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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.12.2017

Nett, aber nichts Neues

Wenn Liebe ein bisschen einfacher wäre ...
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Auf der Suche nach ein paar schönen Romanen aus dem "New Adult"-Genre bin ich u.a. auf "Wenn Liebe ein bisschen einfacher wäre..." gestoßen und war schon sehr gespannt, wie ich die Geschichte finden werde. ...

Auf der Suche nach ein paar schönen Romanen aus dem "New Adult"-Genre bin ich u.a. auf "Wenn Liebe ein bisschen einfacher wäre..." gestoßen und war schon sehr gespannt, wie ich die Geschichte finden werde. An sich ist die Geschichte wirklich nett, allerdings war ich dann am Ende doch ein wenig enttäuscht, da mir hier die Besonderheit gefehlt hat.

Zugegeben: Bei diesem Genre wiederholt sich sehr viel und man hat oftmals das Gefühl, dass es eine Geschichte bereits mehrfach gab, von daher ist es besonders schwer, sich in diesem Genre von anderen Büchern zu unterscheiden. Dies ist meiner Meinung nach bei "Wenn Liebe ein bisschen einfacher wäre..." nicht gelungen, denn die Geschichte kommt ohne große Besonderheiten daher und ist für mich somit von Anfang an sehr vorhersehbar gewesen und hat nur sehr wenige Überraschungen parat.

Dabei besitzt die Autorin an sich einen wirklich guten, flüssigen Schreibstil mit tollen Dialogen und netten Figuren, die auch durchaus sympathisch sind. Diese wirken allesamt authentisch, besitzen ihre Ecken und Kanten und sind dennoch auf ihre eigene Art und Weise liebenswert, sodass die Autoren Isabella, Ryan und Co. gut ausgearbeitet hat. Leider sind sie jedoch auch die typischen Figuren in einem solchen Genre, sodass man auch hier den Eindruck hat, als hätte man die Figuren bereits einige Male kennenlernen dürfen. Auch ihre Emotionen und die prickelnden Momente sind gelungen, allerdings nimmt alles genau so seinen Verlauf, wie ich es bereits in der Kurzbeschreibung geahnt habe, sodass die Geschichte für mich leider nicht zu den Highlights des Genres gehört.

Das Cover ist dagegen ein absoluter Hingucker und konnte direkt mein Interesse wecken. Gleiches gilt auch für die Kurzbeschreibung, auch wenn man hier sagen muss, dass diese schon fast zu viel verrät.

Kurz gesagt: "Wenn Liebe ein bisschen einfacher wäre..." ist zwar an sich eine schöne New Adult Geschichte, die mit interessanten Figuren bestechen, sich allerdings kaum von anderen Büchern aus dem Genre unterscheiden kann, sodass man hierbei das Gefühl hat, die Geschichte bereits mehrfach gelesen zu haben. Dies ist sehr schade, allerdings sollte man der Geschichte dennoch eine Chance geben, wenn man noch nicht allzu viele Bücher aus dem Genre gelesen hat.

Veröffentlicht am 01.12.2017

Nette Geschichte

Das Licht der Insel
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Debüts habe ich schon immer sehr gerne eine Chance gelesen, von daher bin ich auf "Das Licht der Insel" von Jean E. Pendziwol gestoßen. Da die Kurzbeschreibung recht vielversprechend klang, habe ich mir ...

Debüts habe ich schon immer sehr gerne eine Chance gelesen, von daher bin ich auf "Das Licht der Insel" von Jean E. Pendziwol gestoßen. Da die Kurzbeschreibung recht vielversprechend klang, habe ich mir hier eine gute und unterhaltsame Geschichte erhofft, die ich jedoch nur stellenweise erhalten habe. Ich bin zwar letztendlich nicht wirklich enttäuscht, allerdings hätte man aus der Geschichte weitaus mehr machen können.

Man muss schon sagen: Für ein Debüt schreibt Jean E. Pendziwol hier wirklich gut und flüssig und man merkt auch, wie viele Ideen in die Geschichte eingeflossen sind. Leider merkt man allerdings auch, dass so manches nicht so gut umgesetzt wurde und somit eine Menge Potenzial verschwendet wurde. Zwar sind die Figuren gut ausgearbeitet und man lernt diese gut kennen, allerdings hat mir letztendlich etwas gefehlt, um vollends begeistert zu sein.

