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Veröffentlicht am 28.03.2025

Komplizierte Wikingerliebe

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood
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Obwohl mich das Cover nicht wirklich überzeugen konnte, hatte mich der Klappentext sofort: Romantasy in einer Wikinger-Welt? Ich bin dabei! Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.

Ein echtes Highlight ...

Obwohl mich das Cover nicht wirklich überzeugen konnte, hatte mich der Klappentext sofort: Romantasy in einer Wikinger-Welt? Ich bin dabei! Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.

Ein echtes Highlight war für mich die Beziehungskonstellation: Die Protagonistin ist mit dem Vater ihres eigentlichen Love Interests zwangsverheiratet – eine Dynamik, die man vielleicht häufiger in Dark Romance findet (die ich nicht lese), aber in Romantasy? Selten. Das machte die verbotene Liebe umso spannender und brachte eine neue, ungewohnte Art von Komplexität in die Geschichte. Wer liebt nicht eine Romanze, die im Verborgenen bleiben muss? 😉

Aber nicht nur die Liebesgeschichte konnte mich überzeugen. Auch die Beziehungen der Protagonistin zu ihrer besten Freundin und ihrem Bruder waren wunderbar kompliziert – auf eine Weise, die sich realistisch und nachvollziehbar angefühlt hat.

Das Magiesystem hat mir ebenfalls gefallen. Die Idee, dass sich Götter Menschen aussuchen und ihnen unterschiedliche Fähigkeiten verleihen, ist vielleicht nicht bahnbrechend neu, aber die Umsetzung war kreativ und hat Spaß gemacht. Gleiches gilt für die gesamte nordische Welt mit ihren verschiedenen Fraktionen – sie fühlte sich lebendig an und hatte genau die richtige Mischung aus Mythologie und Spannung.

Ich freue mich auf Band zwei, habe aber noch eine Kleinigkeit zu bemängeln (Jammern auf hohem Niveau!): Die Namen. Wirklich, Freya als zweite Protagonistin in einem nordischen Setting? Das ist mittlerweile schon fast eine Klischeewahl. Und dass Bjorn nicht wenigstens in der deutschen Übersetzung zu Björn wurde, verstehe ich auch nicht – das wäre sprachlich authentischer gewesen. Aber gut, das ist eine Kleinigkeit, die den Lesespaß nicht geschmälert hat.

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Hm hm hm

Burning Crown
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Ursprünglich war es der Farbschnitt und das Coverdesign, die mich auf das Buch aufmerksam gemacht haben. Trotzdem konnte ich mir es als Hörbuch nicht entgehen lassen.
Und ich muss sagen: Die Sprecherin ...

Ursprünglich war es der Farbschnitt und das Coverdesign, die mich auf das Buch aufmerksam gemacht haben. Trotzdem konnte ich mir es als Hörbuch nicht entgehen lassen.
Und ich muss sagen: Die Sprecherin und der Sprecher haben beide absolut hervorragende Arbeit geleistet. Vor allem bei ihm bleibt zu loben, dass er ein angenehm zügiges Tempo hat. In Hörbüchern, wo es sowohl Sprecherinnen als auch Sprecher gibt, hinken die Männer in ihrem Sprechtempo oft unangenehm hinter ihren weiblichen Counterpart hinterher. Hier war das nicht so.
Generell war die Verteilung der Redeteile sehr angenehm. In der Romantasy werden die POVs des männlichen Protagonisten häufig nur als kleine Schlaglichter genutzt. Hier war das anders. Beide Sichtweisen waren gleichgewichtet und die Auswhal, wer von welchem Ereignis erzählt, war sehr klug durchdacht.
In der Story selbst wird allerdings sehr schnell das größte Manko klar: Die interessante Beziehung zwischen der Protagonistin und ihrer Schwester wird für die Romanze geopfert. Was auf keinen Fall bedeutet, dass man die Romanze streichen sollte - allerdings muss sie doch nicht unbedingt zwischen Reiterin und Drachen geschehen, wenn die Reiterin bereits eine so interessante und potentialreiche Beziehung zu ihrem ersten Drachen hat. Es könnte so spannend werden, den Drachen eines anderen zu lieben und ihn durch die missbräuchliche Beziehung und eine eventuell andere im Laufe der Geschichte zu begleiten. Sehr, SEHR viel verschenktes Potential!
Auch ihre Stellung in der Armee hätte sehr viel besser ausgearbeitet und genutzt werden können. Leider glich ihr Rang hier allerdings mehr Zierde als tatsächlichen Umständen. Mehr verschenktes Potential.
Insgesamt hat das Buch sich solide gehalten - jedoch würde ich mir wünschen, dass sich die Autorin in ein paar Jahren eventuell noch einmal dransetzt und voll ausnutzt, was sie geschaffen hat.

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Spannendes Magiesystem

Heart & Shadow
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Bei diesem Buch habe ich mich bereits in das Cover verliebt, noch bevor ich wusste, worum es geht oder wer es geschrieben hat. Als ich dann sah, das es von Marie stammt, war ich wild entschlossen, es zu ...

