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Veröffentlicht am 07.10.2024

Frauenrechte

Die Telefonistinnen - Tage des Zweifels
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Zurück in der Versicherungsagentur Pering: Jede der Telefonistinnen hat ihre eigenen Probleme, aber doch halten die Freundinnen zusammen. Allen voran kämpft Charly für die Rechte der Telefonistinnen, während ...

Zurück in der Versicherungsagentur Pering: Jede der Telefonistinnen hat ihre eigenen Probleme, aber doch halten die Freundinnen zusammen. Allen voran kämpft Charly für die Rechte der Telefonistinnen, während Hanni an heimischer Front kämpft und ihr Herz gebrochen ist. Gisela wiederum schwebt auf Wolke sieben, was bei Erna für Verärgerung sorgt.

„Die Telefonistinnen - Tage des Zweifels“ von Nadine Schojer ist Band 2 von drei der „Telefonistinnen-Saga“ rund um die Freundinnen Charly, Hanni, Gisi, Julia und Erna.
Für den Verlauf der Geschichte bietet es sich an, den ersten Band bereits gelesen zu haben, um die Zusammenhänge verstehen zu können.
Band 1 war für mich eher eine Vorstellung der o.g. Frauen und ich hatte so meine Probleme mit der selbstbewussten Charly, die in diesem Band für mich die Hauptfigur darstellt. Nadine Schojer hat aus Charly eine wandlungsfähige, junge Frau gemacht und eindrucksvoll ihre Wandlung dargestellt. Ähnliches gilt für die eher zurückhaltende Julia.
Die Geschichte um Gisi ist zwar auch abwechslungsreich, aber irgendwie plätschert sie dennoch vor sich hin. Während sie mir im ersten Band noch sehr sympathisch war, kam ich in diesem Buch nicht so richtig mit ihrem Charakter klar.
Positiv überrascht hat mich Frau Sturm. Sie entlockte mir dann gerade zum Schluss noch das Ein oder andere Schmunzeln.
Spannend beschrieben ist die Geschichte um Hanni. Sie spiegelt die Vorurteile der damaligen Zeit wahrheitsgemäß wider. Einige Szenen um sie fand ich mehr als erschreckend.
Mit wem ich auch in diesem Band wieder nicht klarkam, war Erna. Sie hat für mich einen sehr schwierigen Charakter, der weiterhin gewöhnungsbedürftig ist. Ihr aufgeschlossenes Verhalten passt nicht zu ihren konservativen Ansichten.
Das Ende verspricht einen spannenden dritten Teil und hoffentlich einen krönenden Abschluss.

Fazit: Eine fundiertere Fortsetzung der Saga, die aber viele Fragen offen lässt und damit Lust auf Band 3 macht!

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Veröffentlicht am 07.10.2024

Familienbande

Weihnachtsherzen im Schneegestöber
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Familienbande

Joy, ganz die Karrierefrau, wartet darauf, die Früchte ihrer Arbeit ernten zu können und hofft auf eine Beförderung auf der Gala ihrer Firma. Doch als sich ihre Tante Ruby verletzt und zur ...

Familienbande

Joy, ganz die Karrierefrau, wartet darauf, die Früchte ihrer Arbeit ernten zu können und hofft auf eine Beförderung auf der Gala ihrer Firma. Doch als sich ihre Tante Ruby verletzt und zur Reha muss, übernimmt Joy deren Aufgaben auf ihrer kleinen Farm. Problem dabei, das Weihnachtsfest steht bevor und bildet in Chrystal Falls den Höhepunkt des Jahres. An Joy werden daher große Erwartungen gestellt.

Für mich sind die Weihnachtsromane von Nancy Naigle immer ein Lesehighlight und eine gute Einstimmung auf die Weihnachtszeit. Auch mit „Weihnachtsherzen im Schneegestöber“ ist ihr wieder ein wunderbarer Wohlfühlroman gelungen.
Mit der Protagonistin Joy war ich sofort auf einer Wellenlänge. Sie wurde zwar als ehrgeizig dargestellt, aber nicht als eiskalte Karrierefrau.
Ich fand den Zusammenhalt zwischen ihr und Ruby gut beschrieben und auch ihre Kindheit. An mancher Stelle hätte ich mir tiefgreifendere Infos über ihre Vergangenheit gewünscht. Manchmal konnte ich einiges nicht so ganz nachvollziehen, weil Infos fehlten.
Auch war ich positiv überrascht vom Verlauf der Geschichte. Nach dem Lesen der Buchbeschreibung hatte ich erst einen anderen Ablauf vermutet, der sich zum Glück nicht bestätigte und so fand ich den Umgang zwischen Joy und Ben nicht so extrem typisch, sondern erfrischend.
Ganz toll fand ich auch den Zusammenhalt der Stadt beschrieben. Es hat mich etwas an Stars Hollow erinnert. Richtig klasse fand ich die Geschichte um die kleine Molly!
Positiv überrascht war ich auch vom Ende. Damit hatte ich so nicht gerechnet!

