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Kerty

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2025

Zukunftsversion mit Biss

Instinct – Der Tod in den Wäldern
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Die Welt hat sich verändert. Der Menschheit blieb nichts anderes mehr übrig, als große grüne Flächen, Parks, zu erschaffen, um der Erde die Möglichkeitzu bieten sich zu erhohlen.
Elena arbeitet in einem ...

Die Welt hat sich verändert. Der Menschheit blieb nichts anderes mehr übrig, als große grüne Flächen, Parks, zu erschaffen, um der Erde die Möglichkeitzu bieten sich zu erhohlen.
Elena arbeitet in einem dieser Pakrs und hat es nicht leicht. Als oberste Wilhüterin einer Einheit für einen Park zuständig in einer Männderdomäne, gilt es sich zu behaupten. Besonders, da dass mysteriöse verschwinden ihres Vorgängers immer noch im Raum steht.
Als dann auch noch seltsame Rissbilder auftauchen, die so zu keinem lebenden Tier in dem Park gehört, beginnt ein Kampf nicht nur des Stärkeren, sondern auch ums Überleben.

Der Schreibstil des Buches war sehr angenehm, wenn auch zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Besonders der Sprung in die Zukunft beinhaltet einige neue, was gern etwas mehr erklärt werden dürfte.

Die Story selbst beginnt recht fix. Doch war das Eintauchen anfangs schwer. Durch einige Sprünge und Informationen, ohne ausreichende Erklärungen, zu dem Zeitpunkt, war es manchmal schwer, allem zu folgen. Zudem waren die ersten beiden Abschnitte nicht besonders spannend und ich wusste nicht ganz, worauf der Autor hinaus wollte.
Ab dem dritten Abschnitt wird es dann jedoch bedeutend besser und inzwischen sind die meisten Dinge auch klar. Wir befinden uns endlich in der neuen Welt und das Abenteuer beginnt. Hier und da bin ich immer nochmal gestolpert. Ich hatte das Gefühl, dass es am Ende nicht ganz rund war, aber die Story konnte mich sehr gut unterhalten und überraschen.
Alles in allem habe ich mich zu 3,5 Sternen entschieden.

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Viele Überraschungen

The Darkest Queen
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Skylar kann es kaum glauben, Harlyn ist wieder da. Ihre Zwillingsschwester sollte doch eigentlich nicht mehr auf Erden wandeln. Und Harlyn versucht den Prinzen mit sich zu nehmen, was nichts gutes bedeuten ...

Skylar kann es kaum glauben, Harlyn ist wieder da. Ihre Zwillingsschwester sollte doch eigentlich nicht mehr auf Erden wandeln. Und Harlyn versucht den Prinzen mit sich zu nehmen, was nichts gutes bedeuten kann. Doch das ist nur der Anfang, Um das große Sünderfressen zu verhindern, muss Skylar die größte Armee der Menschen hinter sich wissen und dazu Dahlias Herz oder besser ihren Willen gewinnen. Aber möchte Sie das zu Lasten von Read wirklich tun? Sie muss sich bei der Brautschau einfach durchsetzen. Am Besten ohne ihr Geheimnis zu offenbaren. Doch was passiert, wenn es ans Licht kommt?

Der Schreibstil ist gewohnt sehr angenehm. Ich mag die Bücher von Nina MacKay, da sie eine Art Luftigkeit aufweisen.

Die Charaktere entwickeln sich in sofern weiter, wie die Kürze der Story es zulässt. In Band zwei warten aber einige deutliche Überraschungen auf den Leser, was die Charakter ausmacht.

