Himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt
Eine wie FrankieDurch einen Sturz,der mit einem Beinbruch endet,wird die betagte Frankie für einige Zeit zum Pflegefall .Damian übernimmt ihre nächtliche Pflege und auch wenn Frankie dieses zunächst, sehr widerwillig ...
Durch einen Sturz,der mit einem Beinbruch endet,wird die betagte Frankie für einige Zeit zum Pflegefall .Damian übernimmt ihre nächtliche Pflege und auch wenn Frankie dieses zunächst, sehr widerwillig akzeptiert, Freunden sich die beiden ungleichen Menschen mit der Zeit an. Während vieler schlaflose Nächte, erzählt sie ihrem jungen Pfleger aus ihrem langen, sehr bewegten Leben.
Als junge Waise wird sie mit einem viel älteren Domkapitular verheiratet,der sie in einem freudlosen Leben quasi gefangenhält.Die Ehe ist nur von kurzer Dauer,was sich im Nachhinein als Glücksfall erweist.Als sie in London,völlig mittellos,die glamouröse Norah kennenlernt,folgt sie ihr kurze Zeit später nach NewYork,was Ihr bisheriges Leben völlig auf den Kopf stellt. Durch sie hat sie Zugang zu Künstlerkreisen, wo sie den talentierten, aber bisher unbekannten, Künstler Joe kennen lernt.Er ist ihre große Liebe und kurz darauf ist sie seine Frau.
Beruflich fasst sie schnell Fuß,entwickelt sich zur Spitzenköchin und führt ein angesagtes Restaurant,was sie nach dem Tod der Besitzerin erbt.
Zusammen mit Joe ,der es sehr kreativ gestaltet,wird es immer mehr zum angesagten Treffpunkt und für den jungen Künstler zum Start einer großen Karriere…..
Himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt ,so könnte man das Leben von Frankie beschreiben, was sie in langen schlaflosen Nächten vor Damian ausbreitet, der ein sehr interessierter Zuhörer ist.
Auf eine, für die damalige Zeit, sehr ungewöhnliche, selbstbestimmte Art entwickelt die junge Frau ihr Leben und lässt sich dabei von Niederlagen keineswegs abschrecken. Sie gewinnt viele Freunde, verliert aber auch einige wieder,mit Norah bleibt sie aber immer verbunden.Auch wenn mir ihr Leben völlig fremd ist,habe ich sie für ihren Mut und die Lebensweise bewundert.Bei genauem Betrachten,steckt aber in jeder starken Frau ein wenig von dieser Romanheldin.
Mir hat sowohl der Schreibstil von Graham Norton,als der Vortrag von Gabriele Blum sehr gut gefallen.