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Veröffentlicht am 11.12.2025

Leider viel verschenktes Potential

Knochenkälte
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Als der forensische Anthropologe David Hunter wegen eines Sturms in der kleinen Ortschaft Edendale in den Cumbrian Mountains strandet,wird er vom großen Teil der Bewohner mit ziemlicher Abneigung empfangen ...

Als der forensische Anthropologe David Hunter wegen eines Sturms in der kleinen Ortschaft Edendale in den Cumbrian Mountains strandet,wird er vom großen Teil der Bewohner mit ziemlicher Abneigung empfangen .In einem heruntergekommenen Hotel findet er Unterschlupf für eine Nacht.Am nächsten Morgen findet er auf der Suche nach einer Internetverbindung in einem verlassenen Waldstück ein Skelett,das fest mit dem Wurzelwerk eines alten Baumes verwachsen scheint.Als kurz darauf die einzige Straße einbricht,ist der kleine Ort von der Außenwelt in jeglicher Hinsicht abgeschnitten.Als Hunter alte menschliche tKnochen entdeckt ,begreift er ,dass dieser Ort viele Geheimnisse hütet und dass einige Menschen unbedingt verhindern möchten, dass diese entdeckt werden. Er gerät immer tiefer in ein Spinnennetz aus Verbrechen und Intrigen und damit auch in äußerste Lebensgefahr.

Ich kenne schon einige Bücher dieser Reihe, die mir immer gut gefallen haben. Zwar hat dieser Roman einiges an Potential,was aber inmeinen Augen nicht ausgeschöpft wird.Die Story verlief äußerst zäh, es gab unendlich viele langatmige und immer gleiche Beschreibungen,alleine das Wort Rhododendronbüsche tauchte zigmal auf.
Dazwischen brachte der Autor zwar immer wieder vielversprechende menschliche Schicksale und Entwicklungen unter,das alleine reichte aber nicht für einen spannenden Thriller,wie man ihn von diesem Autor erwartet.
Auch das ziemlich schlüssige und spannende Ende ,konnte das Manko nicht ausgleichen.Somit kann ich leider nur drei Sterne für eine Story vergeben,die weit hinter meinen Erwartungen zurückblieb.
Ein großes Lob gehört jedoch dem tollen Sprecher Johannes Steck.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Ein neuer Fall mit den altbekannten Protagonisten

Nur Gundula gärtnerte giftiger
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Bodyshaming ist( man merkt auch im beschaulichen Hirschweiler ist man auf dem Laufenden),wird er durch einen Anruf gestört.Gundula Böttinger hat ( mal wieder) eine Beschwerde.Diesmal fühlt sie sich durch ...

Bodyshaming ist( man merkt auch im beschaulichen Hirschweiler ist man auf dem Laufenden),wird er durch einen Anruf gestört.Gundula Böttinger hat ( mal wieder) eine Beschwerde.Diesmal fühlt sie sich durch die laute Musik der Nachbarn gestört und mehr widerwillig macht sich Jupp auf den Weg. Dabei lernt er die griechischen Nachbarn kennen ,mit denen er einige Ouzos später per Du ist und die Musik als gar nicht so störend empfindet. Doch am nächsten Morgen gibt es ein weiteres Problem, Gundulas Ehemann ist tot und zwar ist er Opfer einer Vergiftung geworden. Schnell stellt sich heraus, dass es in der Nachbarschaft viele Leute gibt ,die ein Motiv hätten,allerdings wäre da eher Gundula das Opfer.

Auf seine ganz spezielle Art nimmt Jupp die Ermittlungen auf, und ganz nebenbei muss er sich auch noch mit den eigenen familiären Problemen auseinandersetzen, sei es der besserwisserische, hochbegabte Enkel oder die Schwiegermutter, welche wieder einmal zu Besuch weilt.Natürlich ist auch wieder „ Hasenkasten Doris“ ,die immer noch keinen Partner gefunden hat, mit von der Partie.



Ich begleite die Familie Backes nun schon länger und bin großer Fan dieser herrlich schrägen Reihe.Alle Personen tragen auf ihre Weise zur Unterhaltung bei und auch wenn alles überzogen ist ,steckt in der Thematik eine gehörige Portion Wahrheit.Diesmal gab es eine andere Art der Auflösung des Falls,welche mir aber genauso gut gefallen hat. Ich habe mich mehrere Stunden bestens unterhalten und freue mich schon auf den nächsten Auftritt der lustigen Familie.

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Veröffentlicht am 06.12.2025

Familie Berger auf neuen Wegen

Aufbruch ins Paradies
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Karlsruhe 1884:

In der neuen Saga, geht es um die Familie Berger ,die nach einem verheerenden Feuer ihr gesamtes Hab und Gut verloren hat.Vater Gustav,seine drei Töchter und zwei Schwiegersöhne,vertrauen ...

