Ich spiele schon seit einer ganzen Weile „Palworld“ auf der Xbox One und mir gefällt die Mischung aus Aufbau, Simulation, RPG und Crafting sehr. Obwohl ich mich doch schon für einen Profi in dem Spiel ...
Ich spiele schon seit einer ganzen Weile „Palworld“ auf der Xbox One und mir gefällt die Mischung aus Aufbau, Simulation, RPG und Crafting sehr. Obwohl ich mich doch schon für einen Profi in dem Spiel halte, war ich dennoch gespannt darauf, was es alles in dem inoffiziellen Guide zu entdecken gibt und ich muss sagen, dass ich doch noch den ein oder anderen Geheimtipp entdeckt habe.
Auf 340 Seiten entdeckt man hier mit vielen detaillierten Illustrationen und Screenshots alles über das Spiel und, was man in dem Spiel alles entdecken und erreichen kann. Dabei ist alles sehr simpel und fast schon selbsterklärend beschrieben, sodass vor allem Anfänger großen Spaß an dem Guide haben werden.
Ob das Buch jedoch wirklich seine 24,90 EUR wert ist, ist mehr als fraglich, da man die meistens Tipps auch online vorfinden kann. Dennoch ist es für Fans eine nette und informative Sache, die man sich ruhig anschauen kann.
Marit Larsen kannte ich bislang immer nur als Sängerin und war überrascht, als ich nun erfahren habe, dass die sympathische Sängerin ihr erstes Kinderbuch veröffentlicht hat. Da ich von Natur aus neugierig ...
Marit Larsen kannte ich bislang immer nur als Sängerin und war überrascht, als ich nun erfahren habe, dass die sympathische Sängerin ihr erstes Kinderbuch veröffentlicht hat. Da ich von Natur aus neugierig bin, stand somit schnell fest, dass ich „Eine Handvoll Freundschaft“ unbedingt lesen möchte.
Auf insgesamt knapp fünfzig Seiten wird hier die entstehende Freundschaft von Agnes und Anna erzählt. Agnes hat bereits ihr gesamtes Leben in dem Haus in der Stadt gelebt und kennt dabei nicht nur sämtliche Nachbarn, sondern auch die gesamte Umgebung und sämtliche Geheimnisse. Umso schöner ist es dann für sie, als Anna mit ihrer Familie einzieht und es somit etwas Neues für Agnes zu entdecken gibt.
Die beiden Mädchen freunden sich schnell an und erleben gemeinsame Abenteuer, teilen Geheimnisse und zeigen dabei auf, wie leicht eine Freundschaft sein kann, wenn man sich gegenseitig respektiert und sich so akzeptiert wie man ist.
„Eine Handvoll Freundschaft“ ist kindgerecht und besonders fürs Erstleser bestens geeignet, da es zum einen nicht allzu viel Text gibt und zum anderen die Sätze sehr einfach gehalten sind.
Ein Kritikpunkt ist der bereits erwähnte wenige Text, denn hier hätte man noch viel mehr aus der Geschichte und Freundschaft zwischen Anna und Agnes herausholen können. Mir ist zwar bewusst, dass es sich hierbei um ein Bilderbuch handelt und man bewusst die Priorität auf die Illustrationen von Jenny Løvlie gelegt hat, allerdings hätte man noch mehr Tiefe in das Ganze hineinbringen können.
Dennoch ist „Eine Handvoll Freundschaft“ insgesamt eine schöne und detailverliebte Geschichte über eine heranwachsende Freundschaft, die für Erstleser bestens geeignet ist.
Wimmelbücher waren schon in meiner Kindheit immer ganz großes Kino und somit ist es schön zu sehen, dass auch die heutige Generation noch in den Genuss von solchen Büchern kommt.
Auf insgesamt sechzehn ...
Wimmelbücher waren schon in meiner Kindheit immer ganz großes Kino und somit ist es schön zu sehen, dass auch die heutige Generation noch in den Genuss von solchen Büchern kommt.
Auf insgesamt sechzehn Seiten gibt es nicht nur sehr viel schönes zu suchen, sondern auch allgemein zu entdecken, sodass auch Dinge ins Auge stechen, die im ersten Moment nicht offensichtlich gesucht werden müssen. Die Bilder sind alle schön und detailverliebt illustriert und farbenfroh, sodass auch schon die jüngsten Kinder ab 2 Jahren hier vieles entdecken und auch teilweise benennen können, sodass auch der Spracherwerb gefördert wird.
Ob Autos, Menschen, Tiere, der Bahnhof oder auch Brücken: Hier gibt es vieles zu entdecken und somit entsteht ein toller Suchspaß. Ich kann das kleine, aber feine Wimmelbuch somit nur empfehlen.
Um die "Rules of Love"-Reihe von Bestseller-Autorin Anne-Marie Meyer bin ich schon eine ganze Weile herumgeschlichen, konnte mich aber lange nicht überwinden, da ich von den Covern doch eher abgeschreckt ...
Um die "Rules of Love"-Reihe von Bestseller-Autorin Anne-Marie Meyer bin ich schon eine ganze Weile herumgeschlichen, konnte mich aber lange nicht überwinden, da ich von den Covern doch eher abgeschreckt war. Mittlerweile konnte ich mich jedoch überwinden und habe mir direkt die ersten vier Bände gekauft, um einen kleinen Einblick in die Reihe zu erhalten und ich muss sagen, dass ich letztendlich gar nicht so abgeschreckt bin.