Alles in allem eine ganz tolle Weihnachtsgeschichte und damit eine Empfehlung für alle Weihnachts- und Romantikfans.

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Veröffentlicht am 02.10.2024

Sieben Jahre

Weihnachten mit Tony
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Carrie ist auf dem Weg nach Hause, nach Schottland, um dort mit ihrer Familie Weihnachten zu verbringen. Dabei stellt sich heraus, dass ihr Vater einen Herzanfall erlitten hat. Es scheint als gäbe es dabei ...

Carrie ist auf dem Weg nach Hause, nach Schottland, um dort mit ihrer Familie Weihnachten zu verbringen. Dabei stellt sich heraus, dass ihr Vater einen Herzanfall erlitten hat. Es scheint als gäbe es dabei einen Zusammenhang zwischen dem Verkauf der Wallaby-Insel Inchconnachan und ihrem Ex-Freund, dem Architekten Marc. Aufgrund des Verkaufs sind die Wallabys in Gefahr. Zeit für Carrie und ihren Vater zu kämpfen, ganz speziell um die Zukunft von Wallaby Tony, mit dem Carrie eine einzigartige Freundschaft verbindet.

„Weihnachten mit Tony“ von Stella Lucas fällt schon durch sein niedliches Cover, welches Wallaby Tony darstellen soll, ins Auge.
Der Roman ist aus mehreren Sichtweisen in der Ich-Perspektive geschrieben. Die beiden Hauptsichtweisen sind die von Marc und Carrie und ab und an kommt noch das ein oder andere Tier zum Zug. Die veränderten Perspektiven sind nachvollziehbar dargestellt. Auch ist zu jeder Zeit dargestellt, an welchem Tag der Leser sich gerade befindet.
Die Geschichte um die Insel und die Wallabys beruht dabei zum Teil auf realen Tatsachen.
Stelle Lucas überzeugt mit einem witzigen Schreibstil, der so manches Mal durch ironische Dialoge geprägt ist. Dabei muss sich Stella Lucas nach meinem Empfinden nicht hinter einer Jenny Colgan verstecken, denn dieses Buch sorgt trotz einiger Aufregung für eine wunderbare Wohlfühlatmosphäre.
Geprägt ist der Roman aber ebenso durch die Darstellung von Familienliebe, Freundschaft und vor allem Tierliebe!
Von Anfang an ist eine Spannung zwischen Carrie und Marc zu spüren, deren Auf und Abs sich durch das ganze Buch verteilen. Gerade Carries Art wirkt dabei so manches Mal anstrengend und ermüdend. Diese Parts werden aber ganz gut durch andere Stellen ausgeglichen, in denen ihre Schwester Sue Anne, Fiona oder auch Marcs Sekretärin zu Wort kommen.
Interessant fand ich, dass es die Wallabys auf der Insel wirklich gibt. Aus diesem Grund hätte es mich gefreut, wenn die Geschichte zu ihrer Population in den Roman mit aufgenommen worden wäre.


Fazit: Ein toller Weihnachtsroman, der mir wunderbare Lesestunden beschert hat und damit eine Empfehlung für alle Freunde von Tieren, Liebe und Weihnachten darstellt. Meinerseits gibt es daher 4,5 Sterne!

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Veröffentlicht am 28.09.2024

Schweigen und Verschweigen

Wer mit den Wölfen heult
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Ein Banküberfall, ein Schuss und das Leben von Martin Gordon ändert sich auf einen Schlag. Hat er absichtlich auf einen Kollegen geschossen? Die Antwort auf diese Frage soll Lily Brown im Auftrag seines ...

Ein Banküberfall, ein Schuss und das Leben von Martin Gordon ändert sich auf einen Schlag. Hat er absichtlich auf einen Kollegen geschossen? Die Antwort auf diese Frage soll Lily Brown im Auftrag seines Arbeitgebers, der Kent Police finden. Dabei wird sie von ihrem Lebensgefährten Dan unterstützt, der wiederum auch an einem spektakulären Fall arbeitet.

