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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2020

Gelungener Auftakt einer süchtigmachenden Hörbuchserie

Kloster, Mord und Dolce Vita - Folge 01
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"Tod zur Mittagsstunde", der erste Teil der Hörbuchserie "Kloster, Mord und Dolce Vita" von Valentina Morelli hat mich überzeugt. Nach längerer Pause hat mich dieser Hörgenuss wieder dem Hören von Büchern ...

"Tod zur Mittagsstunde", der erste Teil der Hörbuchserie "Kloster, Mord und Dolce Vita" von Valentina Morelli hat mich überzeugt. Nach längerer Pause hat mich dieser Hörgenuss wieder dem Hören von Büchern näher gebracht.

Schwester Isabella ist noch nicht allzu lange aus ihrer vorherigen Klostergemeinschaft ins Kloster Santa Caterina gewechselt und tut sich manchmal mit der dominanten Art der Schwester Oberin schwer. Als an einem heißen Nachmittag der Ruf der Kirchenglocken zur Mittagspause ausbleibt, geht Isabella der Sache auf den Grund und findet ihre Mitschwester Raffaela leblos vor dem Glockenturm auf. Schwester Isabella ist überzeugt, dass der Tod ihrer Mitschwester kein Unfall war und geht gemeinsam mit dem Carabiniere Matteo auf die Suche nach dem Täter.

Die Sprecherin Chris Nonnast schafft es durch die Modulationen ihrer angenehmen Stimme, dass man sich ganz einfach in das Geschehen dieses Cosy Krimis hineinversetzen kann. Man spürt förmlich die Hitze der Toskana auf der Haut und riecht die Düfte des mediterranen Marktes von Santa Caterina. Das Coverbild ist gut getroffen und rundet das Erlebnis ab.

Diese Serie erinnert mich sehr an die Schwestern aus der Fernsehserie "Um Himmels Willen". Ich freue mich bereits auf das Hören von "Der Tote am Fluss", der zweiten Folge dieser Serie.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.05.2020

Das dynamische Duo ermittelt wieder

Kloster, Mord und Dolce Vita - Folge 02
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"Der Tote am Fluss" ist der zweite Teil der Hörbuchserie "Kloster, Mord und Dolce Vita" von Valentina Morelli und hat mich, ebenso wie sein Vorgänger, überzeugt. Nach längerer Pause genieße ich nun gleich ...

"Der Tote am Fluss" ist der zweite Teil der Hörbuchserie "Kloster, Mord und Dolce Vita" von Valentina Morelli und hat mich, ebenso wie sein Vorgänger, überzeugt. Nach längerer Pause genieße ich nun gleich das nächste Hörbuch.

Schwester Isabella und der Carabiniere Matteo haben sich in der ersten Folge angefreundet und beginnen, gemeinsam Matteos neuesten Erwerb, eine alte Vespa, zu restaurieren. Auch der Bürgermeister von Santa Caterina hat wieder neue Aufgaben für Matteo, unter anderem soll er ein Grundstück am Fluss räumen, um darauf ein Projekt der Gemeinde umsetzen zu können. Als er zur Tat schreitet, findet er den liebenswerten Landstreicher Gaetano erschlagen im Bauwagen auf dem Flussgrundstück auf. Von dessen Hund Caesar fehlt zunächst jede Spur. Erschüttert machen sich Isabella und Matteo auf die Suche nach dem Täter und finden dabei auch Caesar wieder.

Schwester Isabella hat sich nun bereits weitgehend im Kloster Santa Caterina eingelebt, reibt sich aber weiterhin an der dominanten Art der Schwester Oberin, was zu einer spannenden Szene führt. Auch Schwester Immaculata bekommt einen tollen Auftritt in dieser Folge. Man hat das Gefühl, alte Bekannte wiederzutreffen.

Die Sprecherin Chris Nonnast schafft es durch die Modulationen ihrer angenehmen Stimme, dass man sich ganz einfach in das Geschehen dieses Cosy Krimis hineinversetzen kann. Man spürt förmlich die Hitze der Toskana auf der Haut und riecht die Düfte des mediterranen Marktes von Santa Caterina. Auch dieses Coverbild ist sehr treffend und schafft einen runden Gesamteindruck.

Da mich die ersten beiden Folgen dieser Serie in ihren Bann gezogen haben, habe ich mir bereits die dritte Folge "Ein geheimnisvoller Gast" gekauft (ist zum Glück auch schon in Hörbuchfassung erschienen) und freue mich, diese als nächstes zu hören.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.05.2020

Gelungene Premiere!

Der Künstler
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In Essen treibt ein Mörder sein Unwesen, dem Kommissar Alexander Michelsen, gemeinsam mit seinem Team, das Handwerk zu legen gedenkt. Dieser Täter mordet in Serie und bildet mit seinen Opfern Kunstwerke ...

In Essen treibt ein Mörder sein Unwesen, dem Kommissar Alexander Michelsen, gemeinsam mit seinem Team, das Handwerk zu legen gedenkt. Dieser Täter mordet in Serie und bildet mit seinen Opfern Kunstwerke nach, die den Tod zum Thema haben. Unterstützung bei der Aufklärung der Mordserie erfährt Michelsen auch durch die kunstaffine Praktikantin Laura, die er eigentlich auf Abstand halten sollte. Denn Michelsen hat in der Vergangenheit schon einmal Sympathie über Vernunft siegen lassen - mit traurigen Folgen.
Der Künstler ist der erste Roman des Autors Paul Buderath und, wie ich finde, eine sehr gelungene Premiere.

