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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.08.2019

Spannender Regiokrimi

Mordshass
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Inhalt übernommen: Die indische Studentin Vidaya Kapoor wird in Waiblingen vergewaltigt und ermordet. Der mutmaßliche Täter wird nur wenig später ebenfalls tot aufgefunden - von Surendra Sinha,Kriminalkommissar ...

Inhalt übernommen: Die indische Studentin Vidaya Kapoor wird in Waiblingen vergewaltigt und ermordet. Der mutmaßliche Täter wird nur wenig später ebenfalls tot aufgefunden - von Surendra Sinha,Kriminalkommissar indischer Abstammung aus Friedrichshafen an. Kommissar Malte Jacobsen von der Waiblinger Kripo erfährt,dass Vidaya Sinhas Freundin war und ihr Mörder mit Sinha eine alte Rechnung offen gehabt hat. Hat sein Kollege womöglich zur Selbstjustiz gegriffen? Meine Meinung: Ich habe schon mehrere Romane der beiden Autorinnen gelesen und bin immer begeistert von dem tollen Schreibstil. Es begann gleich spannend mit zwei Morden, welche das Team vor große Herausforderungen stellte. Die ersten Spuren verliefen im Sande und die Ermittler traten etwas auf der Stelle, dann gab es den entscheidenden Tipp und damit den Durchbruch.Durch einen Show-down wurde die Spannungsschraube dann noch mal deutlich angezogen. Die Mischung zwischen Kriminalfall und menschlichen Verwicklungen ist erneut gut gelungen. Der an verschiedenen Stellen eingestreute Dialekt ist hierbei das Salz in der Suppe. Die Protagonisten sind gut gezeichnet, es entstehen sofort klare Bilder im Kopf. Was mir außerdem gut gefällt, sind die kleinen Einblicke in die indische Kultur und nicht zu vergessen, die indische Küche. Fazit: Der Beweis dafür ,dass ein Krimi auch ohne viel Blutvergießen spannend sein kann.

Veröffentlicht am 12.08.2019

Segen und Fluch des Fortschritts

ICH Inkognito
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Inhaltlich übernommen: Die digitale Sprachassistenten Omega Savante wird während eines TV Werbespots versehentlich millionenfach aktiviert und mit der Frage konfrontiert, ob sie ein menschenähnliches Bewusstsein ...

Inhaltlich übernommen: Die digitale Sprachassistenten Omega Savante wird während eines TV Werbespots versehentlich millionenfach aktiviert und mit der Frage konfrontiert, ob sie ein menschenähnliches Bewusstsein entwickeln könnte, worauf hin das System kurzzeitig zusammenbricht. Zur selben Zeit plant Kai Tiefenbach, emeritierter Professor für künstliche Intelligenz in Berlin, einen offenen Brief zu verfassen, in dem er vor den Gefahren einer neuen Generation von selbstlernenden Maschinen warnen will. Zur Unterstützung engagiert er die Journalistin und Bloggerin Lucy Hartmann. Doch noch während der Vorbereitungen kommt Tiefenbach bei einer Fahrt in seinem selbstfahrenden Auto ohne Fremdeinwirkung zu Tode. Obwohl die Behörden keinerlei Spuren für eine Manipulation finden können, glaubt Lucy nicht an einen Unfall. Sie überredet den Hamburger Kognitionspsychologen Robert Wonzak, ehemaliger Mitarbeiter des Technologie Konzerns Omega Future Technologies, sie bei ihren Recherchen zu unterstützen. Schon bald kommt den beiden ein unglaublicher Verdacht: die künstliche Intelligenz, die sich hinter Savanta verbirgt, könnte tatsächlich so etwas wie ein Bewusstsein entwickelt haben und Menschen diskret aus dem Weg räumen, die versuchen der Firma Omega zu schaden. Meine Meinung: In schonungsloser Offenheit breitet der Autor die Möglichkeiten der modernen Technik vor seinen Lesern aus. Hierbei geraten die Protagonisten schon bald in einen Strudel von Ereignissen,aus denen es kein Entrinnen zu geben scheint. Der Roman entwickelt sich mehr und mehr zu einem rasanten Thriller, der beim Lesen das Blut in den Adern gefrieren lässt. Unterbrochen wird die Handlung regelmäßig durch die Einblicke in das Innenleben der KI,welche äußerst aufschlussreich waren. Auch wenn es sich um eine fiktive Geschichte handelt, wird einem immer wieder vor Augen geführt, wie nah sie, im Grunde genommen schon an unserer Realität ist. Fazit: Ein Roman, der zum Nachdenken über den Umgang mit den modernen Medien anregt.

