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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.02.2018

Alles, was man wissen muss

Wir tun was für Bienen
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Wer schon immer einmal auf wenig Seiten möglichst viel über Bienen erfahren möchte, der ist bei "Wir tun was für Bienen" von Cornelis Hemmer und Corinna Hölzer bestens aufgehoben Denn alles Wissenswerte ...

Wer schon immer einmal auf wenig Seiten möglichst viel über Bienen erfahren möchte, der ist bei "Wir tun was für Bienen" von Cornelis Hemmer und Corinna Hölzer bestens aufgehoben Denn alles Wissenswerte über die Bienen wird leicht und plausibel erklärt und mit vielen Illustrationen und Fotos aufgewertet, sodass man vieles auf einen Blick erhält, sodass nicht nur jüngere Leser Spaß am Lernen haben dürfen.

Hier erfährt an nicht nur mehr über die Wild- und Honigbienen, sondern es wird auch genauestens erklärt, wie man sie vor dem Aussterben schützen kann, indem man lediglich nur ein paar Kleinigkeiten beachten muss, um den Bienen das Überleben zu erleichtern.

Ich bin somit von "Wir tun was für Bienen" sehr angetan und das Werk somit nur jedem ans Herz legen, dem nicht nur die Natur, sondern auch die Bienen am Herzen liegen.

Veröffentlicht am 13.02.2018

Nettes Goodie, allerdings nicht zwingend nötig

Paper Party
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Da ich bereits die ersten vier Bände der "Royals"-Reihe gelesen habe, musste ich auch noch unbedingt "Paper Party: Die Leidenschaft" lesen. Obwohl ich die Reihe bislang sehr gut fand und sehr neugierig ...

Da ich bereits die ersten vier Bände der "Royals"-Reihe gelesen habe, musste ich auch noch unbedingt "Paper Party: Die Leidenschaft" lesen. Obwohl ich die Reihe bislang sehr gut fand und sehr neugierig war, muss ich dennoch gestehen, dass ich nicht allzu hohe Erwartungen an das Buch hatte, was auch ganz gut war. Man muss zwar sagen, dass die Geschichte an sich ganz nett und ein gelungenes Goodie für Fans ist, allerdings hätte ich die Geschichte von Gideon und Savannah nicht zwingend gebraucht.

Die Geschichte liest sich wieder einmal leicht und flüssig und sehr unterhaltsam. Da die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Savannah und Gideon erzählt wird und es dazu immer kleinere Zeitsprünge gibt, lernt man die beiden Figuren gut und ausreichend kennen, sodass man einen guten Einblick in ihr Leben erzählt.

Während es bei "The Royals" bislang immer hauptsächlich um Ella, Reed und zuletzt auch Easton ging, bekommt man nun einen Einblick in das Leben vom ältesten Bruder Gideon, der sich bereits am College befindet und somit nicht mehr so stark am Leben seiner Brüder teilnimmt. Dank der Rückblicke in die Vergangenheit erfährt man nicht nur, weshalb sich Savannah und Gideon vor drei Jahren getrennt haben, sondern man erfährt auch mehr über Gideons Mutter, die vor ihrem Tod u.a. an Depressionen und starkem Alkoholkonsum gelitten hat.

An sich ist die Geschichte wirklich nett und auch ein tolles Goodie für Fans der Reihe, allerdings muss ich sagen, dass ich die Geschichte nicht zwingend gebraucht hätte, da ich Gideon und Savannah vor dem Buch und auch danach als nie besonders wichtig für die Reihe empfunden habe.

Gideon ist für mich auch nach "Paper Party" nach wie vor unnahbar, gleiches gilt leider auch für Savannah, die man in den Bänden zuvor immer nur als Zicke und arrogant kannte. Es ist zwar nett gewesen, bei den beiden auch mal über den Tellerrand hinauszuschauen, allerdings wäre dies nicht zwingend nötig gewesen.

