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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2019

Wunderschön!

Love Letter From the Girls Who Feel Everything - Gedichte & Gedanken
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Da ich ein großer Fan von Brittainy C. Cherry bin und auf die deutsche Übersetzung nicht mehr warten wollte, habe ich mich dazu entschieden „A Love Letter from the Girls Who Feel Everything“ auf Englisch ...

Da ich ein großer Fan von Brittainy C. Cherry bin und auf die deutsche Übersetzung nicht mehr warten wollte, habe ich mich dazu entschieden „A Love Letter from the Girls Who Feel Everything“ auf Englisch zu lesen - und ich wurde nicht enttäuscht, denn gemeinsam mit Kandi Steiner wurden hier wahre Schätze veröffentlicht.

„A Love Letter from the Girls Who Feel Everything“ ist eine Sammlung von Texten und Briefen, die sich alle mit den Themen Liebe, Selbstfindung und Hoffnung befassen. Ein Text umfasst meist eine Seite und es ist sehr erstaunlich, wie wenig Worte so viel auslösen können.

Die Texte sind nicht nur äußerst emotional, sondern man kann sich auch in ihnen wiedererkennen, was dafür sorgt, dass Brittainy C. Chery und Kandi Steiner ihre Leser auch direkt nachdenklich stimmen. Zwar handelt es sich hier um lediglich knapp einhundert Seiten, allerdings geben diese einem so viel mit auf dem Weg und bieten immer wieder andere Denkanstöße, dass man das Buch gleich mehrfach lesen kann, ohne, dass es langweilig wird.

Somit ist „A Love Letter from the Girls Who Feel Everything“ insgesamt eine wunderschöne und emotionale Sammlung, die einen nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern auch dafür sorgt, dass man sich mit seinen Erfahrungen und Gefühlen nicht allein fühlt.

Veröffentlicht am 25.07.2019

Interessanter Auftakt

Scythe – Die Hüter des Todes
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Bei den Büchern von Neal Shusterman bin ich anfänglich immer ein wenig skeptisch, da ich schon häufiger enttäuscht wurde. Da "Die Hüter des Todes", der Auftakt deer "Scythe"-Trilogie, jedoch sehr vielversprechend ...

Bei den Büchern von Neal Shusterman bin ich anfänglich immer ein wenig skeptisch, da ich schon häufiger enttäuscht wurde. Da "Die Hüter des Todes", der Auftakt deer "Scythe"-Trilogie, jedoch sehr vielversprechend klang, wollte ich dem Buch eine faire Chance geben und wurde nicht enttäuscht.

Die Welt der Scythe und deren Regeln ist interessant, aber auch brutal und schonungslos. Die Regeln, dass man töten muss, sich nicht fortpflanzen darf und bestimmte Familie Immunität erhalten, ist gut ausgearbeitet und auch die Figuren lernt man ausreichend kennen. Rowan und Citra werden beide als Scythe ausgebildet und müssen sich damit anfreunden, Menschen zukünftig zu töten. Beide sind ehrgeizig, wollen Immunität für ihre Familien und sind trotz Skepsis bereit, alles zu tun, jedoch ist ihre erste große Aufgabe mehr als schwierig, denn nur einer von ihnen darf überleben...

Ich muss zwar zugeben, dass der Einstieg in der Geschichte ein wenig schwierig war, da ich mich immer erst ein wenig mit dem Schreibstil des Autors anfreunden muss, allerdings hat es nur wenige Seiten gebraucht, bis ich mich in der Geschichte rund um die Scythe zurechtfinden konnte. Die Geschichte ist spannend und die Welt der Scythe ist gut ausgearbeitet. Gleiches gilt auch für die Figuren. Mir hat zwar stellenweise hier und da eine gewisse Tiefe gefehlt, allerdings kann ich dies verschmerzen.

Somit ist "Die Hüter des Todes" insgesamt ein spannender und ereignisreicher Auftakt mit einem interessanten Scythe-System, der Lust auf mehr macht. Ich werde somit auch dem zweiten Band "Der Zorn der Gerechten" eine Chance geben.