"Date nie die Tochter des Coachs", Band 1 der Reihe, liest sich leicht und flüssig und aufgrund der Länge kann man das Buch zwischendurch oder auch an einem verregneten Nachmittag in einem Rutsch durchlesen. Die Dialoge zwischen den jeweiligen Protagonisten sind meistens authentisch und immer mit einem Augenzwinkern versehen. Besonders die Gespräche zwischen Destiny - genannt Tiny - und dem Football-Star der Schule Tyson sind oft sehr sarkastisch, aber auch ganz niedlich. Was hier jedoch leider zu kurz kommt, ist eine gewisse Tiefe. Die Geschichte ist zwar insgesamt ganz süß, allerdings kratzt die Autorin sowohl inhaltlich als auch bei den Figuren meist nur an der Oberfläche, was dann doch sehr schade ist, weil man aus der Sports Romance mehr hätte herausholen können.
Die Geschichte ist schnell erzählt: Destinys Vater ist der Coach des hiesigen Football-Teams an ihrer Highschool. Obwohl ihr Vater sehr viel von seiner Mannschaft hält, gibt es für ihn jedoch eine goldene Regel, denn Destiny darf niemanden aus dem Team daten. Wenn man es allerdings ganz genau nehmen möchte, darf Destiny überhaupt keinen Jungen daten oder gar mit ihm reden. Da hat er jedoch die Rechnung ohne Tyson gemacht, der sich nur sehr schwer von Destiny fernhalten kann. Damit beide keine Schwierigkeiten bekommen, versuchen sie ihre Anziehungskraft zu ignorieren, was jedoch alles andere als leicht ist.
Wenn man ganz ehrlich ist, wurde mit "Date nie die Tochter des Coachs" definitiv nicht das Rad neu erfunden. Vielmehr entpuppte sich die Geschichte als oberflächliche und vorhersehbare Geschichte, die mit einer Protagonistin ausgestattet wurde, die oft nur durch unnötige und unvorhersehbare Wutausbrüche und schmollen auffällt. Dennoch hat die Geschichte einen gewissen Reiz, den für zwischendurch ist diese wirklich ganz nett.
Wenn man also nicht zu viel von "Date nie die Tochter des Coachs" erwartet und allgemein mit Klischees und Kitsch leben kann, findet man hier eine ganz nette, kurzweilige Geschichte vor, die man sich durchaus mal gönnen kann.
Ich muss gestehen, dass ich allgemein nicht der größte Fan von Millie Bobby Brown bin, die u.a. durch Filme und Serien wie „Stranger Things“ oder auch „Enola Holmes“ berühmt geworden ist. Dementsprechend ...
Ich muss gestehen, dass ich allgemein nicht der größte Fan von Millie Bobby Brown bin, die u.a. durch Filme und Serien wie „Stranger Things“ oder auch „Enola Holmes“ berühmt geworden ist. Dementsprechend skeptisch war ich auch bei ihrem Debütroman „Neunzehn Stufen“ und leider hat sich meine Skepsis auch bestätigt, denn hier habe ich eine Geschichte vorgefunden, die kitschiger nicht sein konnte und oftmals den historischen Aspekt verloren hat.
Zuerst einmal sollte gesagt werden, dass die Schauspielerin das Buch nicht selbst geschrieben hat. Zwar wird Millie Bobby Brown nicht müde, immer wieder in Interviews zu erzählen, wie wichtig ihr ihr Debüt ist, allerdings sollte man fairerweise sagen, dass das Buch von Kathleen McGurl geschrieben wurde. Da ist es schon etwas dreist, wenn der Name von Brown beinahe größer als der eigentliche Buchtitel ist.
„Neunzehn Stufen“ basiert auf die eigene Familiengeschichte von Millie Bobby Brown und erzählt die Geschichte ihrer Großmutter Ruth, allerdings wurde hier auch einiges an Fiktion mit eingebaut. Da die Geschichte in den vierziger Jahren in London spielt, habe ich mir hierbei sehr viel Historisches gewünscht, bei dem man auch auf den Alltag einer Familie während des Zweiten Weltkriegs eingeht. Leider entpuppte sich „Neunzehn Stufen“ jedoch immer mehr als eine sich ewig ziehende Dreiecksgeschichte, die nicht nur sehr kitschig war, sondern auch teilweise Logikfehler mit sich brachte. Die Dialoge wirken ebenfalls oft sehr gestelzt und nicht authentisch, teilweise passten diese auch gar nicht in die damalige Zeit, was das Buch für mich leider immer unglaubwürdiger machte und ich mich fragen musste, wie hoch der fiktive Part in der Geschichte tatsächlich ist.
Es ist zwar interessant, dass es in diesem Buch auch mal aus Sicht der Briten während des Zweiten Weltkriegs erzählt wird und man dadurch auch dort mehr über die Ängste von Flieger- und Bombenangriffe erfährt, allerdings fehlte mir auch hier der Bezug zum Land. Grundsätzlich hätte die Geschichte auch überall woanders auf der Welt spielen können. Es ist oberflächlich und die Figuren blieben stets auf Distanz, sodass ich mich weder in sie hineinfühlen, noch mit ihnen sympathisieren konnte.
Wäre die Geschichte insgesamt etwas flüssiger und tiefgründiger und die Figuren authentischer gewesen, hätte ich sicherlich über vieles hinwegsehen können. So muss ich jedoch leider sagen, dass ein großer Name rein gar nichts bringt, wenn der Inhalt nicht mithalten kann. Somit kann ich in diesem Fall auch keine Empfehlung aussprechen.