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Veröffentlicht am 21.02.2019

Eine humorvolle Geschichte für zwischendurch und ein gelungenes Debut.

Ein Boygroupstar als Banknachbar
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„Ein Boygroupstar als Banknachbar“ ist der Debutroman von Aaliyah Abendroth und der Beginn einer Buchreihe um die Band „Dream Catchers“.

Nicolas, alias Nick, war bis vor kurzem noch Mitglied in der berühmten ...

„Ein Boygroupstar als Banknachbar“ ist der Debutroman von Aaliyah Abendroth und der Beginn einer Buchreihe um die Band „Dream Catchers“.

Nicolas, alias Nick, war bis vor kurzem noch Mitglied in der berühmten Band „Dream Catchers“. Doch er hat die Band verlassen, weil er mit dem Druck und dem Medienrummel nicht mehr zurechtkam. Jetzt will er einfach nur sein Abi nachmachen und ein ganz normaler junger Mann sein.

Als er in seiner neuen Klasse dann auch noch Steffi kennenlernt, die in ihm nur Nicolas, den tollpatschigen, wortgewandten Jungen sieht und nicht den Ex-Teeniestar, ist es um ihn geschehen. Er versucht alles mögliche, um die Wahrheit vor ihr geheim zu halten, doch dass das bei seinem Bekanntheitsgrad nicht gut gehen kann, ist wohl vorprogrammiert.

Liebesgeschichten um Musikband gibt es wohl mittlerweile zur Genüge, doch diese bietet mal einen anderen Ausgangspunkt. Nicolas war zwar mal Mitglied einer bekannten Boyband, doch er hat sich von dem Medienrummel abgewendet und ist ausgestiegen. Hier wird nicht nur die Glitterwelt des Musikbusiness beschrieben, sondern auch die Kehrseite der Medaille – der Druck durch die Manager und Produzenten, die (nervigen) Fans und das Ausschlachten von News durch die Presse. Damit bietet der Plot eine angenehme Abwechslung zu den sonstigen Rockstargeschichten.

Auch ansonsten besticht der Roman durch seinen Humor und seine Wortgefechte.

Die Geschichte wird sowohl aus Steffis als auch aus Nicks Perspektive erzählt. Nicks Perspektive wird zwischendrin immer wieder durch eine andere Schriftart kenntlich gemacht. Der häufige Wechsel zwischen den beiden Sichtweisen sorgt für einen guten Fluss.

Nicolas war mir gleich sympathisch, wohingegen Steffi mir definitiv zu begriffsstutzig war. Ein weiterer Störfaktor war, dass sie gefühlt auf jeder zweiten Seite den Namen von Nicolas‘ Parfum erwähnt und welche Wirkung es auf sie hat. Zwischenzeitlich kam ich aus dem Augen verdrehen nicht mehr heraus.

Die Timeline innerhalb des Romans ist in meinen Augen nicht ganz schlüssig. Jemanden nach nur einer Woche gemeinsamen Unterrichts in- und auswendig zu kennen, ist nicht realistisch; dies beeinflusst aber nicht das Lesevergnügen.

Das Cover ist sehr verspielt, spricht damit aber sicherlich die eigentliche Leserzielgruppe an.

Fazit:
Eine humorvolle Geschichte für zwischendurch und ein gelungenes Debut.

Veröffentlicht am 19.02.2019

Dem Genre entsprechender leichter, aber sehr angenehmer Lesespaß.

Rhythm and Love: Luna und David
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Der NewAdult-Roman „Luna und David: Red Leaves" von Sophie Fawn ist in 2018 erschienen.

David ist Sänger in einer Band, obwohl er eigentlich studieren wollte. Die Band steht gerade vor ihrem Durchbruch ...

Der NewAdult-Roman „Luna und David: Red Leaves" von Sophie Fawn ist in 2018 erschienen.

David ist Sänger in einer Band, obwohl er eigentlich studieren wollte. Die Band steht gerade vor ihrem Durchbruch und hält sich wegen der geplanten Studioaufnahmen für ihr neues Album einige Zeit in einem Hotel in Köln auf. Dort trifft David auf die schüchterne Aushilfe Luna. Sie ahnt nicht, wer er ist, kann seine Augen aber nicht vergessen. David fühlt sich in ihrer Gegenwart frei, weil er wieder er selbst sein kann. Aber die Realität holt die beiden irgendwann ein.

