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Veröffentlicht am 03.02.2025

Zwischen den Stühlen

Warnemünder Herbst
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Sanne lässt sehr spontan ihr altes Leben und ihren Job in Berlin hinter sich und zieht zu ihrem Freund nach Warnemünde. Doch Matthias weiß nichts von ihrem spontanen Einzug.
Eine Achterbahnfahrt der Gefühle ...

Sanne lässt sehr spontan ihr altes Leben und ihren Job in Berlin hinter sich und zieht zu ihrem Freund nach Warnemünde. Doch Matthias weiß nichts von ihrem spontanen Einzug.
Eine Achterbahnfahrt der Gefühle beginnt, da Matthias und seine Buchhalterin sich mehr als gut verstehen und in Sannes Welt Sören und Sven-Ole stolpern.

„Warnemünder Herbst“ bildet den zweiten Band der „Warnemünder Jahreszeiten“ von Nele Jantzen.
Wer Nele Jantzen kennt, dem ist klar, dass sie sich unter diesem Pseudonym immer gen See begibt und somit auch in diesem Roman.
Ich gebe zu, ich habe bereits die anderen drei Bände gelesen und dies war der letzte Band, der mir in der Reihe noch fehlte, weshalb ich das Ende zwar kannte, aber nicht den Weg dahin.
War mir Sanne in den nachfolgenden Romanen sehr sympathisch, hatte ich hier ganz schön mit ihr zu kämpfen. Ich empfand sie als sehr anstrengenden, sprunghaften und manchmal auch naiven Charakter. Ich muss aber sagen, dass sie „zwei Persönlichkeiten“ hat. Die eben beschriebene ist eher die private Sanne, aber die berufliche wiederum ist eine strebsame, junge Frau, die weiß, was sie will und was sie erwartet. Das stand für mich im Widerspruch, machte damit aber die Seite der privaten Sanne wett.
Was mir auch gefällt, ist die familiäre Atmosphäre in dieser Reihe. So sind Matthias’ Großeltern keine Unbekannten, ebenso Rieke und Henning, als auch Riekes erwähnter Großvater und dessen Lebensgefährtin.

Alles in allem ein schöner Wohlfühlroman, wenn man sich an Sannes Charakter gewöhnt hat.
Wer also bereits Band 1 gelesen hat oder wie ich die Bände durcheinander gelesen hat und diesen noch nicht kennt, sollte ihn unbedingt lesen! Ebenso ist er eine Empfehlung für alle Freunde der Ostsee!

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Veröffentlicht am 02.02.2025

Manipulationen

Das Los der Männer
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Das Strippenziehen und Taktieren geht weiter. Doch nicht nur Paul-Friedrich ist mit seinen Strategien beschäftigt. Von anderer Seite taktiert aber auch jemand und das könnte für Wilhelmine zur Gefahr werden, ...

Das Strippenziehen und Taktieren geht weiter. Doch nicht nur Paul-Friedrich ist mit seinen Strategien beschäftigt. Von anderer Seite taktiert aber auch jemand und das könnte für Wilhelmine zur Gefahr werden, dabei ist sie überaus glücklich, weil sie einen Brief von Martin erhalten hat.

„Das Los der Männer“ - „Die Falkenbach-Saga“, Teil 6 von Ellin Carsta schließt an die vorherigen Bände an.
Das Taktieren Paul-Friedrichs ist nach wie vor für mich der Höhepunkt dieser Reihe. Die Vorstellungskraft und Fantasie, die die Autorin dafür aufbringen muss, damit das Ganze auch realistisch wirkt, finde ich mehr als faszinierend und respektabel.
Während mir Klara immer sympathischer wird, habe ich immer mehr an Elisabeth zu hadern. Sie wird mir von Band zu Band unsympathischer und ihre Geheimnisse finde ich mittlerweile wirklich erdrückender als die der restlichen Charaktere.
Mittlerweile ist der Tagebuchstil der Autorin auch ein Highlight für mich. Am Anfang des Kapitels versuche ich immer zu erraten, von wem das angegebene Zitat stammt, was mir zeigt, dass ich nun voll und ganz in dieser Saga angekommen bin.
Ich bin wirklich gespannt, wie es weitergehen wird.

