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Kristja

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2025

Herzerwärmend

Wild Love
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Ford Grant laut der Forbes heißester Billionär und ist im Musikbusiness sehr erfolgreich. Aktuell will er sich aber zurückziehen und zieht wieder nach Rose Hill. Dort lebt auch sein bester Freund West. ...

Ford Grant laut der Forbes heißester Billionär und ist im Musikbusiness sehr erfolgreich. Aktuell will er sich aber zurückziehen und zieht wieder nach Rose Hill. Dort lebt auch sein bester Freund West. Dort wird er als normaler Mensch angesehen, was ihn aufatmen lässt. Daher will er auch ein Tonstudio auf Rose Hill eröffnen und beginnt mit dem Umbau. Es kommt anders als erwartet. Erst taucht West‘ Schwester Rosie, auf die Ford schon immer stand, auf und dann noch ein Mädchen namens Cora, das behauptet die Tochter von Ford zu sein. Sein Leben steht also gerade auf dem Kopf.

Ford ist ein unglaublich sympathischer Charakter. Er hat überhaupt nicht diese Arroganz, die Reiche sonst immer in den Büchern haben. Stattdessen wirkt er total normal und die Dialoge bzw. die Schlagabtäusche mit Rosie waren wirklich witzig. Mit Cora ist er dafür oft überfordert, was ihn aber eher liebenswerter macht, denn er gibt nicht auf. Generell ist Cora einfach nur unglaublich süß. Ich habe sie extrem schnell in mein Herz geschlossen. Ihre Art ist herzerwärmend. Außerdem war sie echt lustig. Ihre Beziehung mit Ford ist nach und nach immer mehr aufgeblüht, einfach nur schön. Ford hat eine ordentliche Entwicklung hingelegt.

Rosie mochte ich am Anfang sehr. Ich fand es schön, dass sie für sich eingestanden ist, auch wenn sie manchmal etwas sehr forsch ist. Was mich dann aber gestört hat, war das Zögern bei Ford. Beide wollten einander, warum also Probleme machen, wo keine sind? Das war unnötig. Ebenso war das kindische Verhalten von Rosie am Ende echt drüber. Das Buch wäre fast ein Highlight gewesen, wenn Rosie sich nicht plötzlich so seltsam benommen hätte, als wäre sie eine freche Göre. Dazu haben mir die intimen Szenen überhandgenommen. Die eigentliche Storyline ist da stark in den Hintergrund gerückt.

Fazit:

Das Buch hat überraschenderweise mein Herz erwärmt. Die Dynamik zwischen Ford und Cora war einfach süß und zugleich sehr lustig. Das hat mich also total abgeholt. Auch die Dialoge zwischen Rosie und Ford waren fesselnd. Man hat einfach gerne von den dreien gelesen. Dazu hat Ford eben eine tolle Entwicklung gemacht. Die Story hat mir gut gefallen und mich entsprechend gut unterhalten. Es hätte auch echt ein Highlight werden können. Leider hat mich Rosie zum Ende mit ihrem kindischen Verhalten gestört.

4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Mittelmäßiger Abschluss

Men of Manhattan - An Unplanned Match
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Brayden ist der vierte im Bunde und bisher haben wir ihn eher als schweigsam kennengelernt. Zumindest ist er mir nicht so präsent in Erinnerung geblieben aus den letzten drei Bänden. Er ist Gründer einer ...

Brayden ist der vierte im Bunde und bisher haben wir ihn eher als schweigsam kennengelernt. Zumindest ist er mir nicht so präsent in Erinnerung geblieben aus den letzten drei Bänden. Er ist Gründer einer Stiftung, die er seinem verstorbenen besten Freund Ryan gewidmet hat. Mit dieser renovieren sie Häuser, in denen dann bedürftige Menschen wohnen können. Eine echt schöne Idee. Viele Teammitglieder haben selbst einen Verlust erlitten. Auch Alex, die ihren Mann an Krebs verloren hat. Entsprechend setzt auch sie sich viel ein. Etwas zu kleinkariert, findet Brayden, der auch denkt, dass Alex ein Typ ist.

