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Veröffentlicht am 13.03.2026

Perfekter Abschluss der Reihe

The Darlington - Logan & Rose
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Spoiler für alle, die die ersten beiden Teile der Reihe nicht gelesen haben

Ich liebe die gesamte Gestaltung der Reihe und dieses Buch stellt keine Ausnahme dar. Ich mag, wie perfekt die Farben zueinander ...

Spoiler für alle, die die ersten beiden Teile der Reihe nicht gelesen haben

Ich liebe die gesamte Gestaltung der Reihe und dieses Buch stellt keine Ausnahme dar. Ich mag, wie perfekt die Farben zueinander passen, sich aber so klar unterscheiden, dass man immer weiß, um welches Buch es sich gerade handelt. Die edle und aufwendige Gestaltung passt einfach perfekt zu der gesamten Reihe und sie macht sich hervorragend im Regal.

Auf diese Geschichte habe ich mich schon die ganze Zeit gefreut: Rose‘ Job als Küchenhilfe im The Darlington soll eigentlich nur ein Sprungbrett sein, schließlich will sie eine ausgezeichnete Kochschule in Plymouth besuchen und danach Sterneköchin werden. Doch am liebsten würde sie möglichst wenig Zeit in dem Hotel und rund um die Besitzer verbringen. Doch dann übernimmt ausgerechnet Logan Darlington, der verstoßene Sohn der Familie, die Rolle als Küchenchef und er ist derjenige, mit dem Rose eine unvergessliche Nacht verbracht hat und den sie seither nicht vergessen kann. Ihm scheint es ähnlich zu gehen. Eigentlich ist er nur im The Darlington, um Beweise gegen seinen Vater zu sammeln, doch als er Rose wieder trifft, hat er plötzlich einen Grund zu bleiben. Gemeinsam versuchen sie belastende Beweise zu finden und kommen sich dabei erneut näher, doch Rose kann sich auf keinen Fall auf einen Darlington einlassen.

Ich wollte die ganze Zeit die Geschichte von Rose und Logan gefreut, zumal er nie wusste, wie nah seine Traumfrau ihm die ganze Zeit war. Wäre er nur einmal mit seinen Brüdern und deren Freundinnen in den Pub gegangen, hätte er sie möglicherweise schon viel früher getroffen. Genau deswegen war die Erwartung an dieses Buch hoch, was es aber zum Glück vollumfänglich erfüllen konnte. Das liegt auch daran, dass Laura Kneidl einfach eine besondere Art, eine Geschichte zu erzählen. Ich hatte überhaupt keine Anlaufschwierigkeiten mit diesem Buch und konnte direkt in die Geschichte eintauchen, was natürlich auch daran liegt, dass man viele der Charaktere schon kennt und deswegen schon ein Gefühl für die Story hat. Dadurch konnte ich einfach durch die Geschichte fliegen, ohne zu merken, wie die Zeit vergeht, während die Story dennoch den Raum bekommt, die sie verdient.

Die Geschichte als solche war für mich nicht unbedingt überraschend, viele der Sachen habe ich schon in den letzten Büchern vermutet, aber das hat mich kein bisschen gestört, weil es vor allem darum ging, die Geschichte von Logan und Rose zu erfahren und endlich Beweise für Richard Darlingtons Schuld zu finden. Beides funktioniert perfekt miteinander, auch wenn schon die ganze Zeit klar ist, dass Logan und Rose noch immer an die gemeinsame Nacht denken und ihre Zusammenarbeit nur dazu führt, dass es beiden immer klarer wird.

Ich mochte sowohl Rose als auch Logan schon aus den ersten beiden Teilen und habe mich gefreut, jetzt besser verstehen zu können, warum sie sich in manchen Situationen vor allem gegenüber Henry und Ethan verhalten hat. Ich fand es extrem bewundernswert, wie viel Zeit und Arbeit sie sowohl in die Erfüllung ihres Traums vom Besuch einer Kochschule als auch das Finden von Beweisen von Richards Schuld steckt. Dass sie davon auf keinen Fall von einem Mann, vor allem nicht von einem Darlington, ablenken lassen will, konnte ich gut verstehen. Deswegen mochte ich, dass Logan ihr immer den Raum gibt, sich an Grenzen hält und dennoch seine Gefühle klar kommuniziert. Ich habe ihn dadurch nur noch mehr in mein Herz geschossen und richtig daraufhin gefiebert, wenn Rose sich ihren Gefühlen und ihm endlich öffnet.

