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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.09.2019

Wahnsinnig spannend

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
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Einfach mal abschalten - fünf Tage ohne Internet und für niemanden erreichbar sein. Für das Digital-Detox-Experiment scheint das ehemalige Bergsteigerhotel auf dem Watzmann geradezu ideal. Und deshalb ...

Einfach mal abschalten - fünf Tage ohne Internet und für niemanden erreichbar sein. Für das Digital-Detox-Experiment scheint das ehemalige Bergsteigerhotel auf dem Watzmann geradezu ideal. Und deshalb bricht eine zusammengewürfelte Reisegruppe auf, um sich dieser Herausforderung zu stellen. Zum Glück erreicht die Gruppe das abgelegene Hotel gerade noch rechtzeitig, bevor ein Schneesturm dafür sorgt, dass die Umgebung im Schnee versinkt und die Wege unpassierbar werden. Doch dieses vermeintliche Glück entpuppt sich recht schnell als Falle: Denn bereits am zweiten Tag verschwindet jemand aus der Gruppe und wird bestialisch verstümmelt aufgefunden. Angst und Misstrauen greifen um sich. Wer ist der Täter? Auf Hilfe von außen braucht die Gruppe nicht zu hoffen, denn sie sind offline und ganz auf sich gestellt.....

Der Thriller beginnt mit einem Prolog, der bereits auf den ersten Seiten dafür sorgt, dass sich beim Lesen nicht nur Spannung, sondern auch ein ziemlich mulmiges Gefühl einstellt. Danach lernt man die Teilnehmer des Digital-Detox-Experiments kennen und kann dabei ein wenig durchatmen. Es ist zunächst nicht ganz leicht, sie alle richtig zu- und einzuordnen. Doch nach einer kurzen Eingewöhnungszeit kann man sie auseinanderhalten.

Arno Strobel versteht es hervorragend, Handlungsorte und Protagonisten so zu beschreiben, dass man sie spontan vor Augen hat. Dadurch kann man sich ganz auf die spannende Handlung einlassen. Kurze Kapitel und wechselnde Perspektiven sorgen dafür, dass man schnell in den Sog der Ereignisse gerät. Allzu zartbesaitet sollte man beim Lesen allerdings nicht sein, da der Autor detailliert beschreibt, welche grausamen Verletzungen der Täter seinen Opfern zugefügt hat und diese Beschreibungen sind so gelungen, dass sich spontan das Kopfkino einschaltet und für Gänsehaut sorgt. Der Täter lässt sich nicht so leicht in die Karten schauen. Beinahe jeder könnte es gewesen sein. Deshalb weiß man schon bald nicht mehr, was man glauben und wem man vertrauen soll. Das Ganze gipfelt in einem spannenden Finale, das leider ein wenig schnell abgehandelt wird und dadurch recht abrupt wirkt.

Auch wenn das Finale auf mich etwas schnell abgehandelt wirkte, habe ich mich beim Lesen sehr gut unterhalten. Ich war hin- und hergerissen, wusste nicht, was ich glauben und wem ich vertrauen soll - und das hat den besonderen Reiz dieses Thrillers für mich ausgemacht.

Veröffentlicht am 23.09.2019

Regt zum Nachdenken an

Der Store
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Es gibt eigentlich nichts, was der Store "Cloud" nicht in seinem Warensortiment hat. Unzählige Mitarbeiter und Drohnen sorgen dafür, dass die bestellten Waren schnell bei ihrem Empfänger sind. Die Bequemlichkeit ...

Es gibt eigentlich nichts, was der Store "Cloud" nicht in seinem Warensortiment hat. Unzählige Mitarbeiter und Drohnen sorgen dafür, dass die bestellten Waren schnell bei ihrem Empfänger sind. Die Bequemlichkeit der Menschen wird so nicht nur unterstützt, sondern auch gefördert. Nach draußen wagt sich eh kaum jemand, da der Klimawandel so weit fortgeschritten ist, dass es kein Vergnügen ist, sich außerhalb klimatisierter Bereiche aufzuhalten. "Cloud" schafft außerdem Arbeitsplätze, die heiß begehrt sind, sodass es unzählige Bewerber um offene Stellen gibt. Doch niemand ahnt, wie es im Hintergrund abläuft. Denn die Vorgaben bei "Cloud" sind hoch. Unliebsame Konkurrenten werden außerdem gerne erfolgreich vom Markt gedrängt. Paxton ist ein Opfer dieser Strategie. Sein Unternehmen wurde von "Cloud" zerstört. Doch er bewirbt sich um einen Job bei "Cloud" und wird dort als Sicherheitsmitarbeiter eingestellt. Zinnia arbeitet ebenfalls im Unternehmen, allerdings im Lager. Die beiden kommen sich immer näher und ahnen nicht, welche Ziele der jeweils andere verfolgt.....