Veröffentlicht am 25.07.2019

Ein kleines Meisterwerk

Tell me three things
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"Tell me three things" gehört zu den Büchern, die bereits lange ungelesen im Regal standen, da ich immer ein wenig skeptisch war, ob mir das Buch tatsächlich gefallen könnte. Letztendlich habe ich mich ...

"Tell me three things" gehört zu den Büchern, die bereits lange ungelesen im Regal standen, da ich immer ein wenig skeptisch war, ob mir das Buch tatsächlich gefallen könnte. Letztendlich habe ich mich nun doch getraut und wurde nicht enttäuscht, denn "Tell me three things" entpuppte sich als kleines Meisterwerk, das ich sehr gerne gelesen habe.

Julie Buxbaum besitzt einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Die Geschichte ist dabei nicht nur oftmals sehr unterhaltsam, sondern bringt auch viele Momente mit sich, die zum Nachdenken anregen, denn hierbei geht es nicht nur darum, wer der anonyme eMail-Schreiber ist, sondern auch um Themen wie Mobbing, Homosexualität, die Suche nach sich selbst und der Verlust eines Elternteils.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Jessie, die gemeinsam mit ihrem Vater von Chicago nach Los Angeles zieht und dort mit ihrer Stiefmutter und deren Sohn ein neues Leben beginnt. Für Jessie ist dies keine leichte Zeit, denn sie kann sich nicht nur an das Zusammenleben mit ihrer neuen Familie nicht gewöhnen, sondern ist auch in der Schule eine Außenseiterin, weil sie nur schwer Anschluss findet und zudem auch noch vo einer Mitschülerin gemobbt wird. Da kommt ihr der anonyme eMail-Schreiber SN gerade recht, denn dieser klärt sie über den Schulalltag auf, steht ihr mit Rat und Tat zur Seite und wird somit auch ihr erster Freund an der Schule. Doch diese Anonymität reicht Jessie irgendwann nicht mehr aus und sie möchte unbedingt wissen, wer sich hinterher SN verbirgt. Bei dieser Suche bekommt sich nicht nur Hilfe von ihrer besten Freundin aus Chicago, sondern auch von ihren neuen Freundinnen, die sie Dank der Hilfe von SN kennen gelernt hat.

Zugegeben: Für mich war sehr schnell klar, wer sich hinter SN verbirgt, da es doch stellenweise sehr offensichtlich ist. Dennoch hat dies den Spaß an der Geschichte nicht gemindert, da mich diese dennoch durchweg unterhalten konnte. So sind die Gespräche zwischen Jessie und ihrem Stiefbruder Theo sehr unterhaltsam, die im Laufe der Geschichte aus Feinden Freude werden, aber auch ihre Gespräche mit Ethan und ihren neuen Freundinnen sind oftmals sehr interessant und regen zum Nachdenken an.

Anfänglich wusste ich nicht, was ich von dem Cover halten soll, weil ich keinen Bezug dazu gefunden habe. Am Ende war es jedoch sehr deutlich, für was die Waffeln stehen und ich finde es eine süße Idee. Die Kurzbeschreibung konnte ebenfalls mein Interesse wecken, soass ich dem Buch nur allzu gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: "Tell me three things" ist eine wunderschöne, emotionale und nachdenklich stimmende Geschichte mit einer starken Protagonistin und einem tollen Schreibstil, die für mich bereits jetzt zu den absoluten Jahreshighlights gehört. Ich kann das Buch somit nur empfehlen.

Veröffentlicht am 22.07.2019

Spannend

Dunkelsommer
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Auf "Dunkelsommer" bin ich ehrlich gesagt nur gestoßen, weil mir das Buch vom Verlag empfohlen wurde. Da mir die Kurzbeschreibung jedoch direkt zugesagt hat, wollte ich dem Buch nur allzu gerne eine Chance ...

