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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2025

Wie immer ein Genuss!

DUMONT Bildatlas Japan
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Klappentext:

„GEGENSÄTZE SIND IN JAPAN Programm: Jahrhundertealte Traditionen, majestätische Tempel und eine wilde, von Vulkanismus und heißen Quellen geprägte Natur gehören genauso zum Bild des Inselstaates ...

Klappentext:

„GEGENSÄTZE SIND IN JAPAN Programm: Jahrhundertealte Traditionen, majestätische Tempel und eine wilde, von Vulkanismus und heißen Quellen geprägte Natur gehören genauso zum Bild des Inselstaates wie der hypermoderne Lebensstil in den Millionenstädten, der wie ein Fenster in eine nicht allzu ferne Zukunft anmutet. Für alle diejenigen, die verstehen wollen, was sie sehen, ist das Reisemagazin von DUMONT ein idealer Begleiter. Autorin Francoise Hauser erklärt so manche Skurrilität, gibt hilfreiche Tipps für die Reise und verrät, wo sie Japan am schönsten und am überraschendsten findet. Fotograf Markus Kirchgessner ist ihr auf ihren Entdeckungstouren gefolgt und hat ihre (und seine) Eindrücke in atmosphärische Bilder verwandelt.“



Wie meine Leser bereits wissen, genieße ich die Dumont Bildatlas-Reihe sehr. Wie schon so oft gesagt, schätze ich das handlich Zeitungs-Format und den kompakten Verbund von traumhaften Fotos und jeder Menge Wissen. Auch im neuen Japan-Journal wird der aktuell Part des Landes wieder bestens betrachtet und in Szene gesetzt. Wir reisen in diesem Heft vom Norden bis in den tiefsten Süden. Die Texte sind wieder voller Wissen und jeder Menge kurzweiliger und interessanter Informationen. Dazu die einmaligen Bilder beispielsweise der Kirschblüte oder vom Fuji. Die Autorin Hauser und der Fotograf Kirchgessner haben hier wirklich alles richtig gemacht und ein ganz besonderes Land bestens auf den Punkt gebracht. Die kurzen und präzisen Texte machen Lust immer und immer wieder in diesem Heft zu blättern, zu träumen, zu lesen und endlich eine Reise nach Japan wahr werden zu lassen. 5 Sterne hierfür!

Veröffentlicht am 10.02.2025

5 verdiente Sterne hierfür!

Aus Stille geformt
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Klappentext:

„Ein wunderschöner und poetischer Roman vom tiefen Glück, mit den Händen Formen zu schaffen

Schon als Kind schuf Akiko erste Tonfiguren auf dem Boden sitzend im Atelier ihres Onkels. Gegen ...

Klappentext:

„Ein wunderschöner und poetischer Roman vom tiefen Glück, mit den Händen Formen zu schaffen

Schon als Kind schuf Akiko erste Tonfiguren auf dem Boden sitzend im Atelier ihres Onkels. Gegen den Willen ihres Vaters, aber ermutigt von ihrer Mutter verlässt sie Japan und lernt in Deutschland das Töpferhandwerk. Als sie ein Praktikum bei einem Töpfermeister im Bregenzerwald antritt, scheint es ein Glücksfall zu sein: Friedrich liebt wie Akiko die Stille, den Ton und das Brennen im Holzbrennofen. Friedrich erkennt in Akiko nicht nur ein großes Talent, in gemeinsamen Arbeiten und Gesprächen hilft er ihr, die eigene Form zu finden. Bis Akiko Hinweise auf frühere Reisen Friedrichs nach Japan findet und ihm Fragen stellt ...



Eine ebenso zarte wie weise Liebeserklärung an das Töpfern und die Bedeutung menschlicher Beziehungen.“



Ingrid Klosers Geschichte „Aus der Stille geformt“ hat mich tief berührt. Ihre Geschichte rund um Akiko und Friedrich ist tiefgreifend ohne jegliche Spur an Kitsch.