Fazit: Diese Romane machen einfach süchtig. Wer einmal damit anfängt, sollte nicht mehr aufhören! Eine Empfehlung für alle Fans der Falkenbachs!

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Veröffentlicht am 29.01.2025

Spannend ab der ersten Seite

Der Mut der Frauen
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Elisabeths Freude auf ihr Kind ist verhalten, bleibt doch eine Ungewissheit aufgrund der Totgeburt ihres ersten Kindes.
Wilhelmine ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Verzweifelt hofft sie auf ein ...

Elisabeths Freude auf ihr Kind ist verhalten, bleibt doch eine Ungewissheit aufgrund der Totgeburt ihres ersten Kindes.
Wilhelmine ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Verzweifelt hofft sie auf ein Lebenszeichen von Martin.
Heinrich Lehmann entfernt sich immer mehr von Dreierbündnis bis er eine verheerende Entscheidung fällt.

„Der Mut der Frauen“ ist der fünfte Band der „Falkenbach-Saga“. 
Der Prolog hat mich wirklich neugierig gemacht. Ich konnte mir nicht annähernd vorstellen, was es damit auf sich hat und wie es zu dieser Entwicklung kommt. Er ist ein wahrer Cliffhanger, der den Leser bis zu den letzten Kapiteln begleitet. Das war dieses Mal wirklich ein absolutes Highlight!
Die deutsche Politik wird immer extremer und macht auch vor den Familien nicht Halt. Erschreckend stellt die Autorin dies am Beispiel des Dienstmädchens Inge dar, aber auch am Hoffen und Bangen von Elisabeth. Deren Ängste und Gedankengänge sind absolut nachvollziehbar und auch erschreckend dargestellt. Ich finde, dass Ellin Carsta gerade die Beziehungen Elisabeths toll dargestellt hat. Die Vertrautheit zu ihrer Schwiegermutter Käthe, aber auch die veränderte Beziehung zu ihrem eigenen Ehemann Ferdinand sind interessant zu verfolgen.
Auch in diesem Band ist es nach wie vor spannend zu verfolgen, wer wem vertraut oder nicht vertraut, welche Beziehung sich wie verändert hat und wer wie denkt. Ich bin immer wieder überrascht, wie durchdacht diese ganzen Verstrickungen sind und wie es Ellin Carsta gelingt, eine Figur wie Paul-Friedrich von Falkenbach zu gestalten. Denn auch hier fällt wieder auf, dass er immer einen Schritt voraus ist.

Fazit: Dieser Band war wieder ein besonderes Highlight und ist ein Muss für alle Faltenbach-Fans!

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Veröffentlicht am 29.01.2025

Heimlichkeiten

Die Wege der Söhne
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Wilhelmine und Martin leben ihre Liebe heimlich, sind dabei jedoch in ständiger Gefahr, ebenso Gustav, der Martin weiterhin unterstützt.
Ferdinand schafft es, nach Hause zurückzukehren. Doch die Heimkehr ...

Wilhelmine und Martin leben ihre Liebe heimlich, sind dabei jedoch in ständiger Gefahr, ebenso Gustav, der Martin weiterhin unterstützt.
Ferdinand schafft es, nach Hause zurückzukehren. Doch die Heimkehr hat einen bitteren Beigeschmack.
Leopold spielt im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Feuer. Dabei ist nicht nur er ,nicht gut auf Paul-Friedrich zu sprechen.

