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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2019

gelungener Auftakt

Vicious Love
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Die "Sinners of Saint"-Reihe von L.J. Shen stand schon viel zu lange ungelesen in meinem Regal, sodass ich den Büchern nun endlich eine Chance geben wollte. Da die Reihe bislang von so viele Lesern hochgelobt ...

Die "Sinners of Saint"-Reihe von L.J. Shen stand schon viel zu lange ungelesen in meinem Regal, sodass ich den Büchern nun endlich eine Chance geben wollte. Da die Reihe bislang von so viele Lesern hochgelobt wurde, hatte ich sehr hohe Erwartungen und mich auf unterhaltsame Lesestunden gefreut. Den Anfang macht dabei der Auftakt "Vicious Love", der mir letztendlich gut gefallen hat.

Am Anfang hatte ich noch ein paar kleinere Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, da der am Anfang ganz schön brauchte und ich die Geschichte stellenweise als sehr langatmig empfunden habe. Je mehr Zeit man der Geschichte gibt, umso besser wird diese allerdings, denn nach einem doch sehr holprigen Start wurde die Geschichte noch durchaus unterhaltsam und emotional. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, großteils sympathisch und ich konnte mich gut in Emilia hineinversetzen, auch wenn ich zugeben muss, dass ich mit Vicious so meine Probleme hatte.

Emilia ist eine durchweg sympathisch Person, die sich voll und ganz auf ihre kranke Schwester konzentriert und ihr eigenes Leben stellenweise doch arg vernachlässigt. Da ist es besonders hinderlich, dass sie nach mehr als zehn Jahren auf Vicious trifft - genau der Mann, der ihr solch einen Kummer bereitet hat. Vicious ist mittlerweile ein erfolgreicher Anwalt und Inhaber eines millionenschweren Unternehmens und auch wenn Emilia weiß, dass es ein riesengroßer Fehler ist, ist die Anziehungskraft zwischen den beiden direkt wieder da.

Zugegeben: Die Geschichte zwischen Emilia und Vicious ist sicherlich hier und da vorhersehbar und die Autorin hat mit dieser Geschichte, bzw. der Reihe auch nicht das Rad neu erfunden. Dennoch hat mir das Buch von Anfang an gut gefallen, da sie eine gewisse Tiefe besitzt, die ich im Vorfeld nicht erwartet habe. Somit konnte ich letztendlich auch mit den Figuren gut mitfiebern und vor allem mitfühlen.

Das Cover spricht mich ehrlich gesagt gar nicht an, da ich die Farbgestaltung leider nicht wirklich gelungen finde. Da mich die Kurzbeschreibung und letztendlich auch der Inhalt umso mehr überzeugt haben, ist dies jedoch sehr gut zu verschmerzen.

Kurz gesagt: "Vicious Love" ist insgesamt ein gelungener Auftakt der "Sinners of Saint"-Reihe, der mich mit interessanten Figuren und einem gut ausgearbeiteten Setting unterhalten konnte. Bitte mehr davon!

Veröffentlicht am 03.06.2019

An sich eine schöne Idee....

Wo ist mein kleines Krokodil?
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"Wo ist mein kleines Krokodil" von Ingo Blum ist ein schön ausgearbeites Kinderbuch, das doch eher für die ganz kleinen Leser und Leseanfänger geeignet ist. Die Illustrationen stammen dabei von Antonio ...

"Wo ist mein kleines Krokodil" von Ingo Blum ist ein schön ausgearbeites Kinderbuch, das doch eher für die ganz kleinen Leser und Leseanfänger geeignet ist. Die Illustrationen stammen dabei von Antonio Pahetti, die liebevoll gestaltet sind und viele winzige Details beinhaltet, sodass es dabei immer wieder etwas zu entdecken gibt.

In "Wo ist mein kleines Krokodil" geht es nicht einmal um eine wirkliche Geschichte, sondern lediglich darum, wo sich Charlie, das Krokodil, tatsächlich aufhalten könnte. So wird dabei aufgeklärt, dass er weder auf Bäumen klettert, noch Berge besteigt, weil ihm das alles viel zu anstrengend ist.