Alles in allem habe ich den Abschluss der Reihe sehr genossen. Rose und Logan haben es noch einmal deutlich mehr in mein Herz geschafft, als ich erwartet hätte und ich habe das Buch nahezu verschlungen. Ich mochte, wie alle losen Fäden am Ende zusammengeführt werden und das Ende der Reihe ist einfach perfekt gelungen.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Tolles Setting, aber wenig Tiefe

Blue Sparrow Girls – The Melody of You and Me
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Das Cover des Buches mag ich richtig gerne. Die Darstellung eines Sonnenuntergangs und dem Farbverlauf von Dunkelblau zu hellem Pink sieht einfach toll aus. Ein schönes kleines Detail, das einem erst beim ...

Das Cover des Buches mag ich richtig gerne. Die Darstellung eines Sonnenuntergangs und dem Farbverlauf von Dunkelblau zu hellem Pink sieht einfach toll aus. Ein schönes kleines Detail, das einem erst beim Lesen des Buches auffällt, sind die kleinen Vögel, die eine besondere Bedeutung für die WG-Mädels haben, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass sie blau sind.

Die Story fand ich sehr vielversprechend: Nach dem Tod ihrer Mutter tut Olive alles, um ihr nahe zu sein und zieht deswegen nach Nashville, wo ihre Mutter einst ihre Leidenschaft für Kunst entdeckte. Olive hofft, ihre Trauer mit Hilfe mit dem Schreiben von Songs verarbeiten zu können, doch der Neustart in Nashville gestaltet sich schwierig. Doch dann lernt sie an einem Abend Drew kennen, der ähnlich schreckliche Tage hinter sich hat und mit dem sie in einer Nacht alles vergessen kann. Doch als sie endlich eine neue WG findet, stellt sich heraus, dass Drew ausgerechnet Teil der verfeindeten Jungs-WG aus dem gleichen Haus ist, die sie immer wieder mit Streichen und Streitereien nerven. Ihre neuen Mitbewohnerinnen dürfen auf keinen Fall erfahren, wie gut sie sich mit ihm verstanden hat und wie groß die Chemie noch immer zwischen ihnen ist. Doch dann bietet er ihr an, ihr dabei zu helfen, ihre Songs zu schreiben und sie kommen sich dabei näher, als erwartet.

Ich habe mich auf die Geschichte gefreut, weil ich das Setting in Nashville interessant fand und ich gespannt darauf war, Olive bei ihrer Songwriting-Reise begleiten zu können. Leider konnte mich das Buch nicht so richtig fesseln. Das liegt auch ein bisschen am Schreibstil. Der ist auf keinen Fall schlecht und lässt sich angenehm lesen, aber ich hatte nie das Gefühl, dass ich so richtig in die Geschichte eintauchen konnte.

Das lag auch an den Charakteren. Ich mochte sowohl Olive und Drew als auch ihre Freunde wirklich gerne, aber ich hatte das Gefühl, sie richtig kennenzulernen. Das liegt vielleicht auch daran, dass man Olive in der schlimmsten Zeit ihres Lebens kennenlernt und sie dadurch vor allem zu Beginn oft ein bisschen wie betäubt wirkt. Ich konnte ihre Trauer komplett verstehen und fand es super mutig, dass sie nach Nashville geht, um herauszufinden, was ihre Leidenschaft ist. Ich hatte aber irgendwie nie so richtig das Gefühl, dass sie so richtig weiß, was ihre Leidenschaft ist. Ich kann verstehen, dass sie versucht, ihre Trauer zu verarbeiten, aber es wirkte ein bisschen willkürlich, dass sie dafür Songwriting gewählt hat und nicht wie etwas, das sie schon immer machen wollte. Es wäre wahrscheinlich sinnvoll gewesen, wenn man Olive schon vor dem Tod ihrer Mutter hätte erleben können oder es Freunde gegeben hätte, die einen Einblick in ihren Charakter gegeben hätten. Bei Drew hatte ich die meiste Zeit des Buches das Gefühl, ihn besser verstehen zu können, aber den Konflikt mit Olive fand ich komplett absurd, weil er nicht dazu passt, wie er sich vorher verhalten hat. Man hätte für die Glaubwürdigkeit seines Charakters gewisse Verhaltensweisen zumindest andeuten müssen, so aber kommt der Bruch zwischen den beiden nahezu aus dem Nichts.

