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Langeweile

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Veröffentlicht am 10.02.2020

Grenzenlose Gier

Vernichtende Begierden
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Inhalt übernommen:
Nichts für Zartbesaitete: der zweite Fall für Sonderermittler Ruben Hattinger von Bestsellerautor Mark Franley.

Skrupellose Freunde: Manipulativ scheffeln Immobilienmakler Daniel Morgenroth ...

Inhalt übernommen:
Nichts für Zartbesaitete: der zweite Fall für Sonderermittler Ruben Hattinger von Bestsellerautor Mark Franley.

Skrupellose Freunde: Manipulativ scheffeln Immobilienmakler Daniel Morgenroth und Kreditabteilungsleiter Bastian Talmann Geld in die eigene Tasche. Wer nicht zahlen kann, ist ruiniert oder wird zu Sex erpresst. Dass die Frauen dabei zerbrechen, kümmert sie nicht.

Dann entzweien mörderische Ereignisse die beiden Freunde. Aus Vertrauen wird tödliche Angst und ein falsches Spiel, das nur Verlierer kennt. Die örtliche Polizei findet zwei Frauenleichen, hat aber keine weiteren Spuren: ein Fall für den exzentrischen Sonderermittler Ruben Hattinger. Doch das Geflecht aus Lügen, Begierden und Rache, das Ruben zu durchdringen versucht, ist mörderisch eng …

Meine Meinung:

Es war für mich das erste Buch des Autors ,welches mich auf Anhieb zu seinem Fan gemacht hat.
Die Figur seines Ermittlers,einem ehrgeizigen und scharfsinnigen Typ mit speziellem Humor, ist sehr gut gelungen.
Die anderen Mitglieder des Ermittlungsteams, welche eine mehr oder weniger große Rolle spielen, werden auch gut in die Geschichte eingeführt. Der immer wieder einfließende Humor und das Geplänkel untereinander lockern die Story auf annehme Weise.

Die kriminellen Protagonisten werden immer wieder in einem anderen Licht präsentiert, ich war ständig auf einer neuen Fährte und wurde zum Schluss dann doch noch einmal überrascht.

Fazit:

Bei diesem Buch stimmte einfach alles, hoher Spannungsbogen, interessante Story und ein angenehmer Schreibstil. Ich bin schon voller Vorfreude auf das nächste Buch und vergebe fünf Sterne.

Veröffentlicht am 08.02.2020

Debütroman mit Entwicklungspotenzial

Die Galerie am Potsdamer Platz
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Inhalt übernommen:

Die junge Kunststudentin Alice zieht nach dem Tod ihrer Mutter in die Hauptstadt. Sie sucht Anschluss an ihre Familie, einstmals angesehene Kunsthändler, die sie nie kennengelernt ...

Inhalt übernommen:

Die junge Kunststudentin Alice zieht nach dem Tod ihrer Mutter in die Hauptstadt. Sie sucht Anschluss an ihre Familie, einstmals angesehene Kunsthändler, die sie nie kennengelernt hat, trifft aber zunächst nur auf kalte Ablehnung. In der pulsierenden Kunstszene Berlins fühlt sie sich dennoch sofort zu Hause und entdeckt bald ihr Talent als Fotografin. Und sie verliebt sich in den Deutsch-Iren John. Trotz der Widerstände ihrer Großmutter plant sie gemeinsam mit ihren Onkeln, die einst legendäre Galerie der Familie am Potsdamer Platz wiederzueröffnen. Dabei begegnet sie dem Kunstkenner Erik, Erbe einer spektakulären Kunstsammlung. Doch ist er wirklich daran interessiert, ihr zu helfen? Es sind unruhige Zeiten, und der Aufstieg der Nationalsozialisten droht bald ihre Liebe, die Galerie und ihre gesamte Familie in den Abgrund zu reißen ...

