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Veröffentlicht am 03.11.2025

Ein wichtiges Thema

Da, wo ich dich sehen kann
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Für die neunjährige Maja bricht von einem Tag auf den anderen, ihre Welt zusammen. Ihr Vater hat ihre Mutter Emma getötet, und Maja lebt nun bei Per und Brigitte den Großeltern mütterlicherseits.Auch ...

Für die neunjährige Maja bricht von einem Tag auf den anderen, ihre Welt zusammen. Ihr Vater hat ihre Mutter Emma getötet, und Maja lebt nun bei Per und Brigitte den Großeltern mütterlicherseits.Auch ihre geliebte Patentante Liv ,ist vorübergehend wieder dort eingezogen.Alle sind in ihrer Trauer gefangen ,jeder geht auf seine Weise damit um,Maja und Brigitte gehen zur Therapie.Alle versuchen für Maja dazusein und in ein halbwegs normales Leben zurückzufinden.Ihre Schuldgefühle und die Frage, ob sie die Tat hätten verhindern können, schwebt wie ein Damoklesschwert über Ihnen.

Während in den meisten Romanen der Fokus auf den Täter,die Täterin gerichtet ist, hat die Autorin hier bewusst einen anderen Weg gewählt und stellt die Hinterbliebenen in den Mittelpunkt des Romans. In kurzen Kapitel kommt jeweils eine Person zu Wort, wodurch man eine enge Beziehung zu den Beteiligten entwickelt. Unterbrochen wird das durch Gerichtsprotokolle, Zeitungsartikel und manchmal auch durch kindliche Zeichnungen.
Obwohl die Autorin, sehr sensibel, mit diesem schwierigen Thema umgegangen ist, bleibt die Tatsache, dass es sich bei diesem Roman um schwere Kost handelt.mit der manche Leser/ Leserinnen vielleicht überfordert sind.
Auch wenn es sich um eine fiktive Geschichte handelt,begegnet uns das Thema in der Realität sehr häufig,was durch entsprechende Statistiken belegt ist.
Mir hat das Buch gut gefallen, ich vergebe vier Sterne.

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  • Handlung
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  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 02.11.2025

Mayas persönlichster Fall

Dann ruhest auch du (Ein Fall für Maya Topelius 3)
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Eigentlich war Maya Topelius für einen Kurzurlaub in ihre Heimat gereist. Sie wollte ihre Eltern besuchen und ihnen ihren neuen Freund vorstellen.Ein Leichenfund in der Schlossruine von Bornholm ,macht ...

Eigentlich war Maya Topelius für einen Kurzurlaub in ihre Heimat gereist. Sie wollte ihre Eltern besuchen und ihnen ihren neuen Freund vorstellen.Ein Leichenfund in der Schlossruine von Bornholm ,macht ihre Pläne zunichte und so ist sie bald darauf, gemeinsam mit ihrem Kollegen Pär,mitten in den Mordermittlungen.Als ein weiterer Mord geschieht und es eine Verbindung zu einem Fall aus der jüngsten Vergangenheit gibt,nehmen die Ermittlungen richtig Fahrt auf.
Voller Schrecken muss Maya erkennen, dass es Verbindungen in ihre Vergangenheit und zu einem unbewältigten Trauma gibt, wodurch die Geschichte eine größere Brisanz erhält und die Ermittlerin an ihre psychischen Grenzen gerät.

Meine Meinung:

Ich kenne schon andere Fälle mit diesem sympathischen Ermittler Duo und habe mich auf das neueste Buch sehr gefreut. Geschick versteht es die Autorin erneut, den Kriminalfall und die persönliche Vergangenheit der Protagonistin miteinander zu verknüpfen.
Außerdem werden politisch ganz aktuelle Themen,wie etwa der Rechtsextremismus in die Handlung eingebunden und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.
Das Buch war durchgehend spannend dabei aktuell und tiefgründig ,eine sehr gelungene Mischung.
Ich vergebe fünf Sterne und hoffe auf weitere Fälle.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Rückkehr zum inneren Kind

Drei Tage im Schnee
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Hannah ist ausgebrannt und am Ende ihrer Kräfte,sie braucht dringend eine Auszeit. Kurzentschlossen bucht sie eine kleine Holzhütte am See, die völlig abgelegen ist. Kurz nach ihrer Ankunft beobachtet ...

Hannah ist ausgebrannt und am Ende ihrer Kräfte,sie braucht dringend eine Auszeit. Kurzentschlossen bucht sie eine kleine Holzhütte am See, die völlig abgelegen ist. Kurz nach ihrer Ankunft beobachtet sie vom Fenster aus ein kleines Mädchen, was konzentriert einen Schneeengel gestaltet.Sie kommt mit ihr ins Gespräch und gemeinsam bauen sie ein Schneinhorn und einen Iglu. Zwischendurch wärmen Sie sich am Kaminfeuer in ihrer Hütte auf, trinken weiße Schokolade und führen viele Gespräche. Durch die kleine Sophie lernt Hannah, die Welt wieder aus Kinderaugen zu sehen und erinnert sich an viele Dinge aus ihrer eigenen Kindheit, die sie lange vergessen hatte. Ihr wird bewusst, dass sich in ihrem Leben etwas ändern muss, und sie beschließt, sofort nach ihrer Rückkehr damit zu beginnen. Mehr auf das innere Kind in sich hören und nicht immer so sein, wollen, wie die Gesellschaft es von einem erwartet.
Die Geschichte hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht. Als Erwachsener verlernt man oft den Fokus auf die kleinen Dinge zu legen, da können wir von Kindern viel lernen.
Die Autorin hat in dem kleinen Büchlein viele Lebensweisheiten,die eigentlich gar nicht neu sind ,auf liebevolle Weise verpackt und jeder kann für sich etwas passendes daraus auswählen.
Von mir vier Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Viele Geheimnisse und vererbte Traumata

Großmutters Geheimnis
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In einem New Yorker Altenheim , nimmt Ruth,im Alter von über 90 Jahren, auf einem alten Kassettenrekorder, ihre Lebenserinnerungen auf ,in der Hoffnung, dass ihr Enkel, Alexander, diese eines Tages lesen ...

