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Veröffentlicht am 14.05.2023

Ein beeindruckender Debütroman

So weit der Fluss uns trägt
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Im Mittelpunkt dieses beeindruckenden Romans steht die junge Victoria, die von allen nur Torie genannt wurde,deren Leben wir über 23 Jahre begleiten. Im Alter von zwölf Jahren hat sie ihre Mutter und mehrere ...

Im Mittelpunkt dieses beeindruckenden Romans steht die junge Victoria, die von allen nur Torie genannt wurde,deren Leben wir über 23 Jahre begleiten. Im Alter von zwölf Jahren hat sie ihre Mutter und mehrere Verwandte durch einen Autounfall verloren. Fortan muss sie nicht nur alleine mit ihrer Trauer fertig werden sondern auch den Haushalt versorgen.Über Gefühle wird in dieser Familie nicht gesprochen. Als Victoria 17 Jahre alt ist kommt der junge Wilson Moon in den kleinen Ort Iola,am Gunnison River,in sie sich auf Anhieb verliebt.Er hat indianische Wurzeln und wird nicht nur von ihrer Familie sondern von der ganzen Dorfgemeinschaft abgelehnt.Victoria und Wilson treffen sich heimlich,bis er fliehen muss.Als Victoria merkt ,dass sie schwanger ist, flüchtet sie, weil sie weiß, dass es für sie und ihr Kind keine Zukunft hier geben wird. Nach der Geburt trifft sie eine folgenschwere Entscheidung.

Meine Meinung:

Auf eine sehr emotionale und eindringliche Weise, begleitet man die Protagonistin,eine sehr starke Frau,auf ihrem weiteren Lebensweg. Neben der persönlichen Geschichte spielen auch viele andere Themen eine Rolle, wie zum Beispiel körperliche Gewalt, Rassismus und der Vietnamkrieg. Auch die Lebensbedingungen, sowie derAlltag der Bevölkerung,werden thematisiert.
Nicht nur die Protagonistin, sondern auch die anderen beteiligten Personen wurden so gut geschildert, dass ich klare Bilder im Kopf hatte.Eine wichtige Rolle spielt die raue ,teilweise ungezähmte Natur,welche immer wieder Einfluss auf die Geschichte hat.
Der folgende Satz aus dem Klappentext hat mich besonders berührt:

„Denn wie ein Fluss auf seiner Reise hatte auch ich in mir lauter kleine Stückchen Treib gut angesammelt, die mich mit meiner Vergangenheit verbanden.“

Ein sehr beeindruckender Debütroman,der zu großen Hoffnungen berechtigt.

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Veröffentlicht am 13.05.2023

Krimi mit viel überraschenden Wendungen

Provenzalische Täuschung
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Mitten in der Trüffelsaison gibt es einen Toten in Sainte - Valérie.Es ist Gilbert Langlois ,der es auf den Posten von Pierre Durand abgesehen hat.Es liegt nahe ,dass dieser unter Verdacht gerät und von ...

Mitten in der Trüffelsaison gibt es einen Toten in Sainte - Valérie.Es ist Gilbert Langlois ,der es auf den Posten von Pierre Durand abgesehen hat.Es liegt nahe ,dass dieser unter Verdacht gerät und von den Ermittlungen abgezogen wird. Das hält diesen aber nicht davon ab auf eigene Faust insgeheim zu ermitteln. Es gelingt ihm den Verdacht zu entkräften und wieder offiziell in die Ermittlungen einzusteigen. Diese erweisen sich jedoch als schwierig, da es immer wieder neue Verdachtsmomente gibt.Pierre muss sein ganzes Können in die Waagschale werfen um den komplizierten Fall zu lösen.

Erneut ist es der Autorin gelungen,einen spannenden Fall ,mit gut gezeichnetem Protagonisten,schönen Landschaftsbeschreibungen und viel Kulinarik zu präsentieren. Aufgrund immer neuer Wendungen blieb der Spannungsbogen bis zum Schluss hoch und die Auflösung war schlüssig.