Die Story selbst geht unmittelbar nach Band eins weiter. Für alle, bei denen Band eins schon etwas her ist, es gibt keinen Rückblick oder ähnliches. Glücklicherweise habe ich Band eins kurz vorher nochmal gehört. Direkt zu Beginn erwarten einen einige Überraschungen. Auch im Verlaufe des Buches gibt es einige unerwartete Überraschungen.
Allerdings hat mir etwas der rote Faden aus Band eins gefehlt. Es passiert zwar einiges und es wird auch nicht langweilig, aber die Handlung scheint immer wieder viele Nebengassen abzulaufen.
Auch fand ich, dieses Mal, einige Handlungen sehr hoppla hopp und nicht nachvollziehbar. Um einen Überbegriff zu nennen, Vertrauen. Neuen Charakteren und Gegebenheiten wurde sehr schnell vertraut und erstaunlich wenig in Frage gestellt. Gerade wenn einige Dämonen über die Erde wandeln und das große Sünderfressen bevorsteht, sollte man doch meinen, dass man das ein oder andere hinterfragt und nicht jedem blind vertraut.
Mir persönlich war die Lovestory hier auch etwas zu deutlich. Band eins war da etwas frischer und weniger geschmachte.
Dennoch konnte mich der Band immer wieder überraschen und war wieder schön geschrieben. Er hat reichlich Tempo und vor allem hat er Jagger.
Alles in allem schwanke ich zwischen 3,5 bis 4 Sterne. Ohne den unglaublich guten Band eins, wären es sicherlich klare 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.02.2025

Ein magisches Abenteuer

Spellcraft, Band 1 - Die Magie der silbernen Flamme
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Lucys Großmutter wurde entführt und Lucy war Zeugin. Doch irgendetwas stimmt mit ihren Erinnerungen nicht. Sie scheinen real, doch stimmen sie wirklich?
Für Lucy ist klar, sie muss ihre Großmutter finden ...

Lucys Großmutter wurde entführt und Lucy war Zeugin. Doch irgendetwas stimmt mit ihren Erinnerungen nicht. Sie scheinen real, doch stimmen sie wirklich?
Für Lucy ist klar, sie muss ihre Großmutter finden und retten. Und sie muss herausfinden, was mit ihren Erinnerungen passiert ist.
Gemeinsam mit ihren Freunden macht sie sich an diese Aufgaben. Ihre Spellcrafter-Fähigkeiten werden dabei ordentlich auf die Probe gestellt und so manche verbotene Gebiet muss erkundet werden. Ein unerwartetes Abenteuer hält die Gruppe auf Trapp.

Der Schreibstil des Buches war sehr angenehm. Es war leicht in die Story abzutauchen und sich darauf einzulassen.

Die Charakter waren sehr unterschiedlich und haben über die Story zusammen gefunden und eine Einheit gebildet. Durch die verschiedenen Sichten und Herangehensweisen konnte die Story so bunter gestaltet werden.

Die Story selbst beginnt damit, dass man die Welt um die Spellcrafter kennen lernt. Ich persönlich hätte mir noch einen etwas größeren Einblick gewünscht, ebenso wie ich mir einen ausführlicheren Besuch des Nachtmarktes gewünscht hätte. Gerade diese Dinge machen für mich oft den Zauber einer solchen Welt aus. Die Story zeugt von Freundschaft, Familie und Zusammennhalt. Sie ist wirklich schön geschrieben und macht Spaß. Auf der Suche von Lucys Großmutter begegnen den Freunden Gefahr und sie müssen sich behaupten, so dass es auch an Aktion nicht mangelt.
Das Buch endet mit einem absolut gelungenen Cliffhanger, der die Vorfreude auf Band 2 steigert.

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Leider kein Grusel

Die Anstalt der gebrochenen Seelen
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Johanna ist Journalistin soll zum Jubiläum eines Friedhofs über diesen Berichten. Über ein Interview mit einem Friedhofsführer erfährt Johanna von einer gruseligen Geschichte, welche sich um dem Feiedhof ...

Johanna ist Journalistin soll zum Jubiläum eines Friedhofs über diesen Berichten. Über ein Interview mit einem Friedhofsführer erfährt Johanna von einer gruseligen Geschichte, welche sich um dem Feiedhof zugetragen haben soll. Als ihr Chef davon erfährt, verlangt er, dass Johanna die Nacht dort verbringt und sich ein Bild davon macht, ob etwas an dieser Geschichte dran ist.
Doch nicht nur der Friedhof trägt zu einer unheimlich Nacht bei, auch um die ehemaligen Heilanstalt, heute ein Museum, Ranken sich einige unheimliche Geschichten.

Der Schreibstil des Buches war einfach gehalten, so dass ich nur so durch die Seiten fliegen konnte.

Die Charakter waren leider eher unglaubwürdig, was auch meinen größten Kritikpunkt ausmacht.