Das Cover ist dagegen wieder einmal richtig klasse und passt sich den anderen Bänden an, sodass man hier einen tollen Hingucker erhält. Der Titel ist dagegen meiner Meinung nach ein wenig misslungen. Die Kurzbeschreibung konnte mich dagegen wieder mehr überzeugen, sodass ich trotz wenig Erwartungen direkt neugierig wurde.

Kurz gesagt: "Paper Party: Die Leidenschaft" ist eine nette Zusatzgeschichte zur "The Royals"-Reihe, die dieses Mal den älstesten Sohn Gideon und dessen Ex-Freundin Savannah thematisiert. Die Geschichte ist zwar an sich ganz nett und wieder einmal toll geschrieben, allerdings hätte ich die Geschichte rund um Savannah und Gideon nicht zwingend gebraucht. Dennoch: Für Fans der "Royals"-Reihe ist auch dieser Band wieder ein Muss.

Veröffentlicht am 12.02.2018

Macht Lust auf mehr!

Schöne Grüße vom Mond
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Da ich ein großer Fan von Adriana Popescus Geschichten bin, freue ich mich schon sehr auf ihr neuestes Werk "Mein Sommer auf dem Mond", welches am 12. März erscheinen wird. Um die Wartezeit auf ihr neuestes ...

Da ich ein großer Fan von Adriana Popescus Geschichten bin, freue ich mich schon sehr auf ihr neuestes Werk "Mein Sommer auf dem Mond", welches am 12. März erscheinen wird. Um die Wartezeit auf ihr neuestes Jugendbuch zu versüßen, hat die Autorin jetzt ein kostenloses Prequel veröffentlicht, das bereits einen tollen Einblick gibt. Die knapp 25 Seiten waren in Rekordzeit gelesen und ich muss sagen, dass ich sehr begeistert bin.

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig und erzählt Fritzis Leben einmal im Februar 2018 und einmal im Juli 2018. Für die wenigen Seiten bekommt man einen guten Einblick in Fritzis Leben und lernt sie ausreichend kennen. Gleichzeitig ist aber auch ihre beste Freundin Isa gut ausgearbeitet, sodass man auch auf sie einen guten Blick erhält.

Isa und Fritzi sind bereits seit vielen Jahren die besten Freundinnen und galten bislang als unzertrennlich, sodass sie jetzt auch ihren ersten gemeinsamen Urlaub planen. Hierbei wird Rügen anvisiert, wo sie ein bis zwei Wochen Urlaub machen und viel erleben möchten. Alles ist bereits im Februar bis ins kleinste Detail durchgeplant, allerdings zeigt die Geschichte auch, dass das Leben seine ganz eigenen Gesetze schreibt, denn Fritzi befindet sich plötzlich ohne sie auf den Weg nach Rügen - und es handelt sich dabei nicht um einen Urlaub...

Auf diesen knapp 25 Seiten wird nicht nur die Freundschaft zwischen Fritzi und Isa thematisiert, sondern auch die Streitereien ihrer Eltern, die schwer auf ihr Lasten, da sie um deren Ehe bangt. Gleichzeitig geht es hier auch um kleinere Schwärmereien, denn Isa hat sich in einen ihrer Mitschüler verliebt, was möglicherweise die Freundschaft zwischen den Mädchen bröckeln lassen könnte.

Das Cover ist hübsch anzusehen und passt perfekt zu der kleinen Collage, die sich Fritzi und Isa für ihren gemeinsamen Urlaub gebastelt haben. Die Kurzbeschreibung liest sich gut und konnte direkt mein Interesse wecken.

Kurz gesagt: "Schöne Grüße vom Mond" ist ein gelungenes Prequel, das einen ersten Einblick auf "Mein Sommer auf dem Mond" gibt und definitiv Lust auf mehr macht. Ich habe Fritzi bereits ins Herz geschlossen und freue mich darauf, dass ich schon bald mehr von ihr lesen darf!