Es hat mir gut gefallen, dass auch einiges über die französische Geschichte eingeflochten wurde.

Die Hochzeit von Pierre und Charlotte steht bevor und das Brautpaar muss dringend eine Entscheidung, bezüglich der Lokalität für die Feier, treffen. Das gerät immer wieder ins Hintertreffen und so werden die Nerven einigermaßen strapaziert,aber amEnde gibt auch hier eine zufriedenstellende Lösung.

Das Buch hat mir einige Stunden gute Unterhaltung beschert, ich empfehle es gerne weiter und freue mich auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 11.05.2023

Das Land wo die Zitronen blühen

Das Mädchen im Zitronenhain
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Die Münchener Kunststudentin Vicky gewinnt bei einem Kostümwettbwerb eine Reise an den Gardasee .Zusammen mit ihrer Freundin Traudl macht sie sich auf den Weg und erliegt nicht nur dem Charme des Grand ...

Die Münchener Kunststudentin Vicky gewinnt bei einem Kostümwettbwerb eine Reise an den Gardasee .Zusammen mit ihrer Freundin Traudl macht sie sich auf den Weg und erliegt nicht nur dem Charme des Grand Hotels Fasano sondern verliebt sich auch in den Sohn der Besitzer.Der Kontakt bleibt auch nach der Rückkehr nach München bestehen, obwohl es ihre Eltern zunächst nicht gerne sehen.Nach Abschluss des Studiums heiraten sie und Vicky nimmt sich vor dem in die Jahre gekommenen Hotel zu neuem Glanz zu verhelfen und sprüht dabei vor Ideen.Wird ihr Plan trotz aller Widrigkeiten gelingen?

Meine Meinung:

Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen erzählt und beginnt im Jahre 1944. Vicky lebt mit ihrem Bruder und ihrer Mutter alleine, ihr Vater ist im Krieg und kehrt erst nach längerer Gefangenschaft wieder zurück. Dabei beweist sie sich schon als sehr kreativ und tatkräftig,um ihre Familie zu unterstützen und den Hunger, unter dem damals alle litten, erträglich zu machen.
Ab dem mittleren Teil wird fortlaufend von ihrem Leben in Italien erzählt. Da den Abschnitten immer die entsprechende Jahreszahl vorangestellt war, gelang mir die Zuordnung gut.
Die Protagonistin hat mir aufgrund ihrer Tatkraft und unerschöpflichen Energie, sehr gut gefallen. Obwohl Vicky seine große Liebe ist,lebt Antonio oft weiter wie ein Junggeselle und läßt es manchmal an der notwendigen Unterstützung mangeln ,wodurch sich meine Sympathie für ihn in Grenzen hielt.
Der Schreibstil der Autorin,die mir schon durch ein anderes Buch bekannt ist, gefiel mir erneut gut. Sowohl die Beschreibung der Personen, als auch die der wunderbaren Landschaft, die ich persönlich sehr liebe, ist gut gelungen
Ein kleines Manko ist in meinen Augen das etwas zu abrupte Ende.Trotzdem kann ich das Buch ( nicht nur Italienliebhabern ) empfehlen.

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Veröffentlicht am 10.05.2023

Fionas Vermächtnis

Das Rosencottage
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Kirsty, die Protagonistin in der Gegenwart, ist in einer Selbstfindungsphase, als sie die Nachricht vom Erbe ihrer Großmutter erhält.Ihr Erbe ,das Rosencottage auf Tiree,einer schottischen Insel, ist mit ...

Kirsty, die Protagonistin in der Gegenwart, ist in einer Selbstfindungsphase, als sie die Nachricht vom Erbe ihrer Großmutter erhält.Ihr Erbe ,das Rosencottage auf Tiree,einer schottischen Insel, ist mit ihren schönsten Kindheitserinnerungen verbunden. Sie hat dort viele Sommer bei ihrer geliebten Großmutter verbracht und ist der Insel sehr verbunden. Fiona hat aber an das Erbe eine Bedingung geknüpft ,Kirsty soll ihre Jugendfreundin Livie ,die plötzlich von der Insel verschwunden war ,ausfindig machen.