Veröffentlicht am 10.08.2019

Die Bärenstadt

Kleine Stadt der großen Träume
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Inhalt übernommen:

Björnstadt liegt weit im Norden, ein kleiner Ort hinter dunklen Wäldern. Die Menschen hier halten zusammen. Und sie teilen eine Leidenschaft, die sie wieder mit Stolz erfüllen könnte. ...

Inhalt übernommen:

Björnstadt liegt weit im Norden, ein kleiner Ort hinter dunklen Wäldern. Die Menschen hier halten zusammen. Und sie teilen eine Leidenschaft, die sie wieder mit Stolz erfüllen könnte. Die den Rest der Welt an Björnstadt erinnern könnte. Vielleicht sogar Arbeitsplätze bringen, eine Zukunft.
Deshalb liegen alle Träume und Hoffnungen nun auf den Schultern ein paar junger Björnstädter. Noch ahnt keiner in der Stadt, dass sich ihre Gemeinschaft über Nacht für immer verändern wird.

Meine Meinung:

Ich habe zugegebenermaßen etwas gebraucht, um mich mit diesem Buch anzufreunden. Das liegt zum Teil daran, dass im ersten Teil Eishockey eine mehr als dominante Rolle spielte, ein Sport, mit dem ich mich überhaupt nicht auskenne und dessen Brutalität mir auch ziemlich widerstrebt.
Außerdem gab es sehr viele Personen, die man erst einsortieren und in Zusammenhang bringen musste. Dann jedoch wird man förmlich von der Vielfalt der Themen, welche der Autor vor dem Leser ausbreitet, überrollt. Es geht um Freundschaft (innerhalb und außerhalb des Sports),Liebe,Familienzusammenhalt,Eifersucht,Machtgehabe,Korruption und vieles mehr.
Durch den besonderen Schreibstil taucht man tief in die Seele jeder einzelnen Person ein und wird gezwungen,sich mit ihrer Handlungsweise auseinanderzusetzen.
Als ein schlimmes Ereignis die Stadt auseinanderzureißen droht,werden alle gezwungen,sich intensiv mit sich selbst und ihrem Handeln zu beschäftigen.
Wird es Ihnen gelingen?
Nachdem ich in der Geschichte angekommen war,hat sie mich nicht mehr losgelassen ,ein paar Stunden Schlaf fielen ihr zum Opfer.

Fazit:
Ein Roman, der ganz tief in die Psyche der verschiedensten Menschen eintaucht und der definitiv unter die Haut geht . Ich spreche eine Leseempfehlung aus und bin schon voller Vorfreude auf den zweiten Teil.

Veröffentlicht am 07.08.2019

Keine Ruhe in Lavandou

Mörderisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 5)
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Inhalt übernommen:

Oktober, die Feriensaison in Le Lavandou ist beendet, die Strandcafés schließen, und die Einheimischen gönnen sich ihren wohlverdienten Urlaub. Während sich die kleine Stadt an der ...

