Cover-Bild Savannah – Hoffnung auf eine neue Freiheit
Band 3 der Reihe "Die Siedler-Saga"
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: historisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 544
  • Ersterscheinung: 29.12.2025
  • ISBN: 9783423221238
Malou Wilke

Savannah – Hoffnung auf eine neue Freiheit

Roman | Das große historische Südstaaten-Epos.

Das mitreißende Finale der Siedler-Saga

Savannah, 1748. Die Bewohner der jungen Kolonie Georgia sehnen sich nach einem sicheren und gerechten Leben. Doch auch auf Nellies Plantage verhärten sich die Fronten zwischen den schwarzen und weißen Arbeitern. Und Nellie hat eine Gegenspielerin: Tallulah Woodpecker, Witwe des Farmers, dessen unehelich gezeugten Sohn Nellie adoptiert hat. Tallulah ficht die Adoption an und spekuliert so auf das Erbe, das ihr als kinderloser Witwe verwehrt bleibt. Nellie kämpft um den Jungen, und stellt damit auch die Liebe zu ihrem zweiten Mann Nate auf eine harte Probe ...

Lesen Sie auch die weiteren Bände von Malou Wilkes großer Siedler-Saga:

Band 1: Savannah – Aufbruch in eine neue Welt

Band 2: Savannah – Hoffnung auf eine neue Freiheit

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2025

Fesselndes Finale der Südstaaten-Saga und Kopfkino pur

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Inhaltsangabe Verlag:
Savannah, 1748. Die Bewohner der jungen Kolonie Georgia sehnen sich nach einem sicheren und gerechten Leben. Doch auch auf Nellies Plantage verhärten sich die Fronten zwischen den ...

Inhaltsangabe Verlag:
Savannah, 1748. Die Bewohner der jungen Kolonie Georgia sehnen sich nach einem sicheren und gerechten Leben. Doch auch auf Nellies Plantage verhärten sich die Fronten zwischen den schwarzen und weißen Arbeitern. Und Nellie hat eine Gegenspielerin: Tallulah Woodpecker, Witwe des Farmers, dessen unehelich gezeugten Sohn Nellie adoptiert hat. Tallulah ficht die Adoption an und spekuliert so auf das Erbe, das ihr als kinderloser Witwe verwehrt bleibt. Nellie kämpft um den Jungen, und stellt damit auch die Liebe zu ihrem zweiten Mann Nate auf eine harte Probe.

Meine Inhaltsangabe:
Savannah, Georgia, 1748: Das Leben der Siedler ist weiterhin beschwerlich, dennoch ist Nellie auf ihrer Plantage mit ihrem Mann Nate und ihren (Adoptiv-)Kindern glücklich und zufrieden. Bis eines Tages die Witwe des leiblichen Vaters von Elmer, Tallulah Woodpecker, die Adoption anficht, um durch Elmer die Baumwollplantage zurückzuerhalten, die ihr als kinderlose Frau als rechtmäßiges Erbe verwehrt wurde. Für Nellie ist klar, dass sie ihren angenommenen Sohn niemals hergeben wird. Doch dann kommen Unruhen auf, die Sklavenhaltung soll legitimiert werden, die Lage zwischen den schwarzen und weißen Plantagenarbeitern und Siedlern spitzt sich zu und gipfelt in einem tödlichen Aufstand. Wieder einmal ist Nellies Glück, ihr Streben nach Freiheit, Zufriedenheit und Selbstbestimmung, in Gefahr und fordert so manches Opfer.

