Guter Abschluss
Mittlerweile ist es 1748 geworden und die Kolonie Georgia entwickelt sich nach und nach. Noch steht sie auf wackeligen Beinen, doch die Wirtschaft wird mehr und mehr selbstständig. Innerhalb der Familien ...
Mittlerweile ist es 1748 geworden und die Kolonie Georgia entwickelt sich nach und nach. Noch steht sie auf wackeligen Beinen, doch die Wirtschaft wird mehr und mehr selbstständig. Innerhalb der Familien gibt es allerdings einige Probleme. So muss Elmer zur Ex-Frau seines Vaters ziehen und das nicht freiwillig. Das bringt großen Kummer in Nellies Familie. Aber es gibt auch eine Menge freudiger Ereignisse...
Das Buch ist der Abschluss der Reihe um die Auswanderer und die Gründung der Kolonie Georgia. Bei diesem dritten Teil hatte ich Anfang etwas Probleme, die vielen Menschen und ihre Zuordnung auseinanderzuhalten. So war das Personenverzeichnis am Ende unheimlich hilfreich. Der Autorin ist es wiederum gut gelungen, gesellschaftliche Probleme innerhalb der Familien unterzubringen. Auch das immer noch gefährliche Leben in Georgia ist gut beschrieben, seien es Umweltkatastrophen wie Stürme oder Heuschreckenplagen, die innerhalb weniger Minuten und Stunden die Arbeit von langer Zeit zunichte machen. Auf der anderen Seite zeigt sie auch auf, wie die Siedler versuchen, ihr Leben geordnet und einigermaßen fair zu verbringen. Und wie die Gesetze aus dem Mutterland England zum Teil große Probleme bringen. Ein herber Rückschlag für alle ist die Legalisierung der Sklaverei. Und noch etwas ist der Autorin sehr gut gelungen: das Ende ist hoffnungsvoll, aber nicht kitschig und sehr realitätsnah. Für dieses Buch und die gesamte Trilogie kann ich nur eine Leseempfehlung aussprechen