Cover-Bild Fünf Fremde
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 02.03.2026
  • ISBN: 9783751789721
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Romy Fölck

Fünf Fremde

Nur einer kennt das tödliche Geheimnis, das sie alle verbindet. Atmosphärisch und fesselnd: Der neue Thriller der SPIEGEL-Bestsellerautorin. Thriller

Die Wellen peitschen gegen die Fähre, als fünf Passagiere an einem stürmischen Oktobertag die Insel Neuwerk in der Nordsee erreichen. Für vier von ihnen ist es die Rückkehr an einen Ort, der dunkle Erinnerungen wachruft. An einen Sommer vor dreißig Jahren, in dem zwei Teenager spurlos aus dem Schullandheim verschwanden. Auch damals waren die vier auf Neuwerk - und eine Frage hat sie seither nie mehr losgelassen: Was geschah in jenem verhängnisvollen Sommer wirklich? Als ein Orkan aufzieht und niemand die Insel verlassen kann, drängen lang gehütete Geheimnisse an die Oberfläche. Denn es gibt jemanden, der die Antwort kennt. Und der nicht eher ruht, bis eine alte Schuld endlich gesühnt wird ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.01.2026

Ich weiß, was du getan hast

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Die „Elbmarsch“-Krimis von Romy Fölck habe ich geliebt und auch „Fünf Fremde“ überzeugt mit einem originellen Plot und einer Menge Spannung. Schauplatz ist diesmal die kleine Insel Neuwerk in der Nordsee, ...


Die „Elbmarsch“-Krimis von Romy Fölck habe ich geliebt und auch „Fünf Fremde“ überzeugt mit einem originellen Plot und einer Menge Spannung. Schauplatz ist diesmal die kleine Insel Neuwerk in der Nordsee, die zu Hamburg gehört. Worum geht es?
Die Wellen peitschen gegen die Fähre, als fünf Passagiere an einem stürmischen Oktobertag Neuwerk erreichen. Für vier von ihnen, Annika, Mats, Sinje und Charlotte ist es die Rückkehr an einen Ort, der dunkle Erinnerungen wachruft. An einen Sommer vor dreißig Jahren, in dem zwei Teenager, Isa und Janosch, spurlos aus dem Schullandheim verschwanden.
Ein Sturm zieht auf. Neuwerk wird von der Außenwelt abgeschnitten. Seltsame Dinge geschehen…
„Fünf Fremde“ erinnert vom Titel her an die „Fünf Freunde“-Bücher von Enid Blyton. Aber Freunde sind oft die schlimmsten Feinde.
Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven und auf zwei Zeitebenen erzählt: 1995 und 2025. Dazu ein klaustrophobisches Setting.
„Fünf Fremde“ vereint die Konfrontation zwischen Mensch und Natur mit einem überzeugenden Personal und einem klassischen Whodunit-Plot, der die Lesenden lange rätseln lässt.

Fazit: Ein spannender und atmosphärischer Krimi, der mich gut unterhalten hat.

Veröffentlicht am 12.01.2026

Romy Fölcks schwächstes Buch bisher

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Die Gestaltung des Buches ist wirklich gelungen. Ich mag, dass die dunklen Wolken und Wellen perfekt die Bedrohlichkeit des Sturms und des Geheimnisses auf Neuwerk ausdrücken, dabei aber nur die Stimmung ...

Die Gestaltung des Buches ist wirklich gelungen. Ich mag, dass die dunklen Wolken und Wellen perfekt die Bedrohlichkeit des Sturms und des Geheimnisses auf Neuwerk ausdrücken, dabei aber nur die Stimmung des Buches und nicht den Inhalt verraten.