Meine Meinung:

Mein Interesse für die damalige Zeit und der vielversprechende Klappentext, richteten mein Augenmerk auf dieses Buch.
Die im Mittelpunkt stehende Protagonistin Alice,begibt sich nach dem Tod ihrer Mutter auf Spurensuche. Sie versucht zu klären, warum es seit langer Zeit keinen Kontakt zu ihrer Familie gab.
Neben dieser Familiengeschichte geht es um das gesellschaftliche Leben in einer Zeit, nach dem ersten Weltkrieg und vor der immer größer werdenden Einflussnahme der Nationalsozialisten.
Zwar war der Schreibstil flüssig, jedoch konnte mir die Autorin die einzelnen Personen nicht wirklich nahe bringen. Sie blieben fast bis zum Schluss relativ farblos,ich konnte keine Nähe zu ihnen aufbauen.
Die Geschichte plätscherte über weite Teile so dahin und erging sich in Belanglosigkeiten und Wiederholungen. Die titelgebende Galerie am Potsdamer Platz spielt auch nur eine untergeordnete Rolle.
Zum Schluss wurde es dann etwas spannender und der Roman endete mit einigen offenen Fragen.

Fazit:

Da es sich,laut kleinem Hinweis auf dem Einband,um den ersten Teil einer Trilogie handelt und es außerdem das Debüt der Autorin ist,werde ich dem nachfolgenden Buch eine erneute Chance geben.Hier jedoch kann ich leider nur drei Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 07.02.2020

Umwege des Glücks

Das Glück in Bildern
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Seit dem Tod ihres Verlobten lebt Molly zurückgezogen in dem beschaulichen Küstenort Kitty Hawk. Ihr einziger Lichtblick sind die Mails ihrer Schwester aus dem fernen Afrika. Nicht ...

Inhalt übernommen:

Seit dem Tod ihres Verlobten lebt Molly zurückgezogen in dem beschaulichen Küstenort Kitty Hawk. Ihr einziger Lichtblick sind die Mails ihrer Schwester aus dem fernen Afrika. Nicht nur in Mollys Leben herrscht Stillstand – auch mit ihrem Manuskript kommt die Schriftstellerin nicht weiter. Als sich der Abgabetermin nähert und ihr Laptop den Geist aufgibt, braucht sie schnell Hilfe!

Jaxon hat schon viele illegale Dinge gemacht, aber noch nie hat er in den Daten seiner Kunden geschnüffelt. Bei dem Laptop, den er zur Reparatur bekommt, kann er einfach nicht anders. Er ist völlig fasziniert von dem Foto auf dem Display. Wer ist die Frau mit den traurigen Augen? Gibt es eine Möglichkeit, ihr zu helfen? Jaxon beschließt, mehr über die Unbekannte zu erfahren und Schicksal zu spielen …
Eine Geschichte über die Liebe, das Glück und den Weg zu sich selbst.

Meine Meinung:

Das war mal wieder ein Roman, in den ich mich nach den ersten Seiten bereits verliebt habe. Die Autorin erzählt abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten, wodurch man den Personen sehr nahe kommt, mein Kopfkino lief auf Hochtouren.
Obwohl sie sich sofort voneinander angezogen fühlen, dauert es eine ganze Weile, bis sie sich aufeinander einlassen. Molly fällt es immer noch schwer, nach dem Verlust ihres Verlobten, einen neuen Mann in ihr Herz zu lassen und Jaxon trägt schwer an dem Geheimnis,welches er sehr lange nicht offenbart.
Die Frage, welche sich die ganze Zeit stellt ist, hat ihre Liebe die Kraft den Betrug zu verzeihen? Die Lektüre hat mir ein Wechselbad der Gefühle beschert ,ich empfehle sie gerne weiter.

Veröffentlicht am 05.02.2020

Tod eines Krimiautors

Frankenstich
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Inhalt übernommen:

Die Szene könnte aus einem seiner Regionalkrimis stammen, nur ist Georg Neuner selbst der Tote: Der Starautor liegt erstochen in einer Erlanger Buchhandlung. Für Hauptkommissar Clemens ...