Auf "Dunkelsommer" bin ich ehrlich gesagt nur gestoßen, weil mir das Buch vom Verlag empfohlen wurde. Da mir die Kurzbeschreibung jedoch direkt zugesagt hat, wollte ich dem Buch nur allzu gerne eine Chance geben und wurde hierbei nicht enttäuscht.

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, die Geschichte ist stets spannend und besitzt eine tolle Atmosphäre, die bestens ins Genre passt. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, besitzen Ecken und Kanten und eine gewisse Tiefe, sodass ich mich gut in (fast) alle hineinversetzen konnte.

"Dunkelsommer" wird dabei aus zwei Perspektiven erzählt. So steht einmal Lelle im Vordergrund, der seit drei Jahren auf der Suche nach seiner Tochter ist und nur schwer darüber hinwegkommt, dass diese verschwunden ist. Außerdem wird die Geschichte von der 17-jährigen Meja erzählt, die sich nicht nur an eine vollkommen neue Umgebung gewöhnen muss, sondern auch Probleme mit ihrer Mutter hat, die demm Alkohol gegenüber nicht abgeneigt ist und dazu noch an psychischen Problemen leidet.

So unterschiedlich Lelles und Mejas Leben auch verlaufen, so merkt man doch, dass beide Geschichten miteinander verbunden sind, was die Autorin hierbei sehr interessant und spannend bis zum Schluss gestaltet.

Das Cover sieht nicht nur sehr schön aus, sondern passt auch perfekt zur Atmosphäre, die in dem Buch vorherrscht. Auch die Kurzbeschreibung liest sich stimmig und konnte direkt mein Interesse wecken, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: "Dunkelsommer" ist ein durch und durch spannender und gut ausgearbeiteter Thriller mit interessanten Figuren, überraschenden Wendungen und einer düsteren Handlung, sodass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Ich kann es somit nur empfehlen.

Veröffentlicht am 19.07.2019

Süße Geschichte

My First Love
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Ich habe bereits einige Bücher von Tanja Voosen gelesen und war von denen auch immer sehr begeistert, da ich die humorvolle Art der Autorin immer sehr erfrischend finde. Somit war ich auch schon sehr gespannt ...

Ich habe bereits einige Bücher von Tanja Voosen gelesen und war von denen auch immer sehr begeistert, da ich die humorvolle Art der Autorin immer sehr erfrischend finde. Somit war ich auch schon sehr gespannt auf "My First Love" und wurde dabei auch nicht enttäuscht.

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, stehts unterhaltsam und humorvoll. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, besitzen genügend Tiefe, man lert sie ausreichend kennen und ich konnte Cassidy direkt in mein Herz schließen. Auch die Dialoge lesen sich sehr gut und sind oftmals sehr witzig.

Cassidy, die an ihrer Schule einen sogenannten Schlussmach-Service anbietet, ist dafür bekannt, dass sie Schülern hilft, sich von ihren Partnern zu trennen. Dass dies nicht immer nur Zuspruch mit sich bringt, dürfte mehr als klar sein. Dabei streitet sie sich besonders leidenschaftlich mit Colton, der nicht allzu viel von ihrem Schlussmach-Service hält. Dabei bietet er ihr auch eine Wette an, die sie nur allzu gerne annimmt, denn dieses Mal soll sie kein Paar trennen, sondern eins zusammen bringen. Dabei geschehen nicht nur einige sehr chaotische und witzige Momente, sonderen man lernt auch Cassidys beste Freundin und Coltons besten Freund gut kennen.

Man muss zwar sagen, dass die Geschichte hier und da ein wenig zu vorhersehbar ist, allerdings hat mich dies nur selten wirklich gestört, da ich ansosten durchweg unterhalten wurde.

Somit ist "My First Love" eine unterhaltsame und humorvolle Geschichte mit vielen tollen Ideen und sympathischen Figuren, die mir ein paar schöne Lesestunden beschert haben. Ich kann das Buch somit nur empfehlen.