Erster Satz: »Die hölzernen Räder der Kutsche knarzten in einem ungleichmäßigen Rhythmus über den unebenen Boden.«

Mein Eindruck:
Ich habe diese über 540 Seiten nahezu in einem Rutsch weggesuchtet. Sofort war ich wieder drin in der Story und so gefesselt, dass ich das Buch einfach nicht weglegen konnte (gut, dass ich gerade Urlaub habe). Malou Wilkes Beschreibungen von Landschaft und Leuten, ihre so gut recherchierten Umstände der Besiedelung Georgias, die politischen Entscheidungen und menschlichen Herausforderungen und Entbehrungen haben mich komplett eingenommen. Wie auch in den Vorbänden habe ich mitgelitten und -gefiebert, mich furchtbar aufgeregt und einmal mehr festgestellt, wie gut es uns (speziell uns Frauen) heute doch wirklich geht! Ich bin tatsächlich traurig, dass ich nun von Nellie & Co. nichts mehr lesen werde. Das Finale ist super gelungen und versöhnlich, dennoch würde ich alle Figuren gerne noch ein Stück weiter ihres Weges begleiten um zu erfahren, wie es ihnen ergeht. Wer berührende historische Roman mit realem geschichtlichen Hintergrund mag, sich in Bücher versenken und diese wie Kopfkino erleben, statt nur lesen möchte, dem kann ich die Reihe sehr ans Herz legen. Einfach nur gut, mitreißend, fesselnd, bewegend und sehr interessant! 5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Die Herausforderungen um Recht und Gesetz

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Nellies und Nates Hochzeit steht bevor. Einer der schönsten Tage ihres Lebens bringt ihnen gleichzeitig ein schlechtes Omen. Gemeinsam steht ihnen ein schwerer Weg bevor.
Aber nicht nur Nellie und Nate ...

Nellies und Nates Hochzeit steht bevor. Einer der schönsten Tage ihres Lebens bringt ihnen gleichzeitig ein schlechtes Omen. Gemeinsam steht ihnen ein schwerer Weg bevor.
Aber nicht nur Nellie und Nate müssen die Herausforderungen der Zeit und der Kolonie bewältigen. Auch Karoline kommt an ihre Grenzen und trifft aus Liebe eine folgenschwere Entscheidung.

„Savannah - Hoffnung auf eine neue Freiheit“ ist der letzte Band der Trilogie um Nellie Bernstein Thorpe und alle weiteren Siedler Savannahs und auch Ebenezers von Malou Wilke.
Ich muss zugeben, dass ich den dritten Band vor dem zweiten gelesen habe, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass dies ein großer Nachteil war. Mit meinem Grundwissen aus dem ersten Band bin ich gut durch die Geschichte gekommen und konnte alles nachvollziehen.
Ich lese gerne Romane, die an Orten spielen, die ich bereits kenne. So lag mir diese Reihe hier besonders am Herzen. Ich kenne das heutige Savannah und seine Geschichte, aber auch Ebenezer, auf dessen Gelände heute ein Freilichtmuseum besteht. Dieses Museum besitzt Häuser, die die Siedlerzeit darstellen und somit hatte ich beim Lesen der Geschichte immer ein Bild vor mir.
Mich haben auch in diesem Band wieder die Probleme der Bewohner Savannahs und wie sie damit umgehen, sehr berührt. Der Kampf um die eigene Familie, den in diesem Band mehrere Parteien kämpfen müssen, aber auch der Umgang mit den Schwarzen sind hier zentrale Themen. Gerade das letzte fand ich sehr spannend dargestellt. Auch die Haltung von Nellie und ihrer Familie zu Grover, Ambrose, Noble und Co. ist beeindruckend und beeinflusst z.B. auch die Geschehnisse um Elmer.
Die Geschichte um Karo tat mir auch richtig leid. Malou Wilke hat Karos innere Kämpfe mitreißend dargestellt, aber gleichzeitig ihre Entwicklung beschrieben, die sogar mit einer Art Cliffhanger endet.
Auch die Lebensbedingungen konnte ich gut nachvollziehen. Wer Savannah, aber auch Ebenezer kennt, der weiß, welche Wetterbedingungen in welcher Jahreszeit vorherrschen. Da dies heute auch noch sehr anstrengend ist, kann man nur erahnen, wie es zur damaligen Zeit gewesen sein muss. Daher fand ich die Wetterereignisse sehr realistisch.