Aufgrund dessen ist ihre erste Begegnung recht amüsant. Sie verstehen sich auf Anhieb, bis eben die Sache mit dem Missverständnis ins Spiel kommt. Ich finde es gut, dass Alex das schnell aufklärt und sich Brayden auch entsprechend entschuldigt. Die Anziehung ist von beiden Seiten da. Einer Beziehung scheint eigentlich nichts im Wege zu stehen. Tut es aber leider doch. Denn Alex meint, sie ist viel zu alt für ihn. Und doch kommt sie nicht von ihm los, denn er bemüht sich richtig um sie. Das Hin und Her war mir aber dann doch zu anstrengend. Es wurden Probleme hergezaubert, wo keine sein müssten. Echt schade.

Die Freundesgruppe, die wir bereits kennen, ist nach wie vor einfach nur liebenswert und lockert viele Szenen auf. Ich mag sie einfach. Im Gegensatz zu der lustigen Truppe, war das Thema Krebs hier viel im Vordergrund, auch bei Kindern. Ich fand die Szenen im Krankenhaus, wo Brayden und Alex die Kinder besucht und sie glücklich gemacht haben, extrem süß. Aber eben auch sehr emotional. Es hatte es in sich. Leider merkte man aber auch hier oft, dass manche Szenen dort ein Mittel zum Zweck sind.

Fazit:

Leider ein eher mittelmäßiger Abschluss. Ein bis zwei Bände habe ich wirklich geliebt. Der hier gehört leider nicht dazu. Die Liebesgeschichte konnte mich nicht abholen, dazu war es mir zu voll mit gekünstelten Problemen. Die Charaktere an sich fand ich tatsächlich hier auch eher oberflächlich gehalten. Das Thema mit dem Krebs, insbesondere bei Kindern, war schon sehr emotional und hat auch süße Momente.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Gelungener Zwischenband

Shattered Palace
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Band 2 knüpft nahtlos an Band 1 an. Was natürlich einerseits gut ist, weil es nach diesem gemeinen Cliffhanger direkt weitergeht, aber auch schwierig, weil Band 1 bei mir schon etwas länger her ist und ...

Band 2 knüpft nahtlos an Band 1 an. Was natürlich einerseits gut ist, weil es nach diesem gemeinen Cliffhanger direkt weitergeht, aber auch schwierig, weil Band 1 bei mir schon etwas länger her ist und ich etwas Probleme mit den Namen und der aktuellen Situation hatte. Sei’s drum. Viele dachten, Charlie hätte den Anschlag nicht überlebt, aber das hat sie. Und so richtet sich jetzt viel Aufmerksamkeit auf sie, was für sie gar nicht so gut ist. Immerhin war ihr Job unauffällig an Gideons Seite sein. Dennoch will sie herausfinden, wer hinter dem Anschlag steckt. Dabei finde ich ihre Gedanken sehr zielführend und logisch.

Von Roméo erfahren wir in diesem Band auch deutlich mehr. Ich fand ihn von Anfang an faszinierend. Seine düstere Aura, seine Art zu reden. Und dennoch wirkt er, als hätte er einen weichen Kern. Die Dynamik zwischen Roméo und Charlie hat sich komplett verändert, gefällt mir persönlich aber sehr. Sie kann sich gegen ihn behaupten. Da ist es kein Wunder, dass sie ihn auch um Hilfe bittet. Seine Sicht war total interessant. Außerdem spürte man hier die Funken, nicht so wie bei Gideon und Charlie im ersten Band. Dagegen finde ich Gideon in diesem Band absolut unmöglich. Er wirkt wie ein verzogener reicher Junge. Außerdem frage ich mich, woher seine Gefühlsduselei kommt. Ob da wohl mehr dahintersteckt? Ich fand es gut, dass Charlie dort Grenzen gesetzt hat, auch wenn die Art und Weise manchmal etwas unpassend war. So oder so mag ich es immer noch sehr, dass Charlie im wahrsten Sinne des Wortes so eine starke Frau ist und sich behaupten kann.

Die Storyline nimmt langsam Fahrt auf. Aber man merkt, dass es noch nicht der Höhepunkt ist. Gideon scheint nun sein wahres Gesicht zu zeigen. Dazu kommt nun immer mehr ans Lichts, was die Newtons und die Favreaus so treiben. Da sollte Charlie vorsichtig sein. Denn mit solchen Leuten ist nicht zu spaßen. Das Ende ist ähnlich wie beim ersten Band sehr spannend gehalten und macht neugierig auf den nächsten. Am liebsten hätte ich sofort weitergelesen.