Die Story selbst beginnt mit der Übernahme des Autrags. Grundsätzlich eine realistische Situation, doch fand ich die Prota bereits hier etwas komisch. Ihre Reaktion und Handlungen sind etwas widersprüchlich. Allgemein erfährt man über die Prota leider nichts, ausser einige wenige Eckpunkte.
Das Interview auf dem Friedhof ist sehr interessant und hat auch leichte Gruselansätze. Hier bekommt die Story richtig viel Potenzial.
Als die Nacht dann beginnt, geht es auch erst sehr gut weiter und es könnte wirklich was kommen, doch dann kommt der Knacks. Johanna begegnet auf dem Friedhof einem wildfremden, der ihr helfen möchte und sie stellt es fast nicht in Frage und traut ihm durch jede noch so kuriose Situation. Der Grusel erstickt hier leider komplett.
Die Handlungen der Prota sind oftmals nicht nachvollziehbar. Hinzu kommt, dass sie eine Art Gleichgültigkeit an den Tag legt und alles so hinnimmt, dass es einfach nur unrealistisch wirkt. Sie will zwar helfen, aber es wirkt trotzdem einfach halbherzig und unecht.
Zwischendurch sind einige alte Briefe und Akten der alten Heilanstalt abgedruckt. Diese Teile waren dann wieder sehr interessant, hätten aber mehr sein dürfen und auch eine höhere Bedeutung haben dürfen.
Die Geschehnisse am Ende waren dann wieder sehr gut. Konnten aber den Hauptteil leider nicht retten.
Alles in allem gab es wirklich gute Stellen, aber mehr wie 2,5 bis 3 Sterne kann ich leider nicht vergeben.

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Veröffentlicht am 17.01.2025

Sehr gelungene Stimmung

Was die Nacht verschweigt: Die Fortsetzung von WAS DIE TOTEN BEWEGT – Eine packende und atmosphärische Erzählung in der Tradition von Edgar Allan Poe
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Die Geschichte geht weiter ...
Miss Potter möchte nache Gallazien kommen, um dort die Mythologie zu studieren. Es solle einige außergewöhnliche Exemplar dort geben, die sie in England sehr vermisst.
Alex ...

Die Geschichte geht weiter ...
Miss Potter möchte nache Gallazien kommen, um dort die Mythologie zu studieren. Es solle einige außergewöhnliche Exemplar dort geben, die sie in England sehr vermisst.
Alex Easton, als guter Freund, reist also in die Heimat zu seiner Jagdhütte um Miss Potter dort eine Unterkunft zu bieten. Doch kaum kommt er dort an, trifft er das Anwesen verlassen an. Über allem liegt nicht nur Staub und Alter, sondern auch eine erdrückende Stille. Wie sich schnell herausfinden lässt, ist sein Verwaltung vor einiger Zeit verstorben. Doch woran, darüber wird im Dorf nur gemunkelt und keiner traut sich recht es laut anzusprechen.
Als Easton dann nachts von Albträumen über eine Sagengestalt geplagt wird, ist Handeln gefragt.

Der Schreibstil des Buches war, wie auch in Band 1, etwas ungewöhnlich. Aber ich mag es sehr. Es vermittelt eine Andersartigkeit und einen gewissen Schauder.

Die Charakter sind größtenteils bereits bekannt und wir erfahren etwas mehr von ihnen. Einige neue Charakter kamen hinzu. Besonders die Witwe hatte es mir angetan, ich konnte mir hier und da ein Lächeln nicht verkneifen. Sie war die perfekte Ergänzung, für so eine Erzählung.

Die Story selbst hat wieder dieses huntergründige schaudern. Man merkt deutlich, dass etwas nicht stimmt, kriegt es aber noch nicht recht zu fassen.
Es wird wieder richtig angenehm mit den Einflüssen auf die Welt im Buch gespielt. Durch viel drum herum lernt man auch über Easton wieder einiges neue. Wobei mir Angus und Miss Potter etwas kurz kamen. Auch über den Aberglauben/die Sage selbst hätte es gern etwas mehr Infos geben dürfen.
Ich fand vor allem die Hausmittel der Witwe wahnsinnig interessant und hätten mir hier auch mal ein Wort mehr zu gewünscht. ZB der rote Bindfaden wurde nie recht erklärt.

Alles in allem ein wirklich gelungener zweiter Band. Und wer Band 1 mochte, wird auch hier sicher seinen Spaß haben.

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