Inhalt übernommen:

Oktober, die Feriensaison in Le Lavandou ist beendet, die Strandcafés schließen, und die Einheimischen gönnen sich ihren wohlverdienten Urlaub. Während sich die kleine Stadt an der Küste vom Trubel der Sommermonate erholt, verschwindet jedoch eine Hotelangestellte in den Hügeln der Provence.
Auch Rechtsmediziner Doktor Leon Ritter hatte sich auf die ruhige Jahreszeit gefreut und wollte seinen Lieblingsbeschäftigungen mehr Zeit widmen : Zeitung lesen,Café au Lait trinken und Boule spielen.
Mit der beschaulichen Ruhe ist jedoch schlagartig Schluss, als eines Morgens mitten in Lavandou ein menschlicher Fuß gefunden wird. Leon glaubt nicht an die Schuld des Verdächtigen, der bald festgenommen wird, und gerät zusätzlich selbst ins Visier der Ermittler.
Schließlich beginnt ein riskanter Wettlauf gegen die Zeit. Wird es ihm gelingen, dem Täter rechtzeitig das Handwerk zu legen?

Meine Meinung:

Ich kenne schon mehrere Romane mit dem sympathischen Rechtsmediziner und seiner Lebensgefährtin, der stellvertretenden Polizeichefin. Insofern ist es wie nach Hause kommen.
Erneut ist es dem Autor gut gelungen, einen spannenden Kriminalfall mit der wunderschönen Landschaft der Provence zu verbinden.
Die Protagonisten, ebenso wie die anderen beteiligten Personen,wirkten allesamt authentisch.
Es gab einige brisante Situationen, die jedoch zwischendurch immer wieder durch etwas Lokalkolorit und Privatleben der Ermittler aufgelockert wurden.
Auch wenn ich gegen Ende des Buches die Auflösung erahnte, tat das der Spannung keinen Abbruch.

Fazit:

Das Buch hat mir spannende Unterhaltung beschert, ich spreche eine Leseempfehlung aus und vergebe vier Sterne.

Veröffentlicht am 31.07.2019

Wenn das Leben eine Lüge ist

STILL ALIVE - Sie weiß, wo sie dich findet
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Inhalt übernommen:

Als Libby einen Flyer für einen Haustausch im Briefkasten findet, kann sie ihr Glück kaum fassen. Denn ihr Mann und sie brauchen dringend eine Auszeit.
In Cornwell angekommen, sind ...

Inhalt übernommen:

Als Libby einen Flyer für einen Haustausch im Briefkasten findet, kann sie ihr Glück kaum fassen. Denn ihr Mann und sie brauchen dringend eine Auszeit.
In Cornwell angekommen, sind sie überwältigt von der hochmodernen Villa, die dort einsam über der Steilküste thront. Doch dann steht nach einem Strandspaziergang die Tür der Villa offen obwohl sich Libby sicher ist, sie geschlossen zu haben.
Immer häufiger hat sie das Gefühl dass jemand sie beobachtet. Und Libby weiß, das kann nur eines bedeuten: ihre Vergangenheit ist dabei, sie einzuholen.
Und das könnte sie alles kosten ...

Meine Meinung:

Gleich im Prolog geschieht ein Mord, der einen gewissen Gruselfaktor erzeugt.
Dann lernt man Libby und Jamie kennen,ein junges Ehepaar,das gerade mit etlichen Schicksalsschlägen zu kämpfen hat. Eine Auszeit in Cornwell, in einer schönen Villa, soll Ihnen neuen Lebensmut geben.
Doch weit gefehlt, jetzt fängt der Albtraum erst richtig an.
Der tolle Schreibstil und der spannende Beginn, ließen mich sofort in die Geschichte eintauchen.
Die Autorin schaffte es, durch immer neue Wendungen, den Spannungsbogen durchgehend hoch zu halten.Scheibchenweise kommen immer neue Geheimnisse ans Licht.
Geschickt führte sie mich beim Lesen immer wieder in die Irre,es erforderte höchste Konzentration ,um den Durchblick zu behalten. Im Epilog gab es dann noch einmal eine überraschende Wende,die ich nicht erwartet hätte.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, mit vielen falschen Fährten und ständig neuen Wendungen.
Ich spreche eine Leseempfehlung aus und vergebe fünf Sterne.