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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.10.2017

Gefühlvolle Geschichte - Auftakt einer wundervollen Reihe

Begin Again - Allie and Kaden's Story | From the bestselling author of the Maxton Hall series
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Das Buch „Begin again“ von Mona Kasten ist der erste NewAdult-Liebesroman aus der dreiteiligen „Again-Reihe“, wobei jeder Roman in sich abgeschlossen ist und auch alleine gelesen werden kann. Es ist am ...

Das Buch „Begin again“ von Mona Kasten ist der erste NewAdult-Liebesroman aus der dreiteiligen „Again-Reihe“, wobei jeder Roman in sich abgeschlossen ist und auch alleine gelesen werden kann. Es ist am 14.10.2016 erschienen.

Allie ist für ihr Studium nach Woodshill gezogen und will einen Neuanfang. Nach einer nervenaufreibenden Wohnungssuche zieht sie bei Kaden ein, der allerdings von Anfang an klar macht, dass er die Regeln aufstellt und eigentlich gar keine Frau in seiner WG haben will. Die wichtigste Regel ist, dass die beiden nichts miteinander anfangen werden. Doch schnell wird Allie klar, dass sie sich nicht an diese Regeln halten kann. Das Prickeln zwischen den beiden ist einfach zu groß.

Das Buch ist aus Allies Sicht geschrieben, doch auch Kaden und seine Gefühle kommen gut rüber. Die Spannungen zwischen den beiden sind regelrecht greifbar und die Dialoge sind spritzig. Der Schreibstil sorgt für puren Lesegenuss, man taucht sofort in die Geschichte ein und will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Sowohl Allie als auch der Bad Boy Kaden sind mir auf Anhieb sympathisch – jeder auf seine eigene Art – Allie eher ruhig, aber taff und (meist) stark, Kaden der mürrische Rebell, der trotzdem sein Herz am rechten Fleck hat und für die, die er liebt, alles gibt.

Fazit:
Ein wunderschönes Buch mit viel Gefühl. „Begin Again“ gehörte 2016 zu einem meiner Lesehighlights.

Veröffentlicht am 29.08.2017

Eine schöne Fantasy-Geschichte über Gut und Böse

Das Dunkel der Seele
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Der erste Teil „Das Dunkel der Seele“ der Serie „Die Erleuchtete“ von Aimee Agresti ist am 20.05.2013 erschienen.

Haven wurde als kleines Mädchen schwer verletzt und ohne Erinnerung gefunden. Seit dem ...

Der erste Teil „Das Dunkel der Seele“ der Serie „Die Erleuchtete“ von Aimee Agresti ist am 20.05.2013 erschienen.

Haven wurde als kleines Mädchen schwer verletzt und ohne Erinnerung gefunden. Seit dem lebt sie bei der Krankenschwester Joan. Ihre Mühen in der Schule scheinen sich auszuzahlen als ihr ein Praktikum im besten Hotel Chicagos angeboten wird mit der Chance auf ein Stipendium. Zusammen mit zwei Mitschülern landet sie in einer Welt voller Prunk und Glamour. Ihre Chefin Aurelia und ihr Assistent Lucian sind unbeschreiblich schön und erfolgreich, aber sie haben auch eine finstere, böse Seite, die Haven immer mehr aufdeckt. Haven und ihre Mitpraktikanten müssen auf ihre Seelen aufpassen und versuchen, Aurelias Plan zu vereiteln.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Haven geschrieben. Ihre Gedanken, Ängste, Probleme werden dadurch anschaulich geschildert und der Leser kann sich ein gutes Bild von ihr machen.

Während man zu Beginn des Buches noch denkt, dass Dante (ihr bester, sehr klischeebelasteter schwuler Freund) eine weitere Hauptfigur darstellt, verliert er im Laufe der Geschichte immer mehr an Bedeutung, wohingegen Lance, der andere Praktikant, immer wichtiger wird und sich zu einem weiteren Freund von Haven entwickelt.

Aurelia und Lucian sind ebenfalls ganz gut beschrieben, wobei eine gewisse Düsterkeit und (Un-)Heimlichkeit deren Charakter ausmacht.

Haven ist anfangs ein typischer, teils naiver, gutgläubiger Teenager, die im Laufe der Geschichte eine, wenn auch geringe, Entwicklung durchmacht. In manchen Situationen ist sie immer noch sehr naiv, aber im Großen und Ganzen gelingt es ihr, Aurelias Scheinwelt zu durchschauen und sich gegen ihre Machenschaften zu behaupten.

Der Schreibstil gefällt mir gut. Man taucht schnell in die Geschichte ein und fiebert mit Haven mit.

