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Veröffentlicht am 22.01.2018

Ein zutiefst berührendes Buch

Meinen Hass bekommt ihr nicht
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Am 13. November 2015 wurde Antoine Leiris der Liebe seines Lebens und der gemeinsame kleine Sohn Melvil seiner Mutter beraubt. Hélène Leiris kam bei dem Attentat im Le Bataclan in Paris ums Leben. Antoine ...

Am 13. November 2015 wurde Antoine Leiris der Liebe seines Lebens und der gemeinsame kleine Sohn Melvil seiner Mutter beraubt. Hélène Leiris kam bei dem Attentat im Le Bataclan in Paris ums Leben. Antoine Leiris ist von jetzt auf gleich mit seinem Sohn allein. Trotz seiner tiefen Trauer kann er sich nicht verkriechen, sondern muss für Melvil da sein. Der Kleine versteht noch nicht, was passiert ist. Er vermisst seine Mutter, und Antoine muss einen Weg finden, ihm zu sagen, dass seine geliebte Mama nicht wieder kommen wird.
Das Büchlein ist mit 141 Seiten nicht sehr dick und dabei groß gedruckt, und doch enthält es so viel! Antoine Leiris erzählt seine schmerzvolle Geschichte, die das Schicksal ihm auferlegt hat. Er beschreibt seine eigene Situation und seine Gefühle sehr bildhaft. In seinen Worten kommt die ganze Tragik zum Ausdruck, die er selbst noch gar nicht in vollem Umfang begreifen kann. Für ihn war es vermutlich auch eine Art Trauerbewältigung, dieses Buch zu schreiben. Er schildert seine Bemühungen, zusammen mit seinem Sohn wieder in den Alltag zu finden, seine Erfahrungen mit Menschen im Umkreis der zerstörten kleinen Familie, und er berichtet von den liebevollen, hoffnungsvollen Momenten mit seinem Sohn, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern (ja, auch das gibt es in diesem Buch, und es ist gut so!).
Das Herzstück des Buches ist jedoch der Brief, den Antoine Leiris, an die Attentäter gerichtet, auf Facebook veröffentlicht hat. Dieser beginnt mit den Worten: „Freitag Abend habt ihr das Leben eines außerordentlichen Wesens geraubt, das der Liebe meines Lebens, der Mutter meines Sohnes, aber meinen Hass bekommt ihr nicht“.
Nicht nur dieser Brief, das ganze Buch ist zutiefst berührend. Es spricht von der unendlichen Trauer eines liebenden Mannes und Vaters, es erzählt einerseits von Hoffnungslosigkeit, aber das, was Antoine Leiris geschrieben hat, zeugt auch von einer ungemein starken Geisteshaltung. Die Aufgabe, seinem Sohn das Schicksal der Mutter nahe zu bringen, ist nicht einfach und wird in der Zukunft noch viel Kraft erfordern. Aber er wird das hinbekommen und seinen kleinen Sohn zu einem freien, starken, liebenden Menschen erziehen. Antoine Leiris hasst die Täter nicht, und genau damit trifft er sie! Ich kann die Stärke dieses Mannes nur bewundern.
Das kleine Buch mit dem großen Inhalt kann ich nur jedem ans Herz legen.

Veröffentlicht am 18.01.2018

Leilani - Die Blume des Himmels

Leilani - Die Blume des Himmels
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Gleich vorweg, da dies der zweite Teil einer Trilogie ist, empfehle ich Lesern, die den ersten Teil „Floras Traum von rotem Oleander“ noch nicht gelesen haben, dies erst zu tun, bevor sie diese Rezension ...