Karlsruhe 1884:

In der neuen Saga, geht es um die Familie Berger ,die nach einem verheerenden Feuer ihr gesamtes Hab und Gut verloren hat.Vater Gustav,seine drei Töchter und zwei Schwiegersöhne,vertrauen auf die Versprechungen von Gustavs Bruder Friedrich,der ihnen Neuguinea in den rosigsten Farben geschildert hat ,und wagen einen Neuanfang in dem ihnen unbekannten Land.Nach einer ereignisreichen Schiffsreise, bei welcher im familiären Bereich einiges passiert, kommen Sie nach langer Zeit in ihrer neuen Heimat an. Doch von dem versprochenen Paradies ist nichts zu sehen,die Enttäuschung ist riesengroß.Werden sie es schaffen,eine neue Heimat zu finden?

Ich habe mich schon öfter von der Autorin in fremde Länder entführen lassen und wurde bisher nie enttäuscht.

Auch in diesem Buch fühlte ich mich ,nach einer kurzen Eingewöhnung und dem Kennenlernen der verschiedenen Personen ,sehr wohl.Während der Aufenthalt in der alten und neuen Heimat,nur einen geringen Teil des Buches beanspruchte, war die Schiffstour sehr ausführlich beschrieben.Da alles immer aus der Sicht einer der Protagonistinnen geschildert wurde ,lernte man sie sehr gut kennen.Die Familie mußte einige Enttäuschungen verkraften und ich bin gespannt,ob sich in den Folgebänden ein Teil ihrer Hoffnungen erfüllt.

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Veröffentlicht am 04.12.2025

Manchmal braucht die Liebe einen Anlauf

Winterknistern auf Schottisch
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Maggy lebt in einer WG in London und ist mit ihrem Job schon länger unzufrieden. Einen nennenswerten Freundeskreis hat sie nicht,in ihrer Freizeit beschäftigt sie sich mit Computerspielen.
Ein Besuch ...

Maggy lebt in einer WG in London und ist mit ihrem Job schon länger unzufrieden. Einen nennenswerten Freundeskreis hat sie nicht,in ihrer Freizeit beschäftigt sie sich mit Computerspielen.
Ein Besuch bei ihrer Freundin in einem kleinen Dorf in Schottland, stellt sich ihr Leben auf den Kopf.Sie begegnet dem charismatischen Lewis,einem Genie in Sachen Spieleentwicklung,der gerade in einer Schaffenskrise steckt.Nach einer großen Enttäuschung in der Liebe ,läßt er keine Frau mehr in sein Herz ,mehr als zu ständig wechselnden One Night Stands ,läßt er es nicht kommen.
Als ihre Freundin erfährt,dass er eine Assistentin sucht,vermittelt sie Maggy diesen Job und Maggy bricht ihre Brücken in London ab und wagt einen Neustart.
Was als reines Arbeitsverhältnis beginnt, entwickelt sich im Laufe der Zeit in eine andere Richtung. Wird die Liebe in ihrem Leben noch mal eine Chance bekommen, oder droht ein Game Over?

Ich habe der sympathischen Stimme von Simone Walleck von Beginn an mit großer Begeisterung gelauscht.Die sich entwickelnde Liebesgeschichte musste einige Hürden überwinden, ich habe oft das Bedürfnis gehabt, die beiden Protagonisten zu schütteln und sie auf das offensichtliche hinzuweisen.Aber zum Glück gab es auf beiden Seiten einen tollen Freundeskreis,der alles daransetzte,Amor auf die Sprünge zu helfen.
Neben der Liebesgeschichte,war es auch die Beschreibung des kleinen schottischen Dorfs ,die mir gut gefallen hat.Obwohl ich Happyends sehr mag,war mir das Ende ein bisschen zu kitschig.Daher nur vier Sterne.

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Der etwas andere Weihnachtsroman

Merry Crisis - ein fast besinnliches Weihnachtsfest
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Jedes Jahr zu Weihnachten trifft sich die Großfamilie von Olivia Schenk bei ihren Eltern. Fünf Tage Familie pur, das ist schon eine Herausforderung und dementsprechend gemischt sind Olivias Gefühle bei ...

Jedes Jahr zu Weihnachten trifft sich die Großfamilie von Olivia Schenk bei ihren Eltern. Fünf Tage Familie pur, das ist schon eine Herausforderung und dementsprechend gemischt sind Olivias Gefühle bei der Anreise.In diesem Jahr fehlen zwei Personen,dafür kommt ein neuer „ Onkel“ dazu und Olivia trifft ihren alten Schulkameraden Nathan wieder,der sich von einer völlig neuen Seite zeigt.Auch Die anderen Familienmitglieder haben noch die ein oder andere Überraschung in petto und das Chaos nimmt seinen Lauf….

Meine Meinung:
Der Autorin ist ein wirklich ganz anderer Weihnachtsroman gelungen, ohne rosaroten Kitsch, dafür mit vielen Beschreibungen, die der eine oder andere in ähnlicher Form erlebt hat,wenn auch in abgespeckter Form.
Das Schöne daran ist,dass man sich beim Lesen zurücklehnen und genießen und schmunzeln kann,wenn man nicht mitten im Geschehen ist.
Die Erkenntnis,welche man ziehen kann ist folgende : Es muß kein perfektes Fest sein,wenn man den Dingen ihren Lauf läßt,kann es trotzdem schön werden.
Ich habe mich gut unterhalten und vergebe vier 🌟🌟🌟🌟.

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