Mein Fazit: Ich kann diese wunderbare Trilogie jedem empfehlen, der sich für die amerikanische Geschichte, für historische Romane, aber auch für Kolonialgeschichte interessiert, empfehlen. Auch wenn vieles auf fiktiver Basis beruht, ist vermutlich Vieles davon dennoch so oder so ähnlich geschehen und ist in gewisser Weise auch ein Teil deutscher Geschichte, da viele Siedler Savannahs Salzburger waren.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Genau mein Geschmack

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Endlich ein weiterer Teil über die großartige Nellie. Ich habe das Buch an einem Tag gelesen, weil ich es nicht aus den Händen legen konnte, ich habe den Zauber des Buches regelrecht verschlungen und war ...

Endlich ein weiterer Teil über die großartige Nellie. Ich habe das Buch an einem Tag gelesen, weil ich es nicht aus den Händen legen konnte, ich habe den Zauber des Buches regelrecht verschlungen und war traurig, als es zu Ende war.

Die Geschichte ist spannend erzählt und nimmt die Leserinnen mit auf eine Zeitreise, die im Jahr 1748 fortgesetzt wird.

Die Leidenschaft für das neue „Land“, die Schauplätze und auch die Gefühle der Charaktere wurden wieder großartig beschrieben. Auf Seite 294 habe ich wieder direkt Lust bekommen zu reiten und mich frei zu fühlen wie Nellie: "Wie immer, wenn sie auf Dusty über die Weite der Landschaft ritt, fühlte Nellie sich frei und als Siegerin ihres eigenen Lebens."
Mein Lieblingszitate sind:“Ich habe den Verdacht, dass das Leben als Erwachsener nicht allzu viel Spaß bietet, wenn man sich nicht ein wenig von dem aus der Kindheit bewahrt."
"Karoline fragte sich, ob es ihr jemals vergönnt sein würde, ein Ort so mit dem Gefühl der Geborgenheit auszustatten, wie es ihren Eltern gelungen war."
"Ihr Herz flog hinter ihm her, übervoll mit der Liebe zu ihm."
"Langsam verschmolz die Abendsonne mit dem stillen, fast ein wenig blendenden Glitzern des träge dahin fließenden Wassers."

Der Schreibstil von Malou Wilke ist wunderschön, wunderbar lebendig und bildhaft. Ich konnte mir alles genau vorstellen.

Dieser Roman hat mich restlos begeistert und ich würde mich freuen einen weiteren Band zu lesen!

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Ein würdevoller Abschluss

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Die Geschichte, rund um Nelli und ihr Leben in der Neuen Welt geht endlich weiter. Vor sieben Jahren hat sie ein Waisenkind aufgenommen, Elmar. Er war der Bastard, des Plantagenbesitzers, John Wolton. ...

Die Geschichte, rund um Nelli und ihr Leben in der Neuen Welt geht endlich weiter. Vor sieben Jahren hat sie ein Waisenkind aufgenommen, Elmar. Er war der Bastard, des Plantagenbesitzers, John Wolton. Er wurde von seiner Geliebten umgebracht. Gant plötzlich taucht die Witwe von John auf, sie fordert das Sorgerecht von Elmar und bekommt auch noch recht. Nelly muss Elmar an diese Frau abgeben, obwohl sie eigentlich nicht an dem Jungen interessiert ist, aber durch ihn, kann sie ihr Erbe durchdrücken. Dies ist ein schwerer Schlag für Nelli, aber auch das Leben in der neuen Kolonie gestaltet sich nicht immer einfach. Wollten doch eigentlich, alle Auswanderer hier ihr Glück finden, so müssen sie doch sehr oft einige Hürden überwinden.

