Gelungener Abschluss der Dilogie
Die Freiheit so weitNachdem ich den ersten Band mit Begeisterung gelesen habe, war ich schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.
Das Buch knüpft unmittelbar an das Ende von Bd. 1 an, nämlich mit dem schweren Autounfall. Elias ...
Nachdem ich den ersten Band mit Begeisterung gelesen habe, war ich schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.
Das Buch knüpft unmittelbar an das Ende von Bd. 1 an, nämlich mit dem schweren Autounfall. Elias und Emma haben beide Gedächtnislücken,was das Unfallgeschehen betrifft,Elias wurde ins künstliche Koma versetzt.Leider kann Emma nicht nicht darauf warten, bis er daraus erwacht, denn ihre Bewerbungsfrist bei der ESA für die Astronautinnenausbildung läuft ab. Sie fliegt nach Deutschland zurück, wo sie mehrere Entscheidungen treffen muss.Als sie Michael darüber in Kenntnis setzt, dass sie sich von ihm trennt, versucht er mit allen Mitteln, das zu verhindern, und schreckt auch nicht davor zurück,bei Elias übelste Verleumdungen auszusprechen.
Emma zieht vorübergehend zu ihren Eltern, wo ein klärendes Gespräch mit ihrer Mutter stattfindet, nach welchem sie sich entschließt, das erwartete Baby zu bekommen.
Während es im ersten Band schon etliche Andeutungen bezüglich der gemeinsamen Vergangenheit gab,werden diese nun Stück für Stück aufgeklärt.Diese Abschnitte haben mich emotional sehr aufgewühlt.Einem Puzzle gleich,werden die Ereignisse aufgeschlüsselt und man kann nach und nach das Verhalten der beteiligten Personen verstehen.
Einen größeren Raum nimmt auch das Zeitgeschehen,beide Weltkriege,Judenhass etc.ein.
Auch die Geschichte von Elias und Emma findet ein zufriedenstellendes Ende.
Der zweite Teil hat mich noch etwas mehr begeistert ,als das erste Buch.Ich habe eine großartige Zeitreise mit neuen Erkenntnissen und einem Wechselbad der Gefühle erlebt, ganz großes Kino.