Das Cover zeigt Haven in einem wunderschönen Kleid, dass sie auch in der Geschichte getragen hat. Die Andeutung der Flügel gibt einen kleinen Hinweis darauf, wohin sich die Geschichte entwickelt. Die Schrift ist mit den leuchtenden Akzenten sehr ansprechend gestaltet. Insgesamt gefällt mir das Cover sehr gut und es passt hervorragend zu der Geschichte.

Fazit:
Eine schöne Fantasy-Geschichte über Gut und Böse.

Veröffentlicht am 19.08.2017

Eine Geschichte, die mich sehr bewegt und nachdenklich gestimmt hat.

Wenn du dich traust
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Das Buch „Wenn du dich traust“ von Kira Gembri ist 02.01.2017 erschienen.

Lea leidet unter einer Zwangsneurose. Ihr Leben ist bestimmt von Zahlen, Ritualen und festen Regeln. Als ihre Eltern mit ihrer ...

Das Buch „Wenn du dich traust“ von Kira Gembri ist 02.01.2017 erschienen.

Lea leidet unter einer Zwangsneurose. Ihr Leben ist bestimmt von Zahlen, Ritualen und festen Regeln. Als ihre Eltern mit ihrer Art nicht mehr klar kommen, fängt sie eine Therapie in einer psychiatrischen Klinik an. Schnell wird ihr klar, dass sie da nicht bleiben will, aber zurück zu ihren Eltern kann sie auch nicht. Als sie Jay kennenlernt, einen jungen Mann, der nur auf Partys und Mädels aus ist und es mit den Gesetzen nicht so genau nimmt, bietet sich eine günstige Gelegenheit. Sie hilft ihm aus der Patsche, dafür zieht sie bei ihm ein. So unterschiedlich wie die beiden sind, ist schnell klar, dass das nicht gut ausgehen kann – oder doch?

Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Lea und von Jay geschrieben. Leas Gedankengänge sind anfangs manchmal etwas irritierend und schwer nachvollziehbar aufgrund ihrer Erkrankung. Im Laufe der Geschichte versteht man sie und den Grund für ihre Handlungen aber immer besser. Das Thema Zwangsneurosen wird durch Lea anschaulich beschrieben. Ihre Ängste und Probleme werden für den Leser nachvollziehbar dargelegt.

Jay ist am Anfang ziemlich egoistisch, eingebildet und vorurteilsbehaftet. Im Laufe der Geschichte macht er aber eine positive Entwicklung durch und kann sogar zu Lea vordringen und ihr helfen – ebenso wie Leas Art einen positiven Einfluss auf Jay hat.

Jays Freunde und Leas Eltern sind für mich ziemlich negativ behaftet. Besonders Alex‘ Verhalten Lea gegenüber empfinde ich als sehr schäbig.
Aber auch Leas Eltern haben sich meiner Meinung nach verantwortungslos Lea und ihrem Bruder gegenüber verhalten. Deren Beweggründe werden allerdings nicht näher erläutert, so dass sich der Leser da lediglich seine eigenen Gedanken zu machen kann.

Der Schreibstil gefällt mir gut. Man taucht schnell in die Geschichte ein und fiebert mit den beiden Protagonisten mit. Besonders die Szene im Restaurant hat mich sehr bewegt. Leas Panik ging mir richtig nahe und Jay war in dem Moment einfach nur spitze.

Das Cover mit dem schaukelnden Mädchen und dem Jungen im Hintergrund hat mich gleich angesprochen und neugierig gemacht. Leider passt es nicht so ganz zur Geschichte. Eine Hollywoodschaukel wäre da passender gewesen.

Fazit:
Für mich eine wundervolle Geschichte, die mich sehr berührt und zum Nachdenken angeregt hat. Definitiv eines meiner Lesehighlights 2017.

Veröffentlicht am 11.08.2017

Deutlich besser als der erste Teil

Taste of Love - Küsse zum Nachtisch
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Der zweite Teil der „Köche von Boston-Reihe“ „Taste of Love – Küsse zum Nachtisch“ von Poppy J. Anderson ist am 16.02.2017 erschienen.

Nick O’Reilly ist der neue Küchenchef des Nobel-Restaurants „Knights“. ...

Der zweite Teil der „Köche von Boston-Reihe“ „Taste of Love – Küsse zum Nachtisch“ von Poppy J. Anderson ist am 16.02.2017 erschienen.

Nick O’Reilly ist der neue Küchenchef des Nobel-Restaurants „Knights“. Er ist sehr ehrgeizig und ist davon überzeugt, die Welt mit seinen Kreationen zu erobern. Als die Gastrokritikerin Claire Parker-Wickham seine Gerichte in der Luft zerreißt, ist sein Ehrgeiz geweckt. Er will sie von seinen Fähigkeiten überzeugen – und nicht nur von seinen Kochkünsten, sondern auch von seinen Verführungskünsten, somit fordert er sie zu einer Feinschmeckerwette heraus.