Voller Elan macht sich Kirsty auf den Weg nach Schottland. Bei ihrer Ankunft trifft sie im Haus ihrer Großmutter auf den mürrischen Schriftsteller Finlay Stewart,der dort einZimmer gemietet hatte und mit dem sie sich wohl oder übel arrangieren muss.

Die Geschichte wird nun in wechselnden Abschnitten in Vergangenheit und Gegenwart erzählt, so etwas liebe ich immer ganz besonders.

Livies Geschichte war sehr herzzerreißend,man vermag sich die schrecklichen Bedingungen, unter denen sie aufwachsen musste, kaum vorzustellen.

Von Anfang an hat mich die Geschichte gefangengenommen, was natürlich an dem tollen Erzählstil lag. Die einzelnen Personen waren so realitätsnah geschildert, dass ich deutliche Bilder im Kopf hatte. Auch die Beschreibung der Landschaft gefiel mir gut, manchmal meinte ich beim Lesen den Wind in den Haaren zu spüren.Gerne habe ich Kirstys Suche, aber auch ihre persönliche Entwicklung verfolgt,wobei mich die Vergangenheit ein bisschen mehr berührt hat.

Insgesamt gesehen ein Buch ,was mir einige Stunden beste Unterhaltung beschert hat.

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Veröffentlicht am 08.05.2023

Freundschaft und der Sinn des Lebens

Ein Ort für Herzensdinge
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Klappentext:

Gwendoline Grundle liebenswert, aber sozial unbeholfen, hat ihr Leben vor die Wand gefahren. Also beschließt sie, gründlich aufzuräumen und sich von all ihren emotional aufgeladenen Dingen ...

Klappentext:

Gwendoline Grundle liebenswert, aber sozial unbeholfen, hat ihr Leben vor die Wand gefahren. Also beschließt sie, gründlich aufzuräumen und sich von all ihren emotional aufgeladenen Dingen zu trennen. Welcher Ort wäre dafür besser geeignet als ein Charity- Shop? Hier meldet sich Gwen kurzerhand als Mitarbeiterin. Sie trifft auf Menschen die neben ihren abgelegten Sachen auch ihre Geschichten mitbringen, von Hoffnung, Liebe und Verlust, eingeschrieben in Verlobungsringe, Gummistiefel und alte Taschenuhren - denn sagen nicht die alltäglichen Gegenstände am meisten über uns aus? Durch all die Geschichten lernt Gwen, die Dinge mit anderen Augen zu sehen – und auch sich selbst.

Als Gwen ihren Job verliert,beschließt sie,ihre Abfindung erst einmal aufzubrauchen und währenddessen darüber nachzudenken, wie ihr Leben weiter verlaufen soll.Die Geschichte wechselt zwischen Gwens Alltag im Sozialkaufhaus und dem Blick auf die Dinge ,welche dort angeboten werden.

Zuerst fand ich diese Herangehensweise reizvoll ,weil etwas anders als gewöhnlich.Dann jedoch langweilten mich die Beschreibungen immer mehr, seitenweise Beschreibungen, auf welche Art man einen Schal tragen kann oder ebenso lange Abhandlungen über Gurkengabeln, konnten mich immer weniger begeistern. So habe ich mich schließlich nur noch durch das Buch gequält, weil ich auf etwas interessanteres gewartet habe,leider vergebens.

Zwar gab es durchaus interessante Ausblicke in verschiedene Lebenssituationen gab,diese gingen aber in vielen Phrasen völlig unter.

Insofern leider nur drei Sterne für ein Buch ,bei dem einiges Potential verschenkt wurde.

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