Der Einstieg in diesen Science-Fiction-Roman verläuft mühelos. Denn recht schnell keimt der Gedanke auf, dass es in der Realität nur noch ein paar winzige Schritte braucht, um das im Buch beschriebene Szenario Wirklichkeit werden zu lassen. Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven betrachtet. In der Ich-Form erzählt Gibson, der Gründer von "Cloud", seine Lebensgeschichte. Man erfährt also nach und nach mehr über Gibson und das riesige Unternehmen, das er aufgebaut hat. Außerdem stehen abwechselnd Paxton, der in der Sicherheitsabteilung eingestellt wird, und Zinnia, die im Lager arbeitet, im Fokus der Ereignisse. Durch diese unterschiedlichen Perspektiven bekommt man einen guten Überblick, wie es in den einzelnen Abteilungen des gigantischen Unternehmens zugeht. Und dabei entsteht schnell ein mulmiges Gefühl. Denn das, was dort beschrieben wird, erscheint nicht abwegig. So wird man bereits früh zum Nachdenken angeregt.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Rob Hart beschreibt Handlungsorte und Protagonisten so lebendig, dass man beim Lesen alles mühelos vor Augen hat und ganz in den Welt von "Cloud" eintauchen kann. Dass Paxton und Zinnia ganz unterschiedliche Gründe haben, bei diesem Unternehmen zu arbeiten, sorgt für Spannung. Denn die beiden kommen sich näher, doch ob sie sich letztendlich vertrauen können, ist nicht klar. Zum Ende hin steigt die Spannungskurve deutlich an und die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen, um schließlich in einem überraschenden Finale zu gipfeln.

Ich habe mich beim Lesen dieses Romans sehr gut unterhalten und konnte ihn bereits nach kurzer Zeit nicht mehr aus der Hand legen. Die Parallelen zum wirklichen Leben regen außerdem zum Nachdenken an. Von mir gibt es deshalb alle Bewertungssterne und eine klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 23.09.2019

Gefühlvolle Erzählung

Wo sich die Sterne spiegeln
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Obwohl Malcolm, Callie und Keira ganz unterschiedlich aufgewachsen sind, haben sie doch eines gemeinsam: denselben Vater. Da dieser sich aber nie um seine Kinder gekümmert hat, obwohl er von ihnen wusste, ...

Obwohl Malcolm, Callie und Keira ganz unterschiedlich aufgewachsen sind, haben sie doch eines gemeinsam: denselben Vater. Da dieser sich aber nie um seine Kinder gekümmert hat, obwohl er von ihnen wusste, übernimmt nun der Großvater die Aufgabe, die Geschwister zusammenzuführen und sorgt dafür, dass sie ein gemeinsames Zuhause bekommen. Malcolm kam schon als zwölfjähriger Junge in die große Familienvilla und übernimmt mittlerweile die Geschäftsführung des familieneigenen Betriebs. Keira, die gerade an der Schwelle zum Teenager steht, ist vor wenigen Wochen vom Großvater aufgespürt worden und wohnt erst seit kurzer Zeit bei ihrer Familie. Callie steht dieser Schritt noch bevor, denn sie wurde erst kürzlich ausfindig gemacht. Das war gar nicht so einfach, da Callie, als ehemalige Strafgefangene, versucht hat, ein möglichst unauffälliges Leben zu führen. Die drei unterschiedlichen Halbgeschwister sollen nun endlich erfahren, wie es ist, in einer Familie zusammenzuleben, in der man füreinander einsteht. Doch das ist gar nicht so einfach....

Der Einstieg in diesen Roman gelingt mühelos. Denn die Autorin schafft es von Anfang an, das Interesse an der Handlung zu wecken. Die Charaktere wirken dabei sehr lebendig. Sie haben ihre Stärken und Schwächen, stehen aber auch dazu und bemühen sich sehr, sich neuen Situationen anzupassen. Man merkt, dass das den Protagonisten nicht immer leicht fällt. Aber gerade das lässt sie authentisch wirken. Es macht Spaß, sich auf die unterschiedlichen Schicksale einzulassen und dabei zu beobachten, wie sie sich langsam annähern.

Es gelingt der Autorin hervorragend, die Geschichte der drei unterschiedlichen Geschwister gefühlvoll zu vermitteln. Man kann mit ihnen mitfiebern und sich ganz auf die Handlung einlassen. Dabei kann man ganz unterschiedliche Emotionen durchleben, die dabei aber echt und nicht zu dick aufgetragen wirken. Es geht hier aber nicht nur um das Zusammenwachsen einer Familie, denn ganz nebenbei gibt es auch noch zwei Liebesromanzen, die allerdings mit einer Prise Humor und etwas Spannung fein abgestimmt sind. Da sich die Geschichte wunderbar leicht liest, fliegt man förmlich durch die Seiten. Es gibt zwar einige Wendungen, die ziemlich vorhersehbar sind und somit keine Überraschung liefern, doch durch den lockeren und trotzdem gefühlvollen Schreibstil, kann man großzügig darüber hinwegsehen.