Fazit:

Man merkt schon, dass dieser Band ein Zwischenband ist. Aber dennoch fand ich ihn insgesamt sehr unterhaltsam und spannend. Denn die Dynamiken der Charaktere haben sich total verändert. Besonders Roméo als Charakter fand ich faszinierend. Außerdem erhalten wir auch mehr Informationen und die Spannung steigt kontinuierlich an. Von daher war ich echt gut unterhalten und freue mich auf den dritten Band.

4.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Eher zäh

Beneath Broken Skies
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Madelyn Prince liebt Bücher und alles drumherum. Ich denke, so ziemlich jeder kann sich da ganz gut in sie hineinversetzen, da wir doch alle so sind. Sie arbeitet im Unternehmen ihrer Familie, nämlich ...

Madelyn Prince liebt Bücher und alles drumherum. Ich denke, so ziemlich jeder kann sich da ganz gut in sie hineinversetzen, da wir doch alle so sind. Sie arbeitet im Unternehmen ihrer Familie, nämlich einem renommierten Verlag Prince Publishing. Dort ist sie in der Herstellung aktiv und steigt gerade zur Teamleiterin auf. Eines Tages will sie den Verlag übernehmen. Doch zuvor ändern sich andere Dinge. Denn ihr Großvater hat den Verlag gekauft und niemand anderes als Wesley Knight übernimmt nun die Führung, auch wenn er es nicht wirklich will. Knight Books ist ein Verlag, der bereits öfter andere Verlage gekauft und sie einmal auf links gedreht hat. Entsprechend viel Sorgen macht Maddie sich nun. Durch die Vergangenheit mit Wes wird es nicht einfacher.

Denn vor sechs Jahren war Maddie bestens befreundet mit Adam, Wes Bruder. Und in Wes war sie damals verliebt. Es gab einen Streit und der Kontakt brach. Nun sehen sie sich wieder. Aber Madelyn will nichts mit ihm zu tun haben. Sie hatte auch so schon oft mit Vorurteilen zu kämpfen. Aber Wes ist hartnäckig. Er denkt nur noch an sie und will Zeit mit ihr verbringen. Dazu könnte sie ihm helfen. Denn er hat keine Ahnung von Büchern und wie es im Verlag so abläuft. Sie machen einen Deal und sie hilft ihm. Die Einblicke in das Verlagswesen fand ich wahnsinnig spannend. Maddie fand ich aber, dafür dass sie mal die Leitung übernehmen will, oft ziemlich unprofessionell. Generell war ihr Verhalten oft fragwürdig.

Wes und Maddie haben dazu ein längeres Hin und Her. Er will ihr nicht sagen, was genau damals vorgefallen ist. Dann meint er, sie hätte was Besseres verdient. Ein bisschen mehr Kommunikation wäre schön gewesen. Dazu fand ich die Annäherung der beiden leider nicht wirklich authentisch und funkensprühend. Beide waren von Anfang an wieder total fasziniert voneinander. Doch beide haben ihre Päckchen zu tragen. Insbesondere das von Maddie wurde bis zum Umfallen immer wieder wiederholt. Wir haben es auch beim ersten Mal verstanden. Dazu wurde Wes als viel zu charmant beschrieben, was ich unglaubwürdig fand.

Das Drama am Ende war mir leider auch etwas zu viel und drüber. Es hat jedoch immerhin einige interessante Wendungen mitgebracht. Insgesamt ist aber in dem Buch einfach nichts wirklich passiert. Der Fokus lag hier wirklich auf den Charakteren und nicht auf einer Storyline. Leider konnte ich aber mit den Charakteren nicht so richtig warm werden. Ich fand sie oft schwierig und die Annäherung leider nicht greifbar.