"Das Licht der Insel" ist eine recht typische Familiengeschichte voller Geheimnisse und Intrigen und wird dabei auf gleich zwei Zeitebenen erzählt, was an sich gelungen ist, aber meiner Meinung nach noch hätte besser ausgearbeitet sein können. Zwar ist es sehr interessant, wie man auch nach mehr als sechzig Jahren noch das ein oder andere Familiengeheimnis aufdeckt und dabei auch immer wieder Einblicke in die Vergangenheit zeigt, allerdings wirkte vieles auf mich schon fast unnahbar, sodass ich hierbei nicht so mit den Figuren mitfiebern konnte, wie ich es mir gewünscht habe. Dennoch ist hier letztendlich nicht alles schlecht, nur wollten die Geschichte und nicht so zusammenpassen, wie ich es mir zuvor gewünscht hätte.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker und passt hervorragend zur Geschichte. Die Kurzbeschreibung ist zwar an sich in Ordnung, verrät meiner Meinung nach allerdings etwas zu viel, sodass man hierbei nur wenig überrascht wird. Hier wäre weniger mehr gewesen.

Kurz gesagt: "Das Licht der Insel" ist eine typische Familiengeschichte mit vielen Geheimnissen, die zwar durchaus spannend sein kann, allerdings hat für mich durchweg das gewisse Etwas gefehlt, um vollends begeistert zu sein. Ich bin zwar nicht enttäuscht, allerdings wäre bei der Thematik deutlich mehr drin gewesen.

Veröffentlicht am 28.11.2017

Nette Grundidee, langweilige Umsetzung

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?
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Auf "Tick Tack - Wie lange kannst du lügen" war ich schon sehr gespannt, da dieses Buch im Vorfeld sehr gelobt wurde. Ich ging somit mit hohen Erwartungen an die Geschichte heran und muss leider sagen, ...

Auf "Tick Tack - Wie lange kannst du lügen" war ich schon sehr gespannt, da dieses Buch im Vorfeld sehr gelobt wurde. Ich ging somit mit hohen Erwartungen an die Geschichte heran und muss leider sagen, dass ich letztendlich ein kleines bisschen enttäuscht bin.

Dabei ist die Geschichte an sich nicht schlecht, allerdings hat es mir bei diesem Thriller oftmals an Spannung gefehlt, gleichzeitig war die Geschichte für meinen Geschmack auch viel zu vorhersehbar, sodass ich nur sehr selten überrascht wurde. Interessant ist dagegen, dass die Geschichte quasi rückwärts erzählt wird, was nicht allzu häufig in dem Genre vorkommt. Ansonsten ist der Schreibstil recht nett und leicht zu lesen, aber - wie bereits gesagt - nicht so packend, wie zuvor erwartet.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Nic fährt nach mehr als zehn Jahren wieder zurück in ihre Heimatstadt, um das Haus ihrer Eltern zu verkaufen, da ihr Vater in ein Pflegeheim umziehen muss. Nic Selbst wollte nie zurück in die Heimat, da sie vor zehn Jahren fluchtartig die Stadt verlassen hat, nachdem ihre beste Freundin verschwunden ist und seitdem als vermisst gilt. Mittlerweile muss sie jedoch auch feststellen, dass es eine weitere Vermisste gibt: Ausgerechnet das Mädchen, das ihr und ihrer Freundin damals ein Alibi gegeben hat. Als dann auch noch wenig später eine Frauenleiche gefunden wird, beginnt für Nic erneut ein Albtraum...

An sich bringt "Tick Tack - Wie lange kannst du lügen" wirklich gute Momente mit sich, allerdings war vieles zu vorhersehbar und auch die Geschichte selbst besitzt mir zu viele Längen und Wiederholungen, was man definitiv anders hätte lösen können. Dennoch ist die Geschichte an sich nicht schlecht, allerdings sollte man hier im Vorfeld nicht den spannendsten Thriller aller Zeiten erwarten.

Das Cover ist dagegen ein absoluter Hingucker und hat mich direkt angesprochen. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls gut, allerdings verrät sie meiner Meinung nach schon fast zu viel.

Kurz gesagt: "Tick Tack - Wie lange kannst du lügen" konnte mich zwar an sich mit seiner Grundidee überzeugen, allerdings ist die Umsetzung nicht ganz gelungen, sodass hier viele vorhersehbare Momente und zu viele Längen entstanden sind. Dennoch: Wer mal wieder einen Thriller für zwischendurch lesen möchte, sollte einen genaueren Blick auf "Tick Tack - Wie lange kannst du lügen" riskieren.

Veröffentlicht am 27.11.2017

Packender Horror

Hex
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Da ich ein großer Fan von Horror-Geschichten bin und "Hex" u.a. von Stephen King empfohlen wird, wurde ich direkt neugierig auf die Geschichte, sodass diese unbedingt in mein Bücherregal wandern musste. ...