Nachdem mich der erste Band nicht so wirklich vom Hocker gerissen hat, hat mich der zweite Teil doch positiv überrascht. Der Schreibstil erscheint mir wesentlich angenehmer und flüssiger. Die Wiederholungen von Beschreibungen, Andeutungen und Phrasen sind zwar immer noch vorhanden, halten sich aber mehr in Grenzen. Auch die Dialoge wirken spritziger und kommen besser rüber.

Nick und Claire sind mir beide auf ihre Art sympathisch. Nick, der aufsässige Rebell, der so gar nicht in die feine Welt der Upper Class passen will und Claire, die wohlerzogene, leicht arrogante Feinschmeckerin, bilden ein schönes Paar gespickt mit vielen Gegensätzen und doch auch einigen Gemeinsamkeiten, so dass sie sich gut streiten, anstacheln, ergänzen und inspirieren können.

Drew und Brooke, die beiden Protagonisten aus dem ersten Teil, sind teilweise auch wieder mit von der Partie und kommen hier wesentlich besser rüber als im Vorgänger. Auch in diesem Buch wird wieder die Protagonisten für den dritten Band kurz vorgestellt, während die anderen Charaktere mehr im Hintergrund bleiben.

Die Rezepte am Anfang und Ende des Buches sind wieder ganz schön, auch die Gestaltung des Covers gefällt mir.

Fazit:
Das Buch hat mich angenehm überrascht, war ich doch vom ersten Teil nicht so überzeugt. Aber dieses Buch hat mir doch ein paar schöne Lesestunden beschert, und ich bin froh, dass ich mir gleich beide Bände auf einmal gekauft habe, sonst hätte ich dieses Buch, nachdem mich der erste Teil nicht so begeistert hat, sicher nicht gelesen.

Veröffentlicht am 11.08.2017

Konnte leider nicht so ganz überzeugen

Taste of Love - Geheimzutat Liebe
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Das Buch „Taste of Love – Geheimzutat Liebe“ von Poppy J. Anderson ist der erste Teil der „Köche von Boston-Reihe“ und ist am 13.01.2017 erschienen.

Andrew (kurz Drew) Knight ist ein junger, sehr erfolgreicher ...

Das Buch „Taste of Love – Geheimzutat Liebe“ von Poppy J. Anderson ist der erste Teil der „Köche von Boston-Reihe“ und ist am 13.01.2017 erschienen.

Andrew (kurz Drew) Knight ist ein junger, sehr erfolgreicher Küchenchef und Besitzer eines noblen Restaurants in Boston. Um einen Burn-out zu umgehen, macht er kurzentschlossen Urlaub und entflieht allen Verpflichtungen. In Maine begegnet er der kratzbürstigen Brooke Day, die in einem ziemlich heruntergekommenen Restaurant, allerdings mit hervorragender Küche arbeitet. Gemeinsam überlegen sie, wie sie das Restaurant wieder auf Vordermann bringen können. Dabei entdeckt Drew wieder den Spaß an seiner Arbeit. Als Brooke allerdings herausfindet, wer er wirklich ist, ist der Ärger vorprogrammiert.

Der Schreibstil kann mich nicht wirklich begeistern. Die Dialoge sollen zwar spritzige Wortgefechte zwischen den beiden Kampfhähnen darstellen, kommen aber eher gestellt und wie gewollt, aber nicht gekonnt rüber. Ebenso stören mich die häufigen Wiederholungen von Gedankengängen, Phrasen und Beschreibungen.

Die beiden Protagonisten Drew und Brooke sind voller Vorurteile dem anderen gegenüber, was auch immer wieder hervorgehoben wird. Dadurch wirken sie auf mich nicht sonderlich sympathisch, das ändert sich auch nur geringfügig im Laufe des Buches. Drews Motive, seine wahre Identität zu verbergen, sind nicht wirklich nachvollziehbar, ebenso empfinde ich Brooke Reaktion auf die Erkenntnis ziemlich überzogen.

Über die anderen Charaktere wird nicht viel erzählt, lediglich auf den Souchef wird etwas neugierig gemacht, da er ja Bestandteil des zweiten Teils ist.

Die Idee mit den Rezepten am Anfang und Ende des Buches ist ganz schön, auch die Gestaltung des Covers gefällt mir.

Fazit:
Die Geschichte ist ganz nett, kann mich aber nicht wirklich überzeugen.