Bei diesem Buch habe ich mich bereits in das Cover verliebt, noch bevor ich wusste, worum es geht oder wer es geschrieben hat. Als ich dann sah, das es von Marie stammt, war ich wild entschlossen, es zu lesen.
Nun, ich habe es nicht bereut.
Wie auch die Food-Universe-Reihe liest sich auch dieses Buch wie ein Manga/Anime, was ich absolut erstaunlich für ein so anderes Medium finde. Dazu war ich begeistert davon, wie unterschiedlich die Leben der beiden Protagonistinnen aussahen und fand es unheimlich spannend, in diese neue Welt mit zwei derart verschiedenen Blickwinkeln einzutauchen. Durch ihre unterschiedlichen Wesensarten wurde zudem auch sichergestellt, dass sich wohl alle Lesenden mit mindestens einer Figur indentifizieren konnten.
Besagte Welt las sich sehr außergewöhnlich. Bekanntes aus andere Kulturen (verschiedene Arten von Energien) wurde aufgegriffen und mit einem westlichen Dreh spannend verarbeitet. Freue mich immer sehr, wenn ich auf neuartige Magiesysteme stoße.
Freue mich sehr auf den zweiten Band!

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Spannende Einblicke in nicht so spannender Story

Between Your Memories
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Nachdem ich den ersten Band primär wegen des hübschen Covers gekauft habe, war ich angenehm überrascht von der Geschichte.
Normalerweise ist einfache Romance nicht mein Genre, aber hier hat sie mich wirklich ...

Nachdem ich den ersten Band primär wegen des hübschen Covers gekauft habe, war ich angenehm überrascht von der Geschichte.
Normalerweise ist einfache Romance nicht mein Genre, aber hier hat sie mich wirklich gefesselt.
Das ist vermutlich unter anderem dem geschuldet, dass es für mich (eine Person, die sehr deutsch aussieht) sehr interessant und leider auch schockierend war, den Alltagsrassismus entgegengebracht zu bekommen, den die Own Voice Autorin in ihrer Dilogie beschreibt. Reviews, die diese Erfahrungen bestätigen, machen mich zusätzlich sprachlos. Und zeigt, wie viel mehr wir hiervon brauchen, damit uns Nicht-Betroffenen die schwierige Lage deutlicher in Bewusstsein rückt und eines Tages vielleicht auch diese Form von Rassismus versiegen kann.
Die Liebesgeschichte selbst fand ich ganz nett, wenn auch teilweise sehr anstrengend. Nói ist zwar mit seiner Umgebung geschlagen, davon abgesehen aber VIEL zu perfekt, um wirklich interessant zu sein. Es war zu jedem Zeitpunkt sehr vorhersehbar, was er als nächstes tun wird, womit bei seinem Charakter kein wirkliches Interesse bei mir aufkam. Er wirkte unecht und langweilig.
Kalima konnte das zu einem guten Teil wieder ausgleichen. Ja, auch sie war anstrengend - aber auf eine andere, natürliche Art. Vielleicht ist es als Außenstehende:r nicht immer spannend gewesen, zu lesen, dass sie sich selbst mal wieder für nicht gut genug hielt; aber genau diese Reaktionen waren erfrischend real und nachvollziehbar.
Unterschwellig hoffe ich, dass die ganzen Nebencharaktere, denen wir insbesondere in Island begegnet sind, womöglich eines Tages ein SpinOff kriegen werden. Eventuell mit ein paar mehr Hintergründen der isländischen Kultur? Wobei natürlich die bisher präsentierten Kulturen durch den Own Voice-Part an Stärke gewonnen haben.
Die Sprechenden waren großartig. Ihr Tempo war angenehm aufeinander abgestimmt. Oft passiert ist, dass bei einer weiblichen Erzählerin und einem männlichen Erzähler letzterer furchtbar langsam spricht, sodass man zwischen ihren Parts die Geschwindigkeit ständig verändern muss. Hier war das nicht der Fall und man konnte es mit einer Einstellung problemlos durchhören.

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Alt und neu zugleich

Starling House
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Als "Starling House" damals erschien, hatte ich gerade "A Study in Drowning" gelesen und war somit sehr begeistert von der Vorstellung, direkt noch ein Buch über ein Haus mit einem vererbten Geheimnis ...

Als "Starling House" damals erschien, hatte ich gerade "A Study in Drowning" gelesen und war somit sehr begeistert von der Vorstellung, direkt noch ein Buch über ein Haus mit einem vererbten Geheimnis zu lesen. Wie das Leben allerdings so spielt, kam ich lange nicht dazu. (Das wirklich unansehnliche englische Cover hat da leider ebenfalls zu beigetragen. Ich bin sehr froh, dass die deutsche Ausgabe ein Anderes erhalten hat.)
Umso mehr freute ich mich, als ich zur Weihnachtszeit 2024 einen eARC erhielt.
Ich hatte keine hohen Erwartungen an das Buch - hätte aber ruhig welche haben können, denn es hat sehr viel Freude bereitet, es zu lesen. Es war eine klassische Haunted House-Story mit nicht ganz so klassischen Details. Wie zum Beispiel, dass beide Hauptcharaktere nicht makellos und wunderschön sind, so wie sie es sonst in Geschichten immer sind - insbesondere, wenn es sich dabei um ein (zukünftiges) Paar handelt. Allerdings hat die Autorin hier es etwas übertrieben. Nicht etwa, dass sie "zu hässlich" sein, sondern schlichtweg mit der ständigen Wiederholung der gleichen optischen Aspekte. Insbesondere die schiefen Zähne der Protagonistin erhielten überproportional viel Aufmerksamkeit vom lyrischen Ich.
Der Plot ist so, wie man es bei einem solchen Buch erwarten würde und damit sehr solide. Auch die Abbildung verschiedener Personengruppen fügte sich sehr natürlich und für eine Kleinstadt angemessen ein.
Meine einzige Kritik geht an die Übersetzung. Diese war nicht schlecht, aber noch durchaus ausbaufähig. Ab und an wurden Wörter falsch verwendet (z.B. "daddeln"), was aber selten genug vorkam, dass es nur ein kleiner Stolperstein und kein größeres Ärgernis war.

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