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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.06.2020

Tod auf der Trüffelplantage

Ahrtrüffel
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Inhalt übernommen:

Eine Leiche auf einer Trüffelplantage im Ahrtal macht den Unternehmer Peter Siedenburg und die Journalistin Greta Schönherr zu unfreiwilligen Partnern. Siedenburgs Firma droht der Ruin, ...

Inhalt übernommen:

Eine Leiche auf einer Trüffelplantage im Ahrtal macht den Unternehmer Peter Siedenburg und die Journalistin Greta Schönherr zu unfreiwilligen Partnern. Siedenburgs Firma droht der Ruin, da die Keimfähigkeit seiner eigenen Trüffeln erschöpft ist. Als er bei der Suche nach neuen Trüffeln auf eine stark verweste Leiche auf seinem Grund stößt, gilt er schnell als Mörder. Greta Schönherr soll seine Unschuld beweisen. Sie vertraut Siedenburg nicht, doch sie wittert eine große Story und lässt sich auf einen gefährlichen Deal ein.

Meine Meinung:

Dieser Krimi unterscheidet sich auf verschiedene Weise von den anderen Büchern dieses Genres. Zum einen spielt er in der Zukunft ,überwiegend im Jahre 2034,außerdem liegt die Ermittlungsarbeit fast ausschließlich in den Händen einer engagierten Journalistin und ihres Studienfreundes.
Nach dem spektakulären und etwas bizarren Leichenfund am Beginn des Buches, dreht es sich im weiteren Verlauf sehr ausführlich um Trüffel,was den Mordfall etwas in den Hintergrund drängte und zu Lasten der Spannung ging.
Die Journalistin Greta, die im Verlauf der Geschichte eine starke positive Entwicklung machte, war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ebenso mochte ich ihren Freund aus Studientagen.
Die anderen Protagonisten blieben bis zum Schluss ziemlich undurchsichtig,bevor die Geschichte mit einem überraschenden Ende aufwartete.

Fazit:

Sehr viel Wissenswertes über das mir bisher unbekannte Gebiet der Trüffel, was jedoch leider zu Lasten der Spannung ging.

Veröffentlicht am 14.06.2020

Viele Lebensweisheiten gewürzt mit tollem Humor

Eine wahre Freundin ist wie ein BH
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Ich kenne Heike Abedi schon aus mehreren Büchern, die Kombination mit Ursi Breidenbach war für mich neu,ich kann sie aber nur als sehr gelungen bezeichnen.
Sie haben das sehr wichtige Thema „Freundschaft“ ...

Ich kenne Heike Abedi schon aus mehreren Büchern, die Kombination mit Ursi Breidenbach war für mich neu,ich kann sie aber nur als sehr gelungen bezeichnen.
Sie haben das sehr wichtige Thema „Freundschaft“ ausgiebig beleuchtet. Das Buch war in fünf Kapitel aufgeteilt,die sich mit den verschiedenen Lebensphasen vom Sandkasten bis zum Alter befassten.
Mit viel Humor, aber auch mit der nötigen Ernsthaftigkeit wurde über das Entstehen von Freundschaften, ihren mehr oder weniger langen Bestand und den Grad der Wichtigkeit berichtet.
Es gab sehr viel Stellen mit hohem Wiedererkennungswert, was sicher daran liegt,dass die Geschichten voll aus dem Leben gegriffen sind.

Fazit:

Ein Buch,was mich sehr gut unterhalten hat und was ich sehr gerne weiterempfehle.

Veröffentlicht am 06.06.2020

Eine neue Chance für Sophia

Die Farben der Schönheit - Sophias Träume (Sophia 2)
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Inhalt :


Bereits im ersten Buch, fand ich die Protagonistin sehr sympathisch. Ich habe mich daher schon lange auf die Fortsetzung gefreut und wurde erneut nicht enttäuscht.
Sophia hat sich zu einer ...

Inhalt :


Bereits im ersten Buch, fand ich die Protagonistin sehr sympathisch. Ich habe mich daher schon lange auf die Fortsetzung gefreut und wurde erneut nicht enttäuscht.
Sophia hat sich zu einer selbstbewussten jungen Frau entwickelt, die mit Ausdauer und Zielstrebigkeit sowohl für ihre beruflichen,als auch ihre privaten Ziele kämpft.
Sie wird von ihrer neuen Arbeitgeberin Elizabeth Arden mit der Planung und Durchführung eines großen neuen Projekts beauftragt,was ihrer Karriere einen Aufschub gibt. Als sie bei ihrer beruflichen Tätigkeit ihrer großen Liebe, Darren O’Connor erneut begegnet,scheint Ihr Glück vollkommen. Doch erneut schlägt das Schicksal wieder zu, wie wird sich Sophia entscheiden?

Meine Meinung:

Bereits nach einigen Seiten war ich wieder in der Geschichte versunken, der emotionale Schreibstil der Autorin begeistert mich jedes Mal aufs Neue. Der Wechsel zwischen den Beschreibungen der Berufstätigkeit und einer sich neu anbahnenden Liebesgeschichte wird auf gefühlvolle Weise erzählt, ohne dabei jemals kitschig zu wirken.
Sophias Weg führt von Paris nach New York,zu einer Farm in Maine und auch wieder zurück in ihre Heimatstadt Berlin. Hierbei wird das Thema Nationalsozialismus nur am Rande gestreift, ich hätte mir etwas mehr Ausführlichkeit erwartet.
Wie ein roter Faden zieht sich außerdem die Suche nach ihrem, angeblich toten Sohn, durch die Geschichte, bis jetzt leider erfolglos. So bleibt nur die Hoffnung auf die Fortsetzung, der ich gespannt entgegensehe.
Von mir gibt es eine erneute Leseempfehlung und fünf Sterne.

Veröffentlicht am 01.06.2020

Mörderische Nordsee

Eisiger Nebel
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Inhalt übernommen:

Über die Küste Nordfrieslands bricht eine Kältewelle herein – und sie bringt Schlimmeres als Schnee und Eis. Im Husumer Hafen wird die übel zugerichtete Leiche eines Unbekannten aus ...

Inhalt übernommen:

Über die Küste Nordfrieslands bricht eine Kältewelle herein – und sie bringt Schlimmeres als Schnee und Eis. Im Husumer Hafen wird die übel zugerichtete Leiche eines Unbekannten aus dem Wasser gefischt. Kommissar Theo Krumme nimmt mit seiner Kollegin Pat die Ermittlungen auf. Die Spur führt sie in einen kleinen Ort auf der Halbinsel Eiderstedt, dessen Einwohner eng zusammenhalten. Und als ein Eisnebel über dem Deich heraufzieht, müssen Krumme und Pat die Dorfgemeinschaft vor einem skrupellosen Mörder schützen ...

Meine Meinung:

Kommissar Krumme ,der nach vielen Jahren in Berlin, nun im eher beschaulichen Husum seinen Dienst tut,wird aus seiner Ruhe gerissen,als eine Leiche im Husumer Hafen aus dem Wasser gefischt wird.
In dem eher gemächlich beginnenden Krimi,der gleichwohl von Beginn an spannend ist,erfährt man viel über Land und Leute,sowie den rauen Charme der Nordfriesen,was mir sehr gut gefallen hat.
Auch das Privatleben des sympathischen Kommissars wird im angemessenen Rahmen erwähnt ,was die Geschichte etwas auflockerte.
In einem äußerst spannenden Showdown wird die Geschichte aufgeklärt und zu einem befriedigenden Abschluss gebracht.
Ich bin gespannt auf weitere Fälle.

Veröffentlicht am 30.05.2020

Wechselhaft wie das Leben

Stummer Wechsel
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Für die engagierte Schulleiterin Melissa Dreyer ist der Chor ein großer Teil ihres Lebensinhalts, was nicht zuletzt an dem Chorleiter liegt,zu dem sie eine Beziehung hat. Als dieser sie gegen eine jüngere ...

Für die engagierte Schulleiterin Melissa Dreyer ist der Chor ein großer Teil ihres Lebensinhalts, was nicht zuletzt an dem Chorleiter liegt,zu dem sie eine Beziehung hat. Als dieser sie gegen eine jüngere Sängerin austauscht, trifft sie das schwer.Das hält sie aber nicht davon ab,sich weiterhin besonders für die Belange der Schüler und deren Schicksal einzusetzen.
Die Geschichte wird in ständigem Wechsel aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt,wodurch man sich nach und nach in deren Belange einfühlen kann.
Wie bei einem Puzzle fallen die einzelnen Teile ineinander und verbinden sich zu einem Ganzen.
Eine Geschichte mit vielen Facetten,vielfältig wie das Leben selbst.