Kloser verwebt einerseits die japanische Lebensart und die Deutsche. Zudem steht das Töpfern im Fokus. Aus einem Stück Ton, etwas Wasser und einer Drehscheibe formt der Mensch händisch etwas für die Ewigkeit. Diese Stücke können genutzt werden und überdauern, wenn möglich, die Zeit selbst. Bei dieser Arbeit bedarf es nicht vieler Worte. Es braucht geistige Konzentration und Geschick. Man kann in dieser Stille förmlich versinken und genau das erliest der Leser hier in Klosers Geschichte. Die Figuren sind wirklich bestens austariert, die Geschichte hat einen feinen Spannungsbogen ohne Drama oder Effekthascherei. Sie kommt mit fein ausgesuchten Worten aus, mit einem ruhigen Ausdruck und starken bildhaften und emotionalen Erzählungen. Als Leser ist man stets bei der Arbeit der Beiden dabei. Steht gedanklich still daneben und sieht zu. Wir dürfen ganz ruhig in Akikos und Friedrichs Welt eintauchen, gehen einer Vermutung hinterher die sich dann aber anders aufzeigt als gedacht und dennoch ihren ganz eigenen Zauber hat. Kloser zeigt uns mit dieser Geschichte auf, dass Ruhe und Stille manchmal die besseren Zuhörer sind und auch guttun können. Die Autorin schafft es mit gerade mal 224 Seiten den Leser in den Bann zu ziehen. Genau dafür vergebe ich verdiente 5 Sterne inklusive Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 10.02.2025

Ein wirklich nettes Buch! 3 gute Sterne hierfür!

Keine Zeit, der Garten ruft
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Klappentext:

„Begleiten Sie die Giftpflanzen-Expertin und Krimiautorin Klaudia Blasl in diesem humorvollen Gartenbuch bei ihren turbulenten Abenteuern mit ihren grünen Mitbewohnerinnen. Dabei lernen Sie ...

Klappentext:

„Begleiten Sie die Giftpflanzen-Expertin und Krimiautorin Klaudia Blasl in diesem humorvollen Gartenbuch bei ihren turbulenten Abenteuern mit ihren grünen Mitbewohnerinnen. Dabei lernen Sie allerhand Nützliches und Unerhörtes über die verborgenen Geheimnisse der Gartenpflanzen: Warum reagieren verwöhnte Rosen so gereizt auf Veränderungen? Was haben die alteingesessenen Gartenblumen bloß gegen zugereiste Exoten? Gibt es ein Bündnis zwischen Hülsenfrüchten und Zwiebelpflanzen ? Und wieso erweisen sich unscheinbare Küchenkräuter oft als echte Alleskönner?



Auf einem ehemaligen Brachland beginnt die Autorin mit dem Anbau jener Gewächse, deren Kriminalgeschichte sie am meisten fasziniert. Doch nach zahlreichen Pannen und Konfrontationen mit aufmüpfigem Grünzeug sieht Klaudia Blasl ihre Pflanzen in einem neuen Licht. Sie erkennt, dass Pflanzen mehr sind als die Summe aus Blättern, Blüten und Wurzelwerk . Pflanzen sind geschichtsträchtige Geschöpfe, fähig zu unglaublichen Leistungen und mit durchaus menschlichen Eigenschaften. Sie stellen Besitzansprüche, lieben und hassen, sind frigide oder nymphoman und begehren nicht selten auch mal auf. Kein Wunder, dass so ein Garten nur selten nach der Pfeife der Gärtnerin blüht ...



In "Keine Zeit, der Garten ruft" erfahren Sie von Österreichs "Killerqueen des Gartenwissens" (so Bestseller-Autorin Meike Winnemuth) u. a.:



welche Auswirkungen das Tulpenfieber hatte,
ob Kopfsalat in Schockstarre verfallen kann,
weshalb man die Rose als Königin der Blumen bezeichnet,
was man unter dem Maiglöckchen-Phänomen versteht,
wozu man in Klostergärten den tödlichen Schierling kultivierte,
was Tomoffeln sind und
welche Pflanze als erste biochemische Kampfwaffe gilt.