Fazit:

Ich muss sagen, dass ich das Buch im Großen und Ganzen eher zäh fand. Der Beginn hat mich total gepackt, das ganze Thema rund um den Verlag war so spannend. Leider rückte das schnell in den Hintergrund. Dafür ging es viel um Maddie und Wes. Zwei Charaktere, die zunächst sympathisch wirken, mit denen ich aber nicht wirklich warm geworden bin. Beide verhalten sich eher anstrengend und reden nicht richtig miteinander. Dazu das Hin und Her war einfach unnötig. Die Story konnte das Buch nicht retten, denn gefühlt gab es kaum eine Storyline, es ist einfach fast nichts passiert. Schade, da ich mich so auf das Buch gefreut habe.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Potential nicht ausgeschöpft

Our Infinite Fates
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Evelyn und Arden sind scheinbar aneinandergebunden und töten sich kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Und das immer und immer wieder. Dabei durchleben sie die unterschiedlichsten Situationen. Mal haben sie ...

Evelyn und Arden sind scheinbar aneinandergebunden und töten sich kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Und das immer und immer wieder. Dabei durchleben sie die unterschiedlichsten Situationen. Mal haben sie ein anderes Geschlecht, dann leben sie in einem guten Hause, mal haben sie körperliche oder psychische Beschwerden. Doch was sich nicht ändert ist, dass sie sich irgendwann treffen, kennenlernen und Arden sie kurz vor ihrem 18. Geburtstag tötet. Arden ist sich dem Grund dafür voll bewusst. Er kann sich auch genau an jedes Leben erinnern und wie es anfing. Anders ist es bei Evelyn. Sie kann sich auch nach und nach an ihre alten Leben erinnern, aber eben nicht, warum Arden sie immer wieder umbringt. Insbesondere in diesem Leben fällt es ihr schwer diese Tatsache hinzunehmen. Sie will nämlich ihrer Schwester Gracie das Leben retten, das ist schön. Aber bald wird sie schon achtzehn und die Knochenmarktransplantation braucht Zeit.

Entsprechend paranoid ist sie aber auch jedem gegenüber. Denn bisher hat sie Arden nicht gefunden. Vermutungen hat sie dennoch einige. Eine Situation davon war wirklich lustig. Sie sucht nach Hinweisen und kommt der Sache näher. Ich muss sagen, ich habe mir diesen Wettlauf gegen die Zeit etwas spannender vorgestellt. Stattdessen erhalten wir immer wieder Einblicke in die Vergangenheit in eines ihrer vielen Leben. Zu Beginn war das noch echt interessant, es wurde dann aber doch recht schnell zäh. Denn es war immer das Gleiche. Sie lernen sich kennen oder haben es bereits und dann bringt er sie irgendwann um. Ich hatte gehofft, man erfährt mit diesen Rückblicken nach und nach was der Ursprung des Ganzen ist. Aber dem war nicht so. Entsprechend waren die Rückblenden eigentlich unnötig, besonders weil es doch recht viele waren.

Die ganze Liebesgeschichte habe ich ehrlich gesagt nicht ganz so gefühlt. Ja, manche der Leben waren schon süß, das stimmt. Aber insgesamt habe ich die Liebe der beiden nicht nachvollzogen. Insbesondere in ihrem aktuellen Leben war das irgendwie recht plötzlich da. Generell fand ich die Gefühle hier oftmals schwer zu greifen. Ich weiß nicht, ob es an den vielen Unterbrechungen lag, wo man in die Vergangenheit gereist ist, oder einfach an dem Schreibstil. Emotional wurde ich nicht abgeholt. Das Ende fand ich dafür rund. Es hat zumindest die meisten offenen Fragen geklärt. Auch hier war es allerdings nicht so richtig spannend.


Fazit:

Ich finde die Idee der Story total spannend und auch der Beginn war wirklich gut gemacht, sodass man mitfiebern konnte. Die verschiedenen Leben wirken zunächst interessant, tragen aber leider nichts zur Story bei und wirken daher nach und nach immer mehr als Lückenfüller und zäh. Ebenso war die Liebesgeschichte nicht so meins. Aber ich muss sagen, Evelyn als Person ist sympathisch und ehrgeizig. Es war schön und auch aufregend, wie sie für das Leben ihrer Schwester gekämpft hat. Insgesamt ein Buch mit Potential, das aber meiner Meinung nach nicht wirklich ausgeschöpft wurde.

3/5 Sterne

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