Alles in allem mochte ich das Gefühl und das Setting des Buches wirklich gerne, aber ich hatte nie das Gefühl, die Charaktere wirklich kennenlernen zu können. Sie blieben einfach oberflächlich, wodurch auch ihre Konflikte ein bisschen konstruiert wirken.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Leider nicht so spannend wie erhofft

Liars all around me
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Das Cover gefällt mir persönlich nicht so gut. Ich mag weder die Kombination aus Lila und Rot noch die dargestellten silbernen Bänder, die alles zu verbinden scheinen, aber auf den ersten Blick eher wie ...

Das Cover gefällt mir persönlich nicht so gut. Ich mag weder die Kombination aus Lila und Rot noch die dargestellten silbernen Bänder, die alles zu verbinden scheinen, aber auf den ersten Blick eher wie Stricknadeln aussehen. Es passt grundsätzlich ins Genre, aber es ist dennoch sehr nichtssagend und ich hätte es vermutlich in der Buchhandlung glatt übersehen.

Da fand ich die Story schon vielversprechender: Ryle weiß ganz genau, dass er in seinem kleinen Heimatort keinen guten Ruf hat und sich zahlreiche Gerüchte um seine angebliche kriminelle Vergangenheit ranken. Doch dass ihn die Musterschülerin Avery nach einer Waffe fragt, geht dann doch zu weit und er weist sie bestimmt ab. Doch dann wird wenige Tage später ausgerechnet Averys Erzfeindin Sheila erschossen im Leuchtturm aufgefunden und für Ryle steht fest, dass sie etwas damit zu tun haben muss. Er stellt ihr ein Ultimatum: Entweder sie geht zur Polizei oder beweist ihm in einer Woche, dass sie nichts mit dem Tod von Sheila zu tun hat. Widerwillig versuchen sie zusammen herauszufinden, was genau passiert ist und kommen sich dabei näher, als erwartet. Doch nicht allen gefällt die neue Verbundenheit zwischen der Musterschülerin und dem Bad Boy und der Mörder ist ihnen näher als gedacht.

Ich habe mich darauf gefreut, mal wieder einen Jugendkrimi lesen zu können, der mich so richtig fesselt. Das konnte das Buch zumindest teilweise erfüllen. Der Schreibstil ist auf jeden Fall gelungen und hat es nach einer kurzen Eingewöhnungsphase geschafft, mich komplett in die Geschichte zu ziehen. Ich habe das Buch vor allem deswegen in kürzester Zeit durchlesen können.

Die Story als solche konnte mich leider nicht ganz so überzeugen. Das liegt vor allem daran, dass ich schon sehr früh, eine recht genaue Vorstellung davon hatte, was im Verlaufe des Buches passieren wird und bis auf wenige Punkte lag ich damit auch richtig. Das kann natürlich immer passieren, aber ich fand vieles einfach sehr vorhersehbar und offensichtlich. Auch wenn es ein Jugendkrimi ist, brauche ich ein paar Überraschungselemente, damit mich die Story so richtig mitreißt und das passiert ehrlich gesagt erst zum Ende hin.

