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Veröffentlicht am 15.05.2022

Die Liebe siegt

Wenn jeder Blick nur Liebe ist
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Inhalt:

Vincent war für Lena die große Liebe, sie hingegen betrachtete er nur als Affäre. In seinen Augen entsprach sie nicht seinem geistigen Niveau und deshalb servierte er sie auf eine äußerst verletzende ...

Inhalt:

Vincent war für Lena die große Liebe, sie hingegen betrachtete er nur als Affäre. In seinen Augen entsprach sie nicht seinem geistigen Niveau und deshalb servierte er sie auf eine äußerst verletzende Art ab. Fortan reagierte er auf keinen Anruf, keine E-Mail,las ihren Brief nicht und ließ sich von seiner Sekretärin verleugnen. Fünfzehn Monate später begegnet sie ihm an der Seite einer bildhübschen Frau auf einer Vernissage. Als sie allen Mut zusammen nimmt und ihn anspricht, lässt er sie erneut eiskalt abblitzen und widmet sich seiner Verlobten.Trotzdem geht diese Begegnung an beiden nicht spurlos vorüber.

Trotzdem geht diese Begegnung an beiden nicht spurlos vorüber.

Meine Meinung:

Ich kannte die beiden Protagonisten bereits aus dem vorhergehenden Buch und besonders das Ekelpaket Vincent hatte ich in negativer Erinnerung,Lena hingegen war mir erneut sehr sympathisch.

Die Geschichte wird nun in wechselnden Abschnitten jeweils aus der Sicht von Lena und Vincent erzählt.Immer wieder gibt es Rückblicke in die Vergangenheit,welche das Verhalten von Vincent etwas erklären,aber keinesfalls entschuldigen.Lena war bei der Trennung mit Zwillingen schwanger und fiel erst mal in ein tiefes Loch. In dieser Situation war ihr Paul, der Direktor an ihrer Schule, eine große Hilfe.Vincent verlobte sich mit Natascha,einer attraktiven,hochintelligenten Frau und sah sich am Ziel seiner Wünsche.Nach der Begegnung mit Lena wurde ihm langsam bewusst, was er damals aufgegeben hatte und er nahm allen Mut zusammen und las ihren letzten Brief. Danach war nichts mehr so,wie es war.

Gemeinsam mit den Protagonisten erlebt man beim Lesen eine Achterbahn der Gefühle. Die Geschichte hat mich so gefangen genommen, dass ich sie in relativ kurzer Zeit gelesen habe, weil ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Der emotionale und schöne Schreibstil, die authentisch dargestellten Personen haben mich begeistert und ich vergebe voller Überzeugung fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 13.05.2022

Kunstraub in der Nazizeit

Die Liebenden von Nizza
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Romy ist mit Leib und Seele Kunstexpertin und hat sich der Suche nach verschwundenen Bildern verschrieben. Durch einen privaten Tiefschlag, hat sie sich jedoch zurückgezogen. Als der Anwalt Adam Gold, ...

Romy ist mit Leib und Seele Kunstexpertin und hat sich der Suche nach verschwundenen Bildern verschrieben. Durch einen privaten Tiefschlag, hat sie sich jedoch zurückgezogen. Als der Anwalt Adam Gold, sie im Auftrag eines Mandanten aufsucht und um Hilfe bei der Suche nach einem wertvollen Gemälde bittet, gibt sie jedoch seinem Anliegen nach. Gemeinsam machen sich die Beiden zur Spurensuche auf den Weg an die malerische Cóte d‘ Azur. Dabei stoßen Sie auf die Geschichte von Charlotte und Henri, die mit dem verschwundenen Bild verbunden ist.

Meine Meinung:

Nachdem mich das Buch „Die Bucht der Lupinen“ sehr begeistert hat, war ich total gespannt auf das neue Werk der Autorin.

Wiederum wird die Geschichte in zwei Zeitsträngen erzählt,was mir immer besonders gut gefällt. Erneut war es der Teil, welcher in der Vergangenheit spielt, der mir am besten gefiel. Ich habe schon einige Bücher gelesen,welche sich in dem Zeitrahmen des ersten und zweiten Weltkriegs bewegten, jedoch noch keines,was in Frankreich spielte. Besonders interessant fand ich die Ereignisse,die sich mit der Résistance beschäftigten.

Im mittleren Teil gab es in der Gegenwart ein paar kleine Längen, bis es dann zu einer umfassenden und schlüssigen Auflösung kam. Ich habe die Geschichte in relativ kurzer Zeit gelesen und wurde gut unterhalten. Von mir gibt es daher vier Sterne.

Veröffentlicht am 11.05.2022

Was bleibt vom Leben?

Unter Träumen
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Die Protagonistin Ania kommt nach längerer Abwesenheit wieder in ihr Heimatdorf, um Bernd, ihrer ersten Liebe, die letzte Ehre zu erweisen. Er hat den Freitod gewählt, eine Tatsache, die in seinem Umfeld ...

Die Protagonistin Ania kommt nach längerer Abwesenheit wieder in ihr Heimatdorf, um Bernd, ihrer ersten Liebe, die letzte Ehre zu erweisen. Er hat den Freitod gewählt, eine Tatsache, die in seinem Umfeld nur schwer zu verstehen ist.