Gleich vorweg, da dies der zweite Teil einer Trilogie ist, empfehle ich Lesern, die den ersten Teil „Floras Traum von rotem Oleander“ noch nicht gelesen haben, dies erst zu tun, bevor sie diese Rezension weiter lesen, um sich nicht selbst die Spannung zu nehmen, denn es ist fast nicht möglich, das Buch zu besprechen, ohne Details aus Band 1 zu verraten.
Dieser zweite Band setzt genau dort an, wo Band 1 mit einem heftigen Cliffhanger endete. Ich hatte damals bereits in meiner Rezension darüber berichtet.
Wir lernen die junge Ärztin Leilani Vonderhoff kennen, die, nach dem Tod ihrer Mutter und einer enttäuschten Liebe, dabei ist, sich neu zu orientieren. Ein beruflicher Wechsel führt sie von Berlin zur Insel Rügen. Im Nachlass ihrer Mutter hat sie einige rätselhafte Dinge gefunden, die sie nicht einordnen kann und nicht weiß, wie ihre Mutter dazu kam. Ein altes Gemälde und der Zufall bringen sie auf die Spur zu einer alten Villa, und sie möchte gerne erfahren, was es damit auf sich hat und wie das alles mit ihr und ihrem Leben zusammenhängt.
Zur gleichen Zeit in Hannover ist Gräfin Flora von Langenberg auf der Suche nach ihrer Enkelin und beauftragt den Anwalt der Familie mit Nachforschungen. Ihr Mann Heinrich ist verstorben, und keiner weiß etwas über den Aufenthalt des kleinen Mädchens. Schon am Ende des ersten Teils trifft man auf Floras Tochter Viola und ihren Mann. Das Ehepaar möchte nichts mehr mit Flora zu tun haben, denn Viola gibt ihrer Mutter die Schuld am Verschwinden ihres Kindes.
Zahlreiche Rückblicke zu Violas Kindheit und Jugend bringen nach und nach Licht ins Dunkel. Wie Floras Suche nach der Enkelin Lilly mit Leilanis Schicksal zusammenhängt, darauf steuern alle Handlungsfäden zu.
Wie schon der Vorgänger, so ist auch dieser Roman wieder sehr fesselnd und kurzweilig geschrieben. Längen gab es für mein Empfinden nicht in der Handlung, im Gegenteil! Über manche Zusammenhänge hätte ich gerne etwas mehr erfahren, denn vieles bleibt vage oder wird nur am Rande erwähnt, obwohl es meiner Meinung nach für den Handlungsverlauf wichtig ist. An einigen Stellen hätte ich mir noch intensivere Einblicke auf die Schicksale und Handlungen der Protagonisten gewünscht.
Die einzelnen Charaktere sind gut und sehr plastisch dargestellt. Bei Flora hatte ich stellenweise den Eindruck, sie hätte sich geändert, aber diese Einschätzung musste ich sehr schnell wieder revidieren, denn ihre Herrschsucht bricht immer wieder durch, und in ihrer übersteigerten Geltungssucht spinnt sie immer neue Intrigen. Leider bleiben aber ihre größten Schachzüge für den Leser weitgehend im Dunkeln. Über Viola und ihren Freund und das, was damals passiert ist, habe ich lange nachgegrübelt. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ich muss gestehen, dass es in Violas Verhalten etwas gab, das ich völlig unverständlich finde und das dieses Drama, welches sich dann ereignete, erst möglich gemacht hat. So lange ich auch darüber nachgegrübelt habe, sind meine Überlegungen hier zu keinem vernünftigen Resultat gekommen.

Auch dieser zweite Band endet wieder sehr abrupt und hinterlässt viele offene Fragen. Es ist schier unmöglich, hier mit dem Lesen aufzuhören. Nun setze ich meine ganze Hoffnung auf Teil drei und bin gespannt, ob sich hier alles erschöpfend klären wird.
Ich muss gestehen, dass es wohl besser gewesen wäre, Teil 1 noch einmal aufzufrischen, denn es ist schon ein Jahr her, dass ich diesen gelesen habe, und da gab es bei mir doch ein paar Defizite, was die Erinnerung an Handlungsdetails angeht.
Meine Empfehlung wäre, am besten alle drei Teile hintereinander weg zu lesen, denn dann gibt es keine Erinnerungslücken und man kann diese faszinierende, fesselnde Familiengeschichte über vier Generationen noch besser genießen.

Veröffentlicht am 14.01.2018

Die Lady und der Pferdeknecht

Die Schmugglerlady
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Lisa McAbbeys Romane sind immer eine erstklassige Mischung aus historischen Fakten und einer fesselnden Handlung mit viel Romantik, so auch hier.
Der neueste Roman der Autorin hat wieder eine starke Heldin ...

Lisa McAbbeys Romane sind immer eine erstklassige Mischung aus historischen Fakten und einer fesselnden Handlung mit viel Romantik, so auch hier.
Der neueste Roman der Autorin hat wieder eine starke Heldin mit einem großen Herzen. Nach dem Tod ihres Vaters hat die junge Lysia die Verantwortung für ihre Familie übernommen. Als sie erfährt, dass ihr Vater der Anführer eines Schmuggler-Rings war, zögert sie nicht, in seine Fußstapfen zu treten. Die Männer, die schon viele Jahre loyal zu ihrem Vater standen, halten auch ihr die Treue und akzeptieren sie als Anführerin. Nur wenige Wochen vorher kam ein neues Mitglied zum Schmugglerring von Fairlight. Jack Ryder, Pferdeknecht und ein Bild von einem Mann, erweist sich als zuverlässig und zupackend, und er macht großen Eindruck auf Lysia. Wider alle Vernunft verliebt sich die junge Frau in ihn, und ihre Gefühle werden von dem attraktiven und sympathischen Mann erwidert, aber wegen des großen Standesunterschiedes ist diese Liebe unmöglich.
Auch muss Lysia an ihre Familie denken, denn sie fühlt sich für Mutter und Schwestern verantwortlich. Als sie erpresst wird, sieht sie keine andere Möglichkeit, als eine Ehe mit einem ungeliebten Mann einzugehen.