Die Charaktere mochte ich dabei eigentlich ziemlich gerne. Es wird schnell klar, dass beide mehr sind als man zunächst erwartet. Ryle macht sich gar nicht die Mühe, den Menschen um ihn herum zu beweisen, dass er anders ist, als die Gerüche vermuten lassen, sondern nutzt es manchmal einfach, um in Ruhe gelassen zu werden, während man bei Avery schnell merk, wie sehr sie unter dem Druck, perfekt zu sein, leidet. Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden richtig gerne und fand es spannend, zu sehen, wie sie lernen, einander zu akzeptieren und letztlich zu vertrauen. Vor allem die Beziehung zwischen den beiden hat dafür gesorgt, dass ich das Buch so schnell durchgelesen habe. Dadurch, dass die beiden aber so sehr in den Vordergrund treten, war es manchmal ein wenig schwierig, andere Charaktere wahrzunehmen und ein Gefühl für sie bekommen zu können. Ich mochte zwar durchaus andere Personen in dem Buch, vor allem Ryles Vater und seinen Bruder, aber ich habe zum Teil ein wenig gebraucht, um sie einschätzen zu können.

Alles in allem mochte ich das Buch recht gerne, vor allem weil der Schreibstil es erlaubt, die Geschichte super schnell durchlesen zu können und komplett in sie einzutauchen. Allerdings hatte ich ziemlich schnell eine recht genaue Vorstellung davon, was passiert sein könnte, sodass der Reiz nach einem vielversprechenden Start ein bisschen weg war. Dennoch mochte die Charaktere und würde einen möglichen weiteren Teil schon alleine deswegen lesen wollen, weil das Ende doch ein bisschen offen bleibt.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Qualitativ hochwertiges Malbuch in gewöhnungsbedürftigem Stil

Cozy Coloring Disney - Cuties
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Das Cover des Coloring-Buches mit Tassilo gefällt mir richtig gut, weil es zum einen ein niedliches Motiv ist und zum anderen, weil es schön aufzeigt, wie man die verschiedenen Bilder ausmalen kann.

Die ...

Das Cover des Coloring-Buches mit Tassilo gefällt mir richtig gut, weil es zum einen ein niedliches Motiv ist und zum anderen, weil es schön aufzeigt, wie man die verschiedenen Bilder ausmalen kann.

Die 40 Ausmalseiten des Buches bieten eine breite Vielfalt von Disney Charakteren: Von Elsa über Vaiana zu Raya und Cruella de Vil. Durch die einseitige Bedruckung hat man die Möglichkeit mit den verschiedensten Stiften zu arbeiten und mit einem Blatt hinter der Seite das Durchdrücken zu verhindern.
Die Qualität des Buches ist wirklich gut. Es fühlt sich durch den recht festen Einband und die dicken Seiten wirklich hochwertig an. Dadurch hat man auch weniger Probleme mit dem Durchbluten der Farben, selbst wenn man Alkoholmarker und Acrylstifte verwendet.

Ich mochte zudem, dass das Buch wirklich eine recht große Auswahl an verschiedenen Ausmalbildern liefert. Es gibt nicht nur die typischen Prinzessinnen, wie Anna und Elsa, sondern auch Bösewichte, wie Gaston oder Cruella de Vil und die Monster der Monster-AG.

Allerdings gefiel mir der Stil der Zeichnungen bei den meisten Bildern nicht so richtig, zumal das Cover keine gute Repräsentation für sie liefert. Ich bin es aus anderen Coloring-Büchern gewohnt, dass die Charaktere in einer bestimmten Szene dargestellt sind und eben nicht immer direkt den Ausmalenden anschauen. Hier sind die Charaktere sehr oft in ihren typischen Umgebungen dargestellt, was dazu führt, dass sich alle Bilder in ihrer Komposition sehr ähneln. Auch die Charaktere sind oft nicht im typischen Disney-Stil gezeichnet, sondern niedlicher dargestellt. Es gibt bestimmt Menschen, die diesen Stil bevorzugen, aber ich hätte es schöner gefunden, wenn man die Charaktere so sieht, wie man sie auch aus den entsprechenden Filmen oder Serien kennt. Zudem sind bei so gut wie allen Bildern schon Teile ‚ausgemalt‘. Zwar sind es nur Teile, die schwarz sind, aber vor allem bei den Haaren von Pocahontas oder Tiana oder dem Kleid von Cruella hat man dann nur noch eine geringe Gestaltungsmöglichkeit. Ich verstehe, dass es vermutlich dazu beitragen soll, dass die Charaktere leichter zu erkennen sind, aber ich mag es meistens deutlich lieber, wenn ich mehr Freiheiten beim Ausmalen habe, auch um Muster oder Schatten kreieren zu können.