Veröffentlicht am 11.02.2018

Tolles Helferlein

Steingärten und Trockenmauern (Mein Garten)
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Da wir uns im vergangenen Frühling von einem "normalen" Vorgarten verabschiedet und uns stattdessen für einen Steingarten entschieden haben, war ich schon sehr gespannt, welche Tipps und Tricks mach bei ...

Da wir uns im vergangenen Frühling von einem "normalen" Vorgarten verabschiedet und uns stattdessen für einen Steingarten entschieden haben, war ich schon sehr gespannt, welche Tipps und Tricks mach bei "Steingärten und Trockenmauern" von Angela Beck noch lernen kann. Hierbei wird nicht nur Schritt für Schritt erklärt, wie man einen solchen Garten anlegt, sondern auch, welche Pflanzen sich dazu am besten eignen. Gleichzeitig gibt es hierbei auch zahlreiche Illustrationen und Fotos, sodass man alles ganz genau nachvollziehen kann und direkt ein paar Beispiele bekommt, wie der Garten zukünftig aussehen kann.

Ich habe somit noch den ein anderen Tipp entdecken können, denn ich in diesem Frühjahr noch an unserem Steingarten umsetzen werde und bin begeistert von diesem kleinen Helferlein.

Veröffentlicht am 09.02.2018

Unterhaltsam, aber auch nachdenklich stimmend

Fahrräder für Utrecht
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Ich muss gestehen, dass ich von "Fahrräder für Utrecht" zunächst nicht viel erwartet habe, da ich bereits sehr viele Geschichten über das Thema Zweiter Weltkrieg und die Nachfolgen gelesen habe und trotz ...

Ich muss gestehen, dass ich von "Fahrräder für Utrecht" zunächst nicht viel erwartet habe, da ich bereits sehr viele Geschichten über das Thema Zweiter Weltkrieg und die Nachfolgen gelesen habe und trotz der interessanten Kurzbeschreibung etwas skeptisch war. Dies war allerdings gar nicht nötig, denn die Geschichte ist nicht nur nachdenklich stimmend, sondern auch unterhaltsam, da man hier einen ganz besonderen Roadtrip erleben darf.

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, ist stets unterhaltsam, oftmals humorvoll, aber dennoch wird das Thema Zweiter Weltkrieg und Wiedergutmachung hierbei nie vergessen. Die Figuren sind allesamt gut ausgearbeitet, wenn auch nicht immer sympathisch, allerdings hat mich dies nicht sonderlich gestört.

Obwohl hier auch oftmals thematisiert wird, wieso Hauke diesen Roadtrip nach Utrecht startet und dort für seinen Großvater Wiedergutmachung betreibt, schreibt Jochen Baier die Geschichte nieder, ohne immer wieder den Zeigefinger zu erheben, was mir besonders gut gefallen hat.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Haukes Großvater liegt im Krankenhaus und lässt sein Leben dabei noch einmal vorbeiziehen. Dabei offenbart er seinem Enkel auch eines seiner schlimmsten Kapitel seines Lebens. Der Großvater war im Zweiten Weltkrieg in den Niederlanden stationiert und hat dort die verhafteten Juden registriert und sämtliche Fahrräder beschlagnahmt, was er zutiefst bereut. Hauke möchte die Fehler seines Opas wiedergutmachen und begibt sich dabei auf einen ganz besonderen Roadtrip, denn dieser möchte gemeinsam mit seinen Freunden den Holländern ihre Fahrräder zurückgeben...

Das Cover ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern passt auch bestens zur Geschichte. Die Kurzbeschreibung hat mich ebenfalls direkt angesprochen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: "Fahrräder für Utrecht" ist trotz seiner schweren Thematik eine oftmals unterhaltsame, aber auch nachdenklich stimmende Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat, sodass ich das Buch nur empfehlen kann.