und wo das zweite Kind abgeblieben ist, ist bis heute ein Geheimnis.
Jahre später taucht ein Skelett auf. Kann es zu diesem Verschwundenen Kind gehören?
Annika war vor Jahren mit diesen Kindern befreundet. Heute hat sie die Chance, endlich Licht in die Sache zu bringen. Mitten in einem schweren Orkan, muss sie sich einigen Wahrheiten stellen.

Der Schreibstil des Buches war sehr gut. Ich konnte der Story direkt folgen. Auch hat er dazu beigetragen, dass ich immer wissen wollte, wie es weiter geht.

Die Charakter waren sehr unterschiedlich und haben nicht nur über die Jahre eine Wandlung durch gemacht. Auch in der Story selbst merkt man, wie sich die Charaktere entwickeln.

Die Story selbst geht zügig los. Am Anfang lernt man die fünf Fremden kennen. Und ebenso jeden Beweggrund, nach Neuwerk zu kommen. Durch immer wieder kehrende Zeitsprünge, rollte sich aber auch die Vergangenheit immer weiter auf.
Es ist allein schon deswegen interessant, weil einige der fünf dadurch besser kennen lernt.
Ich persönlich fand den Orkan und die Abgeschiedenheit während dessen leider eher nebensächlich. Ausser einer Nacht spielt es quasi keine weitere Rolle. Da hatte ich mir aufgrund des Klappentextes mehr versprochen.
Dennoch, alles in allem war es eine sehr interessante Story, die mir viel Spaß beim Lesen gemacht hat.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Wenn der Tod auf Erden wandelt

Whispers of Destiny
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Death Call, ihr Center, wenn es um ihr Ableben geht. Willkommen bei Death Call, wie können wir ihr Ableben angenehmer gestaltet?
Diese Frage hört inzwischen jeder, der das zeitliche segnet. Die Entscheidung ...

Death Call, ihr Center, wenn es um ihr Ableben geht. Willkommen bei Death Call, wie können wir ihr Ableben angenehmer gestaltet?
Diese Frage hört inzwischen jeder, der das zeitliche segnet. Die Entscheidung ob die Person dann tatsächlich stirbt, ob doch weiter leben darf, trifft nun ein Mitarbeiter des Centers. Doch jeder Tod schenkt auch neues Leben.
Für Blue ist Death Call ein Dorn im Auge. Sie lebt in Stufe 3 und ihr ist klar, das ihre Aussichten somit nicht so gut sind. Die Fluten, welche immer weiter vordringen, das schlechte System mit der kaum ausreichenden Versorgung, der saure Regen. Alles Arbeitet für den Tod und sein Center. Doch welche Möglichkeiten hat eine Stufe 3 schon, etwas daran zu ändern?

Der Schreibstil des Buches war sehr angenehm. Ich könnte der Story sehr gut folgen und wollte immerzu weiterlesen.

Die Charakter sind der Story und ihrer Umgebung/Stufe angepasst. Blue ist sehr rebellisch und Vorlaut. Einerseits erfrischend und unterhaltsam, andererseits in manchen Situationen unglaubwürdig und etwas drüber. Aber der Gedanke bleibt eher im Hintergrund unf stört nicht beim Lesen.

Die Story selbst beginnt damit, dass wir Blue kennenlernen und verstehen. Man lernt Stufe drei und seine Härte kennen.
Dann wandelt sich die Story und man lernt die Missstände, aus Blues Sicht, besser kennen. Death Call und auch die Magenta Moms. Blues neuer Arbeitsalltag ist sehr interessant. Aber für mich war teilweise nicht nachvollziehbar, warum sie alles Böse in Death Call sieht. Obwohl so vieles in eine andere Richtung deutet. Hier hätte es gern etwad deutlicher sein dürfen.
Der Schlagabtausch zwischen dem Mister und Blue ist immer erheiternd, wenn auch unrealistisch. Aber wenn wir ehrlich sind, ist dies nicht unbedingt eine Story, die Realismus an erster Position hat.
Dann wandelt sich die Story nochmal komplett. Das folgende hat mir zwar sehr gut gefallen, in der Story wars aber etwas komisch. Als beginne ein komplett neuer Handlungsstrang und alle bisher angestellten Handlung und Überlegungen verlieren an Bedeutung.
Alles in allem hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen, auch wenn es Logikfehler gibt und der rote Faden gern mal die Richtung ändert.

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