Die Autorin hat hier eine außergewöhnliche und sehr schöne Romanze ins Zentrum ihres Romans gestellt, eine Liebe gegen alle Konventionen, die eigentlich nicht sein darf. Zwar bildet die Beziehung zwischen Lysia und Jack den Mittelpunkt der Geschichte, aber wie immer hat Lisa Mc Abbey sehr viel Wert auf ein korrekt recherchiertes und realistisch dargestelltes Umfeld gelegt. Viele Ereignisse, die im Roman geschildert sind, entsprechen der Wahrheit oder sind zumindest in ähnlicher Form passiert, wie man aus dem Nachwort erfährt. Der Schmuggel war zur damaligen Zeit an Englands Küsten weit verbreitet, da die Menschen oft keine andere Möglichkeit sahen, sich und ihre Familie zu ernähren. Über die Situation der Einwohner, die Hintergründe des Schmuggels und auch darüber, wie die Regierung dagegen anzugehen gedachte, erfährt man sehr viel. Interessant finde ich auch die vielen informativen Details zu Erbschaftsangelegenheiten der damaligen Zeit, wie es beispielsweise einer Witwe und ihren Töchtern erging, wenn plötzlich das Familienoberhaupt verstarb.
Der Schreibstil ist sehr schön, lebendig und kurzweilig und hat an den passenden Stellen oft auch ein Quäntchen Humor dabei. Die historischen Informationen, die man hierbei erfährt, sind sehr gekonnt in die Handlung integriert, und man kann sich hier über einen wunderbaren, fesselnden Schmöker mit tollen Charakteren freuen.

Veröffentlicht am 07.01.2018

Das Siechenhaus

Das Siechenhaus
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Auch dieser dritte historische Krimi führt die Leser ins mittelalterliche Freiburg, wo Serafina den Beginen in der Schwesternsammlung Sankt Christoffel angehört. Diesmal geht es um den Bäcker Kannegießer, ...

Auch dieser dritte historische Krimi führt die Leser ins mittelalterliche Freiburg, wo Serafina den Beginen in der Schwesternsammlung Sankt Christoffel angehört. Diesmal geht es um den Bäcker Kannegießer, bei dem der Aussatz festgestellt wurde und der deshalb aus der Gemeinschaft der Stadt ausgeschlossen wird, um künftig vor den Toren Freiburgs im Siechenhaus zu wohnen, wo alle Aussätzigen untergebracht sind. Die Schwestern der Sammlung Sankt Christoffel kümmern sich regelmäßig um die Menschen, die an der Krankheit leiden, die uns heute als „Lepra“ bekannt ist. Menschen, die daran erkrankten, wurden quasi symbolisch „zu Grabe getragen“, was auch hier im Fall des unglücklichen Bäckers erfolgt. Bei einem Besuch Serafinas im Siechenhaus klagt Kannegießer der Begine sein Leid, dass er vermutet, gar nicht aussätzig zu sein, sondern dass seine Hautprobleme lediglich harmloser Natur und auf den ständigen Umgang mit dem Mehl zurückzuführen seien. Serafina beobachtet ebenfalls, dass zwischendurch plötzlich eine Besserung bei Kannegießers Haut festzustellen ist. Als sie den Stadtarzt Achaz darauf hinweist und dieser einer erneuten Untersuchung zustimmt, wird er jedoch plötzlich nachts von einem Unbekannten niedergeschlagen und verliert sein Gedächtnis. Für Kannegießer steht viel auf dem Spiel, denn auch wenn er nicht am Aussatz leidet, nun aber Tag und Nacht mit von der Krankheit Betroffenen auf engstem Raum zusammenlebt, bleibt auf Dauer eine Ansteckung unausweichlich. Serafina gibt nicht auf und gerät wieder einmal in Schwierigkeiten.

