Anders als der Titel verspricht
Winterwunder im kleinen Strandcafé am MeerEmmas Eltern besitzen ein kleines Strandcafe, das leider nicht mehr genug abwirft, um davon leben zu können. Da Emma sehr daran hängt, kommt sie mit ihrem Vater überein, dass Café renovieren zu dürfen ...
Emmas Eltern besitzen ein kleines Strandcafe, das leider nicht mehr genug abwirft, um davon leben zu können. Da Emma sehr daran hängt, kommt sie mit ihrem Vater überein, dass Café renovieren zu dürfen und ein Jahr Zeit zu bekommen, es zum Laufen zu bringen.
Wie der Zufall es will, befindet sich zum gleichen Zeitpunkt ihre Jugendliebe Timothy im Ort. Seine Oma verdonnert ihn, Emma bei der Renovierung zu helfen, dabei kämpfen die beiden mit ihrer Vergangenheit.
„Winterwunder im kleinen Strandcafe am Meer“ ist Band 3 aus der Reihe „Herzklopfen am Meer“ von Annette Böhler.
Das Buch beginnt sehr angenehm. Die Charaktere Emma, Tim und vor allem dessen Granny verleihen dem Roman einen Wohlfühlbeginn.
Leider lässt das jedoch schnell nach und die Geschichte dreht sich im Kreis zwischen enttäuschter Jugendliebe und dauernden Gesprächen über die bevorstehende Pleite des Cafés. Von letzterem soll ja keiner erfahren, dennoch kommt es in sämtlichen Passagen des Buches vor, was das Ganze unglaubwürdig macht.
Auch die fehlenden Interaktionen zwischen Emma und Tim und noch vielmehr zwischen Emma und ihren Eltern, ob der Zukunft des Cafés macht den Verlauf der Geschichte vorhersehbar und leider auch unglaubwürdig.
Auch findet sich im Buch so gut wie nichts weihnachtliches oder winterliches, anders als der Titel vermuten lässt.
Was mir gefallen hat, war das Aufeinandertreffen von Charakteren aus den Vorgängerbänden. Ich finde es immer schön, wenn man so der Weiterentwicklung von vergangenen Protagonisten folgen kann. Dies hat für mich immer was heimeliges.
Das Ende kam dann ziemlich schnell und war auch sehr weichgespült.
Fazit: Wer die zwei vorherigen Romane kennt, wird hiervon leider etwas enttäuscht sein, da dem Roman der gewisse Pepp, die Tiefe und leider auch die weihnachtlich-winterliche Atmosphäre fehlen.