Da ich ein großer Fan von Horror-Geschichten bin und "Hex" u.a. von Stephen King empfohlen wird, wurde ich direkt neugierig auf die Geschichte, sodass diese unbedingt in mein Bücherregal wandern musste. Hier habe ich mir eine mysteriöse und packende Geschichte voller Gruselmomente erhofft und wurde auch nicht enttäuscht.

Thomas Olde Heuvelt besitzt einen sehr angenehmen, packenden und dennoch recht leichten Schreibstil, der für spannende Lesestunden bei mir gesorgt hat. Obwohl der Horror hier auf nahezu jeder Seite lauert, beginnt die Geschichte dennoch relativ ruhig und steigert sich dann immer mehr, sodass man nicht nur einen sehr guten Einblick in die Kleinstadt Black Spring erhält, sondern auch ein Gefühl für die Stimmung im Ort bekommt. Die Figuren sind allesamt gut ausgearbeitet, gleiches gilt für die Dialoge, die nur selten holprig wirken.

Erzählt wird hierbei die Geschichte über die Hexe Katherine van Wyler, die bereits seit mehr als dreihundert Jahren in Black Spring lebt und dabei den gesamten Ort verflucht hat. Grund dafür ist u.a., dass sie bereits im 17. Jahrhundert zum Tode verurteilt wurde, allerdings wieder zurückgekehrt ist. Da niemand außerhalb der Stadt erfahren soll, dass Katherine van Wyler tatsächlich noch in der Stadt ist, werden Fremde nicht nur sehr unfreundlich empfangen, sondern auch immer wieder die Hexe versteckt und mit Kameras in der ganzen Stadt beobachtet. Diese hat dabei auch gleichzeitig den Mund als auch die Augen zugenäht, um nicht noch mehr für Angst und Schrecken zu sorgen. Als diese jedoch von den Jugendlichen im Ort immer wieder schikaniert und provoziert wird, kommt es zum Eklat und jeder in Black Spring ist in höchster Gefahr...

"Hex" ist hierbei nicht nur enorm gruselig und hat mir so manches Mal eine Gänsehaut beschert, sondern kann vor allem auch mit jeder Menge skurriler Momente punkten, denn obwohl hier der Horror auf nahezu jeder Seite spürbar ist, gibt es dennoch oftmals recht humorvolle Momente, die mich ebenfalls begeistern konnte.

Das Cover mag zwar auf den ersten Blick recht schlicht wirken, ist aber in meinen Augen nahezu perfekt, da die düstere Atmosphäre bestens dargestellt wird. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt ansprechen und hat mich an so manchen Horrorfilm erinnert, sodass ich neugierig wurde und dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: "Hex" ist eine spannende, oftmals gruselige Geschichte, die mich aufgrund des packenden Schreibstils und interessanten Figuren voll und ganz in den Bann ziehen konnte. Wer Horrorfilme mag, sollte sich unbedingt dieses Buch merken.

Veröffentlicht am 27.11.2017

Informatives Sachbuch

Netzwerk Korallenriff
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Ich bin ein großer Fan von den Sachbüchern aus dem KOSMOS Verlag, da man hierbei selbst auch als Erwachsener noch sehr viel lernen kann, dementsprechend habe ich mich auch auf "Netzwerk Korallenriff: wertvoller ...

Ich bin ein großer Fan von den Sachbüchern aus dem KOSMOS Verlag, da man hierbei selbst auch als Erwachsener noch sehr viel lernen kann, dementsprechend habe ich mich auch auf "Netzwerk Korallenriff: wertvoller als google, apple & Co" von Heinz Krimmer gefreut. Wer sich für Korallen und das Meer im Allgemeinen interessiert, bekommt hier ein tolles und informatives Sachbuch, das die wichtigsten Punkte thematisiert und gut ins Detail geht.

Was ich allerdings ein wenig schade finde, ist die Tatsache, dass das Buch oftmals zu textlastig ist und mir Beispielbilder gefehlt haben. Diese gibt es zwar weiter hinten im Buch, was auch sehr gelungen ist, allerdings hätte ich es persönlich schöner gefunden, wenn man hier eine buntere Mischung präsentiert bekommen hätte, bei dem man direkt auch alles bildlich bekommen hätte.

Dennoch ist "Netzwerk Korallenriff: wertvoller als google, apple & Co" ein sehr interessantes und hilfreiches Werk, wenn man sich vermehrt mit Korallen und dem Meer auseinandersetzen möchte.