Ich habe mich beim Lesen sehr gut unterhalten, da ich mich ganz auf die Geschichte einlassen und mit den Charakteren mitfiebern konnte. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb vier von fünf Sternchen. Das eine ziehe ich ab, da mir die eingebauten Wendungen etwas zu vorhersehbar waren.

Veröffentlicht am 19.09.2019

Faszinierende Familiensaga

Die Schwestern vom Ku'damm: Wunderbare Zeiten
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Für Silvie Thalheim steht fest, dass das Kaufhaus der Familie, anders als bei ihrer älteren Schwester Rike, niemals ihr Lebensmittelpunkt sein wird. Silvies berufliches Interesse liegt nach wie vor beim ...

Für Silvie Thalheim steht fest, dass das Kaufhaus der Familie, anders als bei ihrer älteren Schwester Rike, niemals ihr Lebensmittelpunkt sein wird. Silvies berufliches Interesse liegt nach wie vor beim Radio. Ihre Stimme und ihre Ideen kommen gut bei Vorgesetzten und Hörern an. Deshalb hält sie sich in den Belangen, die das Kaufhaus betreffen, eher zurück. Zumal ihr aus der Gefangenschaft zurückgekehrter Zwillingsbruder Oskar, vom Vater in die Geschäftsleitung berufen wurde. Seine Eskapaden lösen bei Rike große Besorgnis aus. Doch der Vater lässt nichts auf den männlichen Nachfolger kommen. Als sich dann noch ein Konkurrent in die Geschäfte einzumischen droht und versucht, die Thalheims zu vernichten, muss Silvie doch eingreifen.....

Nach "Die Schwestern vom Ku'damm - Jahre des Aufbaus" ist "Die Schwestern vom Ku'damm - Wunderbare Zeiten" der zweite Band der 50er-Jahre-Trilogie von Brigitte Riebe. Im Zentrum der Handlung stehen die drei Thalheim-Schwestern. Im ersten Teil lag der Fokus auf der ältesten Tochter Rike und in diesem Folgeband steht nun Silvie Thalheim im Zentrum der Ereignisse. Auch wenn man der Handlung des zweiten Teils sicher auch dann folgen kann, wenn man den Auftakt der Trilogie nicht gelesen hat, empfiehlt sich bei dieser Serie die Einhaltung der Reihenfolge. Denn man verdirbt sich sonst den Lesespaß, da Brigitte Riebe hier wirklich außergewöhnliche Protagonisten erschaffen hat, deren Weiterentwicklung als Einzelpersonen, aber auch als Familienmitglieder, es zu beobachten gilt. Da die Charaktere so lebendig wirken, fühlt man sich beim Lesen schon bald wie ein weiteres Mitglied der Familie Thalheim und folgt fasziniert dem Geschehen.

Der Folgeband knüpft beinahe nahtlos an das Ende des vorherigen Teils an. Durch kurze Rückblicke, die wunderbar in die aktuelle Handlung eingebettet sind, ist man sofort wieder mitten im Geschehen und freut sich über ein Wiedersehen mit den bereits bekannten Charakteren. Dieses Mal steht Silvie im Zentrum der Ereignisse. Im ersten Teil war sie schwer einzuschätzen und wirkte leicht egoistisch. Doch nun erhält man die Chance, sie besser kennenzulernen. Und die Silvie, die hier im Mittelpunkt steht, scheint ein vollkommen anderen Mensch zu sein, als die Silvie aus dem Auftaktband. Man kann sich vom ersten Moment an mit ihr identifizieren und dabei ihre Träume, Wünsche und Sorgen nachvollziehen. Silvie ist eindeutig das Herz der Familie. Brigitte Riebe schafft es wieder hervorragend, nicht nur die Ereignisse innerhalb der Familie fesselnd zu schildern, sondern außerdem, die ganz besondere Atmosphäre dieser Zeit einzufangen und zu vermitteln. Denn historische Begebenheiten werden so interessant in die Handlung eingeflochten, dass man das Gefühl hat, hautnah dabei zu sein. Dabei werden sowohl die Ereignisse im West-, als auch im Ostteil Berlins einbezogen.