Sie trifft auf ihre Eltern,ihre Schwester Brit und deren Familie,ihre alte Freundin Suse und Louise ,die Lebensgefährtin von Bernd.In vielen Gesprächen und eigenen Erinnerungen wird nun das Leben in Vergangenheit und Gegenwart aufgeblättert. Außerdem werden immer wieder Tagebucheinträge von Bernd eingefügt.

Da ich die beiden vorhergehenden Bücher und damit die Protagonisten kannte, fiel mir der Einstieg in die Geschichte leicht. Jedoch war konzentriertes lesen angesagt, da es immer wieder Zeitsprünge gibt, die allerdings gut gekennzeichnet waren.

In großer Offenheit und ziemlich ungeschönt blickt die Autorin vor und hinter die Fassaden der einzelnen Personen,zeigt ihre Wünsche ans Leben und was letztendlich daraus geworden ist,auf.Neben den ganzen privaten Problemen ,Geheimnissen und Träumen findet auch das politische Geschehen einen kleineren Raum.

Für mich ein sehr gelungener Abschluss und in meinen Augen das beste Buch dieser Reihe.

Veröffentlicht am 10.05.2022

Manchmal ist weniger mehr

Liebe in den Gezeiten des Meeres
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Maddy Monroe wird von ihrem Freund betrogen,der ihr auch den versprochenen lukrativeren Job wegschnappt,sie ist maßlos enttäuscht.In dieser Situation erreicht sie einen Anruf von Connor Sullivan, den Nachbarn ...

Maddy Monroe wird von ihrem Freund betrogen,der ihr auch den versprochenen lukrativeren Job wegschnappt,sie ist maßlos enttäuscht.In dieser Situation erreicht sie einen Anruf von Connor Sullivan, den Nachbarn ihrer Granny , der ihr mitteilt, dass ihre Granny verschwunden ist. Sie macht sich sofort auf den Weg ins Küstenstädtchen Seahaven. Als sie kurz nach ihrer Ankunft dort auf ihre Schwestern Nora und Emma trifft, mit denen sie viele Jahre keinen Kontakt hatte, ergibt sich eine völlig neue Situation.Ihre Großmutter war zu Freunden nach Florida gereist,um den Schwestern Gelegenheit zu geben,den jahrelangen Konflikt endlich beizulegen. Während sie das Haus entrümpeln, beginnen Sie auch ihre eigene Vergangenheit aufzuarbeiten. Unterstützung finden Sie durch den Nachbarn Connor,den Maddy mehr als nur sympathisch findet.

Durch immer wieder kurze Rückblicke in die Vergangenheit, erfährt man nach und nach, wodurch das Verhältnis der Schwestern so nachhaltig gestört wurde.

Zu Beginn hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, sowohl die einzelnen Personen als auch die schöne Landschaft wurden sehr bildhaft beschrieben.

Mit der Rückkehr der Großmutter änderte sich mein Eindruck jedoch grundlegend. In einem langen Gespräch teilte sie den Schwestern Details aus dem Familienleben mit, die über Jahrzehnte verschwiegen wurden.Was da aufgetischt wurde und vor allen Dingen die damit verbundenen Mutmaßungen, war teilweise so hanebüchen, dass ich nur den Kopf schütteln konnte.Mein Eindruck ist, hier wäre weniger mehr gewesen.

Der letzte Teil des Buches hat mich dann wieder etwas versöhnt,jedoch konnte mein Gesamteindruck dadurch nicht grundlegend verbessert werden. Von mir daher,mit viel gutem Willen,drei Sterne.

Veröffentlicht am 08.05.2022

Sehr humorvoll ,aber zu wenig Spannung

Garmischer Mordstage
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Nach 20 Jahren Abwesenheit kehrt der Journalist Ben Wiesegger nach Garmisch zurück. Gleich zu Beginn wird ein toter Mann auf der Weide eines Biobauern gefunden. Hat der Stier seinen Tod verursacht? Daran ...

Nach 20 Jahren Abwesenheit kehrt der Journalist Ben Wiesegger nach Garmisch zurück. Gleich zu Beginn wird ein toter Mann auf der Weide eines Biobauern gefunden. Hat der Stier seinen Tod verursacht? Daran haben nicht nur die Tierärztin Laura Schmerlinger ,sondern auch Ben starke Zweifel. Es war ein Gast der Pension seiner Eltern und seine Schwester steht plötzlich im Fokus der Ermittler.Außerdem hat Ben noch eine Rechnung aus der Vergangenheit offen und irgendjemand trachtet ihm nach dem Leben.

Mir hat der lockere und sehr humorvolle Schreibstil gefallen,gewürzt mit einigen typisch bayrischen Ausdrücken. Zu Anfang war auch eine gewisse Spannung vorhanden,die aber leider nicht durchgehend gehalten wurde. Dann wurde es ziemlich zähflüssig ,es war zwar immer noch humorvoll, aber entsprach in meinen Augen nicht mehr einem Krimi.

Zum Schluss wurde die Spannungsschraube noch einmal etwas angezogen, aber insgesamt gesehen hat mich der Krimi nicht zufriedengestellt.