Die Grundidee hinter dieser Geschichte ist nicht neu (schüchternes Mädchen trifft Rockstar, kennt die Band nicht und erfährt erst irgendwann durch die Presse davon, Sänger schreibt ein Lied für sie). Aber die Umsetzung ist gelungen und bietet ein paar schöne, entspannende Lesestunden. Mir hat vor allem gut gefallen, dass die Geschichte in Deutschland spielt und nicht wie so oft gerade im NewAdult-Bereich in den USA angesetzt wurde. Lediglich kurze Spannen spielen im Ausland, aber der Großteil findet in Köln statt.

Der Roman wird abwechselnd aus der Perspektive von Luna und von David erzählt, damit sich der Leser von beiden Protagonisten ein gutes Bild der Gefühlswelt machen kann. Angenehm finde ich, dass nicht immer sämtliche Szenen wiederholt werden, sondern die Story weitergeht, nur eben aus einer anderen Sicht.

Der Erzählstil ist ansprechend und flüssig zu lesen. Die Dialoge und das ganze Setting wirken authentisch. Die beiden Protagonisten waren mir auf Anhieb sympathisch, auch wenn Luna sehr tollpatschig und eingeschüchtert rüberkommt. Manche Szenen, vor allem das Ende, wurden mir zu schnell abgehandelt. Es gibt zwar einen kleinen Bonus am Ende, aber das eigentliche Buchende kam doch sehr abrupt und überraschend.

Ebenso bleiben die anderen Charaktere stark im Hintergrund. Ob diese beiden Punkte einer geplanten Fortsetzung geschuldet sind, kann ich nicht sagen, würde mich allerdings nicht wundern.


Fazit:
Dem Genre entsprechender leichter, aber sehr angenehmer Lesespaß.

Veröffentlicht am 19.02.2019

Kurzweiliger Lesespaß mit einer interessanten Geschichte

Ranjana
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„Ranjana – Vertraue auf deine Stärke“ ist der neue Fantasy-Jugendroman von Sophie Fawn, erschienen am 18.05.2018.

Lexia hat seit ihrer Kindheit Visionen. Im Laufe der Jahre lernt sie immer besser damit ...

„Ranjana – Vertraue auf deine Stärke“ ist der neue Fantasy-Jugendroman von Sophie Fawn, erschienen am 18.05.2018.

Lexia hat seit ihrer Kindheit Visionen. Im Laufe der Jahre lernt sie immer besser damit umzugehen und sie von normalen Träumen zu unterscheiden. Immer häufiger sind die gefürchteten Wolfsmenschen Bestandteil dieser Zukunftsbilder. Getrieben von ihren Ängsten und Visionen haut sie ab und mischt sich unter die Scinto-Anfänger, einer Kämpfergruppe Ranjanas. Dort lernt sie Elian kennen, zu dem sie sich immer mehr hingezogen fühlt. Doch ihre Träume machen bald deutlich, dass Lexia in den Wald gehen muss, zu den Wolfsmenschen.

Für die Menschen von Ranjana stellen die Wolfsmenschen seit jeher eine Bedrohung dar und werden deswegen von den Scintos bekämpft. Auch Lexia wurde von klein auf die Angst vor ihnen eingebläut. Im Laufe des Buches lernt sie eine andere Seite der Geschichte kennen und muss entscheiden, in welche Richtung sie gehen will. In Ranjana haben Frauen kein Mitspracherecht. Sie sind entweder Arbeiterinnen und müssen dienen, oder sie „gehören“ einem Scinto und müssen ihm ebenfalls dienen und gehorchen – dankbar und gewissenhaft lautet das Motto.

Lexia begehrt dagegen auf. Sie will keinem Scinto gehören, sie will selber über ihr Leben entscheiden. Ihre Ängste und Zweifel, aber auch ihre Hoffnung und Liebe kann man als Leser gut nachvollziehen, da die Geschichte aus Lexias Sicht in der Ich-Erzählperspektive geschrieben ist. Bei den anderen Charakteren kann man die Gefühle nur anhand ihrer Handlungen, Lexias Beobachtungen und der Dialoge erahnen, aber dennoch wurde mir ein ausreichendes Bild von ihnen vermittelt.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und durch das Ende wird ein gelungener Bogen zum Beginn des Buches geschlagen, so dass alle Fragen und Überlegungen, die man als Leser während des Lesens anstellt, geklärt werden. Es ist in sich stimmig und schildert eine wunderschöne Geschichte über Wahrheit, Familie, Liebe und Vertrauen.

Das Cover ist einfach nur traumhaft schön. Die Mischung aus den schwarzen und gelbgrünen Tönen harmoniert sehr gut. Der Schemen einer Frau mit Bogen ist erkennbar und im gelben Licht wird eine große Gruppe Wolfsmenschen bei genauerem Hinsehen sichtbar. Ich mag es, wenn das Cover den Inhalt eines Buches widerspiegelt.