Die Geschichte klang ebenfalls sehr vielversprechend: An einem stürmischen Oktobertag reisen verschiedene Leute nach Neuwerk, die vor vielen Jahren ihren Sommer auf der kleinen Insel verbracht haben. Annika arbeitet eigentlich bei Mordkommission in Hamburg und kehrt auf ihre Heimatinsel zurück, um sich um ihre zunehmend verwirrtere Mutter Hedda zu kümmern, Michelle will ab nächstem Jahr als Vogelwartin auf der Nachbarinsel arbeiten, Mats arbeitet beim Deutschen Wetterdienst und will sich unbedingt den aufkommenden Herbststurm ansehen, die Nonne Charlotte will ihre Freundin Hedda besuchen und Sinje ein Buch über die Ereignisse in dem Sommer schreiben, der sie alle verbindet. Als der Sturm an Intensität gewinnt und Geheimnisse offenbart werden, wird deutlich, dass sie alle in Gefahr schweben und sich nur mit der Wahrheit daraus befreien können.

Ich fand die belletristischen Romane von Romy Fölck immer angenehm zu lesen, besonders ihre Krimis konnten mich aber komplett begeistern, deswegen habe ich mich auch sehr auf diesen Thriller gefreut. Leider konnte er mich so gar nicht überzeugen. Das liegt auch am Schreibstil. Gerade dieser war es in den letzten Büchern, der mich immer wieder komplett in die Geschichte ziehen konnte, selbst wenn diese mich komplett fesseln konnte. Hier wirkte er aber oft irgendwie unfertig und umständlich. Teilweise haben sich Satzstrukturen stark wiederholt oder die Namen von Figuren wurden vertauscht. Das hätte mich vermutlich nicht gestört, eventuell wäre es mir nicht einmal aufgefallen, wenn mich wenigstens die Story hätte fesseln können.

Leider konnte mich auch diese nicht so richtig überzeugen. Das liegt auch daran, dass es keine direkte Hauptfigur gibt, sondern abwechselnd aus der Sicht von sechs Personen erzählt wird, von der eine ein Rückblick ist. Das hat bei mir dafür gesorgt, dass ich meine Schwierigkeiten hatte, die Charaktere wirklich kennenlernen zu können. Natürlich wusste ich nach einer gewissen Zeit, wer wer war und was sie beruflich machen, aber ich hatte trotzdem sehr lange das Gefühl, sie als Personen überhaupt nicht greifen zu können. Das fand ich extrem frustrierend, weil ich dadurch auch wenig Anteilnahme an dem Leben der Menschen hatte. Ich hatte nie das Gefühl wirklich zu wissen, was hinter ihnen steckt und konnte deswegen auch ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen. Ich hätte es hier vermutlich bevorzugt, wenn man Annika mehr in den Mittelpunkt gerückt hätte, dann hätte ich wenigstens ihrer Geschichte so richtig folgen können. Die Charaktere hätte dabei sogar spannende Anlagen und Voraussetzungen, aber sie wirkten nicht komplett ausgearbeitet.

So ging es mir leider auch bei der gesamten Geschichte. Dabei fand ich das Setting toll, ich war wie die Charaktere auch als Kind auf der Insel (wenn auch nur für einen Tag vor vielen Jahren) und fand es super spannend, mehr darüber zu erfahren. Man hat auch durchaus ein gutes Gefühl für die Insel bekommen, auch wenn mir manchmal eine Karte im eBook geholfen hätte, die verschiedenen Orte und deren Positionierung auf der Insel besser verstehen zu können. Neben dem gelungenen Setting wirkte aber auch die Story ein bisschen unfertig und lieblos. Ich konnte mir recht früh einen Großteil der Ereignisse zusammenreimen, was ein Zufall gewesen sein mag, aber es hat leider nicht dafür gesorgt, mich die ganze Zeit zu fesseln. Zumal viele der Auflösungen am Ende für mich keinen richtigen Sinn ergaben, ebenso wenig wie das Verhalten der Charaktere in vielen Situationen.

Alles in allem hatte ich während des Lesens irgendwie das Gefühl zusammen mit den Charakteren in einem heftigen Sturm durch die Geschichte zu irren und den roten Faden dabei immer wieder aus den Augen zu verlieren. Dabei waren das Setting und die grundlegende Idee der Story gut, es wirkte aber alles unrund und unfertig. Ich konnte mich weder mit den Charakteren anfreunden, noch fand ich die Geschichte so fesselnd, dass ich sie unbedingt weiterlesen musste. Eigentlich mag ich die Bücher von Romy Fölck wirklich gerne, doch dieses konnte mich leider so gar nicht überzeugen.

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