Leider viel verschenktes Potential
KnochenkälteAls der forensische Anthropologe David Hunter wegen eines Sturms in der kleinen Ortschaft Edendale in den Cumbrian Mountains strandet,wird er vom großen Teil der Bewohner mit ziemlicher Abneigung empfangen ...
Als der forensische Anthropologe David Hunter wegen eines Sturms in der kleinen Ortschaft Edendale in den Cumbrian Mountains strandet,wird er vom großen Teil der Bewohner mit ziemlicher Abneigung empfangen .In einem heruntergekommenen Hotel findet er Unterschlupf für eine Nacht.Am nächsten Morgen findet er auf der Suche nach einer Internetverbindung in einem verlassenen Waldstück ein Skelett,das fest mit dem Wurzelwerk eines alten Baumes verwachsen scheint.Als kurz darauf die einzige Straße einbricht,ist der kleine Ort von der Außenwelt in jeglicher Hinsicht abgeschnitten.Als Hunter alte menschliche tKnochen entdeckt ,begreift er ,dass dieser Ort viele Geheimnisse hütet und dass einige Menschen unbedingt verhindern möchten, dass diese entdeckt werden. Er gerät immer tiefer in ein Spinnennetz aus Verbrechen und Intrigen und damit auch in äußerste Lebensgefahr.
Ich kenne schon einige Bücher dieser Reihe, die mir immer gut gefallen haben. Zwar hat dieser Roman einiges an Potential,was aber inmeinen Augen nicht ausgeschöpft wird.Die Story verlief äußerst zäh, es gab unendlich viele langatmige und immer gleiche Beschreibungen,alleine das Wort Rhododendronbüsche tauchte zigmal auf.
Dazwischen brachte der Autor zwar immer wieder vielversprechende menschliche Schicksale und Entwicklungen unter,das alleine reichte aber nicht für einen spannenden Thriller,wie man ihn von diesem Autor erwartet.
Auch das ziemlich schlüssige und spannende Ende ,konnte das Manko nicht ausgleichen.Somit kann ich leider nur drei Sterne für eine Story vergeben,die weit hinter meinen Erwartungen zurückblieb.
Ein großes Lob gehört jedoch dem tollen Sprecher Johannes Steck.