Fazit:
Kurzweiliger Lesespaß mit einer interessanten Geschichte. Klare Leseempfehlung von mir.

Veröffentlicht am 19.02.2019

schöner, wenn auch seichter Liebesroman

Montana Dreams - So wild wie das Leben
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„Montana Dreams – so wild wie das Leben“ von Jennifer Ryan ist der zweite Band der vierteiligen Reihe rund um Cowboys und das Ranchleben in Montana.

Gillian zieht mit ihrem kleinen Bruder zu ihrem Großvater ...

„Montana Dreams – so wild wie das Leben“ von Jennifer Ryan ist der zweite Band der vierteiligen Reihe rund um Cowboys und das Ranchleben in Montana.

Gillian zieht mit ihrem kleinen Bruder zu ihrem Großvater auf dessen Ranch in Montana. Die beiden kennen sich nicht, aber, wenn sie ihren Bruder nicht verlieren will, hat sie keine andere Wahl, nachdem sie ihren Vater in Notwehr getötet hat. Auf der Ranch können Gillians Wunden heilen und sie lernt langsam wieder anderen zu vertrauen. Besonders der Cowboy Blake hat es ihr angetan. Allerdings muss sie dafür ihre Ängste überwinden und seinen Job darf sie ebenfalls nicht riskieren.

Die Landschaft und die Charaktere werden anschaulich beschrieben. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und ihre Gefühle und Handlungen nachvollziehen.

Gillian und ihr Bruder Justin haben eine schwere Zeit hinter sich. Während Justin schnell wieder Vertrauen fassen kann, fällt dies Gillian, die ihr bisheriges Leben immer auf der Hut sein musste, schwer. Hinzu kommen die große Last der Verantwortung und der Schuld, sowie ihre Verletzungen. Gillian versucht es allen recht zu machen und ihr fällt es schwer, Hilfe anzunehmen. Blake ist sehr einfühlsam und geht mit Gillian genauso um, wie er es bei scheuen Pferden macht.

Der Roman bestückt die üblichen Klischees eines Liebesromans: schwere Vergangenheit der Prota, gutaussehender, perfekter „Held“ und eifersüchtiger Antagonist, sowie ein paar Spannungsbögen.

Damit ist es ein schöner, wenn auch seichter Liebesroman, der „frau“ ein paar angenehme Lesestunden beschert.

Veröffentlicht am 19.02.2019

kurzweilige Urlaubslektüre

Apfelkuchen am Meer
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„Apfelkuchen am Meer“ von Anne Barns ist im Jahr 2017 erschienen.

Merle beschließt in den Ferien einen Ferienjob auf Juist anzunehmen. Die Insel verbindet sie mit Kindheitserinnerungen und diese leben ...

„Apfelkuchen am Meer“ von Anne Barns ist im Jahr 2017 erschienen.

Merle beschließt in den Ferien einen Ferienjob auf Juist anzunehmen. Die Insel verbindet sie mit Kindheitserinnerungen und diese leben dann auch wieder auf, als sie dort ankommt und einige bekannte Gesichter wiedersieht. Angestachelt durch eine Info von einer Freundin, dass diese auf der Insel eine Torte gegessen hat, dessen Rezept eigentlich ein geheimes Familienrezept ist, begibt sich Merle auf die Suche danach, wer die Torte gebacken haben könnte. Dabei stößt sie auf ein dunkles Familiengeheimnis, das ihre Zeit auf der Insel zu überschatten droht.

Der Schreibstil ist flüssig und liest sich einfach so weg. Zusammen mit dem seichten Inhalt ergibt das eine wunderbare Urlaubslektüre, ideal für den Strand oder einfach mal so.

Die Insel und das Leben dort wird anschaulich beschrieben und weckt die Lust, ebenfalls dorthin zu fahren. Die Charaktere werden gut beschrieben, so dass man sich leicht in sie hineinversetzen kann. Durch die größtenteils sympathischen Charaktere ist die gesamte Atmosphäre eher entspannt und wird lediglich durch kurze negative Ereignisse gestört.
Aber im Großen und Ganzen kommt der Roman ohne große Spannungsbögen und Höhepunkte daher.
Das Verhalten des Kochs empfinde ich als etwas übertrieben und unrealistisch, das Familiengeheimnis ist tragisch, passt aber irgendwie kaum zu dem ansonsten seichten Verlauf der Handlung.

Insgesamt waren es angenehme Lesestunden, die ich mit dem Buch verbracht habe. Die Rezepte am Ende klingen interessant und lecker.
Für jemanden, der ein kurzweiligen Urlaubsroman lesen möchte, ist mit diesem Buch gut beraten.