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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2022

Gut zu lesendes Buch, das viel erzählen möchte

Breaking Through
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Celeste Myers ist 26 und sehr behütet aufgewachsen, ihr Bruder Milo soll später einmal die Anwaltskanzlei von Vater und Onkel übernehmen. Momentan arbeitet er, wie nun Celeste auch, in Chicago. Er schon ...

Celeste Myers ist 26 und sehr behütet aufgewachsen, ihr Bruder Milo soll später einmal die Anwaltskanzlei von Vater und Onkel übernehmen. Momentan arbeitet er, wie nun Celeste auch, in Chicago. Er schon länger in einer hochkarätigen Anwaltskanzlei, sie frisch als Journalisten. Als dritte Perspektive kommt dann noch Jamila hinzu, die in kriminelles Umfeld geraten ist.

Die Geschichte wird jeweils aus diesen drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Alle werden quasi für sich vorgestellt und erst nach und nach erkennt man, dass alle drei miteinander verwoben und verbunden sind. Statt in Kapitel, ist das Buch in drei große Abschnitte aufgeteilt, jeder Protagonist erzählt aus seiner Sicht. Trotz des wirklichen guten und flüssigen Stils, hatte ich am Anfang Schwierigkeiten, durch die ganzen Personen und Ereignisse hindurch in die Handlung zu finden. Im zweiten Abschnitt folgten dann sehr schnell viele spannende Handlungselemente auf einmal. In beiden war die Grundstimmung eher düster. Das krasse Gegenteil war dann auf einmal der dritte Abschnitt. Für mich etwas zu schnell löste sich alles in Wohlgefallen auf und ein "Friede, Freude, Eierkuchen" Happy End folgte.

Das Buch hat einen tollen Ansatz und eine spannende Erzählweise, aber meiner Meinung nach war das Ende dann zu plötzlich und zu sehr im Kontrast zu den vorherigen Abschnitte. Es scheint, als will zu viel Handlung in zu wenig Seiten.

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Veröffentlicht am 27.05.2022

Charmante Mischung aus Jane Austen und Bridgerton

Wie man sich einen Lord angelt
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Das Cover sprach mich zuerst an. Die selbstbewusst dreinschauende Dame mit dem Lord im Hintergrund sowie die Farbgebung sind toll gewählt. Obwohl sonst nicht mein typisches Genre, war ich positiv überrascht. ...

Das Cover sprach mich zuerst an. Die selbstbewusst dreinschauende Dame mit dem Lord im Hintergrund sowie die Farbgebung sind toll gewählt. Obwohl sonst nicht mein typisches Genre, war ich positiv überrascht. Der Schreibstil, der an eine Mischung aus Bridgerton und eine verjüngte Jane Austen erinnert, liest sich sehr angenehm und flüssig. Kitty Talbot übernimmt als die Älteste von fünf Schwestern große Verantwortung, ihre Eltern sind tot, der Vater hat einen großen Schuldenberg hinterlassen. Was tun, um nicht Haus und Hof zu verlieren und den Zusammenhalt der Schwestern zu gewährleisten? Reich heiraten ist die Lösung und da in dem kleinen Ort die einzige Partie keine Lösung darstellt, geht es auf das spiegelglatte gesellschaftliche Parkett nach London. Die Protagonisten empfand ich als gut ausgestaltet, auch dass Kitty mit ihrer Zielstrebigkeit (die teilweise an Skrupellosigkeit erinnert) bei dem ein oder anderen aneckt, gefällt mir. Gegen Ende hatte das Buch einige Längen, aber es bleibt ein nettes Lesevergnügen, das unterhält, aber nicht zu seicht ist.

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Veröffentlicht am 27.05.2022

Amüsant - Hochzeit wie früher

Man muss sich nur trauen (Die Online-Omi 16)
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Mit dem typischen Renate-Bergmann-Cover erhascht man schon einen Einblick, worum es geht: Renate Bergmann bringt ihre beste Freundin unter die Haube beziehungsweise in geordnete Verhältnisse. Nachdem Gertrud ...

Mit dem typischen Renate-Bergmann-Cover erhascht man schon einen Einblick, worum es geht: Renate Bergmann bringt ihre beste Freundin unter die Haube beziehungsweise in geordnete Verhältnisse. Nachdem Gertrud und Gunter keine Eile kennen zu scheinen - dabei sind sie doch über 80 - fühlt Renate beiden mal auf den Zahn. Und nachdem die letzten Zweifel ausgeräumt ist, nimmt sie sich der Rolle der Brautmutter an und organisiert, was das Zeug hält. Anstelle der Brautmutter, wie sich das gehört. In bester Renate-Bergmann-Manier wird an Hochzeiten von früher erinnert, die Unterschiede zu heute und was es bei einer solchen Feierlichkeit zu beachten gilt. Es muss ja alles seine Ordnung haben und wer, wenn nicht Renate, kann da ein Lied von singen. Schließlich war sie selbst viermal verheiratet. Sämtliche Fettnäpfchen von Gästeordnung über Termin werden mitgenommen. Ein amüsanter Lesespaß!

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Veröffentlicht am 24.05.2022

Ein anderer Fitzek

Schreib oder stirb
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So großartig Sebastian Fitzek für mich auch schreibt, seine Thriller sind mir dann doch immer einen Tick zu hart. Seine Ausflüge in andere Genres haben mich aber immer begeistert. Und tatsächlich hat mir ...

So großartig Sebastian Fitzek für mich auch schreibt, seine Thriller sind mir dann doch immer einen Tick zu hart. Seine Ausflüge in andere Genres haben mich aber immer begeistert. Und tatsächlich hat mir dieser Thriller sehr gefallen. Dank des Wortwitzes von Micky Beisenherz hervorragend aufgelockert und wieder virtuos von Simon Jäger gelesen!

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Veröffentlicht am 24.05.2022

Jeder ist es wert, geliebt zu werden

The Stories we write
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April ist großer Fan der Serie Gods of the Gates (basierend auf Büchern, denen eine reale Sage von Virgil zugrunde liegt!). Sie ist Geologin und schreibt privat begeistert Fan-Fiction, kreiert Cosplay. ...

April ist großer Fan der Serie Gods of the Gates (basierend auf Büchern, denen eine reale Sage von Virgil zugrunde liegt!). Sie ist Geologin und schreibt privat begeistert Fan-Fiction, kreiert Cosplay. Bisher hat sie diese Seite gut versteckt, doch nach einem Jobwechsel will sie das nicht mehr. Als sie ein Foto von sich auf Twitter postet, erntet sie die erwarteten Reaktionen - denn sie ist dick. Doch womit sie nicht gerechnet hat, ist, dass der Star der Serie, Marcus Caster-Rupp, sie zu einem Date einlädt...
Der Hintergrund der Handlung mit dem Fandom ist mal etwas anderes und April ist eine tolle, starke Protagonistin. Dass auch Marcus seine Unsicherheiten hat, wird großartig dargestellt. Die Liebesgeschichte der beiden empfand ich als sehr authentisch und realistisch. Ein Liebesroman, der sich von der Masse abhebt und mich sehr begeistert hat!

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