Als Suchspiel ist das Buch somit total in Ordnung und kann sicherlich das ein oder andere Kleinkind zum Staunen bringen. Wer hier eine kleine Geschichte erwartet hat, wird dagegen möglicherweise enttäuscht sein.

Veröffentlicht am 26.05.2019

Als hätte man alles schon mehrfach gelesen

Park Avenue Princess
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Zugegeben: Ich hatte bei "Park Avenue Princess" nicht gerade die höchsten Erwartungen, da die Kurzbeschreibung schon sehr danach klingt, als hätte man das Buch bereits häufiger gelesen. Dennoch wollte ...

Zugegeben: Ich hatte bei "Park Avenue Princess" nicht gerade die höchsten Erwartungen, da die Kurzbeschreibung schon sehr danach klingt, als hätte man das Buch bereits häufiger gelesen. Dennoch wollte ich der Geschichte eine faire Chance geben und musste für mich feststellen, dass das Buch und ich so gar nicht zusammen passen wollten.

Schuld daran ist wohl wirklich, dass ich bereits zu viele Bücher mit ähnlicher Thematik gelesen habe. Hierbei treffen (mal wieder) Figuren aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Andrew, der Staranwalt und absoluter Workaholic, der mehr seine Karriere im Auge hat als Zeit für Frauen besitzt und daneben Georgianna, ein verwöhntes It-Girl, dass sich in der Presse wohlfühlt, aber von Arbeit nicht viel hält und sich lieber auf ihr Erbe ausruht. Und natürlich (!) kommt es dabei, wie es kommen muss und beide überdenken ihre Einstellung für den jeweils anderen.

Allein diese Konstellation hat mich doch sehr gelangweilt, denn hier treffen zwei Klischees aufeinander, die man schon vor zwanzig Jahren von anderen Autoren lesen durfte. Der Schreibstil ist zwar an sich in Ordnung, da sich die Geschichte trotz allem flüssig liest, allerdings wollte bei mir der Funke einfach nicht überspringen.

Somit habe ich das Buch nach 61% abgebrochen, da ich mich leider weder mit den Figuren, noch den vielen Klischees drumherum anfreunden konnte. Manchmal soll es einfach nicht sein.

Veröffentlicht am 26.05.2019

Geht so.

Dream Maker - Sehnsucht (The Dream Maker 1)
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Audrey Carlan besitzt einen eher einfach gehaltenen Schreibstil, der sich flüssig liest und durchaus zu unterhalten weiß. Die Figuren sind – für die Länge, bzw. Kürze der Geschichte – gut gezeichnet, man ...

Audrey Carlan besitzt einen eher einfach gehaltenen Schreibstil, der sich flüssig liest und durchaus zu unterhalten weiß. Die Figuren sind – für die Länge, bzw. Kürze der Geschichte – gut gezeichnet, man lernt diese ausreichend kennen, allerdings sind diese nicht immer sympathisch. Ein Schwachpunkt sind hierbei auch die Dialoge, die sich oftmals doch sehr hölzern lesen.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Parker Ellis ist der sogenannte Dream Maker, der zusammen mit seinen beiden Partnern Bogart und Royce die Agentur „International Guy“ führt. Hierbei fliegt er um die gesamte Welt, um seine Aufträge zu erfüllen, die hauptsächlich davon handeln, Frauen zu verführen, ihnen neues Selbstbewusstsein zu verleihen oder einfach einen netten Abend zu haben. In Paris, Kopenhagen und New York trifft er dabei auf die ersten Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Wenn man mal für ein paar Stunden den Kopf ausschalten möchte, wird man hier sicherlich gut unterhalten. Dennoch gibt es hier einen ganz großen Punkt, der mich doch sehr stört und das ist die Darstellung von Mann und Frau in den Büchern der Autorin. Während bislang immer die Frauen als nahezu perfekt und fast schon sexbesessen dargestellt werden, steht in der „Dream Maker City“-Reihe dieses Mal der Mann im Vordergrund, der natürlich unglaublich sexy, selbstbewusst und unwiderstehlich ist. Dies kann vielleicht mal nett sein, allerdings gefallen mir Figuren mit Ecken und Kanten deutlich besser als die oftmals viel zu aalglatten Figuren, die Audrey Carlan hier kreiert hat.