Tessa Duncans „Wer mit den Wölfen heult“ ist der zweite Band der Canterbury-Fälle.
Tessa Duncan ist vielen auch bekannt als Marie Lacrosse oder unter ihrem Klarnamen Marita Spang. Unter den letzten beiden Namen schreibt sie historische Romane.
Duncan beschäftigt sich in diesem Buch mit der Thematik Korpsgeist innerhalb der Polizei.
Es gibt aber noch zwei weitere Handlungsstränge. Einer davon hängt mit ihrer Arbeit in ihrer Praxis zusammen und der andere mit ihrem Lebensgefährten Dan.
Das Buch beginnt mit der einleitenden Situation über den Ablauf des Schusses auf den Polizisten Clark Jarrett. Diese Situation ist der rote Faden für das Buch.
Der Leser begleitet daraufhin Lily Brown bei der psychologischen Aufarbeitung dieses Falls, aber auch des Falls der schwangeren Jerry Hoover. In beiden Fällen, aber auch in den Gesprächen mit Dan und Matt begeistert mich die „psychologische Kleinarbeit“ Lilys, ihr Kombinationsvermögen, aber auch die Hingabe für ihren Job. Genau diese Aspekte hat die Autorin mitreißend beschrieben.
Genau so perfektionistisch beschrieben sind die Tathergänge, die Herleitung der Täterprofile, aber auch die Charaktere und Absichten der einzelnen Personen.

Tessa Duncan stellt dem Leser aber nicht nur die dienstliche Lily Brown vor sondern auch die Ecken und Kanten ihres Privatlebens. So steht immer die Beziehung zu Dan im Fokus. Hier wird unter anderem die Thematik Trennung und Sorgerecht behandelt. Weiterhin geht es auch um das Verhältnis zu ihrem Chef Matt, aber auch zu ihrem Nachbar Mr. O’Brian.
Kleiner Herzensbrecher im Roman ist Kater Mick, der nach Aussage der Autorin ihrem eigenen Kater nachempfunden ist.

Ich fragte mich am Anfang und im Verlauf des Buches, wie die Fälle denn nun alle zusammenfinden sollten bzw. ob sie das überhaupt werden. Ich muss sagen, es ist der Autorin in mitreißender Form gelungen, die einzelnen Handlungsstränge nachvollziehbar miteinander zu verbinden und gerade das Ende nochmal spektakulär zu gestalten.

Fazit: Auch mit diesem Krimi konnte Tessa Duncan wieder überzeugen. Ihr ist ein überaus spannender Krimi gelungen! Eine Empfehlung für eben alle Fans von Krimis oder solche, die es noch werden wollen, aber auch für alle Fans ihrer anderen Bücher, mal über den Tellerrand hinauszugucken.

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Veröffentlicht am 27.09.2024

Einfach mal abtauchen

Das Geheimnis der weißen Insel
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Plötzlich passt ihr Schlüssel nicht mehr und Matti ist nicht nur durch das Erbe ihres Großvaters verwirrt sondern auch, weil ihr Freund sie kurzfristig aus der gemeinsamen Wohnung schmeißt.
Als ihre Schwester ...

Plötzlich passt ihr Schlüssel nicht mehr und Matti ist nicht nur durch das Erbe ihres Großvaters verwirrt sondern auch, weil ihr Freund sie kurzfristig aus der gemeinsamen Wohnung schmeißt.
Als ihre Schwester Charly dann für Matti kurzfristig ein Ticket nach Kreta und ein Hotel dort bucht, um der eigenen Familiengeschichte auf die Spur zu kommen, nutzt sie diese Chance und lässt die familiären Zwänge in der familieneigenen Firma hinter sich.

„Das Geheimnis der weißen Insel“ von Sarah Sommerhäuser ist eine Kombination aus einem seichten Krimi und einer Liebesgeschichte.
Erzählt wird der Roman in zwei Zeitformen. Während Matti in der Gegenwart in der Ich-Form erzählt, wird der zweite Teil eines Kapitels aus der Sicht ihres Großvaters im Jahr 1964 erzählt.
Der Schreibstil der Autorin hat mich von der ersten Seite an begeistert. Vor allem Protagonistin Martha Luise von Wehrstein wirkt auf den ersten Seite als erfolgreiche Schicki-Micki-Karrierefrau, aber schnell wird klar, dass sie das nicht ist. Sie wird als sehr bodenständig beschrieben, was sie sympathisch macht. 
Unterschwellig wird hier auch ein Konflikt zwischen den Generationen beschrieben. Während ihre Großmutter sich des Familienerbes verpflichtet fühlt und diesen Anspruch auch an die älteste Enkelin hat, hat Matti ganz andere Ansprüche.
Besonders gefallen hat mir auch die Atmosphäre, in der der Roman spielt. Greta und Pascal, aber auch Fizz lockern die Geschichte auf und sind für Matti der Fels in der Brandung.
Was ich etwas schade fand, die Geschichte zwischen Anestis und Matti ist relativ vorhersehbar.
Das macht aber die Geschichte um ihren Großvater wieder wett, denn die gestaltet sich wirklich wie ein Krimi. Gerade zum Schluss musste ich schnell weiter lesen, weil es einfach so spannend war!!

Alles in allem hat mir dieses Buch absolut gefallen und ich kann es Lesern, die spannende Liebesgeschichten mögen, nur ans Herz legen.

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