Ein lustiges Geschenk für wissensdurstige Hobbygärtner*innen, die lieber Geschichten lesen statt trockene Ratgeber“



Gleich vorweg: ich kenne die Autorin Klaudia Blasl nicht durch andere Bücher. Es war mein Erstling von ihr und somit bin ich völlig unvoreingenommen von ihrem Stil. War dieser denn unterhaltsam? Ja, war er. Blasl erzählt stets mit einer guten Prise Humor und lacht auch gern über sich selbst. Ihre Gartenerfahrungen teilt sie hier mit den Lesern und dabei wird sich der ein oder andere Gärtner bestimmt wieder finden. Schließlich geht nie alles im Garten nach Plan! Gut bewanderte Gärtner werden hier kaum weiteres Wissen erhalten, aber dafür bekommt man für die kalten und grauen Wintermonate wo der Garten Ruhe vor uns Hobby-Gärtnern hat, eine sehr unterhaltsame Lektüre die Lust auf das nächste Gartenjahr macht.

Ja, Rosen sind eigen und auch mit den Tulpen ist das so eine Sache. Aber dennoch zeigt die Autorin immer eines ganz bewusst auf: Wir können unseren Garten zwar verschönern mit allerlei Pflanzen, aber ob diese dann auch bei uns wachsen wollen und können, ist eine andere Sache. Sie sind einmalige Lebewesen und zeigen dies auch. Fachwissen nutzt definitiv und erweitert nicht nur den eigenen Garten sondern auch den inneren, grünen Horizont. Kurzum: ein nettes und ehrliches Buch rund um die Tücken des Gartens und seiner Mitbewohner! Gute 3 Sterne hierfür!

Veröffentlicht am 10.02.2025

Lesenswert!

Flusslinien
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Klappentext:

„Margrit Raven ist hundertzwei und wartet auf den Tod. Früher war sie Stimmbildnerin, jetzt lebt sie in einer Seniorenresidenz an der Elbe. Jeden Tag lässt sie sich von dem jungen Fahrer ...

Klappentext:

„Margrit Raven ist hundertzwei und wartet auf den Tod. Früher war sie Stimmbildnerin, jetzt lebt sie in einer Seniorenresidenz an der Elbe. Jeden Tag lässt sie sich von dem jungen Fahrer Arthur in den Römischen Garten bringen. Dort, mit Blick auf den Fluss, erinnert sie sich: an ihre Kindheit, den Krieg, ihre Liebhaber und an das, was sie über die einstige Gärtnerin dieses Parks weiß, Else, die große Liebe ihrer Mutter.



Die Erinnerungen halten Margrit am Leben – und die Besuche ihrer zornigen Enkelin. Luzie hat sich kurz vor dem Abitur von der Schule abgemeldet und übernachtet nun allein in einer Hütte an der Elbe. Während sie Margrit, deren Mitbewohner und sich selbst im Keller der Seniorenresidenz tätowiert, versucht sie, Stich für Stich, ihre Kraft und ihr Leben zurückzugewinnen.



Und dann ist da noch Arthur . Wenn er gerade niemanden zur Dialyse fährt, sucht er mit einer Metallsonde den Strand ab, erfindet Sprachen, kämpft für gefährdete Arten und ringt mit einer Schuld.



Um nicht vom Strom der eigenen Erinnerungen fortgerissen zu werden, müssen sich die drei auf sich selbst besinnen. Und aufeinander einlassen.“



Katharina Hagena ist mir mit ihren Büchern „Der Geschmack von Apfelkernen“ sowie „Vom Schlafen und Verschwinden“ sehr fest im Gedächtnis hängen geblieben. Nun also ein Buch-Neuling der Autorin und auch dieser ist wieder besonders. Wir dürfen hier drei Lebensgeschichten kurz und präzise erlesen und zudem erleben, wie diese nach und nach zueinander führen. Es wirkt alles wie ein geflochtener Zopf der ganz langsam zueinander zusammen gebunden wird und am Schluss ein Ganzes ergibt. So ein Zopf ist aber nie gleichmäßig und hier und da rutschen auch mal Haare heraus und so ist es mit unseren Protagonisten. Margrit mit ihrem hohen Alter und dem leidigen Warten auf den Tot, dann ihre Enkelin Luzie und dann ist da auch noch Arthur. Die drei Figuren wirken jeder für sich und dennoch lernen sie, wie sie von einander profitieren können. Hagena hat wieder einen feinen und unaufgeregten Sprachstil angewendet. Sie wählt ihre Worte mit Bedacht aus und nutzt so wenig Kitsch und Klischee wie möglich. Es gibt keine überflüssigen Phrasen oder unnützes Geplänkel, nein. Hagena weiß, wie sie den Ball stets am rollen hält ohne dabei uninteressant zu wirken. Dennoch ist der rote Faden auch immer gut erkennbar und die Geschichte lebt von den Selbsterkenntnissen der drei Protagonisten. Kurzum: eine lesenswerte Geschichte mit Tiefgang und Lesesog und ja, einer gewissen Magie! Vier sehr gute Sterne hierfür!