Bei diesem neuesten Abenteuer von Serafina bringt die Autorin eine Krankheit zur Sprache, die uns heute unter dem Namen „Lepra“ bekannt und, obwohl heilbar und lange nicht so ansteckend wie geglaubt, in den Ländern der Dritten Welt leider immer noch präsent ist, die damals für die Menschen jedoch quasi ein Todesurteil darstellte, denn die Betroffenen wurden aus der Gesellschaft ausgeschlossen und in spezielle Siechenhäuser verbannt. Man liest in Romanen nicht allzu häufig über dieses Thema, schon gar nicht in der Ausführlichkeit wie hier. Man merkt, dass sich die Autorin gründlich mit der Materie befasst hat, und ich fand es sehr interessant, etwas mehr über die Krankheit und den damaligen Umgang mit den vom Aussatz befallenen Menschen zu erfahren.
Man bekommt hier also viel Wissen über das Leben und die Gepflogenheiten im Mittelalter, all dies nahtlos integriert in einen richtig spannenden historischen Krimi. Haben mir schon die ersten beiden Bände um Serafina sehr gut gefallen, so war doch noch eine Steigerung möglich, und ich fand diesen Teil noch besser. Serafina ist für ihre Zeit eine sehr mutige, selbstbewusste und moderne Frau, die sich nicht so leicht einschüchtern lässt und selten eine Antwort schuldig bleibt. Ich finde sie so richtig sympathisch, auch wenn ihre Mitschwestern und die Beginenmeisterin ihre liebe Mühe damit haben, die Beweggründe der Mitschwester zu verstehen und ihre Alleingänge gut zu heißen. Aber sie besitzt eben diesen untrüglichen Spürsinn, was kriminelle Fälle angeht, und sie kann einfach nicht zusehen, wie die Verantwortlichen das so Offensichtliche oft nicht erkennen.
In dem Stadtarzt Achaz findet sie auch diesmal wieder einen Verbündeten. Auch wenn er nicht gut heißt, dass Serafina ihm in medizinischen Angelegenheiten gerne dazwischen funkt, so ist er doch häufig mit ihr einer Meinung. Und da ist noch etwas zwischen den Protagonisten, erst vage, in Andeutungen, aber mit der Zeit immer klarer: Es kommen Gefühle ins Spiel, die so gar nicht zu einer Begine und ihrer Berufung passen. Es bleibt abzuwarten, wie die Geschichte dieser liebenswerten jungen Frau weitergeht, und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil, der bereits zum Lesen bereit liegt. Liebhaber spannender und gut geschriebener Histo-Krimis werden an dieser Reihe sicher ihre Freude haben.

Veröffentlicht am 05.01.2018

Unter dem Mitternachtsmond

Unter dem Mitternachtsmond
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Mit diesem wunderbaren Roman begann das neue Jahr geradezu perfekt! Es ist inzwischen schon Tradition, dass es einen Weihnachtsroman von Elisabeth Büchle gibt. Dies ist bereits der dritte, und die Geschichten ...

Mit diesem wunderbaren Roman begann das neue Jahr geradezu perfekt! Es ist inzwischen schon Tradition, dass es einen Weihnachtsroman von Elisabeth Büchle gibt. Dies ist bereits der dritte, und die Geschichten sind zwar für sich abgeschlossen, haben aber auch immer eine lose Verbindung zueinander. Bereits in den ersten beiden Bänden hat man Patrick und seinen Sohn Leo kennengelernt, allerdings nur als Randfiguren. Diesmal sind sie in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt, dafür haben die Protagonisten aus den vorherigen Bänden eine Gastrolle. Auch der Schauplatz hat mich überrascht, denn es ist das alte Gutshaus, das ich bereits aus dem Roman "Winterstürme", auch unter dem Titel "Die Magd des Gutsherrn" kannte. Solche Verbindungen schaffen Erinnerungen und Vertrautheit, und so habe ich mich sozusagen gleich in dem alten, renovierten Gebäude heimisch gefühlt. Während Patrick und Leo den Ostflügel des Hauses beziehen, wohnt im Westflügel eine junge Künstlerin, die sich gleich anfangs Patricks Unmut zuzieht, denn der allein erziehende Vater neigt dazu, seinen Sohn ständig behüten zu wollen. Deboras Fahrstil ist ihm da ein Dorn im Auge. Überhaupt ist ihm die junge Frau suspekt. Aber durch Leo, der vom ersten Augenblick an Deboras Herz gewonnen hat, nähern sich die Nachbarn mit der Zeit an, und Patrick kann nicht umhin, festzustellen, dass Debora eine sehr schöne Frau mit einer tollen Ausstrahlung ist. Aber die junge Künstlerin verbirgt ihre anmutige Figur unter weiter Arbeitskleidung, und sie scheint einige Geheimnisse zu haben. Je weiter die Handlung fortschreitet und je mehr man über die Protagonisten erfährt, umso deutlicher wird, dass beide Narben mit sich tragen, die ganz unterschiedlicher Art sind, denn die einen sind am Körper, die anderen an der Seele. Aber Verletzungen, egal welcher Natur, können überwunden werden, und Narben können verblassen.
Dieser Roman erzählt eine wunderschöne, tiefgründige Liebesgeschichte mit zwei so ungleichen Charakteren, die sich jedoch perfekt ergänzen könnten, wenn es die Protagonisten denn zulassen würden. Aber hier geht es um viel mehr, denn Schönheit spielt eine wichtige Rolle, wobei hier nicht die äußerliche Schönheit wichtig ist, denn diese ist vergänglich, sondern die Schönheit des Herzens, des Geistes und der Seele.