Inhalt übernommen:

Die Szene könnte aus einem seiner Regionalkrimis stammen, nur ist Georg Neuner selbst der Tote: Der Starautor liegt erstochen in einer Erlanger Buchhandlung. Für Hauptkommissar Clemens Satorius gestalten sich die Ermittlungen schwierig: Die fränkische Lebensart liegt ihm nicht, seine Kollegin will mehr als nur Kollegin sein, und dann beginnt auch noch die hauptverdächtige Buchhändlerin Felicitas Reichelsdörfer, auf eigene Faust zu ermitteln …

Meine Meinung:

Für ihren ersten Roman haben sich die beiden Autorinnen die Stadt Erlangen ausgesucht. Der bekannte und beliebte Krimiautor wird selber zum Opfer und liegt ausgerechnet in der örtlichen Buchhandlung.
Bei ihren Ermittlungen verfolgen Hauptkommissar Clemens Sartorius und seine Kollegin Cora Eisenstein verschiedene Spuren,die zunächst alle ins Leere führen. Geschickt werden falsche Fährten zu verschiedenen Personen gelegt, dem Leser bietet sich viel Stoff zum Miträtseln.
Die Protagonisten, ebenso wie die anderen Personen, werden eingehend beschrieben, mein Kopfkino sprang sofort an.
Parallel zum Kriminalfall gab es auch einige,zum Teil skurrile Einzelheiten,aus dem Umfeld und dem Privatleben der Ermittler. Ein weiterer Pluspunkt war die genaue Beschreibung der Landschaft und der örtlichen Gegebenheiten. Man hatte nach der Lektüre das Bedürfnis, die Region einmal selbst zu erkunden.
Der immer wieder eingestreute Humor und die fränkische Mundart rundeten den Krimi auf angenehme Weise ab.
Mit der Aufklärung am Schluss hatte ich so nicht gerechnet.

Fazit:

Ein Roman, der auch ohne viel Blutvergießen durchgehend spannend war und über ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Krimi und Lokalkolorit überzeugte.
Ich vergebe fünf Sterne und freue mich schon auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 05.02.2020

Der 4.Fall für die Krähe

Blutige Gnade
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Inhalt übernommen:
Ein Einbruch ohne Diebstahl. Eine Mordserie ohne Spuren. Ein toter Journalist, der kurz davor war, eine brisante Story zu enthüllen. Mara Billinsky sieht sich mit mehreren mysteriösen ...

Inhalt übernommen:
Ein Einbruch ohne Diebstahl. Eine Mordserie ohne Spuren. Ein toter Journalist, der kurz davor war, eine brisante Story zu enthüllen. Mara Billinsky sieht sich mit mehreren mysteriösen Verbrechen konfrontiert. Zugleich wird sie von einem Schatten aus der Vergangenheit verfolgt, der ihr ebenfalls Rätsel aufgibt - bis sie begreift, dass alle Ereignisse in Verbindung stehen. Als sie erkennt, wer im Hintergrund die Fäden zieht, ist es fast zu spät: Ab jetzt kämpft Mara nicht mehr nur um ihr eigenes Leben ...

Meine Meinung:

Mit der Figur der eigenwilligen Ermittlerin Mara Billinsky ,genannt die Krähe ist dem Autor ein großer Wurf gelungen. Sie hat sich ihren Platz in dem Männer Team hart erkämpft, sitzt aber jetzt fest im Sattel und agiert mit viel Scharfsinn, gepaart mit manchmal etwas speziellem Humor.
Der Schlagabtausch zwischen ihrem Kollegen Rosen und dem Rest des Teams sind das Salz in der Suppe.
Geschickt baut der Autor immer mehr Spannung auf, legt falsche Fährten und bringt Mara dazu, sich intensiv mit ihrer Vergangenheit zu beschäftigen. Alle Personen werden genaustens vorgestellt, ich hatte klare Bilder im Kopf.
Bei der Beschreibung der Zustände in der Fleischfabrik (die leider durchaus in der Realität vorkommen),wurde mir beim Lesen regelrecht schlecht.
Nach und nach setzen sich die einzelnen Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammen und die Geschichte wurde schlüssig aufgelöst.

Fazit:

Ich habe das Buch mit großer Begeisterung gelesen, vergebe fünf Sterne und warte gespannt auf den nächsten Fall.

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