Der Teufelsaustreiber
Die Salbenmacherin und der Fluch des TeufelsInhalt übernommen:
September 1412. Ein verzweifelter Ratsherr bittet Olivera um Beistand. Seine Tochter leidet unter unkontrollierten Zuckungen und einer Schwäche bis hin zur Ohnmacht. Gegen die rätselhafte ...
Inhalt übernommen:
September 1412. Ein verzweifelter Ratsherr bittet Olivera um Beistand. Seine Tochter leidet unter unkontrollierten Zuckungen und einer Schwäche bis hin zur Ohnmacht. Gegen die rätselhafte Krankheit weiß selbst der Medicus keinen Rat. Olivera verspricht Hilfe, doch auch sie kann das Leid des Mädchens nicht lindern. Bald erkranken weitere Nürnberger, und es dauert nicht lange, bis das Gerücht entsteht, der Teufel hätte die Kranken verflucht. Olivera gerät unter Verdacht, mit den dunklen Mächten im Bunde zu stehen …
Meine Meinung:
Wenn man die vorhergehenden Bände kennt,ist es wie ein Nachhausekommen zu Freunden. Schon mit den ersten Seiten wurde ich sofort in die Vergangenheit katapultiert. Einerseits führten die Menschen ein sehr beschwerliches Leben, andererseits gab es, vor allen Dingen im medizinischen Bereich, schon viele Erkenntnisse, die mit den heutigen Behandlungen durchaus zu vergleichen sind.
Der Glaube spielte in der Vergangenheit eine wesentlich größere Rolle als heute. Die Menschen vertrauten den Lehren der Kirche überwiegend vorbehaltlos,was bis zur Hörigkeit führte und teilweise dramatische Folgen hatte.
Eigentlich hatte man Olivera und ihrer Familie nach den dramatischen Ereignissen der Vergangenheit etwas mehr Ruhe gewünscht,jedoch hatten sie auch hier mit vielen ,teilweise lebensbedrohenden Situationen zu kämpfen,um ihre Familie zu erhalten.
Ich verabschiede mich von den liebgewordenen Protagonisten mit einem lachenden und einem weinenden Auge, vielleicht gibt es ja doch noch ein Wiedersehen.
Von mir eine Leseempfehlung und fünf sehr verdiente Sterne.