„Die Wege der Söhne“ ist Band 4 der „Falkenbach-Saga“ von Erfolgsautorin Ellin Carsta. 
Ich bewundere immer, wie die Autorin es schafft, die Namen für ihre Romane festzulegen, die die Handlung aber auch immer wieder auf den Punkt treffen.
Auch in diesem Band ist es weiterhin bewundernswert, wie die Autorin es schafft, die Verstrickungen der einzelnen Charaktere darzustellen, die ihre Netze immer dichter weben. Hier sind eng wirkende Beziehungen, die aber auf den zweiten Blick doch nur oberflächlich wirken, denn nicht mal Eheleute, die einander in- und auswendig kennen sollten, kennen sich nicht einmal annähernd. Besonders interessant finde ich dabei immer wieder die Darstellung der Beziehung von Gustav und Klara, aber auch von Klaras kontrolliertem Leben.
Wilhelmine entwickelt sich nach und nach zu einer äußerst vorbildlichen, jungen Frau, die nicht mehr nur Tochter ist, sondern beginnt, ihre Handlungen zu überdenken. Auch die mittlerweile veränderte Beziehung zwischen Vater und Tochter ist spannend zu beobachten.
Nach wie vor werde ich nicht mit der Familie Heinrich Lehmanns warm. Gerade auch Ferdinands beruflicher Weg macht das nicht besser.

Fazit: Es gibt noch viel zu erzählen, was die Falkenbachs und Lehmanns betrifft und die Verstrickungen werden immer spannender. Es lohnt sich also dran zu bleiben!

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Veröffentlicht am 28.01.2025

Überraschungen und Standesschranken

Das Pensionat am Holstentor: Sturmschwestern
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Nachdem sich Lotte, Nora, Fanny und Agnes ewige Verbundenheit geschworen haben und damit das Bündnis der sogenannten „Frühlingsschwestern“ eingegangen sind, braut sich nun im Herbst etwas über den Mädchen ...

Nachdem sich Lotte, Nora, Fanny und Agnes ewige Verbundenheit geschworen haben und damit das Bündnis der sogenannten „Frühlingsschwestern“ eingegangen sind, braut sich nun im Herbst etwas über den Mädchen zusammen.
Fanny ist alles andere als glücklich in ihrem neuen Leben und auf der Suche nach Unterstützung. Nora ist immer noch unglücklich verliebt und Agnes bekommt von der neuen Mitschülerin Claudine die Meinung gesagt, die in ihr große Zweifel hervorrufen. Einzig Lotte hat ihren Egoismus noch nicht überwunden und hat nach wie vor kein Feingefühl für ihre Mitmenschen.
Fräulein Petersen begleitet die Mädchen auf ihrem Weg weiterhin. Gerade Noras Weg ist dabei eng mit ihrem eigenen Leben verknüpft.

„Das Pensionat am Holstentor: Sturmschwester“ von Anna Perbandt ist Band 2 der „Holstentor-Reihe“.
Obwohl das Lesen des ersten Bandes bei mir schon länger her war, kam ich gut in die Geschichte rein und schnell war die Handlung der „Frühlingstöchter“ wieder da.
Was mir an diesem Buch schon aufgefallen ist, ist das wunderschöne historische Cover.
In diesem Band ist umso mehr die Aufbruchstimmung der Frauen spürbar. Das Aufbegehren gegen die gesellschaftlichen Schranken wird immer mehr zum Thema, was ich wirklich spannend finde.
Es handelt sich hier in gewissem Maße auch um eine Art Liebesgeschichte, speziell die derer von Jagow. 
Ich finde die Beziehung zwischen Nora und Henry klasse, aber habe so meine Zweifel, ob diese Beziehung in der Realität auch so gewesen wäre zur damaligen Zeit.
Die gesamten Entwicklungen, die in diesem Buch geschehen, geben ihm eine nötige Spannung und sind keineswegs vorhersehbar. Ehrlich gesagt, hatte ich auch eine ganz andere Vermutung, wie die Geschichte verlaufen würde. Das finde ich sehr positiv, weil es damit nicht langweilig wurde und ein gewisser Überraschungseffekt vorhanden war.
Was weniger im Fokus stand, war die Beziehung der vier Mädchen. Die ist in diesem Falle leider etwas untergegangen, da die Charaktere oder ihre Entwicklung sich in andere Richtungen bewegten.

Alles in allem eine spannende und tolle Fortsetzung, die es lohnt, gelesen zu werden.
Für alle Fans historischer Romane und Fans von Pucky oder dem Trotzkopf auf jeden Fall eine Empfehlung.
Meinerseits gibt es 4,5 Sterne.

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