Mir hat Kommissar Michelsen sehr gut gefallen, denn er ist kein einfacher Mann, sondern hat seine Ecken und Kanten und ist durchaus auch mal sehr kurz angebunden. Aufgrund eines Rückblicks in Bezug auf seine Fehlentscheidung in der Vergangenheit, versteht man seine Zerrissenheit etwas besser. Die Praktikantin Laura war für meinen Geschmack etwas zu weinerlich oder gar schüchtern, sprüht dann aber auf einmal vor Initiative, ohne richtig nachzudenken. Das diente zwar dem Verlauf des Buches, war für mich aber etwas nervig. Auch die anderen Protagonisten aus Michelsens Team, wie der Rechtsmediziner Dr. Feliakis oder sein Partner, sind sympathisch angelegt und man möchte gerne mehr von diesem Team lesen - ich hoffe, dass eine Fortsetzung folgt.

Das Buch hat mich richtig in seinen Bann gezogen, denn es gelingt Paul Buderath, den Leser bis zum Schluss im Unklaren über den Täter zu lassen. Allein das Ende hätte gerne noch ein paar mehr Seiten einnehmen dürfen. Wer gerne mal einen spannenden Thriller mit Kunstmotiven liest, ist hier goldrichtig.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Spannung
  • Cover
Veröffentlicht am 05.05.2020

Ideale Lektüre für einen entspannten Abend auf dem Sofa

Mordseeluft
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Hinter dem Pseudonym Emmi Johannsen verbirgt sich die Autorin Christine Drews, die auf diese Weise mit ihren Borkum-Krimis einen Ausflug in Richtung humorvolles Cosy Crime unternimmt. Aus der richtigen ...

Hinter dem Pseudonym Emmi Johannsen verbirgt sich die Autorin Christine Drews, die auf diese Weise mit ihren Borkum-Krimis einen Ausflug in Richtung humorvolles Cosy Crime unternimmt. Aus der richtigen Mischung von Spannung, falschen Fährten und der Insel Borkum, ergibt sich eine schöne Urlaubslektüre.

Caro Falk braucht nach der Trennung von ihrem betrügerischen Noch-Ehemann Nils, dringend eine Erholung, die sie in Form einer Mutter-Kind-Kur anstrebt. Leider findet sich der einzige freie Platz auf Borkum, der Heimat ihres Noch-Ehemannes. Gemeinsam mit Sohn Justus und Hündin Aila macht sie sich auf den Weg auf die Insel. Ihr Schwiegervater Hinnerk, ein liebenswürdiger Mann, wohnt noch auf Borkum, so dass Aila während des Kuraufenthalts bei ihm Unterkunft findet.
Während ihrer Morgenrunde mit der Hündin findet Caro die Leiche des Chefarztes der Kurklinik in der Strandsauna. Gemeinsam mit ihrem Schwiegervater und Jan, einem Privatdetektiv / Türsteher, nimmt sie die Ermittlungen im Mordfall Dr. Schäfer auf.

Der Schreibstil von Emmi Johannsen gefällt mir ausgesprochen gut. Man kann sich leicht in die Handlung einfinden, die Hauptpersonen sind sympathisch angelegt und das Mordopfer wirkt nicht sehr sympathisch. Es gelingt der Autorin, spannende Wendungen und falsche Fährten in die Handlung einzubauen, so dass die Auflösung unerwartet kommt.

Mordseeluft macht Lust, mehr von Caro Falk und Jan Akkermann zu lesen und lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Für einen gemütlichen Abend auf dem Sofa oder als Urlaubslektüre kann ich dieses Buch nur empfehlen.



  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.04.2020

Anders als erwartet

Glanz und Gloria
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Vreni Frost liefert dem geneigten Leser in ihrem Buch Glanz und Gloria Putztipps, um zeitsparend Ordnung in seine Wohnung und sein Leben zu bringen. Sie teilt dabei die Wohnung in verschiedene Bereiche ...

Vreni Frost liefert dem geneigten Leser in ihrem Buch Glanz und Gloria Putztipps, um zeitsparend Ordnung in seine Wohnung und sein Leben zu bringen. Sie teilt dabei die Wohnung in verschiedene Bereiche auf, die sie Themenbereichen zuordnet, z.B. enspricht das Bad der Schönheit, sowohl innerlich als auch äußerlich.

Manchmal fällt es mir schwer, mich zum Aufräumn zu überwinden, weshalb ich mich für die Teilnahme an der Leserunde zu diesem Buch beworben habe.
Ich habe mir Tipps und Tricks erhofft, wie ich die Motivation zum Umsetzen und Anpacken steigern könnte. Daher fand ich die Zuteilung von Räumen zu Themenbereichen sehr gelungen, auch die Verbindung von aufgeräumter Seele mit einer sauberen Wohnung erscheint mir schlüssig (das pflegt auch meine Mutter immer zu sagen).

Der Schreibstil an sich war gefällig, das Buch ließ sich leicht lesen. Hin und wieder kam mir der Umgangston etwas flapsig vor.

Nach anfänglicher Verwirrtheit, wurde klar, dass das Buch auch autobiografische Züge hat, was mir nach der Leseprobe so nicht bewusst war. Man merkt, dass es der Autorin sehr wichtig war, dieses Thema zu verarbeiten und ihre Erfahrungen weiterzugeben.

Leider war das Buch daher nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Ich hätte mir, wie oben bereits erwähnt, mehr umsetzbare Tipps und praktische Tricks erwartet und weniger Biografisches von der Autorin.

Fazit: Nettes Buch, trifft aber nicht ganz die Erwartungen.



  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere