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Veröffentlicht am 15.12.2025

Himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt

Eine wie Frankie
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Durch einen Sturz,der mit einem Beinbruch endet,wird die betagte Frankie für einige Zeit zum Pflegefall .Damian übernimmt ihre nächtliche Pflege und auch wenn Frankie dieses zunächst, sehr widerwillig ...

Durch einen Sturz,der mit einem Beinbruch endet,wird die betagte Frankie für einige Zeit zum Pflegefall .Damian übernimmt ihre nächtliche Pflege und auch wenn Frankie dieses zunächst, sehr widerwillig akzeptiert, Freunden sich die beiden ungleichen Menschen mit der Zeit an. Während vieler schlaflose Nächte, erzählt sie ihrem jungen Pfleger aus ihrem langen, sehr bewegten Leben.
Als junge Waise wird sie mit einem viel älteren Domkapitular verheiratet,der sie in einem freudlosen Leben quasi gefangenhält.Die Ehe ist nur von kurzer Dauer,was sich im Nachhinein als Glücksfall erweist.Als sie in London,völlig mittellos,die glamouröse Norah kennenlernt,folgt sie ihr kurze Zeit später nach NewYork,was Ihr bisheriges Leben völlig auf den Kopf stellt. Durch sie hat sie Zugang zu Künstlerkreisen, wo sie den talentierten, aber bisher unbekannten, Künstler Joe kennen lernt.Er ist ihre große Liebe und kurz darauf ist sie seine Frau.
Beruflich fasst sie schnell Fuß,entwickelt sich zur Spitzenköchin und führt ein angesagtes Restaurant,was sie nach dem Tod der Besitzerin erbt.
Zusammen mit Joe ,der es sehr kreativ gestaltet,wird es immer mehr zum angesagten Treffpunkt und für den jungen Künstler zum Start einer großen Karriere…..

Himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt ,so könnte man das Leben von Frankie beschreiben, was sie in langen schlaflosen Nächten vor Damian ausbreitet, der ein sehr interessierter Zuhörer ist.
Auf eine, für die damalige Zeit, sehr ungewöhnliche, selbstbestimmte Art entwickelt die junge Frau ihr Leben und lässt sich dabei von Niederlagen keineswegs abschrecken. Sie gewinnt viele Freunde, verliert aber auch einige wieder,mit Norah bleibt sie aber immer verbunden.Auch wenn mir ihr Leben völlig fremd ist,habe ich sie für ihren Mut und die Lebensweise bewundert.Bei genauem Betrachten,steckt aber in jeder starken Frau ein wenig von dieser Romanheldin.
Mir hat sowohl der Schreibstil von Graham Norton,als der Vortrag von Gabriele Blum sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Emotionale Geschichte über starke Frauen

Savannah – Hoffnung auf eine neue Freiheit
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Mitten in die Hochzeitsfeier von Nellie Thorpe und Nate Spielmann, platzt die Witwe Tallulah Woodpecker Spencer ,um die Adoption von Elmer Thorpe anzufechten.Ihre Beweggründe sind das Erbe,was ihr, als ...

Mitten in die Hochzeitsfeier von Nellie Thorpe und Nate Spielmann, platzt die Witwe Tallulah Woodpecker Spencer ,um die Adoption von Elmer Thorpe anzufechten.Ihre Beweggründe sind das Erbe,was ihr, als kinderloser Witwe ,ansonsten versagt bliebe.Doch Nellie und Nate kämpfen um ihr Kind ,was viele Auseinandersetzungen nach sich zieht.Das ist nur eines von vielen Problemen ,mit denen die Protagonisten in diesem Roman zu kämpfen haben.

Nachdem ich die vorhergehenden Bände nicht kenne, hatte ich am Anfang große Probleme mit der Zuordnung der vielen beteiligten Personen.Ein angefügtes Verzeichnis,war hier jedoch sehr hilfreich.

Die Autorin hat sich neben der fiktiven,sehr umfangreichen Geschichte,auch den realen Themen der damaligen Zeit angenommen.Da das Buch sich über den Zeitraum von 1748 - 1752 erstreckt,spielten die Sklaverei,die eindeutige Herrschaft der Männer,die Problematik zwischen Weißen und Schwarzen,eine sehr große Rolle.

Von den Protagonistinnen hat mich vor allem Nellie tief beeindruckt,ich habe sie für ihr Handeln sehr bewundert.Neben ihr waren es aber noch andere starke Frauen,welche die Geschichte geprägt haben.

Durch die Vielzahl der Themen war durchgehend eine starke Konzentration erforderlich die sich aber eindeutig gelohnt hat.Von mir vier Sterne für ein tolles Buch.

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Etwas zähflüssiger Beginn

Die weiße Nacht
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Im harten Winter des Jahres 1946/47, der als Hungerwinter in die Geschichte eingegangen ist, streift die Fotografin Lou durch die Ruinen von Berlin, immer auf der Suche nach einem guten Fotomotiv, dass ...

Im harten Winter des Jahres 1946/47, der als Hungerwinter in die Geschichte eingegangen ist, streift die Fotografin Lou durch die Ruinen von Berlin, immer auf der Suche nach einem guten Fotomotiv, dass sie für Geld an eine Zeitschrift verkaufen kann. Dabei stößt sie mehr zufällig auf eine weibliche Leiche, deren Hände gefaltet waren und die regelrecht drapiert wurde.Sie macht kurz darauf die Bekanntschaft von Kommissar Alfred König, der ziemlich schnell feststellt, dass es sich um Mord handelt. Es sollte nicht die einzige Leiche bleiben und Lou und der Kommissar laufen sich immer wieder über den Weg.Die gefalteten Hände der Leichen lassen Lou nicht los und sie beginnt ebenfalls mit Nachforschungen.

Ich kenne mehrere Bücher der Autorin und besonders die Reihe um die Hebamme Hulda Gold, hat mich sehr fasziniert,weshalb ich der neuen Reihe mit Spannung entgegensah.
Dank der erneut guten Recherche, legt sie auch hier einen Roman vor, der sehr genau die damaligen Verhältnisse wiedergibt.Das Elend von großen Teilen der Bevölkerung,der entsetzliche Hunger und die menschenunwürdigen Zustände,waren förmlich greifbar.Ebenso wurde aber auch klar ,dass viele ehemalige Nazis ,wie Phönix aus der Asche emporstiegen und ihr Unwesen weitertrieben.Die Justiz war teilweise machtlos und andererseits oft auf beiden Augen blind.
Ich muss zugeben, dass ich mich durch die ersten hundert Seiten etwas gequält habe, weil sich die Beschreibungen oft wiederholten und kein richtiger Lesefluss einstellte.
Danach nahm die Geschichte aber Fahrt auf ,sodaß ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte.
Da das Ende mit einem großen Cliffhanger aufwartete ,bin ich gespannt auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 11.12.2025

Leider viel verschenktes Potential

Knochenkälte
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Als der forensische Anthropologe David Hunter wegen eines Sturms in der kleinen Ortschaft Edendale in den Cumbrian Mountains strandet,wird er vom großen Teil der Bewohner mit ziemlicher Abneigung empfangen ...

Als der forensische Anthropologe David Hunter wegen eines Sturms in der kleinen Ortschaft Edendale in den Cumbrian Mountains strandet,wird er vom großen Teil der Bewohner mit ziemlicher Abneigung empfangen .In einem heruntergekommenen Hotel findet er Unterschlupf für eine Nacht.Am nächsten Morgen findet er auf der Suche nach einer Internetverbindung in einem verlassenen Waldstück ein Skelett,das fest mit dem Wurzelwerk eines alten Baumes verwachsen scheint.Als kurz darauf die einzige Straße einbricht,ist der kleine Ort von der Außenwelt in jeglicher Hinsicht abgeschnitten.Als Hunter alte menschliche tKnochen entdeckt ,begreift er ,dass dieser Ort viele Geheimnisse hütet und dass einige Menschen unbedingt verhindern möchten, dass diese entdeckt werden. Er gerät immer tiefer in ein Spinnennetz aus Verbrechen und Intrigen und damit auch in äußerste Lebensgefahr.

Ich kenne schon einige Bücher dieser Reihe, die mir immer gut gefallen haben. Zwar hat dieser Roman einiges an Potential,was aber inmeinen Augen nicht ausgeschöpft wird.Die Story verlief äußerst zäh, es gab unendlich viele langatmige und immer gleiche Beschreibungen,alleine das Wort Rhododendronbüsche tauchte zigmal auf.
Dazwischen brachte der Autor zwar immer wieder vielversprechende menschliche Schicksale und Entwicklungen unter,das alleine reichte aber nicht für einen spannenden Thriller,wie man ihn von diesem Autor erwartet.
Auch das ziemlich schlüssige und spannende Ende ,konnte das Manko nicht ausgleichen.Somit kann ich leider nur drei Sterne für eine Story vergeben,die weit hinter meinen Erwartungen zurückblieb.
Ein großes Lob gehört jedoch dem tollen Sprecher Johannes Steck.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Ein neuer Fall mit den altbekannten Protagonisten

Nur Gundula gärtnerte giftiger
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Bodyshaming ist( man merkt auch im beschaulichen Hirschweiler ist man auf dem Laufenden),wird er durch einen Anruf gestört.Gundula Böttinger hat ( mal wieder) eine Beschwerde.Diesmal fühlt sie sich durch ...

Bodyshaming ist( man merkt auch im beschaulichen Hirschweiler ist man auf dem Laufenden),wird er durch einen Anruf gestört.Gundula Böttinger hat ( mal wieder) eine Beschwerde.Diesmal fühlt sie sich durch die laute Musik der Nachbarn gestört und mehr widerwillig macht sich Jupp auf den Weg. Dabei lernt er die griechischen Nachbarn kennen ,mit denen er einige Ouzos später per Du ist und die Musik als gar nicht so störend empfindet. Doch am nächsten Morgen gibt es ein weiteres Problem, Gundulas Ehemann ist tot und zwar ist er Opfer einer Vergiftung geworden. Schnell stellt sich heraus, dass es in der Nachbarschaft viele Leute gibt ,die ein Motiv hätten,allerdings wäre da eher Gundula das Opfer.

Auf seine ganz spezielle Art nimmt Jupp die Ermittlungen auf, und ganz nebenbei muss er sich auch noch mit den eigenen familiären Problemen auseinandersetzen, sei es der besserwisserische, hochbegabte Enkel oder die Schwiegermutter, welche wieder einmal zu Besuch weilt.Natürlich ist auch wieder „ Hasenkasten Doris“ ,die immer noch keinen Partner gefunden hat, mit von der Partie.



Ich begleite die Familie Backes nun schon länger und bin großer Fan dieser herrlich schrägen Reihe.Alle Personen tragen auf ihre Weise zur Unterhaltung bei und auch wenn alles überzogen ist ,steckt in der Thematik eine gehörige Portion Wahrheit.Diesmal gab es eine andere Art der Auflösung des Falls,welche mir aber genauso gut gefallen hat. Ich habe mich mehrere Stunden bestens unterhalten und freue mich schon auf den nächsten Auftritt der lustigen Familie.

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