In einem New Yorker Altenheim , nimmt Ruth,im Alter von über 90 Jahren, auf einem alten Kassettenrekorder, ihre Lebenserinnerungen auf ,in der Hoffnung, dass ihr Enkel, Alexander, diese eines Tages lesen kann. Ihr Schicksal ist sehr berührend und geht beim Lesen an die Substanz. Als jüdische Opernsängerin wurde sie 1943 nach Theresienstadt deportiert,wo fortan schlimme Ereignisse ihren Alltag bestimmten.Lediglich ihre Liebe zur Musik und die Beziehung zu Leonard, ließ sie ihr Schicksal ertragen.

Im Jahr 2015 / 2016 lebt der Musiker Alexander mit Gry zusammen.Sie versuchen schon seit längerer Zeit ein Kind zu bekommen,leider sind ihre Bemühungen erfolglos.Alexander leidet darunter und zweifelt außerdem daran,ein guter Vater werden zu können.Seinen Frust kompensiert er mit Alkohol und Kokain,wodurch die Beziehung zu Gry leidet.Seine Mutter Lillian, Eine ehemalige Musical Darstellerin, ist eine Diva, die sich nur für sich selbst interessiert und sich dabei ungeniert,in das Leben der jungen Leute einmischt.Sie hat zu ihrer eigenen Mutter schon Jahrzehnte keinen Kontakt mehr und hat ihrem Sohn fast alles aus der Vergangenheit verschwiegen.



Die Geschichte wird im stetigen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Hierbei war der Part in der Vergangenheit deutlich interessanter. Die bewegende Geschichte der Großmutter bringt beim Lesen oft an die emotionalen Grenzen. In der Gegenwart nahm der unerfüllte Kinderwunsch und die damit verbundenen Bemühungen einen sehr großen Raum ein.Obwohl die Beschreibung des Geschehens in der Fertilitätsklinik interessant war,hätte ich diese Umfänglichkeit nicht gebraucht.

Neben dem Thema unerfüllter Kinderwunsch wurden auch vererbte Traumata,Familienkonflikte ,Alkohol - und Kokainsucht erörtert aber nicht vertieft.

Während die Geschichte der Großmutter,aufgrund ihres schweren Schicksals,sehr bewegend war ,blieb die Gegenwart,inklusive der beteiligten Personen über weite Strecken sehr blaß.

Dann gab es ,quasi aus dem Nichts,eine für mich nicht nachvollziehbare Wendung.Alle Probleme lösten sich in Rekordzeit in Wohlgefallen auf,wodurch die Glaubwürdigkeit abhanden kam.

Ich bin enttäuscht und kann leider nur drei Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 31.10.2025

Aus dem Leben gegriffen

Ungezügelt
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Andrea ist gerade mit ihrem Leben etwas unzufrieden. Die Kinder sind aus dem Haus, der Mann beruflich eingespannt und außer gelegentlichen Oma Pflichten, verläuft ihr Leben ziemlich ereignislos. Da hat ...

Andrea ist gerade mit ihrem Leben etwas unzufrieden. Die Kinder sind aus dem Haus, der Mann beruflich eingespannt und außer gelegentlichen Oma Pflichten, verläuft ihr Leben ziemlich ereignislos. Da hat sie die Idee, einen Roman zu schreiben und geht voller Elan ans Werk, hat auch relativ schnell einen Verlag gefunden und einen Vorschuss erhalten. Doch mit dem Schreiben ist es nicht so einfach, wie sie es sich vorgestellt hat.Zu ihrem Ex Schwiegervater,dem 90 jährigen Rudi,hat sie ein gutes Verhältnis.Er ist im Moment auf dem Longevity Trip und möchte alles tun, um sein Leben zu verlängern ,natürlich soll Andrea dabei mitmachen.So erlebt man das ungleiche Gespann bei diversen Fitnessübungen und sehr gewöhnungsbedürftiger Ernährung.

Meine Meinung:
Ich habe schon länger kein Buch von Susanne Fröhlich gelesen, beziehungsweise gehört, das war ein Fehler. Von Beginn an habe ich mich gut unterhalten gefühlt und bin mit der Protagonistin durch ihren Alltag, mit großen und kleinen Schwierigkeiten, gegangen.Die Autorin schafft es auf sehr humorvolle Weise und sehr realitätsnah,mit Andrea die großen und kleinen Hürden des Lebens zu meistern und das positive Denken dabei nicht aus den Augen zu verlieren. bei vielen Szenen war der Wiedererkennungswert sehr hoch, ich musste schmunzeln und manchmal laut lachen. Daneben gab es aber auch durchaus ernste Töne, genau wie im wahren Leben. Ich werde noch weitere Bücher dieser Reihe lesen und empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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