Alles in allem mag ich die Idee eines Disney-Coloring-Buches deutlich lieber als die Umsetzung hier. Dabei mag ich die Qualität wirklich gerne, aber der Stil ist nicht so richtig meins, was ich bei dem Cover so nicht erwartet hätte. Mir hätte es besser gefallen, wenn die Szenen natürlicher und sich vom Aufbau mehr unterschieden hätten.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Kurzweilige Story mit unzuverlässigen Charakteren

This Story Might Save Your Life
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Die Gestaltung des Buches gefällt mir recht gut. Ich mag die Kombination aus dem schwarzen Rand und den pinken Highlights. Es verweist zudem durch die grobe Darstellung eines Fensters subtil auf einzelne ...

Die Gestaltung des Buches gefällt mir recht gut. Ich mag die Kombination aus dem schwarzen Rand und den pinken Highlights. Es verweist zudem durch die grobe Darstellung eines Fensters subtil auf einzelne Storyteile ohne zu viel zu verraten.

Die Story war ebenfalls sehr vielversprechend: Benny und Joy nehmen zusammen einen überaus erfolgreichen Survival-Comedy-Podcast auf, der ihnen in den letzten Jahren einiges an Geld eingebracht hat. Zudem sind sie schon seit Jahren die besten Freunde. Doch dann verschwinden Joy und ihr Ehemann Xander spurlos. Einzig ein zerbrochenes Fenster deutet darauf hin, dass beide nicht freiwillig verschwunden sind. Während Benny verzweifelt versucht, herauszufinden, was mit seiner besten Freundin passiert ist, gerät er immer mehr in den Fokus der Ermittlungen. Benny will unbedingt seine Unschuld beweisen und beginnt, eigene Nachforschungen anzustellen. Dabei findet er heraus, dass Joys Leben ganz anders war, als er gedacht hat und ihn seine Erkenntnisse noch verdächtiger erscheinen lassen. Als dann eine Leiche gefunden wird, geraten die Dinge außer Kontrolle.

Ich war mir nicht ganz sicher, was ich von der Geschichte erwarten sollte und ehrlicherweise würde ich das Buch nicht als Thriller bezeichnen. Dennoch hat mich die Story ziemlich fesseln können. Das liegt auch an dem wirklich fesselnden Schreibstil. Ich habe gar nicht lange gebraucht, um richtig in die Geschichte einzutauchen und wollte dann unbedingt wissen, was wirklich passiert ist, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.

Ich fand die Story des Buches wirklich spannend, auch wenn ich recht früh eine grobe Idee davon hatte, was genau passiert sein könnte. Dennoch habe ich mitgefiebert und fand den Wechsel zwischen Bennys Sicht und Joys Memoiren perfekt gewählt. Dadurch hatte sie auch eine Stimme in ihrer Geschichte und war nicht einfach jemand, über den alle sprechen. Ich hatte dennoch bei vielen der Charaktere meine Probleme, sie richtig einschätzen zu können. So gut wie alle haben aus den verschiedensten Gründen etwas zu verbergen und sind weder zu Benny noch zur Polizei ganz ehrlich. Selbst Joy und Benny wollen und können nicht alle Ereignisse offenlegen. Dadurch habe ich ihnen immer wieder misstraut und hatte manchmal das Gefühl, sie nicht wirklich zu kennen. Dadurch habe ich vielleicht nicht so mit den Personen mitgefühlt, wie sie es verdient gehabt hätten.

Alles in allem war das Buch sehr unterhaltsam und kurzweilig, einfach weil der Schreibstil dafür sorgt, dass man durch die Geschichte fliegen kann. Die Charaktere haben es mir mit ihren Geheimnissen da etwas schwerer gemacht und ich bin mir nicht sicher, ob mir das Buch dauerhaft im Gedächtnis bleiben wird, dafür war die Geschichte dann doch ein bisschen zu vorhersehbar.

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