Veröffentlicht am 10.02.2025

Wie immer ganz besonders!

Die Weltköche zu Gast im Ikarus
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Klappentext:

„Über zwanzig Jahre Spitzenküche auf höchstem Niveau – das muss gefeiert werden! Seit seinem Bestehen hat das Restaurant Ikarus insgesamt 266 Meisterköche aus aller Herren Länder in seiner ...

Klappentext:

„Über zwanzig Jahre Spitzenküche auf höchstem Niveau – das muss gefeiert werden! Seit seinem Bestehen hat das Restaurant Ikarus insgesamt 266 Meisterköche aus aller Herren Länder in seiner Küche begrüßt. Aus der ganzen Welt kamen die bekannten Sterneköche, um im Hangar-7 ihre ausgeklügelten Menüs zu präsentieren.



Band 10 der außergewöhnlichen Kochbuch-Reihe »Die Weltköche zu Gast im Ikarus« enthält die Gourmetrezepte von 17 Spitzenköchen. Lassen Sie sich auch von dieser Jubiläumsausgabe wieder dazu inspirieren, Sterne-Gerichte der internationalen Küche selbst nachzukochen!



- Haute Cuisine aus aller Welt, von Belgien bis Südafrika: Den Sterneköchen in die Töpfe geschaut



- Rezepte für Gourmets: Das fabelhafte Küchen-Team des Ikarus und seine Gastköche



- Ein tolles Geschenk für Hobbyköche: Die Jubiläumsausgabe zu 20 Jahren Restaurant Ikarus



- Besonderes Essen kochen: Tipps und Tricks von 17 Küchenchefs in einem außergewöhnlichen Kochbuch



- Viel mehr als nur den Hunger stillen: Die Philosophie des Kochens präsentiert in zahlreichen Bildern und ausführlichen Texten



Fine Dining-Rezepte für Zuhause: Inspiration von den Spitzenköchen im Restaurant Ikarus



Haute Cuisine aus 17 Ländern, so vielfältig wie die Geschichten und die Herkunft der Köche, die ihren individuellen Stil in die Küche des Restaurant Ikarus mitgebracht haben. Versuchen Sie sich selbst an raffinierten Rezepten und Menüs, die Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben werden! Auch die Jubiläumsausgabe der beliebten Kochbuchreihe aus dem Hangar-7 bietet Feinschmecker-Rezepte der Spitzenköche für zu Hause und spannende Einblicke hinter die Kulissen.



Komplexe Aromen und faszinierende Persönlichkeiten: Tauchen Sie ein in die Welt der Spitzengastronomie und verwandeln Sie Ihr Zuhause in ein Sterne-Restaurant!“



Nunmehr ist dieser Band der Zehnte aus der Reihe „Die Weltköche zu Gast im Ikarus“. In diesem Band tauchen wieder eine Reihe renommierter Köche auf wie Kevin Fehling oder Thomas Schanz um nur einige beim Namen zu nennen.

Wie die Vorgänger besticht aus dieser Band mit seiner einmaligen Optik und auch Haptik. Der feste Einband beinhaltet dieses Mal 480 Seiten und hat eine Glitzer-Schrift auf dem Buchdeckel. Die Fotos beeindrucken auch diese Mal und die Arbeit der Köche, festgehalten in ganz besonderen Fotografien, ebenfalls. Man spürt die Passion eines jeden Kochs in seinem Rezept (diese sind nunmal auf einem besonders hohem Niveau) und dem fertig angerichtetem Teller.

Dieser Band fügt sich nahtlos in die anderen neun Bücher ein und ist dennoch von einmaliger Natur. Fazit: Wer die exklusive liebt und versteht, wird hier wieder ein wahres Fest der Sinne erleben! 5 Sterne hierfür!