Langweilig wird es in dieser Familie nie. Denn das Schicksal hat für die einzelnen Mitglieder einiges vorgesehen. Man kann sich also auf eine wahre Achterbahnfahrt der Emotionen einstellen. Auch wenn man manchmal das Gefühl hat, dass es schon fast zu viele Schicksalsschläge sind, die die Familie hier einstecken muss, schafft es Brigitte Riebe mühelos, diese so glaubhaft zu schildern, dass sie zu Herzen gehen und nicht ins Kitschige abdriften. Dieser Spagat ist ihr hervorragend gelungen. Denn so fiebert man mit den Thalheims mit, gerät in den Sog der Ereignisse und mag das Buch erst aus der Hand legen, wenn man am Ende angekommen ist.

Ich habe bereits den Auftaktband mit Begeisterung verschlungen und konnte diese Fortsetzung deshalb kaum erwarten. Brigitte Riebe ist es vom ersten Moment an wieder gelungen, dass ich mich als Teil der Familie gefühlt habe und mit den Charakteren mitgefiebern konnte. Dabei hat mir besonders gut gefallen, dass der historische Hintergrund sich so hervorragend mit der packenden Familiengeschichte verknüpft hat. Von mir gibt es deshalb eine begeisterte Leseempfehlung und ich freue mich bereits jetzt auf ein Wiedersehen mit der Familie Thalheim.

Veröffentlicht am 17.09.2019

Harrys persönlichster Fall

Messer (Ein Harry-Hole-Krimi 12)
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Der Alkohol hat Harry Hole wieder voll im Griff. Gründe gibt es dafür genug, denn die Arbeiten, die ihm mittlerweile bei der Polizei zugeteilt werden, sind eher uninteressant und unter seinem Niveau. Der ...

Der Alkohol hat Harry Hole wieder voll im Griff. Gründe gibt es dafür genug, denn die Arbeiten, die ihm mittlerweile bei der Polizei zugeteilt werden, sind eher uninteressant und unter seinem Niveau. Der einst so brillante Ermittler hat sich selbst ins Abseits katapultiert. Dazu kommt außerdem, dass seine Ehefrau Rakel ihm die Koffer vor die Tür gestellt hat. Harry kann es nicht fassen und glaubt, dass er am Tiefpunkt seines Lebens angekommen ist. Doch es geht noch schlimmer! Denn nach einer durchzechten Nacht erwacht Harry ohne Erinnerung. Seine Kleidung ist allerdings mit Blut beschmiert. Ein wahrer Alptraum, der sich zu Harrys persönlichstem Fall entwickeln wird, beginnt....

"Messer" ist bereits der zwölfte Fall für Harry Hole. Um die Weiterentwicklung der Haupt- und Nebencharaktere zu verfolgen, ist es, wie bei jeder anderen Serie auch, sicher besser, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Da die wichtigen Hintergrundinformationen allerdings in die Handlung eingestreut werden, kann man dem aktuellen Fall auch dann folgen, wenn man noch keinen Teil der Serie gelesen hat.

Fans der Reihe werden Harry Hole den Rückfall in seine Alkoholsucht sicher nachsehen und als gegeben hinnehmen. Quer- bzw. Neueinsteiger könnten davon allerdings abgeschreckt werden und Harry als ziemlich unsympathisch empfinden. Denn positiv lassen ihn seine Trinkgelage nicht gerade wirken. Deshalb ist es auch nur schwer nachvollziehbar, dass scheinbar alle Frauen in Harrys Umfeld auf ihn stehen.

Die Kriminalhandlung selbst ist äußerst spannend. Sie besteht aus unterschiedlichen Strängen, die erst nach und nach zusammenlaufen. Der Autor versteht es hervorragend, falsche Spuren auszulegen, denen man nur allzu bereitwilligt folgt. Überraschende Wendungen sorgen dann allerdings dafür, dass man die eigenen Ermittlungen oft über den Haufen werfen und neu ansetzen muss. Hier ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint und man hat schon bald das Gefühl, dass sämtliche Charaktere Leichen im Keller, bzw. sonstige Geheimnisse haben. Das ist zwar gut für die Spannung, geht allerdings auch zu Lasten der Glaubwürdigkeit. Denn so wirkt die durchgehend spannende Handlung extrem konstruiert und nicht besonders realitätsnah. Nichtsdestotrotz entwickelt sich das Buch bereits nach kurzer Zeit zu einem wahren Pageturner. Fans der Reihe werden kaum glauben welche Richtung Harrys persönlichster Fall einschlägt.

Ich habe mich beim Lesen des zwölften Falls von Harry Hole spannend unterhalten gefühlt. Denn die unverhofften Wendungen haben dafür gesorgt, dass ich einige Male in die Irre geleitet und am Ende überrascht wurde. Allerdings muss ich gestehen, dass es mir zu viel war, dass hier fast sämtliche Charaktere irgendetwas zu verbergen hatten. Das war zwar spannend, aber ziemlich unglaubwürdig. Für meinen Geschmack wäre hier weniger mehr gewesen.