Der Schreibstil von Malou Wilke ist sehr beeindruckend, fließen, und bildhaft. Sehr liebevoll beschreibt sie die Geschehnisse, der damaligen Zeit. Hier kann man sich wirklich hineinversetzen. Leser die historische Romane lieben, werden hier begeistert sein. Die Protagonisten wurden sehr umfangreich ausgearbeitet, so das man von der jeweiligen Person, direkt ein Bild vor Augen hat. Einige von ihnen verändern sich auch im Laufe der Geschichte, aufgrund ihrer Erlebnisse. Die Geschichte selbst ist interessant, hat aber auch zeitweise seine Längen, wodurch die Spannung leider etwas verloren geht.

Ich bin mir sicher, das diese Trilogie, viele Liebhaber finden wird. Mich persönlich, konnte Band 3 nicht komplett überzeugen. Band eins war für mich ein Lesehighlight. Band zwei, habe ich leider verpasst. Anfangs fiel es mir hier bei Band drei etwas schwer wieder in die Geschichte hineinzukommen. Aber hier sollte jeder Leser für sich entscheiden und sicherlich ist es sinnvoll, alle Bände zu lesen um der Geschichte besser folgen zu kö

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Zwischen Aufbruch und Überforderung – Ein großes Finale mit kleinen Stolpersteinen

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Mit „Savannah – Hoffnung auf eine neue Freiheit“ legt Malou Wilke den Abschlussband ihrer Siedler-Saga vor. Und eines lässt sich gleich vorweg sagen: Dieser Roman ist ein runder, inhaltlich stimmiger Abschluss ...

Mit „Savannah – Hoffnung auf eine neue Freiheit“ legt Malou Wilke den Abschlussband ihrer Siedler-Saga vor. Und eines lässt sich gleich vorweg sagen: Dieser Roman ist ein runder, inhaltlich stimmiger Abschluss – aber eben auch einer, der seine Leserinnen und Leser stark fordert.

Als Finale funktioniert das Buch vor allem dann gut, wenn man Band 1 und 2 kennt. Wer hofft, einfach in den dritten Teil einsteigen zu können, wird schnell eines Besseren belehrt. Schon zu Beginn versucht die Autorin, nicht nur die wichtigsten Figuren, sondern gefühlt das gesamte Personal der vorherigen Bände erneut einzuführen – inklusive zusätzlicher Namen und Nebenfiguren. Das Ergebnis ist eine regelrechte Figurenflut. Nicht umsonst finden sich am Ende des Buches drei eng bedruckte Seiten Figurenverzeichnis. Trotz dieser Hilfe fühlte ich mich beim Lesen oft erschlagen. Hier hätte deutlich gegolten: Weniger ist mehr.

Hat man diese anfängliche Überforderung jedoch überwunden, entfaltet der Roman viele seiner Stärken. Wilke zeichnet erneut ein eindrucksvolles Zeitporträt des Siedlerlebens: Die Sorgen, Nöte und täglichen Kämpfe der Menschen werden glaubwürdig und mit viel Feingefühl dargestellt. Besonders gelungen ist die Darstellung der Konflikte zwischen Siedlern und Indigenen. Diese werden nicht eindimensional erzählt, sondern zeigen unterschiedliche Perspektiven, Ängste, Missverständnisse und Machtverhältnisse. Gerade diese Grautöne machen den Roman authentisch und nachdenklich.

Auch emotional überzeugt der Abschlussband. Offene Handlungsstränge werden zusammengeführt, Figuren bekommen Abschiede, Neuanfänge oder Konsequenzen für ihr Handeln. Man spürt, dass die Autorin ihre Saga bewusst und sorgfältig zu Ende bringt. Das Gefühl von „Ankommen“ und Abschluss ist deutlich spürbar.

Unterm Strich ist „Savannah – Hoffnung auf eine neue Freiheit“ ein würdiger Abschluss der Siedler-Saga: atmosphärisch, historisch interessant und emotional dicht – allerdings mit deutlichen Schwächen im Bereich Übersicht und Figurenmanagement. Wer die Reihe von Anfang an verfolgt hat, wird dennoch belohnt und verabschiedet sich mit einem wehmütigen, aber stimmigen letzten Blick auf diese Welt.

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