Das Cover ist dagegen ganz hübsch anzusehen und besticht mit tollen Farben. Die Kurzbeschreibung konnte mich ebenfalls überzeugen, sodass meine Neugierde am Ende gesiegt hat und ich dem Buch eine Chance geben wollte.

Veröffentlicht am 26.05.2019

Würdiger Abschluss

Kissing Madeline
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Nachdem mir bereits die ersten beiden Bände "Loving Clementine" und "Finding Dandelion" gut gefallen haben und ich den Schreibstil von Lex Martin allgemein sehr mag, habe ich mich schon sehr auf "Kissing ...

Nachdem mir bereits die ersten beiden Bände "Loving Clementine" und "Finding Dandelion" gut gefallen haben und ich den Schreibstil von Lex Martin allgemein sehr mag, habe ich mich schon sehr auf "Kissing Madeline", den dritten und letzte Band der "Dearest"-Trilogie gefreut und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Lex Martin verwendet in „Kissing Madeline“ einen angenehmen Schreibstil, der sich sehr flott und leicht lesen lässt. Gleichzeitig gibt es hier zahlreiche Liebesszenen, die gut und authentisch beschrieben werden, allerdings hat die Autorin hierbei auch nicht auf Kitsch verzichten können/wollen, was sich jedoch im Rahmen hält. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, oftmals sympathisch und ich habe Madeline und Daren sehr schnell ins Herz schließen können.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Madelines großer Wunsch erfüllt sich, als sie nach ihrem Studium einen Job bei einem Nachrichtensender erhält. Ihr Glück möchte sie mit ihrem Freund teilen, allerdings verfliegt ihr Glück schnell, als sie ihren Freund mit einer anderen Frau erwischt. Für Madeline stehen dabei schwere Zeiten an und sie zieht vorübergehend zu einer Freund. Ihr Plan ist dabei eindeutig: Keine Männer mehr, dafür mehr Kraft in den Job investieren.

Dies einzuhalten ist jedoch leichter als gedacht, da sich ihr neuer Nachbar Daren Sloan entpuppt, der der neue Star-Quarterback in der NFL ist. Beide spüren sofort eine gewisse Anziehungskraft, wollen aber keine feste Beziehung, sodass sich schnell etwas Lockeres zwischen ihnen entwickelt. Aber können die beiden das tatsächlich durchhalten?

Zugegeben: Die Geschichte zwischen Madeline und Daren ist sicherlich hier und da vorhersehbar und die Autorin hat mit dieser Geschichte auch nicht das Rad neu erfunden. Dennoch hat mir die Geschichte von Anfang an sehr gut gefallen, da sie eine gewisse Tiefe besitzt, die ich im Vorfeld nicht erwartet habe. Somit konnte ich letztendlich auch mit den Figuren gut mitfiebern und vor allem mitfühlen.

Das Cover ist zwar an sich sehr typisch für das Genre und fällt von daher nicht allzu sehr auf, allerdings passt das Model, das Madeline darstellen soll, gut zur Geschichte und auch der Filter ist dabei gelungen. Die Kurzbeschreibung hat mich ebenfalls direkt angesprochen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: Obwohl „Kissing Madeline“ wie auch schon seine Vorgänger oftmals sehr vorhersehbar ist und nur wenige Überraschungen bietet, konnte mich die Geschichte mit einem flotten Schreibstil, prickelnden Momenten und interessanten Figuren überzeugen, sodass ich das Buch nur selten aus den Händen legen konnte. Ein toller Abschluss der "Dearest"-Trilogie.